Rote Karte für Flughafgen Hahn und sechs andere Regionlaflüghäfen

Studie: Sieben von 14 Regionalflughäfen überflüssig – Ökonomisch und klimapolitisch unverantwortliche Subventionen stoppen

Trotz Millionen-Subventionen schreiben Regionalflughäfen in Deutschland rote Zahlen. Schon vor Corona waren die Passagierzahlen rückläufig. Dennoch gab es 2018 allein mehr als 40 Millionen Euro aus öffentlichen Kassen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) kritisieren diese Verschwendung von Steuergeldern für Flughäfen, die keinen verkehrspolitischen Nutzen haben und mit dem Angebot von Urlaubsflügen vor der Haustür die Klimakrise anheizen. Read more

ADAC Luftrettung stellt Deutschlands modernsten Rettungshubschrauber in Berlin in Dienst „Christoph 31“ gewährleistet Luftrettung auf höchstem Niveau Neue Maschine leiser und schadstoffreduziert

„Christoph 31“ im Anflug auf Berlin: die neue H135, Deutschlands modernster Rettungshubschrauber, bei der Landung auf der neuen ADAC Luftrettungsstation am Charité-Campus Benjamin Franklin in Steglitz. (Foto: „obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung/Norman Schnippa“)

An der ADAC Luftrettungs-station in Berlin wurde am heutigen Mittwoch der neue, derzeit modernste Rettungs-hubschrauber vom Typ H135 des Herstellers Airbus Helicopters offiziell in Dienst gestellt. Die ADAC Luftrettung investiert damit weiter konsequent in Ausbau und Modernisierung ihrer Flotte: In technischer Hinsicht und vor allem auch in puncto Flug- und Patienten-sicherheit gewährleistet der neue „Christoph 31“ Luftrettung auf höchstem Niveau. Die Maschine, die erst in diesem Jahr das Werk im bayerischen Donauwörth verlassen hat, ersetzt die seit 2003 eingesetzte Vorgängermaschine vom Typ EC135 P2. Read more

Anteil positiver Corona-Tests steigt

Angesichts der steigenden Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in Deutschland stellt sich die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Infektionszahlen und der Zahl der durchgeführten Tests. Die Statista-Grafik zeigt daher die Zahl des Tests, der positiven Tests und die sich daraus ergebende Rate der positiven Tests. So wurden in der 27. Kalenderwoche 505.518 Tests durchgeführt, davon waren 3.080 positiv. Das entspricht einer Positivenrate von rund 0,6 Prozent. In der 31. Kalenderwoche wurden 573.802 Tests durchgeführt, davon waren 5.551 positiv, was einer Rate von 1,0 Prozent entspricht. Die Zahl der Tests liegt in der Kalenderwoche 31 um 13,5 Prozent höher als in der Kalenderwoche 27. Die Zahl der positiven Tests ist im selben Zeitraum um 80,2 Prozent gestiegen. Der Anstieg der positiven Tests lässt sich also lediglich in Teilen durch die gestiegene Zahl der Tests erklären. Das zeigt auch der Anstieg der Positivenrate. Zum Vergleich: der Höchststand der Positivenrate wurde in der 14. Kalenderwoche mit 9,0 Prozent erreicht.

Die Positivenrate bei Urlaubsrückkehrern liegt laut Auskunft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei Urlaubsrückkehrern aus dem Ausland übrigens mit 2 bis 3 Prozent höher als die Gesamtpositivenrate. Dies unterstreicht laut Spahn die Wichtigkeit der Testzentren, die u.a. an Flughäfen eingerichtet worden sind.

