Die Biotüte des Landkreises Vulkaneifel macht vielen Menschen das Leben schwer

Wie sollen Senioren oder Mitmenschen ohne Fahrzeug weiterhin ihren Rasenschnitt ordnungsgemäß entsorgen? Dieser darf ab Januar 2020 nicht mehr in die Biotonne, sprich Biotüte, geworfen werden. Also muss man mit dem öffentlichen Verkehrsmittel am Samstag, zwischen 14:00 und 16:00 Uhr, zu einer der derzeit 13 Annahmestellen für Grüngut im Landkreis Vulkaneifel fahren. Danach muss man die Leiter des blauen Containers erklimmen können, um den Rasenschnitt einzuwerfen. Wie macht das eine 80-Jährige, die ihren Vorgarten noch selbst in Ordnung hält und bis jetzt den Rasenschnitt in der Biotonne entsorgt hat? Read more

„Innovatives“ Müllkonzept erobert Vulkaneifel

Mit Beginn des kommenden Jahres wird die bewährte Biotonne endgültig abgeschafft. Bisher kümmerten sich die Mieter/Eigentümer eines Hauses noch selbst um die Sauberkeit und Befüllung der Biotonne, jedoch werden jetzt tausende Biotonnen geschreddert, um dem angeblich so innovativen Müllkonzept des Vulkan-eifelkreises nicht im Wege zu stehen. Laut dem Abfallbetreiber rechnet man mit weniger Fehleinwürfen, wenn der Biocontainer anonym und nicht von den Mietern/Eigentümer eines Hauses befüllt wird. Alleine in Gerolstein will man nur 7 Biomüllcontainer für die gesamte Stadt aufstellen, welche ca. 1.500 Biotonnen ersetzen sollen. Read more

Frei Fahrt!

Die Hochmoselbrücke ist ein Teil des Großprojektes; nur der dringend erforderliche vierspurige Weiterbau der A 60 / E 42 von Belgien nach Deutschland macht die Anbindung Nordseehäfen/Rhein – Main – Gebiet durchgängig und sinnvoll. Die Trasse besteht im Rohbau, nur es fehlt am Willen der Politik und das auf Kosten der Bevölkerung.

Joachim Redelberger

„Müll-Soli“? Sind die Verbraucher der Vulkaneifel einmal mehr die Dummen?

Werden die Verbraucher der Vulkaneifel bei der Altlastenentsorgung der 60 Jahren alten A.R.T. Hausmülldeponie in Saarburg mit zur Ader gelassen? Innerhalb von zwei Jahren werden dort ab Dezember 500.000 Tonnen Material nach Mertesdorf umgesiedelt, dabei schlagen Kosten in Höhe von 18 Millionen Euro zu Buche. Gerade einmal vier Jahre in der von der Politik gewollten Zwangsehe, schon zahlendes Vollmitglied? War diese hässliche Kröte vielleicht die unliebsame Mitgift, eine Art „Müll-Soli“ für unsere notleidenden Brüder und Schwestern in den Mosel-Saar-Ruwer-Landkreisen? Zu Erinnerung: Der A.R.T. steigerte die Müllgebühren, auch bedingt durch starke Leistungseinschränkungen, von 0,25 Cent im Jahr 2016 auf dann 1,37 € das Kilo fürs Jahr 2020. Sind diese Altlastenentsorgungskosten die eigentliche Erklärung dieser unglaublichen 550 % Kostensteigerung, Abzocke? Oder tut man dem A.R.T., allen Gerüchten zum Trotz Unrecht und er hat möglicherweise einmal Weitsichtigkeit walten lassen, indem er dafür nur Rückstellungen auflösen muss? Weitsichtigkeit hätte man auch unserem Kreistag vor der Eheschließung mit dem A.R.T. gewünscht, immense, spätere Scheidungskosten hätte man sich da locker ersparen können. Read more

Vorwärts – es geht zurück!

Nach vielen Jahren haben wir uns selbst diszipliniert und sind zu 1a Mülltrenner geworden – was mal lobend erwähnt werden muss.

Nun kommt eine Firma A.R.T. daher und zerstört wunderbar funktionierende Strukturen indem sie sich die Bequemlichkeit oder den Frust von Bürgern zunutze macht, denn in Zukunft wird wohl die Masse des Biomülls in den Restmülltonnen entsorgt werden. Das wiederum dient der Firma A.R.T. gleich auf zwei Arten: Zum einen bezahlen die Bürger das Bereitstellen eines Biomüll-Sammelcontainer, den sie aber nicht nutzen, was A.R.T Leerungen und Reinigung erspart und zum anderen kassiert A.R.T. für größere Volumen und/oder häufigere Leerungen der Restmülltonnen, in denen ja dann die zusätzliche Müllmenge landet. Read more

Die (Ent-)Versorgung im ländlichen Raum – ein Alptraum!

Demographischer Wandel. Immer mehr ältere Menschen leben auf dem Land. Immer mehr junge Menschen zieht es in die Städte. Und wer hilft?? Der ÖPNV wird auf ein Stunden-Takt- Niveau hochgeschraubt und keiner fährt mit!

