Vermeintlicher Einbrecher war nur ein Staubsaugroboter

Neuwied (dpa) – Ein nächtlicher Einbrecher in einem Haus in Neuwied am Rhein hat sich als Staubsaugroboter herausgestellt. Ein Bewohner hatte verdächtige Geräusche gehört und geglaubt, Einbrecher seien im Haus unterwegs. Er schloss sich deshalb in der Nacht zum Donnerstag ins Schlafzimmer ein und alarmierte die Polizei, wie die Beamten mitteilten. Eine Streife entdeckte aber lediglich den Staubsaugroboter, der sich selbstständig gemacht hatte. Zuvor war es zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen in Neuwied gekommen.

 

 

Autos werden zum Computer auf vier Rädern

Software immer wichtiger
Von Christoph Dernbach, dpa

München (dpa) – «System-Aktualisierung verfügbar». Diesen Hinweis werden in den kommenden Wochen über 140.000 Besitzer eines Volkswagen-Elektroautos ID.3 oder ID.4 im Display ihres Fahrzeugs zu lesen bekommen. Beim Update 2.3 handelt es sich nicht nur um eine kleinere Aktualisierung der Navigationssoftware oder des Infotainmentsystems.

VW greift damit tief in die Funktionsweise der Elektronik der Fahrzeuge ein, ohne dass die VW-Kunden dafür eine Werkstatt aufsuchen müssen. Das Update wird über eine eingebaute Mobilfunkverbindung aufgespielt, so wie man es vom Smartphone her gewohnt ist. Andere Hersteller nutzen auch WLAN-Verbindungen für ihre Aktualisierungen. Weiterlesen

Handys für alle Lebensbereiche

Das Smartphone ist heutzutage der Allrounder im Alltag. Meistens wird es dazu verwendet, um Nachrichten zu schreiben oder zu telefonieren. Für die regelmäßige Terminplanung und -erinnerung gilt es ebenfalls als zuverlässiges Hilfsmittel. Aber das digitale Gerät kann noch viel mehr. Es ist eine mobile Spielkonsole oder wird zum Bestellen in Onlineshops verwendet. Weiterlesen

Das Radioteleskop Effelsberg wird 50 Jahre alt

Das Bild zeigt das 100-m-Radioteleskop Effelsberg etwas vor der Eröffnung im Mai 1971. Die erste wissenschaftliche Beobachtung („First Light“) fand bereits am 23. April 1971 statt. Foto: Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR)

Am 12. Mai 1971 erfolgte die Eröffnung des 100-m-Teleskops in einem feierlichen Akt mit offiziellen Gästen

Das 100m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie begeht im Jahr 2021 seinen 50. Geburtstag. Der Aufbau des Teleskops in einem Eifeltal ca. 40 km südwestlich von Bonn erfolgte in gut dreieinhalbjähriger Bauzeit von 1967 bis 1971. Am 12. Mai 1971 war Richtfest in Form einer feierlichen Eröffnung am Standort des Teleskops, nicht weit entfernt von den beiden Eifeldörfern Effelsberg und Lethert, inzwischen Ortsteile der Stadt Bad Münstereifel. Zur Eröffnung konnte eine Reihe von Gästen aus Forschung und Politik vor Ort begrüßt werden.

Ein gutes Jahr später, am 1. August 1972, wurde dann der volle Messbetrieb mit dem Radioteleskop Effelsberg aufgenommen. Während der folgenden fünf Jahrzehnte erfolgte eine stetige technische Aufrüstung des Radioteleskops, so dass es auch heute noch zu den leistungsfähigsten Teleskopen der Erde zählt. Das 100m-Teleskop ist nach wie vor ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts.

Seit ihren Anfängen in den 1930er Jahren hat sich die Radioastronomie zu einer bedeutenden Methode für die Erforschung des Weltalls entwickelt, denn sie dringt in Tiefen des Universums ein, die dem sichtbaren Licht versperrt bleiben. So ist etwa die Entdeckung von neuen Himmelskörpern wie Quasaren und Pulsaren sowie weit entfernten Galaxien diesem Teilgebiet der Astronomie zuzuschreiben. Mindestens vier Physik-Nobelpreise gehen auf radioastronomische Erkenntnisse zurück. Zur Beobachtung von Radiowellen werden spezielle Teleskope eingesetzt. In Deutschland ist das 100m-Radioteleskop des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) das mit Abstand größte seiner Art – es ist auch 50 Jahre nach seiner Fertigstellung das größte voll bewegliche Radioteleskop Europas und das zweitgrößte der Erde. Weiterlesen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Telekom-Vorstand Dr. Dirk Wössner auf Burg Eltz: Trotz Hügel und Täler Mobilfunkversorgung weiter ausbauen

Copyright: Staatskanzlei RLP/Tittel

Seit vergangenem Herbst ist die Burg Eltz, eine der bekanntesten deutschen Burgen, mit Mobilfunk versorgt. Hiervon überzeugten sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Telekom Deutschland-Chef Dr. Dirk Wössner gemeinsam mit Dr. Karl Graf zu Eltz bei einem Besuch.

„Die wunderschöne Burg Eltz steht wie kaum ein anderes Ziel für die touristische Attraktivität unsers Landes.

Mit dem Mobilfunkmast der Telekom ist das beliebte Ausflugsziel und weltbekannte Fotomotiv jetzt mit mobilem Internet versorgt.

