Doppelsieg für WTV beim Moselpokal

Wittlich. Die Schwimmabteilung des Wittlicher Turnvereins e.V. hat in diesem Jahr mit zwei Mannschaften am 18. Mosel-Cup des Schwimmbezirks Mosel teilgenommen. Bereits im ersten Durchgang des Wettbewerbs, der im Februar in Gerolstein stattfand, konnten die ersten beiden Plätze belegt werden. Diese Führung haben die Aktiven auch im zweiten und entscheidenden Durchgang, der am 07.11.2010 im Schwimmbad in Bernkastel-Kues stattfand, verteidigen können. Damit konnte der WTV den tollen Erfolg des Vorjahres wiederholen.

…. Und es geht doch!

Kröv. „Energiepreise: Kostenlawine ausbremsen!“ so hießen die Schlagworte einer Informationsveranstaltung über Energieeinsparmöglichkeiten im Althausbestand. Die Sparkasse Mittelmosel – Eifel Mosel Hunsrück hatte eingeladen. über 700 interessierte Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung in die „Nacktarschhalle gefolgt. Dieses große Interesse hat selbst die Veranstalter überrascht. Das große Interesse ist sicherlich auch damit begründet, weil 73 % aller Privathäuser in unserem Land älter sind als 30 Jahre. 

85% Einsparpotential im Wohnungsbestand

Der Vorsitzende des LBS-Vorstandes von Rheinland-Pfalz Max Aigner hat es in seinem Vortrag eindrucksvoll dargestellt: In Deutschland wohnen mehr Menschen in den eigenen vier Wänden als zur Miete. In absoluten Zahlen stehen 42 Millionen Selbstnutzern etwa 39 Millionen Mieter gegenüber. Die personenbezogene Wohneigentumsquote liegt damit bei 52 Prozent. Aus gutem Grund: Ein Eigenheim bringt ein Plus an Lebensqualität, ist auf lange Sicht günstiger als Mieten und stellt einen sicheren Baustein der Altersvorsorge dar. „Ist die Immobilie abbezahlt, haben Eigentümer im Rentenalter zudem Read more

Hetzerath Ein ort mit Zugkraft

Hetzerath. Ein Ort im Wandel und mit vielen Facetten, so präsentiert sich die zweitgrößte Gemeinde der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, das 2248 Einwohner zählende Hetzerath, heute. Um den Qualitätsansprüchen, die sich stellen, in Zukunft gerecht zu werden, stellt sich die Gemeinde den Herausforderungen einer nachhaltig positiven Entwicklung.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung des Orts sind allerdings nicht nur das attraktive Umland mit seinen vielen Arbeitsplätzen, hier insbesondere der Industriepark Trier-Föhren, nur wenige Kilometer vom Ort entfernt, sondern auch die infrastrukturellen Maßnahmen innerörtlich, die in den vergangenen Jahren in die Wege geleitet wurden und nun erste Früchte tragen.

All diese Faktoren sind mitverantwortlich für die positive wirtschaftliche wie auch Bevölkerungsentwicklung in Hetzerath.

Hetzerath trotzt seit geraumer Zeit den demographischer Prognosen, wonach die Bevölkerungszahlen im Eifel-Mosel-Raum in den kommenden Jahrzehnten rückläufige Tendenzen aufweisen, mit steigender Bevölkerungszahl. Daher ist die Schaffung von Wohnraum in Form von Bereitstellung von Baustellen bereits vor einigen Read more

Weihnachtliches aus der Haft

Wittlich. Ob Männer oder Jungendliche: Wer hinter Gittern sitzt, ist froh über sinnvolle Beschäftigung. In Wittlich herrscht ein vielfältiges Angebot, das jetzt an die Bevölkerung verkauft wird. Nach dem Riesenerfolg des Ostermarktes im Frühling werden die Märkte im Gefängnis wohl Tradition werden. Zur Weihnachtszeit haben die Gefangenen viele schöne Dinge produziert: Kränze und Gestecke aus der Gärtnerei, geflochtene Körbe aus der Arbeitstherapie, Spielwürfel aus der Polsterei, Feuerstellen für den Garten aus der Schlosserei und und und. In den ausliegenden Katalogen können Sie sich über das ganze Spektrum der Leistungen aus Justizvollzugs- und Jugendstrafanstalt informieren. Denn das gilt rund ums Jahr!

