Die Stollenbäcker in Kerpen!

Kerpen. Die Vorweihnachtszeit ist auch die Zeit des Backens von Stollen und anderen Leckereien. Treu diesem Motto trafen sich sonntags und montags, backbegeisterte Frauen und Männer in der Bäckerei Epp/ Emondts in Kerpen. Hier erhielten sie einen Einblick in diese Backkunst. Bäckermeister Leonhard Emondts gab zuerst bei einer Betriebsbesichtigung einen Einblick in die Arbeitsweise eines Bäckers und führte Maschinen vor, die die Arbeiten zur Herstellung von Backwaren erleichtern. Natürlich backte jeder Teilnehmer auch seinen eigenen Stollen.Dazu gab der Bäckermeister eine kleine Warenkunde über die Zutaten eines Christstollens und führte alle Arbeitsschritte vom Vorteig zum fertigen Christstollen vor. Weiterlesen

Engel machen Menschen Flügel

Wittlich. In einem eindrucksvollen Gottesdienst am vergangenen Sonntag verabschiedete sich Pfarrerin Susanne Triebler von ihrer evangelischen Kirchengemeinde in Wittlich. Fast 17 Jahre hatte Pfarrerin Triebler Gottes Wort und Wirken in Wittlich verkündet, jetzt zieht es sie und ihre Familie zu neuen Herausforderungen in den hohen Norden, nach Ostfriesland an die Nordseeküste. In der restlos gefüllten Christuskirche entpflichtete der Superintendent des Kirchenkreises Trier, Dr. Jörg Weber, Pfarrerin Triebler von ihren Aufgaben in der Säubrennerstadt und wünschte der Familie für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Wenn der Gottesdienst unter dem Motto stand: „Engel machen den Menschen Flügel“, so zeigte sich beim anschließenden Empfang im proppevollen Gemeindesaal, dass das langjährige Wirken von Pfarrerin Susanne Triebler vielerlei Spuren in der Stadt und in der Gemeinde hinterlässt. In vielen Grußworten wurde dankbar daran erinnert. Weiterlesen

A.R.T. beantwortet die „Windelfrage“

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) hat anlässlich seiner letzten Verbandsversammlung am 3. Dezember 2019 die Ergebnisse der Prüfaufträge aus den verschiedenen Landkreisen zum Thema „Windelbonus“ vorgestellt. Ob es künftig Windelsäcke geben wird, liegt nun im Ermessensspielraum der Landkreise und der Stadt Trier. Darüber hinaus wurde der Wirtschaftsplan 2020 beschlossen, der für das kommende Jahr ein insgesamt großes Investitionspaket vorsieht.

Die Windelfrage – entscheidet sich voraussichtlich erst 2020

 

Sehen in Zukunft so unsere öffentlichen Parkplätze überall aus? Die beiden weißen Plastiksäcke links unten sind voller Windeln. Die illegalen Müllentsorgungen der Umweltverschmutzer verschandeln touristisch wertvolle Aussichtspunkte wie z.B. auf dem Parkplatz am Kröver Berg. (Foto vom 1. Advent!). Die Entsorgung müssen die Steuerzahler bezahlen. (Foto: Eifel-Zeitung)

Im Vorfeld der ab Januar geltenden Neuregelungen in Sachen Müllabfuhr wurde viel diskutiert. Es ging dabei auch um Sozialverträglichkeit und Familienfreundlichkeit. Zwei Gruppen standen dabei im Fokus: Familien mit Kleinkindern und pflegende Haushalte. Am Ende verband beide die gleiche Sorge. Durch die verursachergerechten Abfallgebühren werden Haushalte mit mehr Abfall stärker zur Kasse gebeten als jene, die nur wenig Abfall entsorgen. Die Forderung nach einer Unterstützung oder einem Ausgleich der Mehrkosten wurde durch die zuständigen Gremien an den A.R.T. herangetragen. Entsprechende Prüfaufträge wurden erteilt, und der A.R.T. aufgefordert, in seiner letzten Verbandsversammlung 2019 das Ergebnis dieser Prüfung vorzustellen.

Gebührenfreie Windelsäcke rechtlich nicht zulässig!

