Leserbrief zum Thema Biomüll

Als ich in der KW 4 die Reaktionen zum Biomüll gelesen habe war ich doch ein bisschen irritiert, weil keine einzige positive Meinung dabei war, denn ich freu mich darüber, das ich den Biomüll getrennt entsorgen darf. Ich habe mir einen Zehn- Liter-Eimer mit Deckel besorgt, bekomme ich bei uns in der Firma umsonst, wo die Biomülltüte gut reinpasst. Da der Deckel fest schließt hab ich im Sommer auch keinen Gestank, kann den Eimer gut transportieren und wenn die Biotonne wirklich mal voll sein sollte,was einmal um die Weihnachtszeit der Fall war, kann ich meinen Abfall auch wieder mit nach Hause nehmen oder eben zu einer anderen Biotonne bringen. Das System ist neu und es muss sich doch erst einmal einspielen, alles Neue hat eben noch seine Kinderkrankheiten. Ich finde es nicht gut, wenn man seinen Müll nur um ihn nicht wieder mit nach Hause nehmen zu müssen einfach neben der Biotonne abstellt und die Mitarbeiter des A.R.T. diesen an ihrem freien Tag, Sonntag!!, dort wegräumen müssen. Wir sind doch alles erwachsene Menschen und es liegt doch auch in unserer Verantwortung, das jeder ein bisschen auf die Umwelt und auf seine Mitmenschen achtet. Seit es die Biotonne gibt kommt unser Haushalt mit einer kleineren Restmülltonne aus und so habe ich doch schon ein bisschen an Gebühren gespart. Meine Meinung!

Roswitha Koch, Wittlich

Leserbrief: Thema Biomüll und Co.

Bei uns stehen die Biocontainer auch am Bahnhof, es wäre also einfach als Pendler den Biomüll jeden Tag mitzunehmen und zu entsorgen. Nun haben wir aber gelernt, dass die Tüte nur im Eimer transportiert werden muss, damit sie nicht durchsuppt. Also trägt der/die Eifler(In) also demnächst ein neues Assessoires, „den Eimer.“

In Köln, Bonn, Euskirchen angekommen, weiß man direkt woher man kommt. Aus der Eifel, dem neuen Modemekka. Abends nach der Arbeit gehe ich nicht erneut zum Container, vielleicht werden ja demnächst Regale aufgestellt, damit man das Eimerchen parkt und abends wieder mitnimmt, da gerade im Sommer auch im Auto leckere Gerüche entstehen. Am Anfang hieß es die Container werden gereinigt, die Umgebung gesäubert, da habe ich mir das Auto folgendermaßen vorgestellt: hinten Müll rein, an der Seite eine Art Waschanlage zack, sauber. Read more

Leserbrief: Das Müll-Desaster

Unser Unmut beim Thema Müll hat bereits angefangen, als es hieß, eine 80 Liter Tonne für einen 4-Personen-Haushalt wäre ausreichend. Das sich hierunter aber ein Kleinkind mit täglich anfallendem Windelmüll befindet, das wurde einfach gänzlich ignoriert. Somit wären wir schon gezwungen, den Restabfallbehälter alle zwei Wochen leeren zu lassen, wobei ja aber nur 13 Leerungen im Jahr beinhaltet sind und jede zusätzliche Leerung ziemlich teuer bezahlt werden muss. Also musste ein größerer Restabfallbehälter (240 Liter) her, was somit wieder höhere Kosten mit sich führt. Read more

