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17 Tage Haft wegen Erschleichens von Leistungen

Andernach. Die Bundespolizei Koblenz verhaftete vergangenen Woche einen 32-Jährigen am Bahnhof Andernach. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück vor. Wegen des Erschleichens von Leistungen hatte das Amtsgericht Osnabrück ihn zu einer Geldstrafe in Höhe von 255 Euro verurteilt. Da er die geforderte Summe nicht entrichten konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Koblenz gebracht. Dort verbüßt er jetzt eine 17-tägige Restfreiheitsstrafe. … weiterlesen »

NABU Mayen und Umgebung startet groß angelegte Werbekampagne

Mayen. Sie betreuen Naturschutzgebiete, pflegen Wiesen, erkunden die Tierwelt und bauen Nisthilfen für bedrohte Vogelarten und Insekten. Zusätzlich versuchen sie, Menschen durch Vorträge und Ausstellungen, bei Info-Veranstaltungen, Exkursionen und Wanderungen für die Natur zu begeistern. 1300 Mitglieder zählt der Naturschutzbund NABU bislang zwischen Mayen und Andernach. Eine große Werbeaktion soll nun helfen, den Kreis der Naturfreunde stärker auszuweiten. An vielen Haustüren in den Städten und Gemeinden auf dem Gebiet des Kreises Mayen werden in den nächsten Wochen NABU-Mitarbeiter um Unterstützung für die lokale Naturschutzarbeit werben. … weiterlesen »

18 neue Nachwuchskräfte in der Kreisverwaltung

Bewerbungsphase für das nächste Jahr läuft

Mayen-Koblenz. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz begrüßt 18 neue Nachwuchskräfte. Zehn Beamtenanwärter beginnen mit der Ausbildung im dritten Einstiegsamt (vorher: gehobener Dienst) und acht Beamtenanwärter im zweiten Einstiegsamt (vorher: mittlerer Dienst). Landrat Dr. Alexander Saftig erklärt: „Wir haben einen großen Personalbedarf und brauchen dringend junge qualifizierte Mitarbeiter.

Mit 18 Auszubildenden haben wir einen neuen Rekord bei den Einstellungen erreicht. Auch in den nächsten Jahren werden wir in der gleichen Größenordnung einstellen.“ Beide Ausbildungsgänge gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, den praktischen Einsatz im Kreishaus sowie Gastpraktika an anderen Behörden.

Die neuen Nachwuchskräfte:

Florian Asbach, Hannah Berressem, Nils Bettingen, Aaron Herrmann, Alexander May, Jasmin Rittershaus, Lisa-Marie Schilling, Silas Schmalz, Max Schwarz und Björn Weber durchlaufen im dritten Einstiegsamt ein dreijähriges duales Studium und werden dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts im Studiengang Verwaltung abschließen. Martin Derksen, Kristina Köbbing, Benjamino Lanza, Emma Menden, Lucas Rademacher, Dominik Steden, Leonie Thyes und Elena Trein stellen sich der zweijährigen Ausbildung im zweiten Einstiegsamt zum Verwaltungswirt.

Bewerbungsphase für nächstes Jahr läuft Gleichzeitig läuft bereits die Bewerbungsphase für den Ausbildungsbeginn 2019. Bewerbungsschluss für das kommende Jahr ist der 31.8.2018. Der Ausbildungsleiter der Kreisverwaltung, Stefan Heftrich, ist überzeugt von der Ausbildung im Öffentlichen Dienst: „Die Kreisverwaltung bietet durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft und versteht sich als moderner Dienstleister.

Bereits in der Ausbildung lernt man die vielfältigen Aufgaben einer Kreisverwaltung kennen und arbeitet selbstständig. Man wird schon während des Studiums gut bezahlt und die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend.“ Mehr Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de oder bei Stefan Heftrich, Tel.: 0261/108-226, E-Mail: stefan.heftrich@kvmyk.de.

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Raiffeisenbank Eifeltor eG könnte „Bank des Jahres“ werden

Eifeler Kreditinstitut bewirbt sich um den Mittelstands-Sonderpreis. Ob sie erfolgreich war, steht am 29. September in Düsseldorf fest.

