Vortrag zur Synagoge im Leben Wittlichs und der Jüdischen Gemeinde

Wittlich. Über „Die Synagoge im Leben Wittlichs und der Jüdischen Gemeinde“ referiert am Dienstag, den 15. September, um 20.00 Uhr, in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich Frau Dr. Marianne Bühler, frühere pädagogische Mitarbeiterin des Emil-Frank-Instituts.

Sie wird dabei die Synagoge als Brennpunkt jüdischen Lebens in Wittlich von ihrer Einweihung 1910 bis zur Schändung während des Novemberpogroms 1938 darstellen. Zudem widmet sie sich der Bedeutung des jüdischen Gotteshauses für die nichtjüdischen Wittlicher. Zu diesem vierten Vortrag der Reihe, welche die Ausstellung „100 Jahre Synagoge Wittlich“ wissenschaftlich begleitet, lädt das Emil-Frank-Institut herzlich ein.

Die vom Institut mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Stadt Wittlich präsentierte Ausstellung ist noch bis zum 25. November täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen telefonisch unter 06571/260124 oder unter www.emil-frank-institut.de.

30 Jahre „Nummer gegen Kummer“ in Deutschland

Wittlich. 31 Frauen und Männer zwischen 19 und 70 Jahren haben die zweijährige Ausbildung zum Berater am Wittlicher Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ durchlaufen. Ihr Anliegen: Heranwachsenden ein Ansprechpartner in allen ihren Nöten sein. Wenn es sein muss, sogar am Heiligen Abend. 

„Ja, einer unserer Senioren hat sogar an Heiligabend freiwillig noch Dienst geschoben!“, berichtet Andrea Stark, die Koordinatorin des Kinder- und Jugendtelefons KJT in Wittlich. Unter dem Dach des Kinderschutzbundes organisiert sie alles, was für ein reibungsloses Funktionieren der „Nummer gegen Kummer“ getan werden muss: Schulungsleiter engagieren, Termine ansetzen, regelmäßige Fortbildungen für die Berater und Supervisionen, Förderungen auftreiben, Nachwuchs anwerben… 

Als Hauptsponsor tritt die Firma Telekom auf. Der KSB Wittlich arbeitet mit einer gedeckelten Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz. Was gerne vergessen wird: Auch Hardware wie Raummiete, Heizkosten, Telefonanschlüsse oder die hauptamtliche Koordination müssen von irgendwo bezahlt werden. Warum das KJT so wichtig ist? Weil es Read more

3 Veranstaltungen im Rahmen der Fairen Wochen vom 12. – 26.09.2010: Die Krise der Wirtschaft verstehen

Wittlich. In der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise treten die ungeheuren selbstzerstörerischen Kräfte zutage, die dem globalen Wirtschaftssystem innewohnen. In der Regel wird die Krise mit der fehlenden Regulierung der Finanzmärkte begründet. Dieser „Kasinokapitalismus“ mache die „gute“ Realwirtschaft kaputt. Gegen diese Entwicklung helfe eine Zähmung der Finanzmärkte, für die verschiedene Modelle diskutiert werden, u.a. eine Finanztransaktionssteuer. Doch diese Erklärungen und Maßnahmen scheinen nicht auszureichen: Diese Krise ist nicht nur eine Krise der Finanzmärkte, sondern sie ist entstanden in der Realwirtschaft und hängt unmittelbar zusammen mit unserer Form des Arbeitens und Lebens.

Nur, wer die tiefgreifenden Ursachen der Krise versteht, kann sinnvolle Strukturreformen entwickeln und einfordern. Ein Abend, der sich allgemeinverständlich mit den Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise, ihren Folgen für die Menschen und möglichen Wege aus der Krise beschäftigt. Termin: 15.09.2010, 20.00 Uhr; Ort: St. Markus Haus, Karrstr. 14, Wittlich; Referentin: Dr. Sabine Ferenschild, Ökumenisches Netz Rhein Mosel Saar, Neuwied; Veranstalter:    Dekanat Read more

Junioren und Senioren

Wittlich-Lüxem. Der Ortsbeirat Lüxem ist für Freitag, den 10. September 2010, 19 Uhr, zu einer öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzung in das Pfarrheim Lüxem,Vitelliusstraße, oberer Raum, eingeladen.

Auf der Tagesordnung unter anderem:

Die Wahl eines Ansprechpartners für die Jugend und eines Ansprechpartners für die Senioren sowie die Bushaltestelle Dorfmitte.

