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Die Straßenausbaubeiträge müssen endlich vom Tisch

Wer profitiert vom Ausbau und der Erneuerung einer Gemeindestraße? Sind es lediglich die anliegenden Grundstückseigentümer oder nicht auch alle anderen Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger), die diese Straße benutzen? Warum aber müssen lediglich die Grundstückseigentümer die z.T. exorbitant hohen Beiträge (einmalig oder wiederkehrend) aufbringen? Warum müssen manche Anlieger, deren Grundstück unmittelbar vor oder hinter dem Ortsschild liegt, keine Beiträge zahlen? Warum müssen die Anlieger an einer Kreis-oder Bundesstraße beim Ausbau und der Erneuerung keine Beiträge zahlen? Und: Warum zahlen die Bürger in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Berlin überhaupt keine Straßenausbaubeiträge? … weiterlesen »

Traugott Müller

Bühnenbildner aus Düren

Mit der deutschen Theater- und Filmkunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbinden sich klangvolle Namen. Dabei stehen meist Regisseure oder Schauspielerinnen und Schauspieler im Vordergrund. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Arbeit anderer Theater-Akteure, deren Beitrag fundamental für das Gelingen des gesamten Werks war. Unter diesen kommt dem 1895 geborenen Dürener Traugott Müller eine besondere Rolle zu: Er gehört zu den großen Bühnenbildnern des vergangenen Jahrhunderts. … weiterlesen »

Otto Semmelroth

Jesuit und Theologe aus Bitburg

Das II. Vatikanische Konzil (1962 – 1965) führte im katholischen Christentum zu revolutionären Veränderungen: „Das Vatikanum II ist das 1789 der Kirche“ (so der belgische Kardinal Suenens). Angesichts der Hunderte von Millionen Katholiken weltweit ist es bemerkenswert, dass zwei bedeutende Konzilstheologen aus derselben Eifler Kleinstadt kamen: der Liturgiewissenschaftler Balthasar Fischer und der Jesuit Semmelroth; sie gehörten sogar demselben Jahrgang 1912 an. Otto Semmelroth war der Erstgeborene des Justizobersekretärs Otto Semmelroth und dessen Ehefrau Margarethe (geb. Schmitz). Sein jüngerer Bruder Wilhelm Semmelroth (1914 –1992) wurde später ein prominenter Regisseur und Dramaturg. … weiterlesen »

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Der Internationale Frauentag Gedanken und Erläuterungen zu einem Ehrentag

Von Hans-Peter Meyer

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird inzwischen stets am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ war die Hauptforderung der „Mütter“ des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität. … weiterlesen »

Peter Pitzen

Orthopäde aus Jünkerath

Auch wenn die katholische Eifel lange eher bekannt war für ihre Fülle an Theologen und Klerikern, so haben die Recherchen zu den historisch bedeutsamen Kindern der Eifel inzwischen gezeigt, dass auch erstaunlich viele herausragende Mediziner ihre Wurzeln in dieser Region haben. In diese Reihe bedeutender Ärzte gehört auch der 1886 in Jünkerath geborene Medizinprofessor und Orthopäde Peter Pitzen. Die ausführlichsten Informationen zu seinem Lebensweg enthält die 2006 an der Universität Gießen vorgelegte Dissertation des gebürtigen Irakers Dr. Nadim Victor Khalisi zum Lebenswerk Pitzens. Diese Doktorarbeit bildet die Hauptgrundlage für den hier vorliegenden Beitrag. … weiterlesen »

Rad-Schieben ist falsch

Seit Jahren wird zu Beginn der Fastenzeit zu einem erhaltenswerten Brauch eingeladen, zum „Radscheewen am Scheewe Sunnech“ – „Radschieben in .. am Scheefsunnech“ – „Scheiwen Samstag in ..“ – „auf zum Radschieben“ bis hin zum „Schiefer Sonntag“.

Dabei meinen alle das gleiche, nämlich einen uralten Feuerbrauch am ersten Fastensamstag oder -sonntag. Der Unkundige bringt das Wort „Radscheewen“ viel zu oft in Verbindung mit „Radschieben“ und suggeriert dadurch, das Dialektwort „scheewen“ habe etwas mit „schieben“ zu tun. Und genau dies ist total falsch. Dies spüren auch viele Artikelschreiber, denn im gleichen Text schreiben sie, „wo brennende Räder den Berg hinabrollen!“ Bergab braucht kein Mensch ein Rad zu schieben! … weiterlesen »

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Ernest J. Nesius

US-Agrarwissenschaftler – Enkel Eifler Auswanderer aus Sehlem und Quiddelbach

In der Vor-Internet-Zeit war es schwierig, wenn nicht unmöglich, die Spuren der vielen Eifler USA-Auswanderer des 19. Jahrhundert zu verfolgen. So wusste ich selbst beispielsweise zwar, dass Geschwister meiner Ururgroßeltern emigriert waren, aber was aus ihnen und ihren Nachfahren auf der anderen Seite des Atlantiks geworden war, blieb lange unbekannt. Seit einigen Jahren ist zu den schon länger bekannten Recherche-Möglichkeiten im Internet eine neue hinzugekommen: … weiterlesen »

Grundrente der SPD

Als noch SPD-Mitglied frage ich mich, ob der SPD-Führung in Berlin das Gespür für Gerechtigkeit abhanden gekommen ist. Das Konzept der Grundrente von ca. 950 Euro von Hubertus Heil bedeutet in der Praxis, dass derjenige, der 35 Jahre halb (d.h.17,5 Jahre voll ) gearbeitet hat und wenig in die Rentenkasse eingezahlt hat genau so viel Rente bekommen soll, wie jemand, der 45 Jahre voll gearbeitet hat und dreimal so viel an Rentenbeiträgen gezahlt hat. Ist das etwa gerecht?  Millionen Rentner werden bei der nächsten Wahl bestimmt nicht die SPD wählen, da sie sich betrogen fühlen. … weiterlesen »

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Hermann-Josef Abs

Bankier aus Euskirchener Familie

Der 1901 in Bonn als jüngster von fünf Söhnen der Eheleute Dr. jur. Josef Abs (1862 – 1943) und Katharina Lückerath geborene Bankier Hermann Josef Abs gehörte zu den einflussreichsten Akteuren im Wirtschaftsleben der Bundesrepublik. Sein Großvater väterlicherseits war Schreiner in Euskirchen, sein dort geborener Vater wurde Rechtanwalt und war in den Vorständen und Aufsichtsräten etlicher rheinischer Unternehmen, vor allem im Bergbaubereich, tätig. Die Mutter von Abs stammte aus einer Tuchfabrikantenfamilie, die seit dem 17. Jahrhundert in Euskirchen nachweisbar ist. … weiterlesen »

Sicherheits- bzw. Unsicherheitskonferenz in München

74 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges sind wir inzwischen an der Schwelle des 3. Weltkrieges angelangt. H. Trump schickt seinen Stellvertreter mit strikten Anweisungen, die eigentlich kein „ Verhandeln „ möglich machen. Was hat dieser Mann in der kurzen Zeit als Präsident nun schon alles in der Welt auf den Kopf gestellt? Wo kann man hier noch einen Friedenswillen erkennen? … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.