Öffnungszeiten des Weihnachtsbasars: Freitag, 12 bis 18 Uhr, Samstag, 11 bis 18 Uhr.
Kuchen, Christstollen und Brot aus dem Gefängnis können Sie ebenfalls mit nach Hause nehmen – oder gleich vor Ort mit einer heißen Tasse Kaffee genießen.

Caritasverband trennt sich vom Geschäftsführer der St. Raphael CAB

Region. Der Caritasverband für die Diözese Trier e.V. hat heute mit sofortiger Wirkung den Geschäftsführer der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe (CAB) mit Dienstsitz in Mayen von seinen Aufgaben entbunden. Bernhard Hirscher, Leiter der Abteilung Finanzen und Personal im Caritasverband, wurde zu seinem interimistischen Nachfolger bestellt. Grund für die Trennung sind finanzielle Unregelmäßigkeiten, die in der vergangenen Woche aufgedeckt wurden. Der ehemalige Mitarbeiter hatte sich über einen Zeitraum von vier Jahren mittels etwa 20 fingierter Rechnungen Beträge zwischen 200 und 4.500 Euro auszahlen lassen, die einen Sachzusammenhang mit Baumaßnahmen der St. Raphael CAB nahelegten. Durch den Anfangsverdacht eines kaufmännischen Mitarbeiters offenbarte sich nun der Vorgang. Der ehemalige Geschäftsführer hat auf diese Weise in den vergangenen vier Jahren rund 40.000 Euro zu Unrecht erlangt.Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird nun eine Sonderprüfung vornehmen. Die Caritas ist zuversichtlich, dass ihr auf Sicht kein finanzieller Schaden entsteht. Sie geht von einem Schuldanerkenntnis des betroffenen Mitarbeiters Read more

Jagdhunde verwechseln Kühe mit Hirschen

Niederehe. Kaum zu glauben aber wahr und kein Aprilscherz!  Anlässlich einer Treibjagd bei Niederehe verwechselten am vergangenen Samstag, 07.11.2010 einige Jagdhunde offensichtlich die Kühe eines Landwirtes mit Hirsche. Während einige Kühe Bissverletzungen erlitten, erlitten andere Kühe Verletzungen, weil sie durch Drahtzäune flüchten wollten.

Anm.d.Red. So ist es eben, wenn „Stadthunde“ aus Düsseldorf oder sonst woher zum ersten Mal in der Eifel als Jagdhunde eingesetzt werden. Das ist ganz normal. Woher sollen die Hunde den Unterschied zwischen einer Kuh und einem Hirsch kennen? Stadthunde wissen eher Bescheid, wann sie die Straße überqueren dürfen und wann nicht. Vielleicht sollte man 1. die erste Treibjagd für den „Stadthund“ nicht unbedingt über eine Weide planen, 2. den Hunden vor einer Treibjagd wenigstens vorher zuhause einen Hirschen schon mal zeigen oder 3. wenigstens den Kühen erkennbare Warnwesten und Blinklampen überstreifen, damit „Stadthunde“ wenigsten ins Grübeln kommen, bevor sie zubeißen.

Falsche Knöllchen – Polizist aus der Eifel arbeitslos

Koblenz. Das Koblenzer Oberverwaltungsgericht hat am vergangenen Donnerstag (04.11.2010) das Urteil des Verwaltungsgerichts Trier bestätigt: Ein Polizist aus der Eifel, der unechte Strafzettel verteilt und sich daran persönlich bereichert hatte, wird aus dem Dienst entlassen. Der Mann hatte dagegen Berufung eingelegt.

Die Berufung wurde vom Oberverwaltungsgericht Koblenz zurückgewiesen mit der Begründung, die Verletzung der Kernpflichten des Polizisten waren so eklatant, dass dem Senat überhaupt keine andere Möglichkeit blieb. Dennoch hat sich das Gericht in Koblenz mit dem Beschluss nicht leicht gemacht. Die Höchststrafe basiert unter anderem auch auf einem Gerichtsgutachten, das man extra angefordert hatte und dessen Inhalt den Gerichtsbeschluss sogar noch bestätigt.

Damit folgte der Senat in Koblenz der Argumentation des Landes, dem Arbeitgeber des Polizisten mit dem mangelnden Unrechtsbewusstsein. Das schwere Dienstvergehen habe das Vertrauensverhältnis zwischen Angestelltem und Dienstherrn nachhaltig zerstört. Angeblich will der Polizist eine psychische Krankheit gehabt haben und plädierte damit auf Read more

„Wittlich – Von der Garnison zur Konversion“

Wittlich. Nach dem großen Erfolg seiner historischen Bildbände widmet sich der Historiker Dr. Klaus Petry nun der bedeutenden Rolle der Garnison Wittlich in der Zeit von 1938 bis heute. Sein drittes Buch wird er am Montag, 15. November, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Alten Rathauses in Wittlich vorstellen. Besonders eingeladen sind hierzu die noch in Wittlich lebenden ehemaligen französischen Soldaten und Angestellten.

