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Offener Brief

An: Deutscher Bundestag Abgeordnetenbüro

Herrn Peter Bleser, CDU


Sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrter Abgeordneter,

ich bitte Sie um Ihre Unterstützung! Auch Ihnen ist die teils katastrophale Situation in der Geburtshilfe an unseren Krankenhäusern bekannt: Hochschwangere Frauen werden an Kreißsaaltüren abgewiesen, werdende Mütter müssen unzumutbare Strecken zum nächsten Kreißsaal auf sich nehmen, und Hebammen an Kliniken arbeiten am Limit. Diese Zustände empfinde ich als untragbar. Ich bitte Sie eindringlich, sich für eine bessere Geburtshilfe in Kliniken einzusetzen. Stimmen Sie für einen besseren Start ins Leben. … weiterlesen »

Geplante Sansibar Koalition

Was bitte schön soll das werden? Vorrauseilender Gehorsam für den Posten eines Beigeorneten oder am Ende doch wahre Liebe ohne Inhalte? Als Mitglied in der Partei Bündnis90/die Grünen kann ich nur den Kopf darüber schütteln, was den Kreisgeschäftsführer und ehemaligen Bürgermeisterkandidat Dietmar Johnen und den Fraktionsvorsitzende Tim Steen dazu veranlasst hat, mit dem Wolf, nun im Schafspelz, zu liebäugeln. Über all die vielen Jahre hat sich besonders die CDU hervorgetan, grüne Themen nicht nur nicht aufzunehmen, sondern erst gar nicht zur Abstimmungen kommen zulassen. … weiterlesen »

Legalisierung der Masseneinwanderung

Der Migrationspakt soll „politisch“ wirksam werden, sagt die Bundesregierung. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages erkennt „Verpflichtungen“. Kein Wunder, denn „wir verpflichten uns“ kommt 89mal vor. Außerdem wird die UNO „mandatisiert“, Umsiedelungen („Resettlement programs“) im großen Ziel vorzunehmen. Der Pakt sollte ursprünglich still und heimlich ohne jede Debatte im Dezember unterschrieben werden. … weiterlesen »

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Unternehmerfreundliche Verbandsgemeinde

Bengel, Kinderbeuern und Bausendorf (Alftal). Am 20.06.2018 fand im Bürgersaal des Traben-Trarbacher Rathauses die „Kick-Off“ Veranstaltung „Unternehmernetzwerk VG Traben-Trarbach“ statt.

Die Verbandsgemeindeverwaltung sehe sich als Partner der heimischen Wirtschaft – als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Politik. Und man freue sich auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Volltreffer!“ … weiterlesen »

Leserbrief – Ketzerische Gedanken zum Welternährungstag

Der Welternährungstag ist das falsche Signal in die falsche Richtung! – Dramatisches Artensterben, Klimawandel, atomare Verseuchung, immer knapper werdendes sauberes Trinkwasser, schmelzende Gletscher und Polkappen, öl-, plastik- und chemikalienverseuchte, leer gefischte Ozeane, Seen und Flüsse, abgeholzte Regenwälder, durch Jauche, Düngemittel und Pestizide vergiftete Böden und Grundwässer, quälerische Massentierhaltung unter Einsatz tausender Tonnen Antibiotika und resistente Monsterkeime in den Krankenhäusern. Eigentlich müssten wir vor Angst unablässig schreien und jeden Tag in Massen auf der Straße protestieren, statt beim Sägen am eigenen Ast, auf dem wir sitzen, mit zu machen.

