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Patrick Schlösser – Theaterregisseur aus Bitburg

Als der erst 45-jährige Patrick Schlösser am 16. Februar 2017 in Berlin starb, ließen die zahlreichen Nachrufe und Meldungen keinen Zweifel an seiner herausragenden Bedeutung in der zeitgenössischen Theaterszene.  Der im November 1971 in Bitburg geborene Regisseur war ein Sohn des Polizeidirektors und führenden CDU-Kommunalpolitikers Hermann Schlösser und dessen Ehefrau Margit. Er besuchte das St.-Willibrord-Gymnasium seiner Geburtsstadt, das damals von dem Altphilologen Edgar Klauk geleitet wurde. Dass Direktor Klauk von altgriechischen Tragödien fasziniert war und dessen Sohn Markus Klauk (geb. 1973 in Prüm) Schauspieler wurde, spielte allerdings für den Werdegang Schlössers wohl keine Rolle. In einem aufschlussreichen Gespräch mit der „WELT“-Kulturredakteurin Dr. Christiane Hoffmans aus dem Jahr 2001 hob er vielmehr den Einfluss seiner theaterbegeisterten Oma hervor, die seinerzeit den 14-jährigen Enkel ins Theater Trier mitgenommen hatte und damit einen lebensprägenden Prozess beförderte. … weiterlesen »

Ferdinand und Victor Kinon Glasfabrikanten aus Stolberg

Das für den technischen Fortschritt im 20. Jahrhundert so ungemein wichtige Verbund-Sicherheitsglas wurde in Deutschland erstmals von Fabrikanten aus der Eifel industriell hergestellt: den in Stolberg geborenen Brüdern Ferdinand (geb. 1867) und Victor (geb. 1869) Kinon. Sie gehörten zu den fünf Söhnen des Fabrikanten Nikolaus Kinon (1831 – 1887) und dessen Ehefrau Henriette Willems (1843 – 1925); die Familie wurde vervollständigt durch vier Töchter. 1889 emigrierte der erst 17-jährige Sohn Ludwig (Louis) in die USA, wo er sich in New Jersey als Apotheker niederließ und eine Familie gründete; er besuchte öfters seine Eifler Verwandtschaft und starb 1939. … weiterlesen »

Philipp I Freiherr von Winneburg-Beilstein

Jurist und Diplomat aus Eifler Adel

Der Name der bei Cochem gelegenen Winneburg findet sich bei Familien unterschiedlicher Adelsgeschlechter. Am bekanntesten davon sind die Metternich-Winneburg-Beilstein, aus denen ruhmvolle Gestalter europäischer Geschichte hervorgingen. Aber schon Jahrhunderte, bevor diese Familie im 17. Jahrhundert in den Besitz der legendenumwobenen Höhenburg über dem Endertbachtal gelangte, residierte dort eine andere Adelsfamilie. Dieses alte Winneburger Rittergeschlecht war ursprünglich wohl eines Stammes mit den Herren von Schönburg-Pyrmont. Durch die Heirat Cunos von Winneburg mit Lise von Braunshorn gelangte die Burg Beilstein im 14. Jahrhundert in den Besitz der Winneburger, die lange aufreibend um das wirtschaftliche Überleben kämpfen mussten. … weiterlesen »

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Christoph Friedrich Heinle

Dichter aus Mayen

Leben und Werk des sehr jung gestorbenen Dichters Christoph Friedrich (Fritz) Heinle werden überwiegend im Zusammenhang der Biografie seines Freundes, des herausragenden Kulturtheoretikers Walter Benjamin (1892-1940), erwähnt, verdienen aber auch unabhängig davon Beachtung.
Fritz Heinle kam im März 1894 als Sohn von Friedrich Heinle (1857-1912) und der Schlesierin Margarethe Wagner in Mayen zur Welt, wo sein Vater als Regierungsassessor am Landratsamt arbeitete. Benannt wurde er nach seinem Großvater Christoph Friedrich Heinle (1828-1879), der sich als Gutsbesitzer in Sachsen-Anhalt niedergelassen hatte. Die evangelische Familie Heinle stammt nach den genealogischen Forschungen von Bernd Heinle aus dem Raum Hohenlohe und gelangte über Öhringen und Augsburg nach Sachsen-Anhalt. … weiterlesen »

