Leserbrief: Müll-Desaster/Widerstand gegen die Vorgehensweise der A.R.T.

Die Abschaffung der Bio-Mülltonne durch eine Ersatzlösung unter Verwendung von kleinen Papierbeuteln und einem nicht bürgernahen Sammelbehälter, hat in der Region Vulkaneifel erbitterten Widerstand erzeugt. Die Verfahrensweise der A.R.T. mittels Durchsetzungsakt des geschäftsführenden Herrn Dr. Monzel, dessen Vorstellung umzusetzen, wurde nunmehr von den betroffenen Bürgern durch eine Bürgerbefragung mit überzeugender Mehrheit abgelehnt. Die Höhe der Gegenstimmen (ca.11.000) bewiesen ein eindeutiges Veto gegenüber dem – allgemein als diktatorisch betrachteten- Vorhaben der A.R.T. Geschäftsführung. Die Verfahrensweise mit einem nicht erprobten und unabgestimmten System gegen den Bürgerwillen durchzusetzen, entspricht keinesfalls demokratischen Grundsätzen und Lebensformen. Read more

Friedrich Wippermann

Meteorologe aus Stotzheim

Wetter und Klima sind im Zeichen des Klimawandels zu politisierten Themen ersten Ranges geworden. Die Wissenschaftler, die sich mit diesen Phänomenen befassen, bleiben dennoch nach wie vor meist im Hintergrund. So ist auch der Name des Eiflers Friedrich Wippermann nur wenigen bekannt, obwohl er zu den führenden deutschen Meteorologen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte.

Fritz Wippermann, 1922 in Stotzheim (heute Teil Euskirchens) geboren, kam nach dem Abitur erst auf Umwegen zur Wetterforschung. Flugbegeistert hatte er sich bei Kriegsbeginn zu den Segelfliegern gemeldet, wo sich sein Enthusiasmus aber an der militärischen Realität abkühlte. Er meldete sich daher zur Ausbildung als Wetterdiensttechniker, bewarb sich 1941 für eine vom Reichswetterdienst ausgeschriebene Ausbildungsaktion und durfte in Prag Meteorologie studieren. Read more

Eifel-Literatur-Festival im Fernsehen am 27.12.2019 um 19.30 Uhr

PRÜM. Jetzt steht es fest: Der Fernsehbeitrag über das Eifel-Literatur-Festival im Umbruch wird am 27. Dezember bei SWR aktuell Rheinland-Pfalz ausgestrahlt, um 19.30 Uhr. Die Kurzfassung war bereits am Sonntag, 3. November, auf SWR „Landesart“ gesendet worden. Der Filmbeitrag zeigt Festivalmacher Josef Zierden im Gespräch mit Kulturredakteur Andreas Berg sowie filmische Höhepunkte aus 25 Jahren Eifel-Literatur-Festival aus dem SWR-Archiv.

Leserbrief: Bring System ist eine Farce

Sehr geehrte Damen und Herrn, Hut ab, dass Sie die Leserbriefe über die Müllsituation in Ihrer Zeitung abdrucken – meinen bitte anonym. Ich möchte auch gern meine Meinung dazu äußern. Ich bin 86 Jahre alt und ich habe viel erlebt. Ich habe manche Regierung kommen und gehen sehen, aber was wir jetzt für Großmäuler haben ist unmöglich. Die Firma A.R.T. beruft sich auf Vorgaben der Politik. Da wird großmäulig von Umweltschutz gefaselt und das Gegenteil wird gemacht. Für mich ist das neue Müll Hol- und Bring System eine Farce.

Wir sollen doch weniger mit dem Auto fahren. Das passt doch gar nicht zusammen. Das ist doch kein Umweltschutz. Ich kann das Wort nicht mehr hören. Wir leben auf einem lebenden Planeten. Es hat immer Warm und Kaltzeiten gegeben. Ich bin auch für Umweltschutz und auch für Wiederverwertung aber es muss sinnvoll sein. Read more

Christoph März

Priester, Maler und Musiker aus Schweich

Christoph März kam am 13. April 1867 in Schweich als viertes von neun Kindern der Bauern- und Winzerfamilie von Johann März und Maria Anna Schu zur Welt. Vorangegangen war in den beiden Vorjahren die Geburt zweier Brüder, beide auf den Namen Matthias getauft, die noch am Tag bzw. in der Woche ihrer Geburt starben. Da auch Theodor, der Erstgeborene der Familie, im Alter von 11 Jahren starb, war Christoph das erste Kind, das das Erwachsenenalter erreichte. Seiner Herkunft nach war der später hochkreative Priester ein Schweicher durch und durch: Alle acht Urgroßeltern waren aus Schweich gebürtig, drei davon trugen den Familiennamen Wagner/Wagener. Nach den Volksschuljahren im Heimatort besuchte Christoph das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier und studierte danach von 1891 bis 1895 Theologie und Philosophie am Trierer Priesterseminar. Im August 1895 erfolgte die feierliche Priesterweihe des inzwischen 28-Jährigen. Read more

Ziel erreicht: Über 50 Weihnachtspäckchen gepackt

Weihnachten im Schuhkarton an Augustiner-Realschule plus Hillesheim

Einmal selbst Weihnachtswichtel spielen und andere Menschen glücklich machen – das geht bei der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Für viele Kinder ist die Vorweihnachtszeit die schönste Zeit im ganzen Jahr. Bunte Lichter Wunschzettel und Geschenke, die Freude auf das Weihnachtsfest ist groß. Read more

Leserbrief: Quo Vadis Bringsystem – rettet Bürgerbegehren die Biotonne?