Ist es nicht schizophrenen, sich um die Welternährung zu sorgen, statt die irrsinnige Vermehrung des Menschen zu begrenzen? – Rund 7.5 Milliarden sind wir schon, 2050 werden wir 9 Milliarden sein, und die reichen Industrieländer allein verbrauchen das Doppelte von dem, was die Erde verträgt. Ist es nicht pervers, am Amazonas Regenwälder abzuholzen, um Mais und Soja für das unersättliche Europa anzubauen oder zu dulden, dass Fischtrawler mit 60 km langen Schleppnetzen die Ozeane leer fischen und dabei Korallen am Meeresgrund in ungeheuerem Ausmaß für immer zerstören? – Welternährung geht nur auf Kosten der Erde. Die Wenigen, die den Wahnsinn begreifen und sich verzweifelt für die Schöpfung einsetzen, sind nicht mehrheitsfähig; sie werden sich gegen eine opportunistische Politklasse, religiöse Kleingeister, die Konsumgier einer hirnlosen Masse und die Profitgier derer, die sich daran bereichern, niemals durchsetzen.

Wir schwimmen in Nahrungsmitteln, essen viel zu viel davon und werfen sie weg, aber auf der Windschutzscheibe unserer Pkws schlagen seit mehreren Jahren so gut wie keine Insekten mehr ein. Gleichzeitig ist ein dramatischer Rückgang an Insekten fressenden Vögeln zu beobachten. Wissenschaftler, die behaupten, das sei eine Folge extremer Landnutzung und des exzessiven Einsatzes von Insektiziden, Nikotinoiden usw. in der industriellen Landwirtschaft, werden von der Agrar- und Chemielobby, die jeden Zusammenhang leugnet, ausgehebelt; ihre fetten Parteispenden sind offenbar gut angelegt. Und wer behauptet, dass nur noch eine Rückkehr zur ökologischen Landwirtschaft eine Wende bringen könne, wird mit dem Hinweis widerlegt, dass damit nicht ausreichend Nahrung für die Welternährung produziert werden könne – eine Wahnsinnsperspektive!

Was wird sein, wenn der Mensch stirbt, bevor die Insekten ganz aussterben? – Kein Problem: Insekten sind nützlich, wem nutzt der Mensch? Jeder Tag ohne ihn, den extremsten Parasiten der Erdgeschichte wäre ein Gewinn für diesen Planeten.

Manfred Schmitz, Flußbach    

Leserbrief zur Bürgermeisterwahl in Gerolstein

Am 21. Oktober wird der neue Bürgermeister in der VG Gerolstein gewählt. Was darf die Bevölkerung von ihm beim Thema „Gesteinsabbau“ erwarten? Er wird sich schon kurzfristig sehr intensiv mit der im regionalen Raumordungsplan der Region Trier anstehenden Entscheidung zum zukünftigen  Gesteinsabbau in seiner neuen und größeren Verbandsgemeinde befassen müssen. In seiner Verbandsgemeinde mit 37 Ortsgemeinden sollen auch ab 2019 in mindestens 23 Gruben und Steinbrüchen Kalkgestein und Basalt, vor allem aber vulkanische Lockergesteine in großen Mengen weiter abgebaut werden können – wenn es nach einem aktuellen Vorschlag eines Fachbüros geht. … weiterlesen »

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WIR haben die Wahl–und–WIR werden eifrig umworben

Die Plakate in den Straßen, die Artikel und Anzeigen in den Zeitungen und die Flyer in unseren Briefkästen verkünden: Die neue Verbandsgemeinde Gerolstein soll einen neuen Rat und einen Bürgermeister bekommen. Und dafür wird eifrigst freundlich gelächelt. Und – das wird niemanden wundern – ich werde wählen. Sich enthalten: ein NoGo! Worum geht’s? Wer ist der Richtige? Was liegt an, was sollte beachtet werden? … weiterlesen »