Kinder singen und spielen für Kinder

Hasborn. In Zusammenarbeit mit der Grundschule Hasborn findet in der St. Rochuskapelle Hasborn am Samstag, 5. Mai um 16:30 Uhr  ein Konzert von Kindern für Kinder statt. Neben jungen Musikschülerinnen und -schülern auf verschiedenen Instrumenten werden die Flöten-AG und die Musical-AG der Grundschule zu hören sein. Der Eintritt ist frei. Das Konzert findet im Rahmen von „Capella 2018“ statt, einem Projekt in dem junge Künstler in rund 70 Kapellen und Kirchen im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu hören sind. Die Zuhörer können neben Musik aus verschiedenen Epochen oftmals auch verbindenden Texten und Gedanken sowie Wissenswertem über die alten Gotteshäuser lauschen, die oft in Abgeschiedenheit liegen und sehr reizvoll in die Landschaft des Landkreises eingebettet sind. … weiterlesen »

8. Kinder- und Jugendradrennen „Rund ums NEZ“ Darscheid

Darscheid. Am Sonntag, dem 6. Mai, laden die eifeLrider (Jugendmountainbike-Abteilung des SV Darscheid) alle Kinder und Jugendlichen aus der Region (Alter 2 bis 14 Jahre) wieder zu ihrem Radrennen ein. Die Altersklassen bis 8 Jahre absolvieren eine kurze Sprintstrecke an der Auffahrt zum Natur-Erlebnis-Zentrum Darscheid („NEZ“). Hier können auch Laufräder starten! Die 9- bis 14-Jährigen messen sich mit ihren Mountainbikes auf einer Geländestrecke „Rund ums NEZ“, die am Hochseilgarten vorbei führt und auch z.T. dem beliebten Wanderweg „Pfad der Artenvielfalt“ folgt. Die drei Bestplatzierten jeder Altersklasse erhalten einen Pokal, alle anderen bekommen eine Medaille. Teilnahme auf eigene Gefahr, es gilt Helmpflicht! Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Anmeldungen zwischen 13:00 und 13:45 Uhr am NEZ, Start ab ca. 14:00 Uhr. Anmeldegebühren 2 Euro(AK 2 bis 8 Jahre) bzw. 3 Euro (AK 9 bis 14 Jahre). Weitere Infos unter 06592-982005 oder www.sv-darscheid.de Eine Anfahrtsskizze findet man unter: http://www.darscheid.nez-vulkaneifel.de/index.php/anfahrtskizze 

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Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg und Wittlich

„Neues entdecken – Fürs Leben lernen“

Wittlich-Bombogen. Gemeinsam mit Ehren- und Hauptamtlichen gestalten wir kirchliche Jugendarbeit für und mit Jugendlichen und suchen zum 1. September 2018 eine/n interessierte/n Jugendlichen (ab 18 Jahren), die/der für ein Jahr im Team der FachstellePlus mit arbeitet und sich einbringt. Wir arbeiten an zwei Standorten: Wittlich-Bombogen und auf der Marienburg bei Zell. Die Bundesfreiwilligen werden an beiden Standorten eingesetzt. Sie arbeiten bei Veranstaltungen und Projekten mit, übernehmen Bürodienst, unterstützen die Referenten bei Schulungen und nehmen an Konferenzen und Besprechungen teil.  Wenn du Lust auf kirchliche Kinder- und Jugendarbeit hast, bereit bist zu flexiblen Arbeitszeiten, über Engagement und Einsatzbereitschaft verfügst, den PKW-Führerschein besitzt und vielleicht sogar ein eigenes Auto hast, dann bist du bei uns genau richtig!

Und? Interesse? Dann sende deine Bewerbung (Bewerbungsformular, Lebenslauf, aktuelles Schulzeugnis) bis zum 15. Mai 2018 an die FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral Marienburg, 56856 Zell (Tel. 06542/90135) oder Alberostr. 10, 54516 Wittlich-Bombogen (Tel. 06571/9549140) Ansprechpartner: Lory Müller, lorenz.mueller@bgv-trier.de,  Tel. 06571/95491413.

