Interview: „Wie die Läit suu redde“

Reil. Rudolf Hochscheid aus Reil hat ein Moselfränkisches Wörterbuch in zwei Bänden geschrieben und es jetzt auch veröffentlicht. Die Eifel-Zeitung hat mit ihm gesprochen:

EAZ: Herr Hochscheid, was hat Sie bewegt ein so umfangreiches Wörterbuch zu erstellen?
R. Hochscheid:
Eigentlich habe ich schon lange mit dem Gedanken gespielt, ein solches Buch zu erstellen. Der endgültige Auslöser, diese Arbeit anzugehen, war ein Gespräch mit Professor Schaaf aus Kinderbeuern. Er motivierte mich, die Arbeit anzugehen, wobei mir damals das Arbeitsvolumen, das auf mich zu kam, noch nicht bewusst war.

EAZ: Wie sind Sie dann vorgegangen?
R. Hochscheid:
Zunächst habe ich in einem Zeitraum von etwa sechs Jahren Material gesammelt. Als ich dann der Meinung war, jetzt kann ich mich hinsetzen und aus dem gesammelten Material ein Buch erstellen, begann für mich eine große Fleißarbeit. Im eigentlichen Lexikon sind weit über sechstausend Worte und Begriffe zusammengefasst, die sich in der Read more

Frank Bender

Interview mit Frank Bender nach dem Wahlkampf

EAZ: Herr Bender, welche Eindrücke aus der abgelaufenen Zeit des Wahlkampfes möchten Sie mit den Leserinnen und Lesern der Eifelzeitung teilen?

Bender:  Am Beginn der Vor-Wahl-Zeit war das Interesse der Bevölkerung an der Landratswahl noch nicht sehr ausgeprägt. Das mag zum einen mit dem Umstand verbunden sein, dass der Wahltermin zu diesem Zeitpunkt ja noch in weiter Ferne lag. Zum anderen lag es gewiss auch daran, dass die wichtige Aufgabe eines Landrates innerhalb der kommunalen Familie im Landkreis aber auch in ihrer Wirkung nach außen nicht so bekannt ist. Der Landrat in seiner ausgleichenden Funktion im Landkreis selbst, als Initiator von Zukunftsinitiativen für die Entwicklung, als Problemlöser und „Kümmerer“ für die Bevölkerung, sowie für die heimischen Institutionen und auch die Wirtschaft, muss meines Erachtens zukünftig stärker in den Blickpunkt des Aufgabenspektrums gerückt werden. Read more

Interview: Landratskandidat Frank Bender zur Lage der Hilfsorganisationen

Viele Bürgerinnen und Bürger sind interessiert daran, dass die örtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Unglücksfall zeitnah an Ort und Stelle sind und Hilfe leisten, Eine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit? Die EAZ sprach hierüber mit dem Landratskandidat Frank Bender

EAZ: Sehr geehrter Herr Bender, in den vergangenen Wochen waren Sie wiederholt in Gesprächen mit Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen. Welche Eindrücke haben Sie davon mitgenommen?

Frank Bender: Einen sehr positiven Eindruck, was den Ausbildungsstand und die Motivation der vielen ehrenamtlich Tätigen in diesem Bereich betrifft. Den Dienst in den Feuerwehren, beim Technischen Hilfswerk, beim Deutschen Roten Kreuz und den anderen überwiegend ehrenamtlich besetzten Hilfsorganisationen sehen viele der dort Engagierten als Dienst am Menschen und persönliche Pflicht an, oft schon seit mehreren Generationen in einer Familie! Entsprechend ist der Einsatz für die Sache und das persönliche Engagement des Einzelnen bewundernswert.

EAZ: Also alles in bester Ordnung in diesem Bereich?<br Read more

Interview: In dieser Woche beantwortet Frank Bender im Interview mit der Eifel-Zeitung Fragen zum Thema „Bildungschancen in der Vulkaneifel“:

EAZ: Herr Bender, ein Schwerpunkt bei der Zielsetzung, eine Region stark und zukunftsfähig aufzustellen, ist auch das Bildungsangebot. Wo sehen Sie hier Ihre Tätigkeitsschwerpunkte?

