Justiz setzt verstärkt auf Künstliche Intelligenz

Koblenz (dpa/lrs) – Die deutsche Justiz will künftig verstärkt Künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, um Personal zu entlasten. KI sei denkbar für das Auslesen von eingereichten Schriftsätzen und die Einordnung von Daten in elektronische Akten, sagte der Präsident des Oberlandesgerichtes (OLG) Nürnberg, Thomas Dickert, am Mittwoch nach einer Fachtagung oberster Richter in Koblenz.

Bisher müssten Servicekräfte Schriftsätze mühsam auswerten. In Rheinland-Pfalz werde bereits ein Pilotprojekt vorbereitet und voraussichtlich Anfang 2022 an einem Landgericht starten, sagte der Koblenzer OLG-Präsident Thomas Henrichs. Weiterlesen

Rückruf von VW-Bussen: Türen könnten bei Fahrt aufgehen

Flensburg/Hannover (dpa) – Bei weltweit mehr als 200.000 VW-Bussen des Modells T6 gibt es potenziell gefährliche Probleme mit der Türverriegelung.

In frostiger Umgebung bestehe das Risiko, dass sich «die Türen gegebenenfalls unerwartet während der Fahrt öffnen», heißt es beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Die Flensburger Behörde überwacht nach eigenen Angaben jetzt einen Rückruf, in Deutschland sind demnach vermutlich knapp 67.400 Fahrzeuge betroffen. Vorfälle mit Sachschäden oder verletzten Personen seien bisher aber nicht bekannt. Weiterlesen

Bundesweite Einführungsphase für E-Rezept verschoben

Berlin (dpa) – Wer sein Rezept als Digitalversion bekommen will, der muss sich in den allermeisten Städten Deutschlands noch gedulden.

Denn beim E-Rezept wird die bundesweite Einführungsphase, an der Arztpraxen freiwillig teilnehmen sollten, vorerst auf Eis gelegt – eigentlich sollte es am 1. Oktober losgehen. Das teilte die zentral zuständige Firma Gematik in Berlin mit und bezog sich dabei auf einen Beschluss ihrer Gesellschafterversammlung, in der neben dem Bund auch Vertreter von Ärzten, Apotheken und Krankenkassen sitzen. Allerdings hätten anfangs wohl ohnehin nur wenige Praxen bei dem E-Rezept mitgemacht, die Planänderung hat also nur wenig Folgen. Weiterlesen

Vermeintlicher Einbrecher war nur ein Staubsaugroboter

Neuwied (dpa) – Ein nächtlicher Einbrecher in einem Haus in Neuwied am Rhein hat sich als Staubsaugroboter herausgestellt. Ein Bewohner hatte verdächtige Geräusche gehört und geglaubt, Einbrecher seien im Haus unterwegs. Er schloss sich deshalb in der Nacht zum Donnerstag ins Schlafzimmer ein und alarmierte die Polizei, wie die Beamten mitteilten. Eine Streife entdeckte aber lediglich den Staubsaugroboter, der sich selbstständig gemacht hatte. Zuvor war es zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen in Neuwied gekommen.

 

 

Autos werden zum Computer auf vier Rädern

Software immer wichtiger
Von Christoph Dernbach, dpa

München (dpa) – «System-Aktualisierung verfügbar». Diesen Hinweis werden in den kommenden Wochen über 140.000 Besitzer eines Volkswagen-Elektroautos ID.3 oder ID.4 im Display ihres Fahrzeugs zu lesen bekommen. Beim Update 2.3 handelt es sich nicht nur um eine kleinere Aktualisierung der Navigationssoftware oder des Infotainmentsystems.

VW greift damit tief in die Funktionsweise der Elektronik der Fahrzeuge ein, ohne dass die VW-Kunden dafür eine Werkstatt aufsuchen müssen. Das Update wird über eine eingebaute Mobilfunkverbindung aufgespielt, so wie man es vom Smartphone her gewohnt ist. Andere Hersteller nutzen auch WLAN-Verbindungen für ihre Aktualisierungen. Weiterlesen

Handys für alle Lebensbereiche

Das Smartphone ist heutzutage der Allrounder im Alltag. Meistens wird es dazu verwendet, um Nachrichten zu schreiben oder zu telefonieren. Für die regelmäßige Terminplanung und -erinnerung gilt es ebenfalls als zuverlässiges Hilfsmittel. Aber das digitale Gerät kann noch viel mehr. Es ist eine mobile Spielkonsole oder wird zum Bestellen in Onlineshops verwendet. Weiterlesen

Das Radioteleskop Effelsberg wird 50 Jahre alt

Das Bild zeigt das 100-m-Radioteleskop Effelsberg etwas vor der Eröffnung im Mai 1971. Die erste wissenschaftliche Beobachtung („First Light“) fand bereits am 23. April 1971 statt. Foto: Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR)

Am 12. Mai 1971 erfolgte die Eröffnung des 100-m-Teleskops in einem feierlichen Akt mit offiziellen Gästen

Das 100m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie begeht im Jahr 2021 seinen 50. Geburtstag. Der Aufbau des Teleskops in einem Eifeltal ca. 40 km südwestlich von Bonn erfolgte in gut dreieinhalbjähriger Bauzeit von 1967 bis 1971. Am 12. Mai 1971 war Richtfest in Form einer feierlichen Eröffnung am Standort des Teleskops, nicht weit entfernt von den beiden Eifeldörfern Effelsberg und Lethert, inzwischen Ortsteile der Stadt Bad Münstereifel. Zur Eröffnung konnte eine Reihe von Gästen aus Forschung und Politik vor Ort begrüßt werden.