„Rechtlich ist die bisher vereinzelt praktizierte gebührenbefreite Ausgabe von Windelsäcken oder Leerung des Restabfallbehälters für Familien mit Wickelkindern oder pflegende Haushalte nicht zulässig, da sie wenige Gebührenschuldner begünstigt und dies gegen das sogenannte Äquivalenzprinzip des Kommunalen Abgabengesetzes verstößt.“ erklärt Kirsten Kielholtz, Pressesprecherin des A.R.T.

Kommunen sollen Kosten für Windelsäcke übernehmen

Von allen geprüften Möglichkeiten und deren Anwendbarkeit auf das Verbandsgebiet des A.R.T. blieb im Ergebnis ein Lösungsansatz, der sowohl gebührenrechtliche Vorgaben erfüllt, höhere Kosten für die betroffenen Haushalte vermeidet und außerdem Unterstützungsmöglichkeiten durch die Kommunen bietet. Dieser Ansatz sieht vor, dass der A.R.T. Windelsäcke den Kommunen gegen ein kostendeckendes Entgelt zur Verfügung stellt. Die Kosten würden somit von den Kommunen übernommen, welche dann entscheiden, in welchem Umfang und zu welchen Konditionen sie die Windelsäcke an ihre Bürgerinnen und Bürger ausgeben möchten. Im Rahmen der 14-täglichen Sammeltouren könnten die Säcke dann mitgenommen werden.

Satzungsänderung vorgeschlagen

Die Mitglieder der Verbandsversammlung haben einer Satzungsänderung zugestimmt, die diese Lösung für alle Gebietskörperschaften ermöglicht. Ob dieser Lösungsansatz in den Landkreisen bzw. der Stadt Trier umgesetzt wird, muss nun in den einzelnen Gebietskörperschaften individuell beraten werden. Eine diesbezügliche Entscheidung wird für das Frühjahr 2020 erwartet. Lediglich im Landkreis Vulkaneifel wird es im Rahmen der noch anstehenden Kreistagssitzung voraussichtlich noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung kommen.

Wirtschaftsplan 2020 – 4,5 Mio. Euro Unterdeckung    

Im nächsten Punkt der Tagesordnung befasste sich die A.R.T. Verbandsversammlung mit der Haushaltssatzung zum Wirtschaftsplan 2020. Trotz der bereits beschlossenen Anpassungen der Gebühren muss nach wie vor von einer Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 4,5 Millionen Euro ausgegangen werden. Dies liegt darin begründet, dass die eigentlich für die Deckung aller Kosten erforderlichen Gebühren in der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg um mehr als die jetzt erfolgte Anpassung hätten erhöht werden müssen.

Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg gegen Gebührenerhöhung in voller Höhe

Die politischen Vertreter in der Verbandsversammlung des A.R.T. hatten sich gegen eine Gebührenerhöhung in voller Höhe und für zwei Gebührenschritte ausgesprochen. Im kommenden Jahr werden die Mindereinnahmen noch durch den weiteren Verzehr von Eigenkapital ausgeglichen. Ob und in welcher Höhe eine weitere Anpassung dann notwendig sein wird, hängt entscheidend von der tatsächlichen Entwicklung der Gebühreneinnahmen ab. Der Zweckverband wird sowohl die Einsparungen durch reduzierte Restabfallmengen sowie die veränderten Einnahmen durch seltenere Inanspruchnahme der Leerungen der Restabfallgefäße beobachten, um daraus die notwendigen Entscheidungen für 2021 ableiten zu können.

67 Millionen Euro Investitionsvolumen geplant

Neben den Gebühreneinnahmen liegt ein wesentliches Augenmerk auf dem beachtlichen Investitionsvolumen. „Wir planen für das kommende Jahr mit Investitionen in Höhe von 67 Millionen Euro, von denen 45 Millionen Euro in Neubauten und technische Anlagen und 22 Millionen Euro in die Sanierung von Altlasten investiert werden sollen “ erklärt Stefan Mock, stellvertretender Verbandsdirektor.

„Während bei den Neubauten der Ausbau der Abfallbehandlungsanlage in Mertesdorf oder von Wertstoffhöfen im Vordergrund steht, sind bei der Altlastensanierung der Rückbau der Deponie Saarburg sowie Oberflächenabdichtungen auf den Deponien Mertesdorf, Sehlem und Plütscheid von Bedeutung.