Frank Bender:
Wir müssen es erreichen, ein möglichst breites Bildungsangebot vor Ort zu installieren und auch dauerhaft zu halten. Gerade für unsere jungen Menschen, die sich noch in der Schule oder bereits in der Ausbildung befinden, müssen wir mit einem breiten Bildungsangebot deutliche Verbesserungen aufzeigen. Wir müssen es erreichen, dass gerade unsere Jugend direkte Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten vorfindet. Das hilft den Unternehmen in der Vulkaneifel, auf gut ausgebildetes Fachpersonal zurückgreifen zu können und den jungen Menschen eine berufliche Perspektive hier vor Ort zu haben.

EAZ: Das Berufliche Gymnasium an der BBS Gerolstein wurde mit dem Schwerpunkt Technik genehmigt. Reicht das Ihrer Ansicht nach aus?

Frank Bender: Ich werde mich gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen ganz besonders dafür stark machen, dass auch der Schwerpunkt Read more

Interview mit dem Landratskandidat Frank Bender

Die Eifelzeitung sprach in dieser Woche mit Frank Bender, Landratskandidat für die Wahl am 02.12.2012, über den Öffentlichen Personennachverkehr (ÖPNV):

EAZ: Herr Bender, wie sehen Sie die derzeitige Situation des ÖPNV im ländlichen Bereich?

Frank Bender: Der ÖPNV steht am Scheideweg. Durch den deutlichen Rückgang der Schülerzahlen sowie den allgemeinen Einwohnerrückgang, wird es für die Busunternehmen zunehmend schwieriger, den ÖPNV kostendeckend sicherzustellen. Daher sind Fahrpreiserhöhungen, wie wir sie in der letzten Zeit nun mehrfach miterleben mussten, unumgänglich. Allerdings führen diese Erhöhungen dazu, dass auch immer weniger Bürgerinnen und Bürger vom ÖPNV Gebrauch machen.

EAZ: Wie kann Ihres Erachtens hier sinnvoll gegengesteuert werden?

Frank Bender: Zu allererst muss klar sein, dass der ÖPNV zwingend zur Daseinsvorsorge gehört. Entsprechend wünschenswert ist eine flächendeckende Ausgestaltung, die es den nicht mobilen Menschen in unserem Landkreis ermöglicht, beweglich zu bleiben. Das ist allerdings bei der Größe des Landkreises und der abzusehenden Read more

Interview

EAZ: Die wichtigste Nachricht für das Traditionsunternehmen Tombers: Es geht weiter!  Wie war die Reaktion der Belegschaft nach dieser guten Nachricht?
Hans-Albrecht Brauer: Die Mitarbeiter haben sehr engagiert die Phase mitgetragen und haben mit Erleichterung und etwas Stolz die gute Nachricht aufgenommen
 
EAZ: Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Hans-Albrecht Brauer hat dank seiner großen Erfahrungen maßgeblich dazu beigetragen, die Firma wieder in ruhiges Fahrwasser zu manövrieren. Was wird sich in Zukunft ändern?
Hans-Albrecht Brauer: Controlling als organisatorische Maßnahmen; Besitzstrukturen; gestraftes Produktportfolio; mehr Focus auf den europäischen Markt.

EAZ: Die meisten Mitarbeiter arbeiten seit vielen Jahren für Ihre Firma. Mussten im Vorfeld Entlassungen ausgesprochen werden?
Hans-Albrecht Brauer: Nein und es gab auch keine Kündigungen seitens der Mitarbeiter.

EAZ: Wie viele Mitarbeiter arbeiten für Ihr Unternehmen?
Dietmar Tombers: Insgesamt 48.

EAZ: Was genau stellt Firma Tombers eigentlich alles her?
Dietmar Tombers: Laubholzprodukte überwiegend Buche/Eiche; besäumtes Schnittholz, Zuschnitte für die Read more

Interview: Wie sieht Frank Bender das Thema Kommunal- und Verwaltungsreform

Die Diskussionen um weitreichende Veränderungen, Zerriss von Strukturen und jahrzehntelang gewachsene Gemeinschaften beschäftigen die Menschen auch in der Eifel-Mosel-Region. Wenn es nach dem Willen der Rot-Grünen Landesregierung geht, sollen Kommunen „zwangsverheiratet“ werden. Noch scheint die Landesregierung kein vernünftiges Konzept zu haben. Die Eifel-Zeitung sprach vor wenigen Tagen mit dem Landratskandidaten Frank Bender über diese brisante Thema, das die gesamte Region bewegt: die Kommunal- und Verwaltungsreform.