Kaisersesch. Die Raiffeisenbank Eifeltor wurde für den Großen Preis des Mittelstands als Bank des Jahres nominiert. Dieser Preis wird seit 1995 jährlich von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen und ist ein Wettbewerb für mittelständische Unternehmen. Mit dem Preis soll den mittelständischen Unternehmen und Unternehmern mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihre wirtschaftlichen und sozialen Leistungen innerhalb der Gesellschaft gegeben werden. Bei einem von der Unternehmensberatung isw Halle erhobenen Ranking landete der „Große Preis des Mittelstandes“ auf Platz 1 unter 536 deutschen Wirtschaftswettbewerben. … weiterlesen »

Arbeitsmarktbericht Koblenz-Mayen

für den Monat Juni 2018

  • Kleines Sommerloch am Arbeitsmarkt
  • Arbeitslosenzahl leicht gestiegen
  • Weiterhin noch viele offene Ausbildungsstellen

Gesamtentwicklung

Kurz nach Beginn der Sommerferien ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk leicht angestiegen. So sind Ende des Monats laut Statistik 10.405 Menschen arbeitslos gemeldet – 33 mehr als vor einem Monat, aber noch immer 414 weniger als vor einem Jahr. In den beiden Rechtskreisen des Sozialgesetzbuches (SGB), die die Arbeitslosigkeit regeln, zeigt sich die Entwicklung eher gegensätzlich. Während im Rechtskreis des SGB II, also bei den sogenannten Hartz IV-Empfängern, die auf Grundsicherung an-gewiesen sind, die Arbeitslosigkeit um 67 auf derzeit 6.222 zurück ging, stieg die Zahl der Erwerbslosen im Rechtskreis des SGB III, also bei denjenigen, die meist noch nicht länger als ein Jahr arbeitslos sind, um 100 auf 4.183 an. Vor einem Jahr waren hier 4.188 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Im SGB II waren es da-mals 6.631 Menschen. Aktuell werden damit im Agenturbezirk rund 40 Prozent der Erwerbslosen dem SGB III und 60 Prozent dem SGB II zugeordnet. … weiterlesen »

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Arno Trauden ist kommissarischer Geschäftsführer des LBM

Koblenz. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat Arno Trauden zum kommissarischen Geschäftsführer des Landesbetriebs Mobilität (LBM) bestellt. Trauden war bislang stellvertretender Leiter und führte den Geschäftsbereich Planung und Bau mit der Zuständigkeit Straßenplanung, Radwege, Umwelt, Verkehrs- und Bedarfsplanung, Straßenbau, Brückenbau. Der Diplom-Bauingenieur trat 1987 in die Straßenverwaltung des Landes ein. Trauden folgt auf Alfred Dreher, der Anfang des Jahres in den Ruhestand ging. … weiterlesen »

„Luther klingt nach – Ökumene nach dem Reformationsgedenken 2017“: Laacher Forum zieht Bilanz

Im Namen von Prior-Administrator Pater Andreas Werner OSB begrüßte Pater Prior Petrus Nowack OSB die Besucher und führte gedanklich in dieses theologische Laacher Forum ein, „Luther klingt nach – Ökumene nach dem Reformationsgedenken 2017“. Dr. Annette Gerlach, Leiterin des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz in Koblenz, und der Laacher Benediktinerpater und Lutherforscher Augustinus Sander OSB zeigten auf, welche Bedeutung dieser Nachklang für evangelische und katholische Christen haben kann. Mit der in Maria Laach, Koblenz, Berlin und Speyer gezeigten Ausstellung „Luther in Laach“ und Exponaten der Laacher Bibliothek war es den beiden Wissenschaftlern gelungen, Luthers Werk ungewöhnliche und ökumenisch versöhnliche Töne zu entlocken. Im Laacher Forum nun fassten sie ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zusammen. Mit Christus als Mitte der Ökumene und dem Kreuz als Anstoß der Einheit kommt den beiden Referenten das Verbindende in den Blick, wobei sie Unterschiede, etwa in der Abend­mahlsfrage, ebenfalls thematisieren. Pater Augustinus verblüffte mit der eigentlich selbstverständlichen Feststellung, dass Martin Luther „kein Mitglied einer lutherischen Kirche war.“ Vielmehr war er, so Dr. Annette Gerlach, „vorkonfessionell“, womit sich die Frage, was typisch katholisch und was typisch protestantisch sei, erübrigt. Die Kirchenspaltung kam später und ist insbesondere auf den Einfluss der Fürsten und deren eigene Interessen zurückzuführen. Luther war cholerisch und „ein grässlicher Polemiker“, führte Pater Augustinus aus, eine Eigenschaft, die das Lesen seiner Schriften erschwere. „Aber seine Reformansätze waren von Bedeutung. Wenn man fragt, was Luther wollte: Er wollte die Reform seiner Kirche. Er wollte eher keine Reform, die zur Spaltung führt.“ Luther habe die Realpräsens, also die Gegenwärtigkeit Christi im Altarsakrament, nie infrage gestellt, sondern lediglich gefordert, dass die Einsetzungsworte laut gebetet werden, eine Forderung, die im 20. Jahrhundert katholischerseits von der Liturgischen Bewegung in Maria Laach und vom II. Vaticanum umgesetzt wurde. Luthers „reformkatholische Stimme“ sei gleichermaßen „traditionell“ und „modern“, führten die beiden Referenten aus.