Leserbrief: Stellungnahme zum Mülldebakel

Wenn ich das Müll-Desaster bei den Biomüll-Containern sehe ist dies eine Umwelt Katastrophe welche sich auch nicht ändern wird.  Die Biomüll-Container werden geleert und mit Wasser gereinigt, bei der Wegfahrt des Müllwagens verliert der LKW „BIO-Reinigungswasser“ welches sehr gut für den Duft und Düngung der Plätze und Straßen wöchentlich sorgen wird. Ein Bürgermeister schrieb im Amtsblatt. „Bitte keinen Biomüll vor die Tonne stellen, wenn diese voll ist bitte zur nächsten fahren. Wenn diese auch voll ist nochmal zur Nächsten? Wir reden und diskutieren über Klimaschutz, CO2-Ausstoß und Umwelt! Bei der Biomüllentsorgung ist dies dem A.R.T. den Parteien CDU, FWG, Grünen und Landrat Herr Thiel egal. In allen Geschäften werden die Plastiktüten reduziert und abgeschafft und was sagte A.R.T. Verbandsdirektor Herr Dr. Maximilian Monzel bei der jüngsten A.R.T. Verbandversammlung: „Wir werden die Zulieferer der Gelben Säcke auffordern, die Qualität derselben zu erhöhen. Read more

Leserbrief: Wo war der Landrat?

Wo war der Landrat an dem Tag der Versammlung, am 14.01.2020, vor der Kreisverwaltung? Als erstes zeigten die Biotonnengegner ihren Unmut mit den Rufen „Feigling“ als der 1. Beigeordnete Alois Mannstein den Landrat Thiel entschuldigte, da dieser wegen einer mehrtägigen Fachtagung abwesend sei.

Es gibt da die Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz. Vielleicht war er ja da zu einer mehrtägigen Fachtagung? Die Presse sollte den Landrat dazu befragen – oder etwa nicht? Meiner Meinung nach hat die Bevölkerung ein Anrecht darauf. Der Landrat ist immerhin höchster Kommunalbeamter und vertritt den Landkreis nach außen. Er hätte sich der Versammlung am 14.01.2020 stellen sollen. Das gilt auch für die Abgabe der Unterschriftenlisten am 02.01.2020. Read more

Leserbrief: Anregung und Kritik zum neuen Entsorgungssystem des Vulkaneifelkreises

Warum muss die Windeltüte ein Kunststoffbeutel sein, den sich die Bürger bei der Verwaltung in einer Schlange mit anderen Bürgern abholen müssen? Gibt es nicht die einfachere Möglichkeit, den Menschen mit Bezugsrecht auf Windeltüten zusätzliche kostenlose Abholungen für ihren Restmüll bereitzustellen? Vorteile: Die berechtigten Bürger müssen sich nicht in der Öffentlichkeit mit der Windeltüte zu erkennen geben. Es werden nicht noch mehr Müllbeutel produziert und die Verwaltung wird nicht zur Tütenausgabe degradiert. Weiterhin gibt es weniger Verwaltungsaufwand, der den Preis der Windeltüten vielleicht wieder auf ein normales Maß zurückführt. Read more

Leserbrief: A.R.T. Abfallwirtschaft Region Trier

Ich liebe Ihre Zeitung, denn sie traut sich noch zu schreiben, was andere sich nicht mehr trauen. Sie vertreten noch die Bürger, was unsere Politiker leider verloren haben. Immer nur, mit ihren Versprechungen vor der Wahl. Dann haben sie alles im Sack und das Volk interessiert sie nicht mehr. Kassieren ja auch schön von uns. Das müsste einmal an 1. Stelle aufhören. Ob sie Mist bauen oder nicht, sie werden immer belohnt. Ist doch nicht normal. Als Angestellter müssten sie die Schlüssel abgeben und ohne Abfindung gehen. Als Zweites dürfte die Regierung nicht alleine entscheiden wenn es um neue Konzepte und Gesetze geht. Wir sind das Volk und wir werden immer vor vollendete Tatsachen gestellt. Dann würde so ein Mist nicht passieren. Immer heißt es „sparen und sparen“ aber wer es nicht macht, ist die Regierung. Read more

Leserbrief: Viele Fragen zum Müll, aber keine Antworten

Landrat Thiel hat seine Kandidatur für die Wahl zum Landrat bereits im Dezember 2019 bekanntgegeben. Rechnet er mit der Vergesslichkeit der Bevölkerung? Wir erinnern uns an die gescheiterte Sparkassen-Fusion, woran auch die heutigen Strippenzieher aus Birresborn und Kaschenbach beteiligt waren.

