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Karl Otto Theodat Freiherr von und zu Gymnich

Kurkölnischer Staatsminister aus Eifler Adel

Vielen Deutschen ist der Name des Wasserschlosses Gymnich noch ein vertrauter Begriff aus den letzten Jahrzehnten der alten „Bonner“ Bundesrepublik. Von 1971 an nutzte die Bundesregierung das ansehnliche Gebäude zur Unterbringung zahlreicher Staatsgäste. Das auf dem Gebiet des heutigen Erftstadt gelegene Schloss gehörte sowohl nach als auch vor dieser Zeit vielen Besitzern, am längsten jedoch der altadeligen Familie von Gymnich, die dort über Jahrhunderte hinweg ihren Sitz hatte. Zu den namhaftesten Vertretern dieses sich auf viele Zweige verteilenden Adelsgeschlechts zählt Freiherr Karl Otto Theodat von Gymnich. Er bekleidete in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts führende Ämter im Kurfürstentum Köln.

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Leserbrief: „Orden wider den tierischen Ernst“ für Horst Seehofer

Ein belustigtes, genüssliches Lächeln auf den Lippen Horst Seehofers sprach Bände, als er kurz nach seinem flotten Spruch „Die Migration ist die Mutter aller Probleme!“ gut gelaunt vor die Presse trat. Ich habe über diesen Spruch Tränen gelacht, fühlte mich in die Zeiten eines geistig brillanten, Franz-Josef Strauß, eines scharfzüngigen Herbert Wehner zurück versetzt und  empfand unverhohlen Häme über den gezielten Blattschuss Seehofers auf die spitzmäuligen, überkandidelten  Hysteriker, Haarspalter und Langweiler der Nation, die aufheulten wie getroffene Hunde, weil sie keinen Spaß vertragen. … weiterlesen »

Franz Peter Adams

Anwalt und Abgeordneter aus Springiersbach

Franz Peter Adams wurde im Februar 1800 in Springiersbach als Sohn des aus der Maifeld-Gemeinde Lonnig stammenden Juristen Johannes Adams (1756 –1832) und dessen Ehefrau Bernardina Mittweg geboren. Johannes Adams war gelernter Advokat und hatte bis zum Einmarsch der Franzosen für das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift in Springiersbach als Amtmann und Sekretär gearbeitet. Er arrangierte sich mit den Franzosen und durfte als Friedensrichter in Lutzerath und in napoleonischer Zeit als Notar in Zell und Koblenz in seinem vertrauten Berufsfeld arbeiten. … weiterlesen »

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Eine fragwürdige Entscheidung der Landesregierung

Bürgerwille und Ratsentscheidung wird mit Füßen getreten

Fast 90 % der Flußbacher Bürgerinnen und Bürger stimmten begründet und nachvollziehbar gegen einen Verbleib in der VG Traben-Trarbach und für einen Anschluss an die Stadt Wittlich, ebenfalls einstimmig votierte der Ortsgemeinderat für einen Anschluss an die Stadt Wittlich.

Die nun gefallene Entscheidung der Landesregierung lässt in mir im Zusammenhang mit der missratenen Verwaltungsreform aus dem Jahre 2013 als damaliges Mitglied des Verbandsgemeinderates und als Bürgermeister der OG Bausendorf meine Bürgerseele und meine Seele als Mandatsträger wieder hochkochen. Ich war damals im Zusammenhang mit der Erkrankung von Bürgermeister Otto-Maria Bastgen Wortführer der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat gegen eine Fusion mit der VG Traben-Trarbach. … weiterlesen »

Felix Hoesch

Tierzüchter, Gutsbesitzer und Politiker aus Düren

Wie in anderen Bereichen, so hatte das prosperierende Kaiserreich bis zum Weltkrieg auch in der Landwirtschaft eine Spitzenstellung erreicht: Nirgendwo waren die Hektarerträge höher. Prominenter Vertreter der deutschen Tierzucht damals war der Eifler Felix Hoesch, der als Landwirt, Fachautor, Verbandsführer und Politiker die Entwicklung der Landwirtschaft maßgeblich beeinflusste. … weiterlesen »

Chemnitz sollte uns alle angehen

Für den Mord eines jungen Mannes in Chemnitz am Rande eines Volksfestes gibt es keine Entschuldigung und keine Rechtfertigung. Es ist ein Verbrechen, dass wir fast täglich in den Medien mit Bestürzung, Wut und Trauer auch in Hamburg, München, Köln und auch in Trier wahrnehmen. Das Besondere ist und steigert die öffentliche Empörung, wenn der Täter ein Flüchtling ist. Diese aufgeheizte Stimmung ist Nährboden für den rechten Mob. Ein hochgefährliches braunes Netzwerk, ein Zusammenspiel von Pegida und AfD nutzt alle Negativereignisse im Zusammenhang mit Flüchtlingen, um die begründeten Ängste und Sorgen der Menschen weiter hoch zu kochen und zur Eskalation zu bringen. Für die Lösung ebenso wichtiger Themen wie Globalisierung, Umwelt, Digitalisierung, Pflege, Gesundheitswesen, Rente pp. scheint der AFD der Durchblick und die Kompetenz zu fehlen.
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Bürgermeisterkandidat Gerald Schmitz mit Familie nach Hillesheim umgezogen

