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DreiländerRegion gegen Tihange

StädteRegion Aachen bringt in Brüssel neue Argumente vor dem Gericht der 1. Instanz ein und prüft ein Vorgehen gegen Brennelemente-Lieferungen. Staatsrat lehnt formelle Klage wegen Fristablauf ab.

DreiländerRegion/StädteRegion Aachen. Die juristischen Vertreter der StädteRegion Aachen haben vor dem belgischen Gericht der ersten Instanz neue Fakten in die „Betroffenheitsklage“ eingebracht, die für deren rechtliche Beurteilung von erheblicher Bedeutung sind.

Es geht um Bröckelbeton, fehlende Baupläne und INES-1-Einstufungen durch die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC. Zeitgleich lässt der Vertreter der Städteregion Aachen die Erfolgsaussichten eines verwaltungsgerichtlichen Vorgehens gegen die Ausfuhr von Brennstäben zur Verwendung in Tihange 2 prüfen. … weiterlesen »

Augenwischerei der RSK: Plausibilitätsprüfung ist KEIN Sicherheitsnachweis für den Pannenreaktor Tihange 2!

Reaktorsicherheitskommission sagt selbst: Angewandte Rechenmethoden sind nicht ausreichend abgesichert!

In einer aktuellen Stellungnahme stellt die Reaktorsicherheitskommission (RSK) fest, dass die meisten bislang offen gebliebenen Fragen zur Sicherheit der Kernkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 geklärt seien.

Noch nicht hinreichend abgesichert sei jedoch der Nachweis über die Eignung der Rechenmethoden zur Berechnung der Rissfelder – hierzu heißt es: „Es verbleibt jedoch die Frage bezüglich einer ausreichenden experimentellen Absicherung der Berechnungsmethoden für Rissfelder“. Diese ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für den Sicherheitsnachweis. Die Prüfungen und Bewertungen der RSK beziehen sich zudem nur auf Unterlagen der belgischen Atomaufsicht und des Betreibers. Demnach scheint plausibel nachgewiesen, dass die Risse schon bei der Herstellung des Reaktors vorhanden waren. „Dann hätte die Anlage erst gar nicht in Betrieb genommen werden dürfen!“, so das eindeutige Fazit des Aachener Städteregionsrates Helmut Etschenberg. „Das ist kein Nachweis der Sicherheit, das ist Augenwischerei. Man muss das Gutachten nur aufmerksam lesen! Der weitere Betrieb der Anlage ist auch weiterhin nicht zu verantworten!“, erklärt Etschenberg fassungslos. … weiterlesen »

Betonfäule stoppt belgischen Pannenreaktor Tihange 3

Belgien. Der belgische Kernreaktor Tihange 3 wird bis mindestens bis zum 1. März 2019 für fünf Monate stillgelegt. Das kündigte die Betreiberfirma Engie Electrabel an. Bei Untersuchungen im Juli 2018 wurde ein Betonschaden festgestellt. Gravierenden Betonschäden wurden bereits Anfang Juli im Kernkraftwerk Tihange beobachtet. Es wurden auch Korrosionserscheinungen im Stahl des Stahlbetons festgestellt, die weitere Untersuchungen erforderlich machen.

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Belgische Pannenreaktoren bleiben brandgefährlich – RSK-Stellungnahme für Entwarnung ungeeignet

Offener Brief


Belgien. Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Pannenreaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt. Die aktuelle Stellungnahme der RSK, so heben die UnterzeichnerInnen hervor, trifft keine Aussage über die Unbedenklichkeit der Risse in den Druckbehältern der Reaktoren. Weiterhin bleiben diesbezüglich zahlreiche Fragen offen. … weiterlesen »

Bei geführten Touren im Sommer die Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz entdecken

Echternach. Der Tourismusverband der Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz bietet während der Saison 2018 wieder seine Touren für Einzelpersonen an.

Da die Wanderung „Kuelscheier Family Tour“ 2017 auf sehr großen Zuspruch gestoßen war, wird auch 2018 wieder eine Familienwanderung angeboten. Die „Zaubertour Noumerleeën“ birgt Überraschungen und Begegnungen mit Legendenfiguren unterwegs. Es findet auch wieder eine Tour für Kinder an Schloss Bourglinster statt. … weiterlesen »

Podestplätze, Top-Ten-Ergebnisse und unvergleichliche Eindrücke für die Dauner Triathleten

Daun/Mönchengladbach/Remich/St. Ingbert/Baumholder. Schwimmen im portablen Becken mitten auf dem Marktplatz, Radfahren auf einem verwinkelten Innenstadtkurs und Laufen in der Fußgängerzone während des verkaufsoffenen Sonntags mit vielen Besuchern: Beim außergewöhnlichen City-Triathlon über die Sprint-Distanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km laufen) in Mönchengladbach sammelten die Triathleten des TuS 05 Daun viele neue Eindrücke und schnitten gut ab: Eine Top-Ten-Platzierung im 125 Starter umfassenden Feld der Männer erreichte Mario Hübner. Der 49-Jährige kam mit einer Zeit von 1:06:35 als 7. ins Ziel und bekam für den 3. Platz in seiner Altersklasse (40-49 Jahre) einen Pokal überreicht. … weiterlesen »

