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Erwin Wolff

Anglist aus Gemünd

Die ehemals selbständige Gemeinde Gemünd, inzwischen ein Teil Schleidens, ist der Geburtsort eines der führenden deutschen Anglisten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erwin Wolff, geboren am 30. Januar 1924, war ein Sohn des dort allseits bekannten Volksschulrektors Bernhard Wolff und dessen Ehefrau Ruth Herbrand. Vater Wolf war 1913 als Lehrer nach Gemünd gekommen; als er Ostern 1954 in den Ruhestand ging, hatte er Generationen von Gemündener Kindern durch höchst unterschiedliche politische Systeme begleitet. Sein Sohn Erwin besuchte von 1934 bis 1942 das Gymnasium in Schleiden. Auf das Abitur folgten Kriegseinsatz und sowjetische Gefangenschaft. … weiterlesen »

A.R.T. vom Fehlgriff zum Fehlwurf – Restmüllentsorgung nun teils kostenlos?

Nach einem klassischen Fehlgriff beim Systemwechsel hat der A.R.T. sich nun einen neuerlichen Fauxpas geleistet, den von ihm so benannten „Fehlwurf“. Das könnte ganz schnell zu einem Boomerang werden. Nach A.R.T. Definition ist damit eine fehlerhafte Befüllung der Restmülltonne mit Biomüll gemeint. Bis dahin sind diese Fehlwürfe für das System Monzel noch nicht gravierend, wahrscheinlich sogar gewollt, da für die Verbrennungsanlage sowieso mindestens 30 Prozent Biomüll benötigt werden. Zum Problem könnte es jedoch werden, sollte es in die andere Richtung gehen, von den kleinen überfüllten 80 Liter Restmülltonnen in die dann bereit gestellten Bio- Sammelcontainer. Der Verbraucher bräuchte dabei noch nicht einmal ein schlechtes Umweltgewissen haben, kommt doch eh alles zusammen in die Verbrennung. Dazu spart man sich noch 10 Euro für eine zusätzliche Leerung von vielleicht nur wenigen Kilo Restmüll. … weiterlesen »

Eduard Profittlich

Erzbischof und Märtyrer aus Birresdorf

Der am 11.09.1890 geborene Eduard Profittlich, Sohn des Landwirts Markus Profittlich und dessen aus Andernach gebürtiger Ehefrau Dorothea Seiwert, war das achte von zehn Kindern einer seit dem 17. Jahrhundert in Birresdorf (heute Grafschaft/LK Ahrweiler) nachweisbaren Familie. Eduards Schulbildung begann in der Volksschule in Leimersdorf. Auf Rat seines Lehrers sowie des Pfarrers wurde der intelligente Bauernsohn auf das Progymnasium in Ahrweiler vorbereitet, in das er als Quartaner eintrat. Ab der Oberstufe besuchte er das Gymnasium in Linz, wo er mit 21 Jahren Abitur machte. Dass Eduard Profittlich Geistlicher werden wollte, war nach Ansicht des Grafschafter Heimatforschers Ottmar Prothmann nicht verwunderlich; er verwies darauf, dass es in dessen Verwandtschaft viele Geistliche gab, an denen sich Eduard orientieren konnte – darunter sein Bruder Peter (1878 – 1915), der Jesuitenmissionar in Brasilien war. … weiterlesen »

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Aktenzeichen XY bleibt ungelöst

Am Ende der „Podiumsdiskussion Müll“ im Forum Daun wurden die Zuhörer in völliger Ratlosigkeit zurückgelassen. Nach der Selbstdarstellung auf dem Podium mit erhobenem Zeigefinger waren sich die Experten nur in einem Punkt einig: „Was einmal beschlossen wurde, wird jetzt umgesetzt.“ Schon bei der Beurteilung wie und von wem die Beschlüsse gefasst wurden, gab es keine Übereinstimmung.

Engagiert vorgetragene Fragen des Publikums betreffend Mülltransport durch Gehbehinderte und alte Menschen – Umweltbelastung durch den Transport zur Sammelstelle – Reinigung der Umgebung der Müllbehälter – Mehrkosten für umweltbewusste Selbstkompostierer – blieben allesamt unbeantwortet. … weiterlesen »

Politskandal? – A.R.T. Abzocke durch Kreistag legitimiert

Für Restabfall (240 Liter Tonne) monatlich mit Bioabfall (120 Liter Tonne) 14-tägig, werden im Landkreis Vulkaneifel insgesamt 174 Euro im Jahr 2019 berechnet und das im verbraucherfreundlichem Abholsystem. Das sind gerechnet pro Kilo dann gerundet 36 Cent für Rest- und Bioabfall. Ab Januar 2020 kostet dann bedingt durch den Systemwechsel nach Dr. Monzel die 80 Liter Tonne für Restabfall jährlich bei monatlicher Abholung 110 Euro. Das sind pro Kilo dann gerundet 1,37 Euro. … weiterlesen »