Interview mit Bürgermeisterkandidat Gerald Schmitz und Stadtbürgermeister Matthias Stein 

EAZ: Herr Schmitz, herzlich willkommen zurück. Warum haben Sie und Ihre Familie mit dem Umzug nicht den Wahlausgang abgewartet?

Bürgermeisterkandidat Gerald Schmitz: Für uns stand bereits vorher fest, dass wir wieder in die Eifel zurückkehren. Deshalb hatten wir unser Haus in Remagen auch schon Anfang des Jahres verkauft. Leider verzögert sich unser Hausbau in Hillesheim etwas. Deshalb sind wir jetzt sehr froh, eine Übergangslösung – direkt angrenzend zu unserem Grundstück – gefunden zu haben.

EAZ: Herr Stein, freuen Sie sich über den Einwohnerzuwachs?

Stadtbürgermeister Matthias Stein: Als Stadtbürgermeister freue ich mich über jede neue Bürgerin und jeden neuen Bürger. Die Familie Schmitz ist bei uns, wie alle anderen auch, natürlich herzlich willkommen. Junge Familien stärken unsere Stadt, besonders die Kindergärten und Schulen profitieren davon. Die Familie Schmitz ist mir natürlich nicht unbekannt. … weiterlesen »

Warum sich die Menschen auf “Erneuerung der SPD“ vertrauen dürfen

Am 21. Oktober 2019 wählen die Bürger der “neuen Verbandsgemeinde Gerolstein“ einen neuen VG-Rat sowie einen neuen VG-Bürgermeister. Die Parteien im Wahlgebiet haben das Recht (oder sogar die Pflicht), Kandidatinnen und Kandidaten für die zu wählenden Ämter aufzustellen. So hat auch die SPD in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 11.08.2018 der drei betroffenen Ortsvereine ihre Liste für den neuen Verbandsgemeinderat aufgestellt. Eine Beschlussfassung über einen Bewerber für das Amt des VG-Bürgermeisters war in der vorläufigen Tagesordnung nicht vorgesehen und damit auch in dieser Mitgliederversammlung dreier Ortsvereine nicht zulässig. … weiterlesen »

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„Zusammen sind wir stark“

Interview mit Bürgermeisterkandidat Gerald Schmitz:

Am 21. Oktober 2018 wählen die Bürgerinnen und Bürger der neuen großen Verbandsgemeinde Gerolstein (Gerolstein, Hillesheim, Obere Kyll) neben dem Verbandsgemeinderat auch den neuen Bürgermeister. Hierfür bewirbt sich Gerald Schmitz, der wieder in seine Heimat zurückkommt und zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern als Bürgermeister eine starke Verbandsgemeinde entwickeln will. Wir befragten Gerald Schmitz zu seiner Kandidatur.

EAZ: Herr Schmitz, wo sind Sie aufgewachsen?
Gerald Schmitz: Vor 34 Jahren bin ich in Gerolstein geboren und aufgewachsen. Im Jahr 2003 habe ich das Abitur am St. Matthias Gymnasium in Gerolstein gemacht. Sportlich war ich in Gerolstein und in Jünkerath aktiv (Schwimm- und Tennisverein Gerolstein, DLRG Jünkerath) und musikalisch war ich als Schlagzeuger in verschiedenen Bands in der Eifel unterwegs. … weiterlesen »

Ewald Fettweis

Ethnomathematiker und Mathematikpädagoge aus Eupen

Der Ausdruck „Digitalisierung“ gehört zu den Leitbegriffen unserer Zeit und signalisiert Fortschrittlichkeit. In auffälligem Gegensatz dazu steht seine Wortherkunft: Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort für „Finger (digitus) ab und verweist damit auf die Ursprünge des Rechnens mit der Hand. Solchen Anfängen der Mathematik und der unterschiedlichen Ausprägung mathematischen Denkens in den verschiedenen Kulturen und Ethnien ging der 1881 in Eupen geborene Mathematiker Ewald Fettweis nach. Jahrzehnte, bevor sich die Ethnomathematik gegen Ende des 20. Jahrhunderts international als wissenschaftliche Disziplin etablierte, wurde er zum Vordenker auf diesem Feld, wie u. a. Andrea Verdugo Rohrer in ihrer Dissertation („Ethnomathematics — New Approaches to its Theory and Application“, 2010) hervorhob. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.