Leserbrief: Wiesbäumer Sprüng

Ich schreibe hier, da ich über dieses neue Biomüll-Entsorgungskonzept nur den Kopf schütteln kann. Das sind ja „Wiesbäumer Sprüng“. Jeder Lebensmittel verarbeitende und verkaufende Betrieb muss Nachweise bringen, dass die Hygiene und vor jeder Lebensmittelkontrolle alle Listen ordentlich und ohne Lücken sind. Wie ist das denn, wenn Biocontainer überlaufen, so dass sich Füchse, Wildschweine, Nager sowie Greifvögel usw. daran satt fressen. Ich will die nicht um die Ecke. Krankheiten sind doch vor programmiert. Bisher hat die Biotonne gute Dienste geleistet. Meinen Biomüll werde ich weder dahin noch davor stellen. Warten wir doch auf Pest und Cholera. Verbrennen in einer Tonne im Garten unmöglich, da droht ja dann die Ordnungsstrafe. Der Weg nach Trier zum A.R.T. ist ja auch zu weit um dem Herrn Dr. Monzel den Müll vor die Türe zu kippen. Read more

Leserbrief: Unverschämt und widerlich

Reaktion zu den Leserbriefen und Berichte in der allgemeinen Presse zum Thema Songtext Kinderchor WDR

Gemeint ist der Songtext des WDR-Kinderchores  „Oma ist  ‚ne alte Umweltsau“. Dieser gesungene Kinderkreuzzug wurde von Erwachsenen geschrieben, inszeniert und produziert. Erwachsene Menschen haben Kinder benutzt, um eine politische Botschaft zu produzieren, die von staatlich eingetriebenen Beiträgen finanziert wurde. Mir fehlen die Worte. Statt eines Kommentars zeige ich einfach ein paar weitere Videos von Kindern, die ganz in der Tradition des WDR ihre Seelen für die Ideen erwachsener Menschen im Takt und Gleichklang entblößen mussten. Waren es nicht die Mütter und Omas, die während des Krieges und in der Nachkriegszeit in der Heimat die Stellung hielten, während ihre Männer, Väter, Großväter den Kriegswirren und der Gefangenschaft ausgesetzt waren. Read more

Salentin Ernst Eugen Cohausen

Kurfürstlicher Leibarzt aus Jünkerath

Salentin Cohausen erblickte am 21. Dezember 1703 auf Schloss Jünkerath-Glaadt, wo auch Graf Salentin Ernst von Manderscheid-Blankenheim (1630 – 1705) sich zuletzt meist aufhielt, das Licht der Welt. Sein Vater war der gräfliche Kanzler Jodocus Ernst Cohausen, der ab 1705 als Land- und Hofgerichtsschreiber in Gerolstein amtierte. Wegweisend für Salentins Werdegang wurde der Einfluss seines in Hildesheim geborenen Onkels Dr. Johann Heinrich Cohausen (1665 – 1750), der als Leibarzt des Bischofs von Münster und als Verfasser von medizinischen und satirischen Werken weithin berühmt war. Read more

Leserbrief: 11.000 Trottel?

Wie arrogant muss ein Landrat sein, der 11.000 Unterschriften eines Bürgerbegehrens ignoriert – deren demokratisch abgegebenes Votum somit missachtet? Diese 11.000 Personen (geschätzt 25% aller Abstimmungsberechtigten) wussten was sie taten! Sie haben sich eben nicht von Dr. Monzel & Co. (A.R.T) einlullen lassen, so wie es der Landrat mit seinem Kreistag (der eigentlich den Willen der Bevölkerung repräsentieren soll) hat geschehen lassen! Ein absolutes „No-Go“.  Jetzt will dieser / unser? Landrat doch tatsächlich auf Kosten der Steuerzahler ein neues Votum herbeiführen! Wer soll seiner Meinung nach den weiteren Abstimmungsberechtigten „ein X für ein U vormachen“?  Es muss unbedingt verhindert werden, dass der Vulkaneifel-Kreis in Zukunft mit „Steuergeldvernichtern“ wie Kurt Beck, Andreas Scheuer, usw. genannt wird.

Theodor Peters, Lissendorf

Leserbrief: Verlangt der Landrat eine unzulässige Bürgerbefragung?

Auf Anfrage der Medien, was wir von der Ankündigung des Landrats halten, eine Bürgerbefragung durchzuführen, antworten wir: Gar nichts! Begründung: Für uns von „Mehr Bürgerwille“ gibt es in dieser Angelegenheit nur die logische Konsequenz einen Bürgerentscheid durchzuführen. Eine bloße Bürgerbefragung ist in dieser Sache unzulässig. Wir unterstützen keine nicht gesetzeskonformen Befragungen des Landrats.

