„Ein Kilometer pures Adrenalin“

Nürburgring stellt Rallycross-Strecke für FIA WM-Rennen vor

• Nach drei Monaten Bauzeit: Neue Strecke in der Müllenbachschleife

• Wechselnder Fahrbahnuntergrund aus Kies und Asphalt

• Perfekter Überblick: Gesamter Streckenverlauf von allen Sitzplätzen aus sichtbar

Nürburg. Der Nürburgring hat seine neue Rallycross-Rennstrecke vorgestellt. Auf dem ein Kilometer langen Kurs wechseln sich Asphalt und Kies sowie rasante Kurven und Geraden ab. Drei Monate lang wurde in der Müllenbachschleife an der Bahn für die Rennen der FIA World Rallycross Championship presented by Monster Energy gebaut. Read more

Bislang niedrigste Zahl an Verkehrstoten

In Rheinland-Pfalz verloren im Jahr 2019 insgesamt 153 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ihr Leben. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren das 13 weniger als im Jahr 2018 und acht weniger als im Jahr 2016, dem Jahr mit dem bisher niedrigsten Stand an Getöteten.
Die Zahl der Schwerverletzten sank gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 3.485. Auch die Anzahl der Leichtverletzten verminderte sich, und zwar um 4,5 Prozent auf 15.069. Insgesamt nahm die Polizei im vergangenen Jahr 144.821 Verkehrsunfälle auf, 0,4 Prozent mehr als im Jahr davor. Bei 130.381 Unfällen gab es lediglich Sachschaden, was einer Steigerung um 0,8 Prozent entspricht.

Wissing: Digitale Baustelleninfo ist Meilenstein

Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat „Baustelleninfo digital“ freigeschaltet. Mit der für Rheinland-Pfalz entwickelten Anwendung werden alle vom LBM betreuten Baustellen und Umleitungen ab heute digital erfasst und unter www.verkehr.rlp.de veröffentlicht. Die Daten werden erstmals beim Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes (MDM) eingespeist und stehen dort für Navi-Hersteller oder App-Entwickler kostenfrei zur Verfügung. Read more

ADAC Eifel Rallye Festival 2020 – Die ersten Gäste kündigen sich an

Markenweltmeister Hyundai kommt nach Daun

Audi Tradition feiert 40 Jahre quattro in der Vulkaneifel

Die Nennliste öffnet am 01.03.2020

Seit nunmehr 10 Jahren wird beim Eifel Rallye Festival die Geschichte des Rallyesports live, original und vor allem hautnah präsentiert. Die Jubiläums-Veranstaltung vom 23. – 25 Juli 2020 in der Vulkaneifel rund um Daun verspricht schon jetzt wieder ein absolutes Highlight zu werden. Schon vor der Öffnung der Nennliste am 01.03.2020 gibt es viele Anfragen. „Um eine große Vielfalt an Fahrzeugen zu ermöglichen, müssen wir in diesem Jahr noch genauer darauf achten, von einzelnen Typen nur eine begrenzte Anzahl zuzulassen. Den Fans soll ein möglichst breites Spektrum an Zeitzeugen aus 50 Jahren Rallyegeschichte präsentiert werden“, erläutert Reinhard Klein (Köln), der für die Zusammenstellung des Starterfeldes verantwortlich ist. Read more

Neuer Ford Kuga: Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen um über 30 Prozent gegenüber Vorgänger reduziert

Neuer Ford Kuga: Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen um über 30 Prozent gegenüber Vorgänger reduziert „obs/Ford-Werke GmbH“

Die neue, dritte Generation des Ford Kuga – die Händler-Markteinführung in Deutschland ist für den 25. April geplant – wird durch eine sehr gute Kraftstoffeffizienz und entsprechend niedrige CO2-Emissionen überzeugen: Die Verbesserung, bezogen auf das gesamte Motorenangebot, beträgt gegenüber der Kuga Vorgänger-Generation über 30 Prozent. Einer der Gründe liegt darin, dass die neue Kuga-Generation nicht nur als Benziner und Diesel lieferbar ist, sondern erstmals auch in drei elektrifizierten Varianten: als Mild-Hybrid mit 48-Volt-Technologie, als Plug-in-Hybrid und, ab Ende des Jahres bestellbar, als Voll-Hybrid. Der neue Kuga ist damit die erste Ford-Baureihe, für die zusätzlich zu Benzin- und Dieselantrieben auch drei elektrifizierte Versionen verfügbar sein werden. Dies wirkt sich positiv auf den Verbrauch und auf die CO2-Emissionen aus. Read more

Entscheidung zu Tempo 130 im Bundesrat am Freitag, 14.02.2020

Zu der am Freitag bevorstehenden Abstimmung bezüglich der Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf deutschen Autobahnen appelliert der ACE an den Bundesrat, mit einem „Ja“ für Klarheit zu sorgen. Deutschlands zweitgrößter Autoclub betont, dass nur die Umsetzung von wirksamen Maßnahmen tatsächlich eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirkt. Ein weiteres drum Herumreden beim Tempolimit oder gar die Verschiebung der Entscheidung in die nächste Wahlperiode, seien inakzeptabel. Der Vorsitzender des ACE, Stefan Heimlich erklärt: „Der Bundesrat kann am Freitag das Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen beschließen. Der Umweltausschuss des Bundesrates hat die Einführung bereits empfohlen. Am Freitag kommt es darauf an, ob Koalitionstreue über bestehende Parteitagsbeschlüsse und die Verkehrssicherheit gestellt wird.“