Die bewährte Biomülltonne wird abgeschafft und die älteren Generationen vor den Kopf gestoßen. Eine Klinik nach der anderen wird geschlossen, weil die Macher der Privatwirtschaft den Rahm abgeschöpft haben und nun andere wirtschaftlichere Geschäftsfelder suchen. So funktioniert freie Marktwirtschaft, aber nicht die Versorgungspflicht des Staates!! Wenn schon die Versorgung mit Ärzten im ländlichen Raum viel zu spät erkannt wurde und jetzt auch noch die mit ortsnahen Kliniken, dann will ich gar nicht wissen, welche Versorgungslücken unsere Politiker in Bund und Land uns in den nächsten Jahren noch zumuten, abverlangen werden. Read more

ES ist da! – die vorweihnachtliche Überraschung aus Trier

ES, das vom A.R.T. aufgezwungene, äußerst unbeliebte Bio Eimerchen ist nun endlich da. Des Doktors Speerspitze im Kampf gegen scheinbar wirtschaftlich nicht verwertbaren Biomülls, wurde diese Woche bei den Verbrauchern vor der heimischen Haustüre abgesetzt, noch streng behütet, wie ein Erlkönig verpackt, in der ebenfalls neuen 80 Liter Mini Restmülltonne. Wer dachte schlimmer gehts nimmer, der sah sich doch schnell eines Besseren belehrt. Dieser Mickerling, gings nicht noch kleiner, hat flux noch die Farbe gewechselt, vom bisherigem braun, zum schicken, genderneutralen blau/türkis, als könnte ES dadurch im besseren Licht erscheinen. War das braune Basismodell noch outdoorfähig, die Biotüte vor Regen schützend, ist diese Version da weniger innovativ, leider auch Indoor nur bedingt einsatzfähig, da zu viele Schlupflöcher Fruchtfliegen, Wespen und Krabbler aller Art anlocken, wird die Biotüte dann gar schnell zum Biotop, zur Madenhochburg. Read more

Eine Steilvorlage zum Kirchenaustritt

Mit Empörung und Zornesröte im Gesicht habe ich die Verlautbarung unseres Bischofs Dr. Stephan Ackermann „Zahlung von Entschädigungsleistungen für Missbrauchsopfer aus der Kirchensteuer“ zur Kenntnis genommen. Diese Aussage wurde am 11.11.2019 von der Pressesprecherin des Bistums Trier relativiert. Wie dem auch sei, ob als Fakt oder in relativierter Form, Kirchensteuer für Entschädigungsleistungen heranzuziehen hat, so die Leserbriefe in den Medien, die Gemüter der Kirchensteuerzahler/innen emotional hochgekocht.

Als Ehrenbürger meiner Heimatgemeinde Bausendorf stelle ich mit meiner Erfahrung, mit meinem Engagement im kommunalen und im kirchlichen Bereich und auch im örtlichen Vereinsleben fest, dass ein solches Vorgehen in der Öffentlichkeit die Wellen der Entrüstung und Empörung hochschlagen lässt, für mich eine Steilvorlage zum Austritt aus der Kirche. Read more

Offener Brief an die SWR Landessenderdirektorin Frau Dr. Simone Schelberg in Mainz

Berichterstattung steht in keinem Verhältnis zur ernsten Lage der Landwirtschaft

Sehr geehrte Frau Dr. Schelberg,

der Südwestrundfunk als öffentlich-rechtlicher Sender berichtet über Land und Leute, das ist sein Auftrag. Große und kleine Veranstaltungen werden journalistisch begleitet und zur besten Sendezeit einem breiten Publikum nähergebracht. Sportliche Ereignisse, selbst in regionalen Nischen, erhalten wertvolle Sendeminuten.

Aber wenn über 1000 Landwirte mit über 900 Traktoren durch Neustadt an der Weinstraße fahren und eindrucksvoll auf ihre missliche Lage aufmerksam machen, steht die geleistete Berichterstattung Ihres Hauses, Frau Dr. Schelberg, in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nachrichtenwert dieses Themas. Read more

Leserbrief: A.R.T. vom Fehlgriff zum Fehlwurf – Restmüllentsorgung nun teils kostenlos?

Nach einem klassischen Fehlgriff beim Systemwechsel hat der A.R.T. sich nun einen neuerlichen Fauxpas geleistet, den von ihm so benannten „Fehlwurf“. Das könnte ganz schnell zu einem Boomerang werden. Nach A.R.T. Definition ist damit eine fehlerhafte Befüllung der Restmülltonne mit Biomüll gemeint. Bis dahin sind diese Fehlwürfe für das System Monzel noch nicht gravierend, wahrscheinlich sogar gewollt, da für die Verbrennungsanlage sowieso mindestens 30 Prozent Biomüll benötigt werden. Zum Problem könnte es jedoch werden, sollte es in die andere Richtung gehen, von den kleinen überfüllten 80 Liter Restmülltonnen in die dann bereit gestellten Bio- Sammelcontainer. Der Verbraucher bräuchte dabei noch nicht einmal ein schlechtes Umweltgewissen haben, kommt doch eh alles zusammen in die Verbrennung. Dazu spart man sich noch 10 Euro für eine zusätzliche Leerung von vielleicht nur wenigen Kilo Restmüll. Read more

Aktenzeichen XY bleibt ungelöst

Am Ende der „Podiumsdiskussion Müll“ im Forum Daun wurden die Zuhörer in völliger Ratlosigkeit zurückgelassen. Nach der Selbstdarstellung auf dem Podium mit erhobenem Zeigefinger waren sich die Experten nur in einem Punkt einig: „Was einmal beschlossen wurde, wird jetzt umgesetzt.“ Schon bei der Beurteilung wie und von wem die Beschlüsse gefasst wurden, gab es keine Übereinstimmung.

Engagiert vorgetragene Fragen des Publikums betreffend Mülltransport durch Gehbehinderte und alte Menschen – Umweltbelastung durch den Transport zur Sammelstelle – Reinigung der Umgebung der Müllbehälter – Mehrkosten für umweltbewusste Selbstkompostierer – blieben allesamt unbeantwortet. Read more

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