5,6 Millionen Euro Soforthilfe an Bürger ausgezahlt

Bad Neuenahr/Ahrweiler (dpa/lrs) – An Bürger in dem von der Hochwasserkatastrophe besonders stark betroffenen Landkreis Ahrweiler sind bislang insgesamt 5,6 Millionen Euro an Soforthilfe ausgezahlt worden. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Freitag in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit. Die Soforthilfen von bis zu 3500 Euro pro Haushalt soll Betroffenen ohne umfangreiche Prüfung gewährt werden. Insgesamt ist dafür ein Topf von zunächst 30 Millionen Euro vorgesehen, dazu kommen 60 Millionen Soforthilfe für die Kommunen und ein weiterer Topf für Unternehmen mit 25 bis 30 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich mit 50 Prozent an der Soforthilfe.

Hochwasserkatastrophe: Ministerpräsidentin Dreyer / Minister Lewentz / Ministerin Ahnen: Wir helfen den Betroffenen schnell und konkret

Ministerpräsidentin Malu Dreyer war mittlerweile vor Ort in allen Hochwasser-Katastrophengebieten und hat sich die Schäden angeschaut. Sie ist sichtlich berührt. (Foto: Eifel-Mosel-Zeitung)

„Wir helfen den Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe gemeinsam sehr schnell und konkret. Wir stehen als Land an ihrer Seite und unterstützen als rheinland-pfälzische Familie gemeinsam“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz und Finanzministerin Doris Ahnen. Dazu habe der Ministerrat heute wichtige Weichen gestellt und eine Stabstelle Wiederaufbau beschlossen. Hilfe erfolge zum einen über das Soforthilfe-Programm des Landes mit drei Säulen: Soforthilfe für private Haushalte in Höhe von 30 Millionen Euro, für Unternehmen in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro und für die Kommunen, die um weitere 10 Millionen auf jetzt 60 Millionen Euro aufgestockt wurde. Weiterlesen

OUTWARD BOUND lädt Kinder und Jugendliche aus Flutgebieten zur Teilnahme an Sommercamps ein

Die Flutkatastrophe hat auch das Team von OUTWARD BOUND erschüttert und betroffen gemacht. So ist der Wunsch entstanden, dass Kinder und Jugendliche von betroffenen Familien kostenfrei an einem erlebnispädagogischen Sommerprogramm gemeinsam mit Gleichaltrigen teilnehmen können. In Kleingruppen werden die Kinder und Jugendlichen von Fachpersonal, pädagogisch und fachsportlich ausgebildeten Trainern, begleitet. Weiterlesen

GEISENHEIM HILFT! – WIR HELFEN GEMEINSAM!

Die Hochschule Geisenheim hilft zusammen mit der Vereinigung Ehemaliger Geisenheimer (VEG) – Geisenheimer Alumni Association e. V. in starker Verbindung mit Partnern und Sponsoren durch Koordination fachlicher Unterstützung Betriebshelfender im „grünen Bereich“. Weiterlesen

Bauknecht leistet Soforthilfe: 600 Hausgeräte als Spende nach Hochwasserkatastrophe

Der Hausgerätehersteller Bauknecht spendet den Opfern der verheerenden Überschwemmungen im Westen Deutschlands dringend benötigte Waschmaschinen, Wäschetrockner sowie Kühl-/ Gefrierkombinationen der Marken Bauknecht und privileg. In Abstimmung mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) werden diese in Notunterkünften eingesetzt, um die Notlage der dort untergebrachten Menschen zu lindern. Weiterlesen

Polizei warnt vor kursierenden Falschmeldungen

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa) – Mit Blick auf die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat die Polizei vor kursierenden Falschmeldungen gewarnt. «Aktuell wird in sozialen Medien über angeblich 600 Kinderleichen berichtet», sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Weiterlesen

Gefährdung der Bevölkerung durch Umweltverschmutzung

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Nach den verheerenden Überschwemmungen an der Ahr sieht der Krisenstab eine Gefährdung der Bevölkerung durch die Umweltverschmutzung. Es gehe dabei um die Verunreinigung von Wasser und Schlämmen durch Kraftstoffe, Fäkalien und Chemikalien: Weiterlesen

THW im Flutgebiet: Noch kein Einsatzende in Sicht

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal liegt für das Technische Hilfswerk (THW) der Schwerpunkt derzeit auf der Wiederherstellung der Infrastruktur. «Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen», sagte THW-Präsident Gerd Friedsam am Donnerstag. «Für uns steht fest, dass wir die Menschen beim Wiederaufbau ihrer Heimat nach Kräften unterstützen werden.» Weiterlesen

Untersuchungen an Felshang im Ahrtal: «Keine akute Gefahr»

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) – Nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal wird derzeit ein Felshang in der Verbandsgemeinde Altenahr vorsichtshalber abgesichert. Es gebe nach Messungen an dem Block in Ahrbrück keine Hinweise auf eine Gefahr, sagte eine Sprecherin des Pressezentrums Hochwasser Ahr. Dennoch seien vier nahe gelegene Häuser vorübergehend evakuiert worden, um vorläufige Schutzbarrikaden zu errichten. Langfristig solle ein Hochenergiezaun vor möglichem herabstürzenden Gestein schützen, sagte die Sprecherin. Weiterlesen

Ärzteverband kritisiert Versorgung im Flutgebiet

Von Bernadette Winter, dpa

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa) – Amtsärzte haben erhebliche Mängel in der medizinischen Grundversorgung in den Hochwassergebieten kritisiert. Die Situation sei «nach wie vor erschreckend» und in den betroffenen Regionen herrsche Seuchengefahr, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Weiterlesen

Wut und Versorgungsprobleme im Katastrophengebiet

Berlin (dpa) – Die schwierigen Lebensumstände führen in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten zunehmend auch zu wütenden Reaktionen gegen Helfer und Polizisten. In einem internen Bericht der Direktion Bereitschaftspolizei der Bundespolizei, aus dem «Bild» am Donnerstag zitierte, heißt es, die Versorgung der Bevölkerung werde von den Einsatzkräften in Rheinland-Pfalz als «problematisch bewertet». Viele Betroffene seien stark traumatisiert, die Akzeptanz gegenüber den Einsatzkräften «sinkt stetig». Weiterlesen

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