Das zeigt, dass mit dem Engagement aller Beteiligten auch schwierige Standorte gemeistert werden können“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Weiterlesen

Infrastruktur ausgebaut: Vodafone bringt LTE nach Birresborn und Lissendorf

Birresborn/Lissendorf. Vodafone versorgt in seinem Mobilfunknetz weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Kreis Vulkaneifel mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE. Dazu hat Vodafone zwei LTE-Stationen in Birresborn und Lissendorf in Betrieb genommen. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs. Weiterlesen

Der Strom kommt jetzt von der Decke

Modernste Technik im neugestalteten Biologieraum des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Daun

Daun. Pünktlich zum diesjährigen „Tag der Offenen Tür“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) Daun konnten mögliche Neuankömmlinge sowie ihre Eltern einen weiteren modernisierten Fachraum an einem der beiden Dauner Gymnasien bewundern. Der Naturkunderaum wurde saniert und für rund 54.000 Euro fachgerecht ausgestattet. „Ein weiteres Aushängeschild für unsere Schule aber auch ein schönes Geschenk für unsere Schülerinnen und Schüler“, bedankte sich Schulleiter der Schule, Klaus Weber, bei allen, die die Neueinrichtung möglich machten.

Schülerinnen und Schüler der MSS 13 des GSG Daun gemeinsam mit MSS-Leiter Hans-Peter Kühn, Schulleiter Klaus Weber und Abteilungsleiterin Sonja Ewertz (Foto: Meike Welling, Kreisverwaltung Vulkaneifel)

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Leserbrief: Vulkaneifel digital

Nun sind unsere Schulen endlich über eine schnelle Datenverbindung an das Internet angeschlossen. Das ist gut so. Aber ähnlich dem Eiskunstlauf ist das nur die Pflicht. Um die Kür zu bestehen ist mehr erforderlich. Viel mehr. Es fehlen die Konzepte um mit digitalen Möglichkeiten Lernen wesentlich anders zu gestalten. Multimediale Inhalte, stets online aktuelle Lernmaterialien statt nur teurer und dennoch veralteter Bücher, interaktives Arbeiten an Aufgaben, kollaborative Arbeiten im Team, autodidaktes Erarbeiten von Lerninhalten (schon mal daran gedacht, an einem Unterricht französischer Partnerschulen live teilzunehmen). Und Lehrer, die so aus- und fortgebildet sind, dass Sie von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen können. Weiterlesen

Auf dem Weg zur digitalen Verbandsgemeinde

Daun. Ob Instant-Messenger wie WhatsApp, oder Social-Media Seiten wie Facebook und Instagram – in der heutigen Gesellschaft spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Im Privatleben, im Arbeitsleben und in der Kommune kommt man an diesem Thema nicht mehr vorbei. Für viele ist eine digitale Gesellschaft unerlässlich für ein komfortables und zeitgerechtes Leben.

Eine fortschreitende Entwicklung im Bereich Digitalisierung kann die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel abmildern, so z. B. im Bereich der Telemedizin. Im Vergleich zum Fortschritt in urbanen Regionen zeigt sich im ländlichen Raum ein großes Weiterentwicklungspotenzial.
Der seit dem Jahr 2010 laufende WEGE-Prozess bietet u.a. dafür eine gute Grundstruktur, auf welcher man aufbauen kann. Das bestätigten auch die beiden Moderatoren der Digitalwerkstatt in Daun Ende Januar. Man sei hier im visionären Arbeiten in interdisziplinären Teams geübt. Weiterlesen

Vulkaneifel digital!

Landkreis Vulkaneifel als Vorreiter in Rheinland-Pfalz

Vulkaneifel. Den Startschuss für die Inbetriebnahme der Gigabit-Anbindung aller 26 Schulen im Landkreis Vulkaneifel gab Landrat Heinz-Peter Thiel in einer Feierstunde zusammen mit Vertretern aus Politik, Projektverantwortlichen von Innogy SE und Westnetz, des TÜV Rheinland sowie des Kompetenzzentrums Breitband Rheinland-Pfalz und den Schulleitern in der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel in Gerolstein. „Der Landkreis Vulkaneifel ist Vorreiter in Rheinland-Pfalz, alle 26 Schulen im Landkreis Vulkaneifel sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Damit haben die Schulen im Landkreis Vulkaneifel beste Voraussetzungen für digitales Lernen und sind fit für den Unterricht der Zukunft“, so Landrat Heinz-Peter Thiel. Nun geht es für die Schulen im Gigabit Tempo ins Internet.

Der Startschuss ist gefallen! Die Schulleiter der Schulen in Kreisträgerschaft (mitte), Landrat Heinz-Peter Thiel (links) sowie die Landtagsabgeordneten Gordon Schnieder und Astrid Schmitt (rechts) läuten gemeinsam das neue „Gigabit-Zeitalter“ ein. (Foto: Meike Welling, Kreisverwaltung Vulkaneifel)

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MGH Digital – Der Wittlicher PC- & Handy-Treff

Wittlich. Neues Smartphone, Tablet oder Computer? WhatsApp, Chat, Messenger und anderes sind Fachchinesisch? Eine neue Waschmaschine, der Fernseher soll programmiert werden? Einladungen schreiben, App installieren? Kein Problem! Jeden Mittwoch ab 17 Uhr stehen die jungen und erfahrenen Experten des PC & Handytreffs im MehrGenerationenHaus Wittlich zur technischen Hilfestellung zur Verfügung. Seit elf Jahren nutzen Menschen aller Altersgruppen diesen Treff in der Kurfürstenstr. 10. Anmeldung erwünscht zur besseren Terminplanung. Kostenfrei – gefördert durch Bund und Land. Informationen und Anmeldung: Tel. 06571-2110 oder info@dksb-wittlich.de

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