Im November 1938 zogen die ersten Wehrmachtssoldaten in die neu errichtete Kaserne ein. Als die Franzosen nach dem Zweiten Weltkrieg die Kaserne besetzten, ahnte wohl keiner, dass Wittlich in den nächsten 50 Jahren zu einem besonderen Ort der Begegnung und Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich werden sollte.

Dr. Klaus Petry hat für diesen Bildband mehr als 200 bisher weitgehend unveröffentlichte Fotos und Dokumente ausgewählt. Sie stammen zum Beispiel aus dem Archiv des Konversionsbüros der Stadtwerke sowie aus Archiven und Alben alteingesessener Wittlicher.

Die Read more

Literatur in der alten Kirche

Hasborn. Frau Katharina Pawelke aus Dreis und Herr Josef Peil aus Mastershausen lesen am Sonntag, 14. November, 17.00 Uhr aus ihren eigenen Werken. Die beiden Literaten lesen in ihrer Mundart, was aber für alle Mosel-Franken keine Verständigungsschwierigkeiten darstellt.

Mit bodenständigem Inhalt erzählen die beiden vom Dorfalltag und von alltäglichen Sorgen und Nöten, wie jeder sie hat. Zu dieser Veranstaltung lädt der Pfarrgemeinderat herzlich ein. Eintritt wird nicht erhoben. Eine kleine Spende zur Kostenerstattung ist aber
gewünscht.

Segnung eines neuen Kinder-grabfeldes mit Gedenkstein

Wittlich. Auf dem Wittlicher Friedhof Burgstraße wird am Mittwoch, den 24.11.2010 um 15 Uhr ein Kindergrabfeld mit speziellem Gedenkstein für die würdige Beerdigung von Früh-, Fehl- und Totgeburten gesegnet.

Menschen, die den Tod ihres Kindes erleben müssen, tragen diese Erfahrung sehr tief in sich. Es bewegt sie, bewusst oder unbewusst auf lange Zeit oder sogar ihr ganzes Leben lang. Der Tod eines Kindes hinterlässt Spuren und eine ganz eigene Form von Trauer. Eine Trauer, die besondere Fragen stellt, die wir als Menschen nicht immer beantworten können.

Den dringenden Bedarf für einen speziellen Ort des Trostes erfuhren Mitarbeiter des Verbundkrankenhauses Bernkastel / Wittlich durch Gespräche mit trauernden Eltern und Angehörigen. Da es ein solches Angebot in Wittlich nicht gab, machte sich eine Arbeitsgruppe der Verbundklinik vor einem Jahr auf den Weg, um engagierte und unterstützende Kräfte zu bündeln und einen Ort des Trostes und des Friedens für die Read more

MV Lüxem hervorragend bewertet

Wittlich-Lüxem / Saarlouis. Am vergangenen Sonntag fand im saarländischen Dillingen ein Wertungsspiel des Bundesmusikkreis Saarlouis statt. Neben vielen weiteren Teilnehmern hatte auch der Lüxemer Musikverein sich dazu angemeldet. Für die meisten Orchester stellt eine solche Veranstaltung die einzige Möglichkeit dar, ihre Leistungsfähigkeit von einer fachkundigen Jury beurteilen zu lassen sowie von Blasorchesterexperten  Hilfen und Anregungen zur weiteren Proben- und Orchesterarbeit zu erhalten.

Die Organisatoren hatten bezüglich der Literatur  wieder ein Schwerpunktthema ausgewählt. Dass Spanien zu den Blasorchesterländern mit ganz großer Tradition gehört, hat sich mittlerweile auch in unseren Gefilden herumgesprochen. So stammten die diesjährigen Pflichtwerke der Kategorien 4, 5 und 6 alle aus der Feder des spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo. Nach dem Einspielstück Amazing Grace spielte der MV Lüxem Homenaje a la Tempranica  aus der Feder von Rodrigo, sowie die Suite on Celtic Folk Songs von Tomohiro Tatebe.

Die dreiköpfige Jury unter Leitung von Rudolf Heidler bewertete die Read more

Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Eifelzeitung E-Paper Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wir sammeln keine Daten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nein  Ja