Ein Unsicherheitsfaktor bei der Beurteilung des Ausmaßes der Infektionen stellt die Sicherheit und Genauigkeit der eingesetzten Testverfahren dar. Labore in Deutschland arbeiten Medienberichten zufolge mit unterschiedlichen Testsystemen und beziehen eigenverantwortlich die dafür benötigten Materialien. Es kann dabei zu sogenannten falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen kommen. Bei falsch-positiven Testergebnissen wird die getestete Person als positiv, also infiziert, eingestuft, obwohl sie gesund ist. Bei falsch-negativen Ergebnissen ist die getestete Person laut Testergebnis gesund, aber tatsächlich mit dem Virus infiziert. Der gesellschaftliche Schaden ist in letzterem Fall deutlich größer, weil die Person unabsichtlich und unwissentlich weitere Personen anstecken kann.

Zu falsch-negativen Ergebnissen kann es laut RKI z.B. aufgrund folgender Umstände kommen: schlechte Qualität der Probennahme, unsachgemäßer Transport oder ungünstiger Zeitpunkt (bezogen auf den Krankheitsverlauf) der Probenentnahme. Bei der Beurteilung eines Testergebnisses sollte der jeweilige Arzt laut eines Aufsatzes im Deutschen Ärzteblatt daher auch den jeweiligen Kontext der getesteten Person berücksichtigen. Hatte die Person Kontakt mit Infizierten, kommt sie aus einem Risikogebiet? Sind ihr Alter, die Symptome und Befunde mit COVID-19 vereinbar? Bestehen Vorerkrankungen, kommen Differenzialdiagnosen (Erkrankung mit ähnlichem Beschwerdebild wie jenes einer Verdachtsdiagnose) infrage? Eine Schätzung dahingehend, wie groß der Anteil der Tests mit falschen Ergebnissen an der Gesamtzahl der Tests sein könnte, kann an dieser Stelle nicht geleistet werden.

Explosion in Beirut: CARE unterstützt die Bevölkerung und bittet um Spenden für die Nothilfe

Über die Hälfte der Bevölkerung leidet Hunger, CARE-Helferteams starten Nothilfe

Bonn, 6. August 2020. Zwei Tage nach der schweren Explosion im Hafen von Beirut, mobilisiert die Hilfsorganisation CARE vor Ort Nothilfeteams, um den am stärksten betroffenen Menschen zu helfen. Nach aktuellen Berichten kamen bei der Explosion 100 Menschen ums Leben, Tausende wurden verletzt und rund 300.000 Menschen verloren ihr Zuhause. Die libanesische Bevölkerung, die aktuell unter der schwersten Wirtschaftskrise der Geschichte des Landes sowie unter der Covid-19-Pandemie leidet, trifft nun eine weitere Tragödie.   Read more

Trotz Milliardenüberschüssen: Finanzkraft der Kommunen driftet immer stärker auseinander

Die Städte, Gemeinden und Kreise in Deutschland haben in den Jahren 2017 und 2018 historische Überschüsse erwirtschaftet. Dank anhaltend starker Konjunktur steigen Steuern, Investitionen und Rücklagen, während die Kassenkredite schrumpfen. Dennoch nehmen die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen starken und schwachen Kommunen immer größere Ausmaße an. Read more

„Made in Germany“: TechniSat startet Maskenproduktion

Die TECHNIMASK 200 besteht aus weichem Vliesmaterial und ist im Alltag angenehm zu tragen.

Daun. Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben gezeigt, dass es immer wichtiger wird, unabhängiger von Importen zu agieren, wenn es um Produkte für die allgemeine Grund-versorgung geht.

Und der Mund-Nasen-Schutz wird auch in Zukunft ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen die Verbreitung von Virenkrankheiten sein.

Aufgrund dieser neuen Erkenntnis und ihren Anforderungen, hat sich das Dauner Unternehmen TechniSat dazu entschlossen, Gesichtsmasken in Deutschland zu produzieren. Read more

Regelungen zur Bestandsdatenauskunft verfassungswidrig

Karlsruhe, 17.07.2020. Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts § 113 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) und mehrere Fachgesetze des Bundes, die die manuelle Bestandsdatenauskunft regeln, für verfassungswidrig erklärt. Sie verletzen die beschwerdeführenden Inhaber von Telefon- und Internetanschlüssen in ihren Grundrechten auf informationelle Selbstbestimmung sowie auf Wahrung des Telekommunikationsgeheimnisses (Art. 10 Abs. 1 GG). Read more