Diese Maßnahmen dienen dazu, Kosten für die Entsorgung von Abfällen und für die Nachsorge von Deponien zu reduzieren, um so das Gebührenaufkommen möglichst konstant zu halten.

Sinkende Einnahmen bei Verwertung von Altmetall und Altpapier und Nullzins-Politik  

Doch auch andere Einflussfaktoren spielen bei der Gebührenkalkulation eine Rolle. So betrachten die A.R.T.-Verantwortlichen mit Sorge die fehlenden Erlöse aus der Metallverwertung und der Altpapierverwertung. Die dort bisher erzielten Einnahmen haben in den vergangenen Jahren den Gebührenhaushalt deutlich entlasten können – gegenwärtig gibt es für den Verkauf von Altmetallen und Altpapier nur noch weniger als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Das Gleiche zeigt sich bei den Zinseinnahmen aus der Anlage der Deponierückstellungen – die Einnahmen sinken weiter.

A.R.T. Mitarbeiter im Dauereinsatz

Für Geduld und Verständnis bei den aktuell laufenden Behälteränderungen warben Verbandsvorsteher Landrat Gregor Eibes und Verbandsdirektor Max Monzel. Der A.R.T. hat in den vergangenen Wochen 140.000 Kundenanschreiben verschickt. In der Vulkaneifel und im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben daraufhin 40% der Kunden andere Behälter beauftragt. Selbst in Trier/Trier-Saarburg, wo die Berechnung der Mindestbehältergröße wie bisher erfolgt, gab es viele Rückmeldungen. Überraschend wenig Beauftragungen gab es bislang für den Hol- und Bringdienst in der Stadt Trier. Bisher liegen dem A.R.T. hierzu nur Aufträge von weniger als 15% der Kunden vor.

3000 Telefonate am Tag

Der A.R.T. verweist darauf, dass man trotz erheblicher personeller Aufstockung in der Verwaltung bei dem derzeit hohen Anruferaufkommen mit zum Teil über 3.200 Anrufen pro Tag mit Wartezeiten rechnen müsse. Das bedeutet 300% mehr Anrufe als im normalen Tagesgeschäft. Lange Wartezeiten lassen sich daher momentan nicht vermeiden. Vor allem Anfragen zum Thema Behältergröße können per Email oder über die ART APP an den Verband übermittelt werden. Die Bearbeitung erfolgt dann in der Reihenfolge des Maileingangs.

 

 

 

 

 

FWG Vulkaneifel e.V. auf Info-Fahrt zum A.R.T. nach Mertesdorf

Mertesdorf. Am Samstag, den 16. November, hatte die FWG Vulkaneifel alle Mitglieder, aber auch Interessierte zu einer Fahrt zum Zweckverband A.R.T. nach Mertesdorf eingeladen. Anlass für diese Einladung waren die kontroversen Diskussionen der letzten Monate über das neue Abfallentsorgungssystem ab 01.01.2020 im Kreis Vulkaneifel. Geschäftsführer Dr. Monzel hatte sich bereit erklärt, allen Interessierten Rede und Antwort zu stehen. Josef Utters, Fraktionsvorsitzender der FWG Vulkaneifel, hatte diese Fahrt organisiert.

Über 20 Personen waren bereit sich mit diesem Thema intensiv auseinander zu setzen, und starteten am Samstagmorgen mit dem Bus von Daun aus nach Mertesdorf. Die Stimmung im Bus machte deutlich, wie viele Fragen für die Teilnehmer in den letzten Monaten unbeantwortet geblieben waren, aber auch das Unverständnis für einige Entscheidungen ließ sich auf einigen Stellen vernehmen. Es war lediglich zu bedauern, dass viele Kritiker dieses Systems leider nicht bereit waren, mitzufahren und sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. Weiterlesen

Neuer Iman besucht Bürgermeister

Wittlich. Am vergangenen Montag stellte sich der neue Iman der DITIP Moschee Herr Hüseyin Simsek   Bürgermeister Joachim Rodenkirch vor. Der Iman wurde von Vorstandsmitgliedern der DITIP Moschee begleitet. Bürgermeister Joachim Rodenkirch betonte das gute Miteinander der verschiedenen  Religionsgemeinschaften in der Stadt Wittlich. Grundlage des friedlichen Zusammenlebens ist gegenseitiger Respekt, Toleranz und gegenseitige Achtung. Er wünschte  dem neuen Iman einen guten Start und freut sich auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch heißt den neuen Iman Hüseyin Simsek (2.v.r..) mit den Vorstandsmitgliedern der DITIP Moschee Faruk Erdogan (l.) Ruhi Gömez (2.v.l.) und Cevdet Dogan (r.) und herzlich willkommen (Foto: Thomas Steinmetz)

