„Mit dem Corona-Chaos der Politik kommt die Kulturbranche nicht vor Herbst in die Gänge “

Dr. Josef Zierden, der Leiter des Eifel Literatur Festivals, bemängelt die Corona-Politik von Bund und Ländern, die die Kultur immer mehr ins Abseits drängt. (Foto: Privat)

Die „Eifeler Presse Agentur“ (EPA) sprach mit dem Leiter des Eifel Literatur Festivals, Dr. Josef Zierden, über die „kulturelle Dürre“ in Zeiten von Corona EPA: Herr Dr. Zierden, jahrelang ausverkaufte Häuser, Zehntausende von literaturbegeisterte Zuhörer, das Eifel Literatur Festival war bislang eines der größten Festivals für Autoren in Deutschland. Doch seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat man das Gefühl, man spreche, um es mit Stefan Zweig zu sagen, von einer „Welt von gestern“. Wie sehr schmerzt Sie persönlich die derzeitige Lage? Read more

Leserbrief: AUSSPRACHE ZUR IMPFDRÄNGELEI des Ortsbürgermeister Burkhard Graul im Verbandsgemeinderat Thalfang

In der Bürgerschaft rumort es gewaltig. Mittlerweile machen Gerüchte die Runde, dass der Ortsbürgermeister B. Graul nicht nur sich hat impfen lassen, wie Herr Lothar Martin in seinem Leserbrief schreibt. Auch soll eine von drei Arztpraxen von der Impfaktion im Seniorenheim nicht in Kenntnis gesetzt worden sein. Ein Anruf hätte wahrscheinlich genügt und eine Person hätte für die letzte Impfdosis gefunden werden können. Dementsprechend hoch war das Interesse der Bürgerinnen und Bürger auf der VG-Ratssitzung vom 24.03.21 in Horath. Read more

Leserbrief

Ich beziehe mich auf ihren Artikel in der EAZ 10.KW/2021, S. 10, in dem Sie den „Kröver Ortsbürgermeister als Impfvordrängler entlarvt“ darstellen.

Inhaltlich ist diese Überschrift wohl nicht falsch, doch sollte man das Richten nicht in die eigene Hand nehmen, wie es der Schreiber des Artikels tut. Read more

Auf die Messe! Fertig! Los!

Wenn Besucher nicht auf eine reale Messe kommen können, kommt die Messe zu den Besuchern. Einfach. Sicher. Virtuell. Die Eifel-Mosel-Zeitung präsentiert die 1. Online-Verbrauchermesse in der Region Mittelrhein.  Besuchen Sie uns auch am Messestand der Eifel-Mosel-Zeitung in Messehalle 2. Read more

Interview mit Daniela Schmitt, Spitzenkandidatin der FDP in Rheinland-Pfalz

Die Eifel-Mosel-Zeitung sprach kurz vor der Landtagswahl mit Daniela Schmitt. Sie tritt zur Landtagswahl am 14. März 2021 als Spitzenkandidatin der FDP in Rheinland-Pfalz an.

Lesen Sie hier das Interview in voller Länge.

EMZ: Frau Schmitt, am Sonntag ist Landtagswahl. Wie ist Ihre Stimmung und sind Sie optimistisch?

Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und Spitzenkandidatin der FDP für die Landtagswahl am 14. März 2021

Schmitt: Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel geleistet. Mit der FDP in der Landesregierung ist Rheinland-Pfalz moderner und leistungsfähiger geworden. Rekordeinstellungen bei der Polizei, über 6.000 zusätzliche Lehrer und eine starke Wirtschaftspolitik. Die berufliche Bildung haben wir in einen neuen Fokus gerückt. Jetzt geht es darum, weitere Schritte zu gehen. So wollen wir die Meisterprüfung gebührenfrei machen. Gegen die Folgen der Corona-Pandemie haben wir im Parlament kraftvolle Maßnahmen auf den Weg gebracht. Alleine 300 Millionen Euro sind für die direkte Unterstützung der Wirtschaft und zum Schutz von Arbeitsplätzen vorgesehen. Dass das Land in der Lage ist, jetzt so kraftvoll handeln zu können, liegt auch an der konsequenten Haushaltspolitik der vergangenen Jahre. Wir haben 2 Milliarden Euro Schulden des Landes abgebaut und ausgeglichene Haushalte vorgelegt. Auf die Finanzpolitik der FDP ist Verlass. Auch in Zukunft. Read more