Was aber bleibt vom 500. Jubiläum der Reformation? Dr. Annette Gerlach sieht einen „Auftrag zur Einheit“ und zum Gebet um die Einheit. „Wenn wir an der Spaltung nicht leiden, können wir auch nicht voranschreiten.“ Gegen eine „ökumenische Vergesslichkeit“, die nicht sieht, „was uns schon längst gemeinsam ist“, wandte sich Pater Augustinus Sander, wobei die Flüchtlingsarbeit und Kooperationen im karitativen Bereich beispielhaft genannt wurden. Zudem empfahl er, das Stundengebet als gemeinsame liturgische Sprache zu nutzen. Auch ein Streit auf Augenhöhe gehöre zur Ökumene, wobei wir bei der Umsetzung ökumenischer Ziele im Sinne von Papst Franziskus mit klugem Blick voranschreiten und nicht voranbrechen sollten.

Der chinesische Menschenrechtler Liao Yiwu gibt am Freitag, 22. Juni 2918, um 20:00 Uhr persönliche Einblicke in seine dramatische Flucht aus der chinesischen Unterdrückung, Abschluss des Laacher Forums im Frühjahr 2018. In seinem Vortrag „Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass – Meine lange Flucht aus China“ geht es um seine Flucht sowie um sein 1989 verfasstes Gedicht „Massaker“, für das er vier Jahre in Haft saß und schwer misshandelt wurde. Die Moderation und Rezitation des Abends übernimmt Hans Peter Hoffmann, während Dominik Wu als Dolmetschers fungiert. Karten zu dieser Veranstaltung gibt es unter Tel. 06592 / 929 8080 und allen anderen Ticket-Regional Verkaufsstellen.

Beim zweiten „Bienen-Tag“ am Sonntag, 24. Juni 2018, von 11:00 bis 17:00 Uhr wird ein Imker mit Bienenstock vor der Buch- und Kunsthandlung anwesend sein. Am Bienenschaukasten können Kinder und Erwachsene beobachten, wie die fleißigen Bienen rund um ihre Königin arbeiten.

 

Kontakt zur Buch- und Kunsthandlung:

02652 / 593-65

www.laacher-forum.de

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Volksbank RheinAhrEifel unterstützt beim Stiftung gründen und managen

Mayen. Die Errichtung einer Stiftung ist eines der erfolgreichsten Modelle, um sich nachhaltig für die Gesellschaft zu engagieren. Alleine im vergangenen Jahr wurden 549 neue rechtsfähige Stiftungen in Deutschland gegründet. Insgesamt sind es mittlerweile 22.274 (Quelle: Bundesverband Deutscher Stiftungen). Unter dem Motto „Begegnen, begleiten, bewegen“ hat die Volksbank RheinAhrEifel gemeinsam mit ihrem Verbundpartner DZ Privatbank Interessenten aus der Region jetzt nach Mayen zu den ersten „Stiftungsgesprächen“ eingeladen. Ziel war es zu zeigen, wie sich Stiftungen im aktuellen Kapitalmarktumfeld bestmöglich positionieren können, um ihre Ziele nachhaltig zu erreichen. … weiterlesen »

Arbeitsmarktbericht für den Monat Mai 2018

  Frühjahr hält Arbeitsmarkt stabil

  Arbeitslosenzahl weiter gesunken

  Noch viele offene Ausbildungs stellen

Gesamtentwicklung

Koblenz-Mayen. Die Zahl der arbeitslosen Menschen im Agenturbezirk ist in den letzten vier Wochen noch einmal deutlich zurückgegangen. Ende Mai weist die Statistik der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen 10.372 arbeitslose Frauen und Männer  aus. Das sind 607 weniger als vier Wochen zuvor und 630 weniger als vor einem Jahr. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.