„Wir werden viel Kraft brauchen“

Das aktuelle Infektionsgeschehen und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie standen auf der Agenda der Beratungen zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Länder. Wichtige Basismaßnahmen zum gegenseitigen Schutz gelten weiterhin, das Konjunkturpaket wurde von den Ländern gebilligt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsidenten Söder (l.) und Hamburgs Erstem Bürgermeister Tschentscher (2.v.r.) über die Bund-Länder-Beratung. (Foto: Bundesregierung/Münch)

Trotz aktuell beständig kleinerer Infektionszahlen haben sich Bund und Länder darauf verständigt, dass bestimmte „Basismaß-nahmen“ zum gegenseitigen Schutz vor Ansteckung weiterhin gelten. Dazu gehört der Mindestabstand von 1,5 Metern, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten öffentlichen Bereichen, verstärkte Hygiene-maßnahmen und das Instrument der Kontaktbeschränkungen. Read more

Eine neue Wohnung zu Corona Zeiten finden

(EAZ/eifelion)

Auch in ungewohnten Zeiten, die von einer Pandemie geplagt werden, bleibt die Nachfrage nach Wohnungen groß. Mietwohnungen sind ein knappes Gut. Durch den Ausbruch der Pandemie müssen zusätzlich zahlreiche Bauprojekte gestoppt werden, was weiteren Wohnraum aktuell nicht möglich macht. Für viele Suchende ist der Ausbruch des Covid19 ein herber Schicksalsschlag. Denn was zuvor schon eine schwierige Angelegenheit war, ist nun noch härter durchzuführen. Schließlich werden Besichtigungen in Gruppen vollkommen untersagt, was ein schnelles unkompliziertes Abwickeln mehrerer Besichtigungstermine in wenigen Tagen unmöglich macht. Lange Wartezeiten bis zu einem Termin lassen die Sorgen der Menschen wachsen. Read more

Aktion „Night of Light“ Ein flammender Appell an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Innerhalb kürzester Zeit haben die behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise die gesamte Veranstaltungswirtschaft an den Abgrund gedrängt. Einem riesigen Wirtschaftszweig ist praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, eine Pleitewelle enormen Ausmaßes droht: mit gravierenden Folgen für den Arbeitsmarkt und die kulturelle Vielfalt als tragende Säule unserer Gesellschaft. Die Aktion „Night of Light“ vereint Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, um in einer konzertierten Aktion ein imposantes Zeichen für eine vom Aussterben bedrohten Branche zu setzen und zu einem Dialog mit der Politik aufzurufen, wie Lösungen und Wege aus der dramatischen Lage entwickelt werden können. Read more

Umfrage: S-Direkt – Hohe Kundenzufriedenheit von 96,9 Prozent

5.000 Kunden wurden befragt / Zufriedene Kunden, geringe Beschwerdequote / Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit liegt auch im zwölften Befragungsjahr bei fast 95 %

Düsseldorf, Juni 2020. Den Versicherungs-Experten der Sparkassen-DirektVersicherung (S-Direkt) ist das Feedback der Kunden besonders wichtig. „Nur so können wir erkennen, ob es den Bedarf für neue und innovative Versicherungsangebote gibt und was aktuell besonders gut oder vielleicht auch nicht so gut läuft“, sagt Dr. Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der S-Direkt. Read more

„Wumms!“ – Regierungskoalition einigt sich auf 130 Milliarden Euro Konjunkturpaket

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Verkündung des 130 Milliarden Euro Konjunkturpaket am Abend des 3. Juni 2020

Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien und Förderung von Zukunftstechnologien: Die Regierungskoalition hat sich auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt.

Angesichts der Folgen der Corona-Pandemie brauche es eine mutige Antwort, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Vorstellung des Konjunktur- und Zukunftspakets. Es gehe darum, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Die vereinbarten Maßnahmen haben ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Das Ziel sei, aus der „extrem schwierigen Situation“ gemeinsam stark herauszukommen, so die Kanzlerin. Dafür habe man jetzt einen guten Grundstein gelegt. Read more

Flughäfen warten auf Startschuss für ein Wiederanlaufen des Luftverkehrs

Maßgebende Faktoren für ein Wiederanlaufen des Luftverkehrs sind laut Ralph Beisel die Lockerung von Corona-Maßnahmen, wie Grenzöffnungen, Quarantänebestimmungen und Reisewarnungen. Die ADV bedauere sehr, dass die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung entgegen ihrer Ankündigung heute noch nicht aufgehoben habe: „Der Sommerurlaub in Europa muss schrittweise wieder möglich sein – verantwortungsvoll und mit klaren Regeln. Read more