Wie kommt der Landrat auf 90 Euro Mehrkosten, die seiner Rechnung nach entstehen, sollte die Biotonne beibehalten werden? Was passiert mit den eingesammelten Behältern? Werden diese mit hohem Energieaufwand geschreddert  und als Plastikmüll nach Indonesien (ist wohl zwischenzeitlich verboten) oder nach Nigeria verfrachtet, wo auch nicht mehr zugelassene Autos aus Deutschland landen? Read more

Leserbrief: Parteien, Müll und der „zänkische Bürger“

Die jetzige Abfalldiskussion zeigt, dass Bürger, wenn diese sich gemeinsam wehren, auch etwas erreichen können. Ob dieses „zur Wehr setzen“ von irgendwelchen Personen als zänkisch bezeichnet werden darf, mag einmal dahingestellt sein. Es zeigt aber deutlich die Arroganz mancher in diesem Drama mitwirkenden Hauptdarsteller. Wirkliche Demokratie sieht anders aus. Wählen, und dann nichts mehr zu sagen haben; wer‘s braucht?! Der Bürger wünscht sich viel mehr Volksentscheide auf allen politischen Ebenen. Das Thema Abfall (Entsorgung und Abrechnung) sollte zumindest in Bundesländern einheitlich geregelt und somit zur Ländersache gemacht werden. Es kann nicht sein, dass in verschiedenen Landkreisen eines Bundeslandes verschiedene Gebühren festgelegt werden. Der Müll stinkt überall gleich stark!

Manfred Kloep, Gerolstein 

Leserbrief: Das Chaos mit der Mülltüte

Am 21. Dezember 2019 wurde die Bio-Tonne im Vulkaneifelkreis zum letzten Mal geleert. Ab 01. Januar 2020 gilt die neue Regelung des Bring-Systems. Was passiert während der Zeit vom 21.12. bis 31.12. 2019 mit dem Bio-Müll?  Ich habe den Bio-Müll so wie auch bisher im Küchenabfalleimer gesammelt. Dazu aber bereits die Bio-Tüte reingestellt. Zwangsläufig fällt über die Weihnachtsfeiertage vermehrter Bio-Müll an, auch wegen zusätzlicher Personenzahl durch Besuch. Nachdem die Biotüte etwas mehr als zur Hälfte gefüllt war, entnahm ich die Tüte um sie dann in den Abfallbehälter der A.R.T. (passt nicht in die Halterung in der Küche) zu stellen und sie dann in den Keller zu bringen. Dann erlebte ich die erste böse Überraschung: Ich hatte die Tüte kaum aus dem Küchenbehälter herausgehoben, lag der gesamte Bio-Abfall auf dem Küchenboden. Read more

Leserbrief zum EAZ-Kommentar: Der absolute CDU Wahnsinn

Für alle Leser und Betroffene des „Müll Skandals Vulkaneifel“ war dieser Kommentar eine absolute Punktlandung, frei von parteipolitischen Zwängen, in dem Sie die politischen Verursacher und beteiligten Parteien beim Namen nennen. Sehr gut und nachvollziehbar beschrieben, so dass jeder Leser versteht wie sehr die von uns gewählten Volksvertreter unsere Interessen wahrnehmen. Was bei dieser Diskussion überhaupt nicht in Betracht gezogen wird ist die Frage nach dem Wert des Rohstoffs Müll. Warum müssen alle Haushalte für ihren sauber getrennten und vorsortierten Hausmüll, Biomüll, Papier, Plastik, Glas usw. Gebühren bezahlen? Ein Hohn wenn man darüber nachdenkt, dass jeder Deutsche im Durchschnitt jährlich über 600 kg Abfall produziert, wovon über 80% wiederverwertet werden und selbst der BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft“, von einem hochwertigen Rohstoff spricht mit dem Milliarden verdient werden. Viele Experten halten diese Gebühren längst für hinfällig.

Michael Billaudelle

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