Peter Roth-Ehrang

Opernsänger aus Trier-Ehrang

Peter Roth, der sich später offiziell „Peter Roth-Ehrang“ nennen durfte, wurde am 8. Juni 1925 als Sohn eines Buchdruckermeisters in Ehrang geboren. Als Geburtsjahr findet sich vielfach auch die Angabe 1920. Diese Differenz im Geburtsjahrgang, die heute allenfalls aus Gründen historischer Genauigkeit wichtig erscheint, konnte damals einen lebensentscheidenden Unterschied ausmachen: Der Geburtsjahrgang entschied über den Einberufungszeitpunkt in die Wehrmacht und den Einsatz im Weltkrieg. Als der Soldat Peter Roth nach mehrjähriger französischer Kriegsgefangenschaft in seine moselländische Heimat zurückkehren durfte, nahm sein weiterer Werdegang eine andere Wendung, als vor dem Krieg geplant, wo er eine Ausbildung zum Vermessungstechniker beim Kulturamt Trier aufgenommen hatte. In den bedrückenden Kriegsjahren rückte der Wunsch, Sänger zu werden, zunehmend in den Vordergrund. … weiterlesen »

Reinhold Heinen – Verleger und Politiker aus Heimbach

Kinder der Eifel Teil 373

Der Name des aus Hasenfeld – heute Teil der Stadt Heimbach – stammenden Verlegers Reinhold Heinen ist primär mit der 1946 erstmals erschienenen Kölnischen Rundschau verbunden. Aber schon vor der Gründung dieser für den Köln-Bonner Raum so wichtigen Tageszeitung war Heinen als politisch-publizistische Stimme hervorgetreten. Dies belegt insbesondere die unter dem Titel „Reinhold Heinen (1894 – 1969). … weiterlesen »

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Raymond Etteldorf

Amerikanischer Erzbischof und Nuntius – Enkel eines Auswanderers aus Schwarzenborn

In der hochsommerlichen Hitze der Prärie erblickte Raymond Philip Etteldorf im August 1911 in Ossian, einem im US-Bundesstaat Iowa gelegenen Bauerndorf, das Licht der Welt. Er war das sechste Kind des Farmers Andrew Etteldorf (1857–1930) und dessen Ehefrau Regina Wagner (1876–1968). Sein Großvater Philipp Etteldorf (1827–1916) aus Schwarzenborn war noch in der Südwesteifel zur Welt gekommen, ebenso dessen aus Herforst stammende Ehefrau Maria Billen (1827–1899); nach ihrer Emigration in die USA wurden sie zu Stammeltern einer ausgedehnten Nachkommenschaft. Der bedeutende US-Kinderarzt James Nicolaus Etteldorf (1909–1997) war ein Vetter Raymonds. … weiterlesen »

Wirich Philipp Lorenz Graf von Daun

Österreichischer Feldmarschall und Statthalter aus Eifler Adel

Der 1669 in Wien geborene Reichsgraf Wirich Philipp von Daun gehört zu den historisch bedeutsamsten Persönlichkeiten, die aus diesem Eifler Adelsgeschlecht hervorgingen. Wirichs Vater war der wohl noch in Daun geborene Graf Wilhelm Anton von Daun (1621–1706), Dass sich die Familie im 17. Jahrhundert nach Österreich begab, hatte mehrere Gründe. Es hing nicht zuletzt auch mit den Verwüstungen zusammen, die Stadt und Burg Daun im 30-jährigen Krieg und danach erlitten. Wilhelm Anton wurde in Österreich hochangesehener Feldmarschall und begründete damit eine daunisch-habsburgische Offizierstradition, die sich in den folgenden Generationen ruhmvoll fortsetzte. Wirichs Mutter Anna Maria Gräfin von Althann (1635–1712) stammte aus einem begüterten niederbayerischen Uradelsgeschlecht. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.