Richard Zimmer aus Klausen

Staatssekretär und Krankenhausmanager

Da der Pastor seines Heimat- und Wallfahrtsortes Klausen meinte, Richard Zimmer solle als achtes von neun Kindern und als eifriger Messdiener Priester werden, wurde er in die Klosterschule St. Paul der Steyler Missionare in Wengerohr geschickt. Da es dort nur drei Klassen gab, musste er anschließend auf die Missionschule St. Wendel im Saarland wechseln. Das ging jedoch nur bis zur Unterprima, denn anderthalb Jahre vor dem Abitur wurde die halbe Klasse entlassen, weil die Schüler am Sonntag zu lange in der Disco geblieben waren und den Ausgang deutlich überzogen hatten. So musste sich Richard Zimmer für den Rest der Schulzeit täglich mit Fahrrad und Zug nach Trier zum Friedrich-Wilhelm-Gymnasium schaffen. Es gab keine Alternative zu diesem einzigen altsprachlichen Gymnasium in der Region. Das Abitur hat er 1968 dennoch doch mit guten Noten bestanden. … weiterlesen »

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Wieder einmal Ärger mit dem A.R.T.

Was macht den Unterschied aus zwischen einem Löwenzahn, der beim Rasenmähen in den Grasschnitt gerät und einem Löwenzahn der vorher mit dem Messer aus dem Rasen ausgestochen wurde? Ersterer Löwenzahn wird anstandslos mit der Biotonne entsorgt. Landet der ausgestochene Löwenzahn in der Biotonne, bleibt diese ungeleert am Straßenrand stehen. So geschehen am 29.08.19 in Nerdlen, wo wegen einer Handvoll Löwenzahns die Entleerung der Biotonne verweigert wurde. Meine Rückfrage bzw. Beschwerde beim A.R.T. in Trier führte nach mehrfacher Rückfrage des A.R.T.-Mitarbeiters bei diversen Kollegen zu folgender Auskunft: … weiterlesen »

Müllwahnsinn und Klimaschutz!

Die neue Abfallregelung, die am 01.01.2020 in Kraft treten soll, erregt immer noch die Gemüter der Bürger – und das zu Recht. Es gab oder gibt immer noch die Parole, wer Müll einspart oder alles ordnungsgemäß trennt und sortiert, der wird finanziell belohnt. Das ist bei dem neuen Konzept nicht der Fall. Laut Berichten soll das kleinste Abfallgebinde (80 Liter Tönnchen) für 1 bis 4 Personen im Monat ca. 110 Euro an Gebühren kosten. Auch bei strikter Trennung des Abfalls kann das nie aufgehen. Familien mit Kleinkindern oder zu pflegende ältere Personen benötigen z.B. Pampers. Schon diese Art von Müll würde in einigen Tagen das 80 Liter Tönnchen füllen. Ah ja, alle 2 Wochen kann man ja lehren lassen; mit zusätzlicher Gebühr von ca. 10 Euro. … weiterlesen »

Warum lügt Herr Dr. Monzel?

Oder kann er ganz einfach nur nicht rechnen? Laut ihm, dem Chef der A.R.T., ist eine Gebührenerhöhung für den Landkreis nicht vorgesehen. Das stimmt aber ganz eindeutig nicht. Im Jahr 2019 wurden für eine 240 Liter Restmülltonne 174 Euro inklusive der 120 Liter Biotonne mit 14-tägiger Leerung in der ehemaligen Verbandsgemeinde Obere Kyll erhoben. Ab 2020 kostet die 240 Liter Restmülltonne dann aber 245,13 Euro und das dann ohne die 120 Liter Biotonne. Das alleine sind schon 71.13 Euro oder über 40 % mehr. … weiterlesen »

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Meinung zum neuen Müllkonzept

Jetzt zeigt A.R.T. (Abzocke Raum Trier) sein wahres Gesicht. Die alten Verträge sind ausgelaufen und jetzt will man die Bürger so richtig abzocken. Die Lobbyarbeit hat auf höchster Ebene wunderbar funktioniert. Dort hat man ja schon alles abgesegnet. Ich glaube von denen bringt keiner die Mülltüte zum Container. Jetzt soll anstatt Holpflicht, Bringpflicht gelten. Was für ein geistiger „Dünnpfiff“. Vor einiger Zeit wollte man die Biotonnen für alle verpflichten ausgeben. Dies ist durch die Bürger vereitelt worden. Die Biotüten gehen an alle Haushalte und somit sollen alle bezahlen; egal ob die Biotüte benötigt wird oder man weiter zu Hause kompostieren will. Für mich ist Biomüll zu Hause ein wichtiger Naturdünger. … weiterlesen »

Bio- und Restmülltonne und neue Gebühren

Diesem Bericht kann ich nur voll und ganz zustimmen. Das ist Abzocke hoch drei. Die neue Verordnung, und daraus die neuen kleineren Restmülltonnen, werden für den Landkreis Daun, der Rohrkrepierer des Jahrhunderts. Ich selber habe bei der A.R.T mehrmals angerufen und nur fadenscheinige Aussagen bekommen. Man sagte mir, dass der Müll teurer wird, weil der Landkreis Vulkaneifel angeblich keine Rücklagen mehr hat. Das soll verstehen wer will. Auch die Abholung von Sperrmüll wird mehr als schwierig, denn wie soll ich sicherstellen, dass mir kein Fremder seinen Sperrmüll unterjubelt, sprich Elektroschrott vor die Tür stellt. Fragen über Fragen und keine richtige antworten, leider!

Wolfgang Bannach

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.