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EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit

Am 7. Juni 2018 hat die EU-Kommission ein förmliches Vertragsverletzungsverfahren gegen Belgien wegen mangelnder Atomsicherheit eingeleitet. Vorausgegangen war im Dezember 2017 die Aufforderung an die belgische Regierung, binnen 2 Monate zu den Vorwürfen der unzureichenden Umsetzung der EU-Richtlinie zur nuklearen Sicherheit aus dem Jahre 2014 Stellung zu nehmen. Mit dieser Richtlinie legte die EU verschärfte Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima fest, die bis zum 15. August 2017 von den Mitgliedsstaaten erfüllt sein mussten. … weiterlesen »

AKW Tihange deutlich gefährlicher als bislang bekannt

Region. Das Sicherheitsrisiko durch das grenznahe belgische Atomkraftwerk Tihange in Belgien ist deutlich größer als bislang bekannt. Das haben gemeinsame Recherchen des WDR-Hörfunks und des ARD-Magazins MONITOR ergeben. Den Redaktionen liegt ein Schreiben der belgischen Atomaufsicht (FANC) vor, das eine deutliche Häufung von so genannten „Precursor“-Fällen im Atomreaktor Tihange-1 belegt. Demnach hat es in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt acht solcher Ereignisse in Tihange-1 gegeben – das ist mehr als die Hälfte aller „Precursor“-Fälle in ganz Belgien. Bisher galten insbesondere die Reaktoren Tihange-2 und Doel-3 als besonders riskant. … weiterlesen »

Weißer Bär und das Zylinderhaus in Luxemburg

Luxembourg/Mülheim/Bernkastel-Kues. Vor wenigen Tagen fand in den Messehallen auf dem Luxemburger Kirchberg eine der wichtigsten Tourismusmessen der Großregion statt.
Die Besucher konnten sich über die Angebote von Reiseveranstaltern, Fluggesellschaften, Busunternehmen, Reisebüros, Hotels und Destinationen informieren. Mit einem eigenen Stand präsentierte sich von der Mittelmosel aus Mülheim das Hotel Weißer Bär und das Oldtimer-Museum „Zylinderhaus“ aus Bernkastel-Kues. Bei den Besuchern stieß man auf großes Interesse.
Ein Highlight im März ist beispielsweise das Krimidinner „Mord an Bord“. Erleben Sie ein mörderisches „Käptns Dinner“ in 4 Gängen auf dem Flußkreuzfahrtschiff „River Bär“.

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Carola Schneider auf Platz 2

Ürzig/Luxemburg-Stadt. Am Sonntag fand in Luxemburg-Stadt das internationale Bogenschieß-Turnier Fleche d’Or Prix de la Ville Luxembourg 2018 statt. Carola Schneider vom BSC Ürzig startete hier in der Damen-Compound Klasse. Der Wettkampf lief für sie diesmal besser, als eine Woche vorher in Wasserbillig. Carola Schneider erzielte nun die vom Training gewohnten Ringzahlen. So konnte sie am Turnierende verdient den 2. Platz belegen. Für sie ist dies eine gute Einstimmung auf die Landesmeisterschaft zum Monatsende in Lindlar. Der Vorstand des BSC Ürzig und seine Mitglieder gratulieren Carlo Schneider zu diesem Erfolg.

Jugendhäuser statt Kirchenvermögen

Eifeler Unternehmer startet Crowdfunding-Kampagne, um sich gegen das Bistum Trier zur Wehr setzen zu können

Christian Becker betreibt mit seinen 20 Mitarbeitern seit 11 Jahren Jugendunterkünfte in der Eifel und ist nach einem mehrjährigen Streit mit seinem Vertragspartner Bistum Trier inzwischen ratlos. Zwei Gerichtsprozesse hat er mittlerweile gewonnen, aber das Bistum zeigt sich davon unbeeindruckt. „Die Gerichte haben die fristlose Kündigung ganz klar und eindeutig zurückgewiesen“, so Becker, aber das bedeute für eine Bistumsverwaltung wie in Trier ganz offensichtlich nicht, dass man sich nun an die geschlossenen Verträge halte müsse. Seit dem letzten Urteil im Mai hat sich nichts mehr getan. „Als kleiner Unternehmer“, so Becker weiter „kann ich es mir finanziell gar nicht leisten, meine Rechte durchzusetzen. Gerichts- und Anwaltskosten müssen vorfinanziert werden und dass mir da schnell die Luft ausgeht, wissen die ganz genau.“ … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.