„Unterstützt wird Landrat Thiel bei diesem Vorgehen von der stärksten Fraktion im Kreistag – der CDU. Daher ist es zu begrüßen, dass die Menschen in der Vulkaneifel selbst durch ihre Stimme direkt-demokratisch mitentscheiden können“, so Fraktionschef Gordon Schnieder. Read more

Leserbrief: Ein Beitrag zur aktuellen Mülldiskussion im Vulkaneifelkreis

Bis Jahresende hatten die Haushalte der Region das Vierer-System von Restmülltonne, Biotonne, Altpapier und Gelber Sack. Die Abfuhr war jeweils monatlich einmal, außer der Biotonne, die 14tägig abgefahren wurde. Damit waren die Bürgerinnen und Bürger sehr zufrieden. Stellt sich also die Frage, warum man ein gut funktionierendes, voll akzeptiertes System ohne Not abschafft. Das jetzt eingeführte Biomüll-Bring-System funktioniert nicht und ist außergewöhnlich umweltbelastend. Die Papiertütchen für die Sammlung in den Haushalten weichen auf und führen zu Verschmutzungen in Wohnungen und Autos. In dieser Situation müssen dann wieder Plastiktüten und wasserdichte Plastikeimer herhalten. Die unzähligen Auto-Müllbringfahrten hin zu den Sammel-Containern durch die Straßen der Dörfer und Städte, schädigen die gesamte Umwelt, belasten das Klima und bergen zudem große Gefahren für die Bevölkerung in sich. Read more

Leserbrief: Die Parteien ziehen beim Biomüll den Kopf aus der Schlinge

Nachdem die Bürgerinitiative „Mehr Bürgerwille“ eine Unterschriftenaktion erfolgreich abgeschlossen hat wird es zum Bürgerentscheid kommen, sofern der Kreistag seinen derzeitigen Beschluss nicht ändert. Es ist wie im Märchen! Zuerst stimmt man im Kreistag fast komplett für die Abschaffung der Biotonne und nun, wo die Bürger in die Offensive gehen, sind alle Parteien der Meinung, dass der Bürger gefragt werden soll. Man rudert allseits jetzt schneller zurück als man jemals vorwärts gerudert ist. Rette sich wer kann. Ausnahmslos jede Partei lobt jetzt die Unterschriftensammlung. Fehlt noch, dass eine der Parteien auf die Idee kommt die Unterschriftensammlung wäre von ihr initiiert worden. Read more

Leserbrief: Wohin mit dem Biomüll?

Als Bürgerin der Stadt Daun verfolge ich die Diskussion um die Abschaffung der Biotonne und die Einführung der Biocontainer. Es ist so weit. Solch ein Container steht jetzt am Firmerich, direkt hinter der Bahnunterführung, Alte Darscheider Straße. Das ist wunderbar, so nah an unserem Haus (alte Darscheider Str.7) dachte ich in den ersten Tagen. Da kann ich umweltschonend laufen und täglich meinen Bioabfall entleeren. Wie es heute am Container aussieht, zeigen die beigefügten Fotos. Nun steh ich hier mit meiner Biomülltüte. Stell ich sie zu den anderen neben den Container?  Nein, ich ruf die ART in Trier an und frage, wann der Container geleert wird und wohin ich solange mit dem Biomüll soll. Read more

Leserbrief: Offene Fragen zur A.R.T. Entsorgung von Restmüll

Die Restmülltonne wird jetzt im 14 Tage Zyklus abgeholt, wie kann ich als Verbraucher Einsicht in mein Müllkonto erhalten? Wenn ich beim Bäcker ein Brötchen kaufe, muss hierzu ein Kassenbon gedruckt werden, aber wie kann ich als Mieter, Vermieter oder Eigentümer die Anzahl der Leerungen nachvollziehen? Gibt es erst eine Endrechnung am Jahresende? Habe ich das Recht, meine Daten nach jeder Leerung einzusehen? Gibt es hierzu Antworten?

Hardy Schmidt-Ellinger, Ortsvorsteher Bewingen

Leserbrief: Begrüßenswerte Entwicklung in Sachen Bio-Tonne

Mit Erstaunen stelle ich nun den Sinneswandel bei den Kreistagsparteien der Vulkaneifel fest. Darunter auch Marco Weber von der FDP und Nils Böffgen von der Fraktion SPD/UWG, die ja am 02.09.2019 den Antrag eingebracht hatten: „Biotonne IV/15 erhalten“, zusammen mit der Fraktion Die Linke. Unser Bürgerbegehren „Rettet die Biotonne“ stützt sich ja genau auf diesen Antrag. Wir haben die Herren Marco Weber und Nils Böffgen angeschrieben unser Bürgerbegehren zu unterstützen. Leider bekamen wir keine Antwort. Scheint mir ein Problem der Politik im Vulkankreis zu sein. Read more

Karl Krekeler

Maschinenbauer aus Prüm

Bei der Herausbildung des Weltrufs des deutschen Maschinenbaus spielten Persönlichkeiten, die an der RWTH Aachen wirkten, eine bedeutende Rolle. Zu ihnen gehört der am Ostersonntag 1896 in Prüm zur Welt gekommene Zerspanungsforscher und Schweißspezialist Karl Krekeler, der in den Aufbaujahrzehnten nach 1945 nachhaltige Impulse setzte. Krekeler war ein Sohn des Baurats Franz August Krekeler (1866–1949) und dessen Ehefrau Susanne Wellenstein (1873–1931); seine beiden Großväter waren Handwerker. Franz August stammte aus Lüchtringen (seit 1970 Teil der Stadt Höxter), wo die Krekelers seit Jahrhunderten ansässig waren. Zu den namhaften Vertreter dieser westfälischen Krekeler-Familien zählt der – nicht mit dem Prümer Krekeler zu verwechselnde –  Chemiker Karl Krekeler (1865-1947), der eine führende Position in der deutschen Farbstoffindustrie (IG Farben) bekleidete. Franz August Krekeler wurde 1905 Bauamtsleiter in St. Wendel und war dort für die Durchführung wichtiger Bauprojekte verantwortlich; 1909 wurde ihm der Titel „Stadtbaumeister“ verliehen. Read more

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