EAZ: Herr Bender, wie stehen Sie zu der von der Landesregierung verfolgten Kommunal- und Verwaltungsreform?
Frank Bender: Das „Reförmchen“ ist von Anfang an falsch angegangen worden. Es ist beschämend, wie dabei mit dem ländlichen Raum umgegangen wird. Seit Jahren werden die Landkreise und Gemeinden mit immer mehr Aufgaben belastet, ohne dass das Land die notwendigen Mittel hierfür bereitstellt. Wenn sich dann Kommunen darüber beschweren, dann wird mit einer „Kommunal- und Verwaltungsreform“ der solidarische Protest der Kommunen zum Verstummen gebracht. Bevor wir daher über möglicherweise sinnvolle Änderungen Read more

Interview: 30 Watchmi-Themenkanäle ab Ende Oktober auf ISIO-Boxen von TechniSat – „Übertragungsweg ist für Verbraucher zweitrangig“

Voraussichtlich ab Ende Oktober stehen auf den ISIO-Geräten von TechniSat rund 30 Watchmi-Themenkanäle zusätzlich in der Programmliste zur Verfügung. „Thematisch wird ein breites Spektrum abgedeckt über „Bahnwelt“, „Stiftung Warentest“, „Ärzte ohne Grenzen“ oder auch Kunst durch einen Kanal von „artintheCity““,kündigt TechniSat-Projektmanager Elmar Möller an. Die Besonderheit dabei: Die ISIO-Geräte empfangen die neuen Spartensender nicht via Satellit, sondern übers Internet. Digitalmagazin hatte Gelegenheit, mit Elmar Möller über die Details zu sprechen.

Digitalmagazin: Herr Möller, TechniSat erweitert die ISIO-Gerätegeneration um neue Watchmi-Themenkanäle. Um welche Programmangebote handelt es sich dabei konkret?
Möller: Wir werden mit ca. 30 Themenkanälen starten. Neben einigen Kanälen von „Bild“ werden weitere interessante Spartenkanälen angeboten. Thematisch wird ein breites Spektrum abgedeckt über „Bahnwelt“, „Stiftung Warentest“, „Ärzte ohne Grenzen“ oder auch Kunst durch einen Kanal von „artintheCity“. Unseren eigenen Kanal TechniTipp TV werden wir natürlich ebenfalls mit anbieten.

Digitalmagazin: Warum haben Sie sich dazu entschieden, die Read more

Interview: Kalte Progression bekämpfen – Gebot der Gerechtigkeit

Seit Monaten hängt im Bundesrat ein Gesetz fest, das den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland eine erhebliche Steuererleichterung bringen soll. Die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag hatten im November 2011 ein Gesetz zur Bekämpfung der sogenannten „kalten Progression“ auf den Weg gebracht. Im Bundesrat, wo die Länder diesem Steuergesetz zustimmen müssen, verweigern die SPD-geführten Länder die Zustimmung. Die Eifel-Zeitung sprach mit Patrick Schnieder, MdB über den derzeitigen Stand der Verhandlungen und die Auswirkungen der kalten Progression.

Zur Sache „Kalte Progression“

In Deutschland wird die Höhe der Einkommenssteuer abhängig von der Höhe des Einkommens erhoben. Bürger die ein geringeres Jahresgehalt beziehen, zahlen prozentual einen geringeren Steuersatz als Bürger mit einem hohen Jahreseinkommen. Die Spanne reicht von 14 bis 45 Prozent. Zudem sind 8004 Euro im Jahr zunächst steuerfrei. Die Höhe des Steuersatzes ist gesetzlich somit eng verknüpft mit der Höhe des Einkommens. Die kalte Progression Read more

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