„Heller denn je – Die Welt braucht eine frohe Botschaft“

Emil, Anatol und Theo können in diesem Jahr zwar nicht wie sonst als Könige verkleidet von Haustür zu Haustür ziehen, aber sie freuen sich, wenn die Leute an den Segenshaltestellen oder online trotzdem für benachteiligte Kinder spenden. (Foto: Bastreri/Bistum Trier)

Kreativ, solidarisch und kontaktlos findet die Sternsingeraktion 2021 statt

Trier/Gillenfeld – Anfang Januar kündigt sich normalerweise an vielen Haustüren im Bistum königlicher Besuch an: In farbenprächtigen Gewändern, mit Krone und Stern ziehen dann die Sternsinger durch die Straßen, bringen den Segen und sammeln Spenden für Kinder in Not.

Die Aktion Dreikönigssingen lebt von den Haustürbesuchen mit direktem Kontakt – in Pandemie-Zeiten jedoch keine gute Idee. Das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) als Träger des Dreikönigssingens hatten deshalb kurz vor Weihnachten empfohlen, die Aktion solle in ihrem 63. Jahr neue Wege gehen und „kontaktlos“ stattfinden.

Für die Gruppen bot das Kindermissionswerk zahlreiche Ideen und Tipps, wie die Aktion verantwortungsvoll und konform der Corona-Regeln ablaufen kann. Read more

Leserbrief: Corona Pandemie – Das Versagen der Mächtigen

Vorab gesagt, ich gehöre nicht zu den Corona-Leugnern, Querdenkern oder Fake-News Verbreitern. Vielmehr analysiere ich die Situation mit gesundem Menschenverstand und gehöre scheinbar zu den wenigen Mitmenschen, die das in der Grundschule erlernte Dreisatz- und Prozentrechnen noch beherschen. Basierend auf diesen Grundlagen habe ich die nachfolgende Stellungnahme verfasst. Read more

Leserbrief: Besondere Weihnachtsgrüße aus Bad Neuenahr

Bad Neuenahr. Mitarbeiter*innen der DRK Fachklinik Bad Neuenahr trafen sich an Heilig Abend um ein besonderes Foto machen zu lassen. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen des DRK mit der Gewerkschaft Verdi, die seit Ende Oktober laufen und zu denen das DRK zu Beginn nicht einmal ein Angebot vorlegen wollte. In den weiteren Verhandlungen versuchten sich die Arbeitgeber daran, die Ergebnisse des TVÖD leicht abgewandelt auf den neuen RTV anzuwenden. Damit können und wollen sich die Mitarbeiter*innen des DRK nicht zufrieden geben. Sie möchten eine Spaltung unter den betroffenen Berufsgruppen, z.B. zwischen Pflege und Rettungsdienst, abwenden. Diese Spaltung wird durch Äußerungen des DRK begünstigt, welches die „überzogenen Forderungen des Rettungsdienstes“ dafür verantwortlich macht, dass dadurch die Anliegen der Pflegekräfte in den Hintergrund gedrängt werden.


Zudem wird zwischen Mitarbeiter*innen des DRK und der Gewerkschaft Verdi durch Äußerungen wie „die Gewerkschaft blockiert die Corona-Prämie“ ein Keil getrieben. „Eine Aufwertung der sozialen und pflegerischen Berufen, auch und vor allem der Notfallsanitäter ist dringend angebracht, eine Corona-Prämie, wie von Verdi seit April gefordert, längst überfällig, diese ersetzt aber auf keinen Fall einen wertschätzenden und nachhaltigen Tarifabschluss.“ So ein Verdi Mitglied der Klinik.

Mit dem Foto auf dem Balkon der Klinik und einer eindeutigen Botschaft an das DRK, die Klinikleitung und die Öffentlichkeit zeigen wir, dass wir hinter den Forderungen stehen und im Falle des Scheiterns der Schlichtung bereit sind zu streiken.

Die Plakate wurden am frühen Abend auf telefonische Anordnung hin wieder abgehangen, soviel Öffentlichkeit war offensichtlich nicht gewünscht. Frohe Weihnachten!

Ein Gewerkschaftsmitglied aus der DRK Fachklinik , Bad Neuenahr

(Der Name ist der Redaktion bekannt)

Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Eifelzeitung E-Paper Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wir sammeln keine Daten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nein  Ja