Corona-Pandemie: Bund und Länder vereinbaren zielgerichtete Maßnahmen zur Eindämmung bei erhöhtem Infektionsgeschehen

In Fällen einer erhöhten Zahl von Corona-Infektionen und bei Unsicherheit über deren tatsächliche Ausbreitung sollen Eindämmungsmaßnahmen frühzeitig ergriffen werden. Sie sollen zielgerichtet erfolgen und sich im Einzelfall auch auf kleinräumige betroffene Bereiche beziehen können. Zugleich sollen Beschränkungen nur in dem Umfang gelten, in dem sie zur Bekämpfung des Ausbruchs und zur Verhinderung des Ausbruchs in der Fläche notwendig sind. In allen diesen Fällen werden die Länder und der Bund die betroffenen Regionen bei der Umsetzung der Teststrategie unterstützen. Read more

Schwieriger Start ins Jahrzehnt der Schiene

Länderranking: Deutschland fällt bei Schieneninvestitionen in Europa weiter zurück

Wettbewerb der Verkehrsträger: Deutschland setzt den Schwerpunkt auf die Straße. Führende Eisenbahnländer wie die Schweiz, Österreich und auch Luxemburg räumen der Schiene Vorrang ein.

Hier Schienenfoto mit BUZ

Deutschland startet in das von der Bundesregierung angekündigte Jahrzehnt der Schiene mit einem erheblichen Investitionsrückstand zu den europäischen Spitzenreitern. Im Vergleich der Schieneninvestitionen von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr haben die Eisenbahnländer Schweiz und Österreich ihren Vorsprung gegenüber Deutschland sogar noch einmal ausgebaut. Beide Staaten stockten im vergangenen Jahr ihre ohnehin hohen Investitionen erneut auf. Hierzulande sanken die Bundesmittel leicht. Pro Kopf lagen die Investitionen in die Schiene damit 2019 bei 76 Euro pro Einwohner. Das ist weniger als ein Fünftel des Schweizer Niveaus. Read more

Künftige Niederlassung West managt Autobahnnetz von Rheinland-Pfalz, Saarland und Südhessen. 150 Jobs sind noch zu vergeben.

Montabaur – Zum 1. Januar 2021 nimmt die Niederlassung West der bundeseigenen Autobahn GmbH als eine von deutschlandweit zehn Niederlassungen ihre Arbeit auf.

Am Hauptsitz in Montabaur/Westerwald werden künftig die wesentlichen Entscheidungen hinsichtlich Planung und Bau sowie Erhaltung und Betrieb für alle rheinland-pfälzischen, saarländischen und südhessischen Autobahnen getroffen. Grundlage hierfür ist die im Jahr 2017 beschlossene Reform der Bundesfernstraßenverwaltung. Damit liegt die operative Verantwortung für die Autobahninfrastruktur nicht mehr in den Straßenbauverwaltungen der Länder. Dass dortige Personal, vom Ingenieur bis zum Straßenwärter, das sich bislang um das Autobahnnetz gekümmert hat, wird zum Jahresbeginn zur neuen Autobahngesellschaft wechseln oder vom Land gestellt. Read more

Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Das Bundeskartellamt hat eine Sektoruntersuchung zur Bereitstellung und Vermarktung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge eingeleitet.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Wir wollen in dieser frühen Marktphase der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge strukturelle Wettbewerbsprobleme identifizieren, um einen Beitrag zu einem erfolgreichen Ausbau zu leisten.  Der Aufbau einer flächendeckenden E-Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität in Deutschland. Für die Entscheidung von Verbrauchern, auf Elektromobilität umzusteigen, sind die Bedingungen und Preise für das Laden im öffentlichen Raum von zentraler Bedeutung. Der Markt ist natürlich noch im Entstehen. Aber uns erreichen schon jetzt vermehrt Beschwerden über die Preise und Konditionen an den Ladesäulen.“ Read more

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