Broschüre hilft Unternehmen beim Energiesparen

Bei kleinen und mittleren Unternehmen machen die Ausgaben für Strom und Wärme oft drei bis zehn Prozent der Betriebskosten aus. Ein sparsamer Umgang mit Energie, die energieeffiziente Gestaltung von Arbeitsprozessen und die Nutzung von regional verfügbaren Energieressourcen reduzieren nachhaltig die Energiekosten. Um diese schlummernden Energieeinspar- und Effizienzpotentiale in Unternehmen gewinnbringend zu nutzen, bedarf es der Unterstützung von Fachinformationen und Expertenrat. Neben einer geförderten Energieeffizienzberatung haben Unternehmen die Möglichkeit, die vielfältigen Beratungs- und Förderangebote des Bundes und Landes Rheinland-Pfalz zu nutzen. 

Die neue Broschüre der rheinlandpfälzischen Energieagentur EOR enthält in kompakter Form das Wichtigste zum Thema Energieeinsparpotentiale und Fördermöglichkeiten in Unternehmen. Anhand von überzeugenden Beispielen für Energieeffizienzmaßnahmen werden Möglichkeiten aufgezeigt, die sich schnell bezahlt machen und so nachhaltig Kosten senken und Ressourcen schonen. Die Broschüre können Interessierte unter www.wirtschaft.Bernkastel-wittlich.de herunterladen oder bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Markus Lautwein, Tel.: 06571/14-2494, Fax: 065 71/14 -42494, E-Mail: Markus.Lautwein@Bernkastel-Wittlich.de bestellen.

Siedlungs- und Verkehrsflächen dehnen sich weiterhin aus Zunahme verlangsamt sich deutlich

Die in Rheinland-Pfalz für Siedlungen und Verkehr beanspruchte Fläche – landläufig als Flächen­verbrauch bezeichnet – nahm auch im Jahr 2009 weiter zu. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, wurden im zurückliegenden Jahr landesweit 227 Hektar zusätzlich als Sied­lungs- und Verkehrsfläche genutzt. Ein Jahr zuvor hatte der Anstieg noch bei rund 1.200 Hektar gelegen. Die rheinland-pfälzische Siedlungs- und Verkehrsfläche umfasst zwischenzeitlich 282.100 Hektar, das sind 14,2 Prozent der Landesfläche.

Damit liegt der rhein­land-pfälzische Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen über dem Durchschnitt der deutschen Flächenstaaten (2008: 12,9 Prozent). Bei den anderen großen Flächennutzern gab es kaum Verände­rungen. Einer um 481 Hektar kleiner gewordene Landwirtschaftsfläche (832.500 Hektar) steht eine um 326 Hektar vergrößerte Waldfläche (832.400 Hektar) gegenüber. Land- und Forstwirtschaft nutzen damit jeweils 41,9 Prozent des Landes. Bundesweit beträgt der Anteil der Landwirtschafts­fläche 52,5 Prozent; die Waldfläche macht 30,1 Prozent aus.

Inwieweit der deutlich verlangsamte Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsflächen in der konjunk­turellen Read more

Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 12. September

Wittlich. Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 12. September, öffnet die Wittlicher Synagoge von 14 bis 17 Uhr. Kostenlos ausgeliehen werden können Audioguides, um mehr über die Geschichte des Gebäudes zu erfahren. Parallel kann dazu die Sonderausstellung „100 Jahre Synagoge Wittlich“ besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Rund 7.500 Bau- und Bodendenkmale werden bundesweit am Tag des offenen Denkmals am 12. September für Besucher offen stehen.  

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.

Das bundesweite, laufend aktualisierte Programm ist im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de abrufbar. Die Stiftung hat ihren Programm-Service in diesem Jahr deutlich erweitert: Erstmals kann sich jeder auf den Seiten alle Denkmale seiner Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und Read more

„Über Grenzen“ Literatur im Rahmen der Interkulturellen Woche 2010

Wittlich. Unsere deutsche Gesellschaft wird „älter, bunter, weniger“. Für uns im Grenzgebiet stellt die Zusammensetzung der Bevölkerung, das gemeinsame Leben mit Menschen anderer Nationen und Kulturen eigentlich nichts Neues dar, doch können wir uns immer noch inspirieren lassen und Neues lernen. Im Rahmen der deutschlandweiten „Interkulturellen Woche 2010“ haben die VHS Wittlich Stadt und Land und die Stadtbücherei Wittlich ein multikulturelles Lesungsprogramm zusammengestellt.

Drei Schriftsteller aus drei Nationen werden in der Stadtbücherei Wittlich lesen. Mit einem Franzosen, einem Luxemburger und einem Türken wurden Vertreter aus Ländern gewählt, die uns vertraut sind. Als Nachbarn, als Besatzungssoldaten, als „Gastarbeiter“ und als Migranten. Vor allem aber als ganz normale Mitbürger, Bürger Deutschlands.