Nachdem die Studie des Witzhausen Instituts nicht mehr zur Beurteilung der Akzeptanz der Biotüte herangezogen wird – fragt sich nur warum! – verbleibt nunmehr noch eine weitere vom A.R.T. in Auftrag gegebene Studie als Hoffnungsträger. Hier geht es um eine Studie, die das Bifa Institut zur Ökoeffizienzanalyse, Nachweis der Gleichwertigkeit des A.R.T.-Konzeptes gegenüber der getrennten Erfassung von Bioabfällen in der Biotonne, erstellen soll. Das Biotütenmodell steht also immer noch unter Vorbehalt dieser Analyse. Müsste ein möglicher negativer Bescheid dann nicht die Biotüte stoppen? Warum dauert das so lange, oder ist die Studie längst zugestellt, nur das Ergebnis fiel nicht wie erwartet aus? Read more

Aufruf zur Müllgerechtigkeit in der Vulkaneifel

A.R.T. und Landrat Thiel haben erklärt, dass aus Gründen der Müllgerechtigkeit die Windeltüte nicht mehr zulässig sei, da bei den Kosten für die Müllentsorgung das Verursacherprinzip gelte. A.R.T. und Landrat widersprechen sich aber in Bezug auf den Biomüll. Warum gilt hier nicht auch das Verursacherprinzip? Beim Biomüll sollen jetzt auch die Bürger mitbezahlen, die einen eigenen Komposter betreiben. Ist das Gerechtigkeit? Der Vulkaneifelkreis hat bei der Entscheidung für den Bio-Sammelcontainer nicht bedacht, dass es auf dem Land viele Bürger gibt, die sich ihren Dünger noch selbst herstellen. All diese werden jetzt vom Kreis bestraft. Read more

Werner Kroeber-Riel

Marketingpionier und Konsumforscher aus Winningen

Der 1934 im belgischen Etterbeek geborene spätere „Marketingpapst“ und „Vater der Konsumforschung“ Kroeber-Riel entstammte einer Familie von Winzern und Weinkaufleuten aus Winningen, wo er auch aufwuchs. Nach dem Abitur in Koblenz und weinkaufmännischen Erfahrungen in seinem Herkunftsort schloss er das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Freiburg, Berlin und Köln als Diplom-Kaufmann ab. 1963 wurde er an der TU Berlin mit einer betriebswirtschaftlichen Dissertation über „Wertschöpfung, Wertschöpfungsrechnung, Wertschöpfungsdenken“ promoviert, 1968 habilitierte er sich dort mit einer Studie über „Wissenschaftstheoretische Sprachkritik in der Betriebswirtschaftslehre“. Zu seinem eigenen wissenschaftstheoretischen Standort bemerkte er 1971: „Wir akzeptieren keine wertfreie Wirtschaftswissenschaft. Die Wertfreiheit ist ein puristisches Ideal, das nicht erreichbar ist. Das Streben nach diesem Ideal führt in vielen Fällen lediglich dazu, Wertungen in pseudo-deskriptiven Aussagen zu verstecken und den ideologischen Charakter wirtschaftswissenschaftlicher Aussagen zu verschleiern.“ Read more

Kampf gegen Windmühlen

Als ich diesen Leserbrief angefangen habe, war ich sehr erzürnt über den Landrat und den Kreistag, bezüglich der neuen Abfallgebühren. Ich habe Nachforschungen betrieben und die Sitzungsprotokolle des Kreistages gelesen. Egal wem ich von den Ergebnissen meiner Recherche erzählt habe: z.B. dass der Kreistag Vulkaneifel nur das Stimmrecht 12 von 100 der A.R.T. besitzt, dass die A.R.T. ca. 1,5 Jahre nach Amtseinführung des Landrates für die Abfallentsorgung des Kreises Vulkaneifel zuständig geworden ist, dass ich keine offizielle Ausschreibung des Kreistages für die Abfallentsorgung gefunden habe, oder dass ich einen offiziellen Antrag an den Kreistag zur Offenlegung der offiziellen Ausschreibung gestellt habe. Read more

Leserbrief: Mülldesaster A.R.T. Konzept

Das Thema des neuen Müllentsorgungskonzeptes der A.R.T wird seit dessen Bekanntwerden, bezogen auf inhaltlicher Ausführung wie auch praktizierter Vorgehensweise des Entsorgers, innerhalb der Bürgerschaft sehr intensiv diskutiert und liefert verständlicherweise einen äußerst kritischen Gesprächsstoff. Die Qualität der Bürgermeinung spiegelte sich in Unverständnis bis zur Entrüstung über die Vorgehensweise der Verursacher wider. Die Wertstellung ökonomischen Inhaltes des beabsichtigten Entsorgungs-Procedere sollte an dieser Stelle keine Bewertung erfahren, sondern ausschließlich als Überlegungsgrundlage einer fachlichen und bürgergerechten Beurteilung der Entsorgungsdurchführung dienen. Read more

Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Eifelzeitung E-Paper Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wir sammeln keine Daten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nein  Ja