Warum die “Causa Maaßen“ der SPD nachhaltigen Schaden eingetragen hat

Einzig erfreulich: Diese unsägliche Debatte hat ein Ende. Was Maaßen betrifft. Der ist gut untergebracht. Das nächste Thema kann kommen – und es wird kommen. Zur Sache: Kurz nach dem „Dienstags-Treffen“ hatte Seehofer schon von der „jetzigen Lösung“ in einem der Interviews gesprochen, Nahles hätte dies abgelehnt. Insofern: Zweifel an der „Nahles-Einlassung“. Die Basis hat Andrea Nahles gedrängt. Es hätte Folgen für sie haben können. Konkrete Folgen. Jetzt liegen diese nur „in der Luft“. Genau deswegen macht sie, was sie immer macht: Die eigene Haut retten! Alleine das schon zeigt, dass sie als Vorsitzende nicht qualifiziert ist. Sie streitet wie eine 3-jährige im Kindergarten, wenn‘s um das kleine Püppchen geht. Wir müssen auch deswegen keinen „Kompromiss“ feiern, weil es eine normale Aktion ist, einen Beamten auf einen anderen Dienstposten (gleiche Besoldung – Besitzstandswahrung!) zu versetzen, wenn er „seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen ist“. … weiterlesen »

Leserbrief: „Orden wider den tierischen Ernst“ für Horst Seehofer

Ein belustigtes, genüssliches Lächeln auf den Lippen Horst Seehofers sprach Bände, als er kurz nach seinem flotten Spruch „Die Migration ist die Mutter aller Probleme!“ gut gelaunt vor die Presse trat. Ich habe über diesen Spruch Tränen gelacht, fühlte mich in die Zeiten eines geistig brillanten, Franz-Josef Strauß, eines scharfzüngigen Herbert Wehner zurück versetzt und  empfand unverhohlen Häme über den gezielten Blattschuss Seehofers auf die spitzmäuligen, überkandidelten  Hysteriker, Haarspalter und Langweiler der Nation, die aufheulten wie getroffene Hunde, weil sie keinen Spaß vertragen. … weiterlesen »

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Eine fragwürdige Entscheidung der Landesregierung

Bürgerwille und Ratsentscheidung wird mit Füßen getreten

Fast 90 % der Flußbacher Bürgerinnen und Bürger stimmten begründet und nachvollziehbar gegen einen Verbleib in der VG Traben-Trarbach und für einen Anschluss an die Stadt Wittlich, ebenfalls einstimmig votierte der Ortsgemeinderat für einen Anschluss an die Stadt Wittlich.

Die nun gefallene Entscheidung der Landesregierung lässt in mir im Zusammenhang mit der missratenen Verwaltungsreform aus dem Jahre 2013 als damaliges Mitglied des Verbandsgemeinderates und als Bürgermeister der OG Bausendorf meine Bürgerseele und meine Seele als Mandatsträger wieder hochkochen. Ich war damals im Zusammenhang mit der Erkrankung von Bürgermeister Otto-Maria Bastgen Wortführer der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat gegen eine Fusion mit der VG Traben-Trarbach. … weiterlesen »

Chemnitz sollte uns alle angehen

Für den Mord eines jungen Mannes in Chemnitz am Rande eines Volksfestes gibt es keine Entschuldigung und keine Rechtfertigung. Es ist ein Verbrechen, dass wir fast täglich in den Medien mit Bestürzung, Wut und Trauer auch in Hamburg, München, Köln und auch in Trier wahrnehmen. Das Besondere ist und steigert die öffentliche Empörung, wenn der Täter ein Flüchtling ist. Diese aufgeheizte Stimmung ist Nährboden für den rechten Mob. Ein hochgefährliches braunes Netzwerk, ein Zusammenspiel von Pegida und AfD nutzt alle Negativereignisse im Zusammenhang mit Flüchtlingen, um die begründeten Ängste und Sorgen der Menschen weiter hoch zu kochen und zur Eskalation zu bringen. Für die Lösung ebenso wichtiger Themen wie Globalisierung, Umwelt, Digitalisierung, Pflege, Gesundheitswesen, Rente pp. scheint der AFD der Durchblick und die Kompetenz zu fehlen.
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EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.