Erneut gefälschte Mail mit Schadsoftware an Arbeitgeber im Umlauf

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor betrügerischen Mails, die an Arbeitgeber verschickt werden. In den Mails sind vermeintliche Stellenangebote aus der Jobbörse der BA enthalten.  Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.  Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Die Absender nutzen in betrügerischer Absicht die Signatur der BA und stellen in der Betreffzeile einen Bezug zu älteren Stellenangeboten der angeschriebenen Arbeitgeber aus der Jobbörse der BA her. Read more

Coronaherd Ischgl

 

Obwohl der Ernst der Lage den Verantwortlich schon früher hätte klar sein können, wurden im Skiort Ischgl erst spät Präventivmaßnahmen gegen den Coronavirus-Ausbruch ergriffen. Die Folge waren tausende Ansteckungen unter den Urlaubern, welche die Krankheit anschließend in 45 Länder auf allen Kontinenten einschleppten.

Laut Verbraucherschutzverein (VSV) meldeten sich in den letzten Wochen 5.384 mutmaßlich in Ischgl infizierte Menschen, um Sammelklage gegen den Staat Österreich einzureichen. Schätzungsweise 9.500 Deutsche haben sich nach Angaben des RKI in Österreich infiziert. Der VSV verbuchte 3.680 dieser Fälle, die demnach auf Ischgl zurückzuführen sind. Auch viele Schweizer und selbst Österreicher erkrankten nach dem Aufenthalt im Tiroler Skiort an COVID-19. Die Niederlande traf es mit 526 gemeldeten Fällen nach Deutschland am schwersten.

Der Fall muss nun juristisch aufgearbeitet und Fehlverhalten von Veranstaltern und Politik eingeräumt werden. Noch werden Gutachten abgewartet bevor die Klage in Kraft tritt. Der Druck auf Politiker und Behörden erhöht sich.

Am EUROPATAG sind die Grenzen zu! Was für eine Blamage Herr Seehofer !

Gemeinsame Grenzaktion der luxemburgischen Gemeinde Echternach und des deutschen Landkreises Bitburg-Prüm 

Yves Wengler, Bürgermeister der Stadt Echternach, begrüßte am 8. Mai 2020 gemeinsam mit seinen beiden Schöffen Ben Scheuer und Luc Birgen den Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Dr. Joachim Streit, den Bürgermeister der Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel, Moritz Petry, sowie den Ortsbürgermeister der Nachbargemeinde Echternacherbrück, Gerhard Krämer, an der Chapelle Sainte-Croix in Echternach.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit nahmen die Vertreter aus der Politik Stellung zur derzeitigen Grenzsituation: Read more

Kein AUS für Solaranlagen nach 20 Jahren

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland und 70 Umweltinitiativen übergeben 122.358 Unterschriften an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Am Donnerstagmittag haben sich über 25 Umweltorganisationen getroffen, um die Petition „Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren“ persönlich an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu überreichen. Nicht etwa, wie sonst üblich, in der Scharnhorststraße in Berlin, sondern digital per Zoom Konferenz – Corona macht’s nötig. Nun halten die Vereine ihre Logos in die Kameras und verfolgen die virtuelle Übergabe mit den Vertretern des Ministeriums. Read more

BUND-LÄNDER-KONFERENZ: Gemeinsame Strategie bei der Bekämpfung der Pandemie

Bundeskanzlerin Merkel hat mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder über die Herausforderungen der Corona-Pandemie beraten. Bund und Länder verständigten sich auf weitere Lockerungen: Gottesdienste sollen möglich sein und Spielplätze wieder öffnen. Man müsse aber vorsichtig bleiben, so die Kanzlerin.

Kanzlerin Merkel nach der Telefonkonferenz am Donnerstag, 30.04.2020. (Foto: Bundesregierung/Denzel)

Deutschland sei ein föderales Land, es werde immer regionale Unterschiede geben, betonte die Kanzlerin am Donnerstag nach der Schaltkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder. Aber es liege im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, dass es für ganz Deutschland eine Strategie gebe und eine Zielsetzung: Da es weder ein Medikament noch einen Impfstoff gegen das Virus gebe, gehe es immer wieder darum, die Ausbreitung soweit zu verlangsamen, dass Gesundheitssystem und Krankenhäuser die Erkrankungen bewältigen und jedem Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung bieten könnten, betonte die Kanzlerin. Read more

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