Die neue Glühweinkönigin heißt Verena Müller

Verena Müller (Foto: Thomas Vatheuer)

Trier. Seit dem 26. November 2019 residiert nun die 32-jährige Verena Müller als amtierende Deutsche Glühweinkönigin. Am gleichen Tag wurde übrigens auch die rheinland-pfälzische Milchkönigin in Bitburg gewählt. Verena Müller kommt aus Beßlich, einem Ortsteil von Newel im Landkreis Trier-Saarburg. Die gebürtige Triererin arbeitet seit vielen Jahren als Verkäuferin im Einzelhandel in der City und ist ein echter Weihnachtsmarkt-Fan. Weiterlesen

Der Auftrag der Synode steht nicht in Frage

Bischof Dr. Stephan Ackermann, Foto: Bistum

Bischof Ackermann wendet sich an die Gläubigen im Bistum Trier

Trier – Der Auftrag der Synode, sich „als Christinnen und Christen einzubringen, um als diakonische und missionarische Kirche das Evangelium in unserer Welt neu zum Leuchten zu bringen“, steht nicht in Frage. Das betont Bischof Dr. Stephan Ackermann in einem Brief an die Gläubigen im Bistum Trier, der in den Gottesdiensten am 1. Advent verlesen wird. „Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass der mit der Synode eingeschlagene Weg, den wir mit dem Umsetzungsgesetz konkretisiert haben, ein guter Weg in die Zukunft ist“, schreibt der Bischof. In diesem Sinn werde er auch gegenüber den römischen Behörden Stellung nehmen. Weiterlesen

Gelungene Buchvorstellung: „Die Reiter der Apokalypse“ – eine Moseleifelkrimi-Stadtführer Wittlich & Traben-Trarbach

Wittlich. Das Buch „Die Reiter der Apokalypse“ als Krimi zu bezeichnen, wird der Komplexität der Geschichte nicht ganz gerecht, da sie auch viele phantastische Elemente beinhaltet. Der Autor Jens Buchner stellte seinen neuesten Roman am letzten Mittwoch einem interessierten Publikum in der CASA Tony M. in Wittlich vor und es gelang ihm, die Zuhörerinnen und Zuhörer für die spannende Geschichte, die auch noch einen kleinen Stadtführer beinhaltet, zu begeistern. Weiterlesen

Bätzing-Lichtenthäler: Wir brauchen eine zeitnahe Realisierung der Kindergrundsicherung

Informationen zum Zweckverband A.R.T.

Verbandsmitglieder des Zweckverbandes A.R.T. sind die Stadt Trier und die Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Landkreis Vulkaneifel. Die Zuständigkeit des Zweckverbandes umfasst das Gebiet der Stadt Trier und die Gebiete der Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Landkreis Vulkaneifel. Weiterlesen

Cooper E-Bikes – fast so leicht wie eine Feder!

Daun. Das Fahrrad erlebt durch den Boom der E-Bikes derzeit eine beeindruckende Renaissance – auch in der Eifel-Mosel-Region. Deutlich mehr Radfahrer als noch vor zehn Jahren rollen auf unseren Straßen und den ausgewiesenen Fahrradwegen in der Eifel-Mosel-Region. So hat sich die Zahl der Radfahrer in vielen deutschen Regionen in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt, wobei der Trend zum Fahren mit elektrischem Antrieb ganz klar zum E-Bike geht.

Und das obwohl E-Bikes aufgrund der elektrischen Motoren und Akkus wesentlich schwerer sind als ein herkömmliches Fahrrad ohne Motor und ohne Akku. Die meisten E-Bikes wiegen zwischen 20 und 25 Kilogramm. Die Reduzierung des Gewichts ist eines der Hauptanliegen bei Entwicklung neuer E-Bike Modelle. Jeder, der schon einmal ein 25 kg schweres Rad eine Treppe hochgetragen hat, kennt den Grund. Weiterlesen

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