Ein gutes Jahr später, am 1. August 1972, wurde dann der volle Messbetrieb mit dem Radioteleskop Effelsberg aufgenommen. Während der folgenden fünf Jahrzehnte erfolgte eine stetige technische Aufrüstung des Radioteleskops, so dass es auch heute noch zu den leistungsfähigsten Teleskopen der Erde zählt. Das 100m-Teleskop ist nach wie vor ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts.

Seit ihren Anfängen in den 1930er Jahren hat sich die Radioastronomie zu einer bedeutenden Methode für die Erforschung des Weltalls entwickelt, denn sie dringt in Tiefen des Universums ein, die dem sichtbaren Licht versperrt bleiben. So ist etwa die Entdeckung von neuen Himmelskörpern wie Quasaren und Pulsaren sowie weit entfernten Galaxien diesem Teilgebiet der Astronomie zuzuschreiben. Mindestens vier Physik-Nobelpreise gehen auf radioastronomische Erkenntnisse zurück. Zur Beobachtung von Radiowellen werden spezielle Teleskope eingesetzt. In Deutschland ist das 100m-Radioteleskop des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) das mit Abstand größte seiner Art – es ist auch 50 Jahre nach seiner Fertigstellung das größte voll bewegliche Radioteleskop Europas und das zweitgrößte der Erde. Weiterlesen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Telekom-Vorstand Dr. Dirk Wössner auf Burg Eltz: Trotz Hügel und Täler Mobilfunkversorgung weiter ausbauen

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Seit vergangenem Herbst ist die Burg Eltz, eine der bekanntesten deutschen Burgen, mit Mobilfunk versorgt. Hiervon überzeugten sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Telekom Deutschland-Chef Dr. Dirk Wössner gemeinsam mit Dr. Karl Graf zu Eltz bei einem Besuch.

„Die wunderschöne Burg Eltz steht wie kaum ein anderes Ziel für die touristische Attraktivität unsers Landes.

Mit dem Mobilfunkmast der Telekom ist das beliebte Ausflugsziel und weltbekannte Fotomotiv jetzt mit mobilem Internet versorgt.

Das zeigt, dass mit dem Engagement aller Beteiligten auch schwierige Standorte gemeistert werden können“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Weiterlesen

Infrastruktur ausgebaut: Vodafone bringt LTE nach Birresborn und Lissendorf

Birresborn/Lissendorf. Vodafone versorgt in seinem Mobilfunknetz weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Kreis Vulkaneifel mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE. Dazu hat Vodafone zwei LTE-Stationen in Birresborn und Lissendorf in Betrieb genommen. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs. Weiterlesen

Der Strom kommt jetzt von der Decke

Modernste Technik im neugestalteten Biologieraum des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Daun

Daun. Pünktlich zum diesjährigen „Tag der Offenen Tür“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) Daun konnten mögliche Neuankömmlinge sowie ihre Eltern einen weiteren modernisierten Fachraum an einem der beiden Dauner Gymnasien bewundern. Der Naturkunderaum wurde saniert und für rund 54.000 Euro fachgerecht ausgestattet. „Ein weiteres Aushängeschild für unsere Schule aber auch ein schönes Geschenk für unsere Schülerinnen und Schüler“, bedankte sich Schulleiter der Schule, Klaus Weber, bei allen, die die Neueinrichtung möglich machten.

Schülerinnen und Schüler der MSS 13 des GSG Daun gemeinsam mit MSS-Leiter Hans-Peter Kühn, Schulleiter Klaus Weber und Abteilungsleiterin Sonja Ewertz (Foto: Meike Welling, Kreisverwaltung Vulkaneifel)

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Leserbrief: Vulkaneifel digital

Nun sind unsere Schulen endlich über eine schnelle Datenverbindung an das Internet angeschlossen. Das ist gut so. Aber ähnlich dem Eiskunstlauf ist das nur die Pflicht. Um die Kür zu bestehen ist mehr erforderlich. Viel mehr. Es fehlen die Konzepte um mit digitalen Möglichkeiten Lernen wesentlich anders zu gestalten. Multimediale Inhalte, stets online aktuelle Lernmaterialien statt nur teurer und dennoch veralteter Bücher, interaktives Arbeiten an Aufgaben, kollaborative Arbeiten im Team, autodidaktes Erarbeiten von Lerninhalten (schon mal daran gedacht, an einem Unterricht französischer Partnerschulen live teilzunehmen). Und Lehrer, die so aus- und fortgebildet sind, dass Sie von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen können. Weiterlesen

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