Beginnen wird der französisch-deutsche Schriftsteller Jean-Phi-lippe Devise am Donnerstag, dem 9.September 2010, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Wittlich. Er liest aus seinen Werken „Viel Leben, wenig Tod“ und „Hüben und Drüben“ – Betrachtungen eines eingedeutschten Franzosen mit wunderbar weichem und aufregenden französischen Read more

Omas Waffeln waren der Renner!

Wittlich-Dorf. Das historische Dorffest in „Dorf“ hat schon Kultstatus. Da machen alle mit.

Da stimmt das Wetter. Dort sind die Leute besonders freundlich. Da wird gut gekocht, gebacken, es gibt einen Umzug und jede Menge Angebote, die man kaufen kann. Die Schlange vor der Essensausgabe im n kulinarischen Zentrum von „Dorf“ wurde einfach nicht kleiner. Ob es an den leckeren gefüllten Klößen lag, am leckeren  Hausmacher Wurtsalat oder an den Rosmarinkartoffeln. Wir wissen es nicht. Die meisten Besucher haben probiert, was das rein ging.  Alles war bestens durchorganisiert. Lediglich die Kaffee- und Kuchenausgabe hat nicht so richtig mitgespielt. Da war man doch tatsächlich der Meinung: „Vor halb drei gibt’s nix!“ Profitiert davon hat sicherlich der Waffelstand. Wer vor halb drei Lust auf Süßes hatte, ist zum Waffelstand gewandert. Dort gab es keinerlei Zeitvorgaben. Dort stand einzig und allein das „Verkaufen“ im Fordergrund. Und das hat dort ausgezeichnet funktioniert. Der absolute Read more

Alfler Kirche wurde beschmiert

Alflen. In der Nacht vom 2. Zum 3. September wurden die Außenwände der Alfler Pfarrkirche ringsum mit schwarzer Farbe besprüht. Erschüttert und wütend sahen viele Bürger am Freitagmorgen die Schandtat und fragten sich, was in den Köpfen von solchen Menschen vorgehen mag, die so etwas machen können. Waren erst vor wenigen Wochen die Anstricharbeiten am Kirchturm der Alfler Pfarrkirche abgeschlossen worden, so muss die gesamte Außenfassade des Gotteshauses nach Auffassung eines Fachmannes komplett neu gestrichen werden. Der entstandene Schaden wird auf rund 20.000 Euro beziffert.

Ein Zusammenhang dieser Tat mit einem Vorkommnis in der gleichen Nacht, bei dem ein Wohnhaus und eine landwirtschaftliche Halle im Gebiet „Peterskaul“ in Alflen ebenso mit Farbe beschmiert wurden, lässt auf den oder die gleichen Täter schließen, so erste Meinungen der hinzugezogenen Beamten der Polizeiinspektion Cochem. Denn schon mehrfach habe es dort ähnliche Vorfälle gegeben. Die Kirchengemeinde hat bei der Polizei in Cochem Anzeige Read more

Wallenborner Sportplatz-Spezialisten bauen Podolski Stadion

Bergheim/Wallenborn. Der Startschuss ist gefallen. Die Sportstättenbaufirma Cordel Bau GmbH aus Wallenborn, hat mit den Umbauarbeiten des Stadion Süd-West Bergheim begonnen. Das Besondere – Initiator für den Umbau des maroden Tennenplatz in eine hochmoderne Kunstrasensportanlage nach FIFA Kriterien, ist Lukas Podolski. Durch seine großzügige Finanzspritze i.H.v. 160.000 Euro, machte er den Umbau für seinen ehemaligen Heimatverein „FC Jugend 07 Bergheim“, in der er als Jugendlicher selber noch kickte, erst möglich. Cordel Bau hat in den letzten Jahren unzählige Fußballplätze in ganz Deutschland gemeinsam mit dem Kunstrasenpartner „Trofil Sportbodensysteme“ gebaut.

Podolskis erste Wahl fiel auf das Team „Cordel-Trofil“. Wie sehr dem sympathischen Nationalspieler das Bauvorhaben am Herzen liegt, zeigt sich nicht zuletzt am Engagement und der Zeit die er aufbringt. Von der gewissenhaften Auswahl des Rasensystems, der darauffolgenden Planung, über den Spatenstich bis zur Beobachtung des Bauablaufs, ist Podolski immer am Ball. Als Dank für die großzügige finanzielle Hilfe wird die Stadt Read more

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