Die Hauptversammlung des ACE hatte sich im vergangenen November für ein Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen ausgesprochen. Als Gründe dafür nennt der ACE eine Steigerung der Verkehrssicherheit, die Verringerung der Anzahl an toten und schwerstverletzten Verkehrsteilnehmenden und einen besseren Verkehrsfluss. „Wir fordern die Mitglieder des Bundesrates auf, die Beschlüsse ihrer Parteien umzusetzen und für das Tempolimit zu stimmen. Verkehrssicherheit darf kein Spielball von politischer Taktik sein“, macht Stefan Heimlich deutlich.

Insgesamt berät der Bundesrat am Freitag über mehrere Änderungsanträge in der Straßenverkehrsordnung (StVO). Im Fokus stehen Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit, wozu ein Tempolimit auf Autobahnen zu zählen ist, sowie die Entscheidung über die Anpassung des Bußgeldkataloges und Neuregelungen bei Elektrokleinstfahrzeugen.

Preise an den Tankstellen nur leicht gesunken, trotz kräftigem Rückgang der Rohölnotierungen

Die Spritpreise an den Tankstellen sind gegenüber der Vorwoche leicht gesunken. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesmittel 1,378 Euro, das sind 0,1 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 0,3 Cent auf durchschnittlich 1,240 Euro je Liter. Dies ist der fünfte wöchentliche Preisrückgang in Folge. Read more

Trump und von der Leyen und die Autozölle

Die deutsche und europäische Autoindustrie hatte seit geraumer Zeit gedacht, dass dieses Thema – nämlich die Erhöhung der Importzölle für europäische Autos in die USA – erledigt sei. Dieses Denken war falsch. Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos trumpfte Trump bekanntlich auf, als wäre er der beste USA-Präsident von allen bisherigen. Wie es so seine Art ist, trat er wieder sehr großspurig auf. Aufhorchen sollten die Chefs der europäischen Autoproduzenten, -zulieferer und auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Außenminister Heiko Maas, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der seinerzeitige Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Bernhard Mattes. Mattes hat wohl die Autoindustrie nicht gut genug vertreten und deshalb haben die Funktionäre des VDA im November 2019 Frau Hildegard Müller zur neuen Ober-Lobbyistin des VDA gewählt.

Frau Hildegard Müller (CDU) war von 2005 bis 2008 Staatsministerin im Kanzleramt. Was haben die Herrschaften in Richtung USA-Zoll getan, um eine Erhöhung zu vermeiden? Nichts!

Auch die EU-Abgeordneten und der EU-Präsident haben alle geschlafen. Dabei wäre es so einfach gewesen, die wohl kommenden höheren USA-Zölle auf deutsche und europäische Autos zu vermeiden.


Fakten: Importzölle für amerikanische Autos, die in die EU exportiert werden, betragen derzeit 10 %. Lediglich 2,5 % beträgt der Zollsatz für den Export von deutschen und europäischen Autos in die USA.


Es wäre doch ein Leichtes für die EU gewesen den Zollsatz für nach Europa importierte USA-Autos von 10 % auf 2,5 % zu senken. Dann hätte es eine Pari-Pari-Situation gegeben.

2,5 % Zoll für Importe von USA-Fahrzeugen und ebenfalls 2,5 % Zoll für europäische Fahrzeuge in die USA.

Aber man hat dies im politischen Bereich einfach ignoriert. Warum haben denn die großen Chefs der großen deutschen Automobil-unternehmen Herbert Diess (VW AG), Ola Källenius (Daimler AG) und Oliver Zipse (BMW AG) nicht in Berlin und Brüssel interveniert? Oder haben sie es getan und sind auf taube Ohren gestoßen?

Wenn Trump jetzt den Zoll für europäische und deutsche Autos von 2,5 % auf 10 % erhöht, ist dies ein weiterer, unguter weltweiter Schritt gegen die deutsche und europäische Autoindustrie. Wahrscheinlich wird er sich aber mit 10 % nicht begnügen und direkt einen satten Zollaufschlag von 20 bis 25 % einführen.

Die EU-Kommission und die EU-Präsidenten haben beim Auto-Export-Import-Thema absolut versagt. Die Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und USA Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgen jetzt für Verwirrung. Wer hat wem was versprochen? Donald Trump droht bekanntlich, Ursula von der Leyen beschwichtigt und die Handelsexperten im Europaparlament wundern sich: Mit ihren Äußerungen in Davos haben der USA Präsident Trump und Frau von der Leyen unnötigerweise einen Streit über einen neuen transatlantischen Handelsdeal losgetreten. Es geht nicht nur um Industrieenormen, Agrarprodukte und Energiepolitik, sondern insbesondere um Strafzölle auf Autos Made in Germany und Made in Europe.

Trump hat in Davos gesagt, dass, wenn es um Außenhandel ginge, sei Europa noch schlimmer als China. Spätestens bis zur USA-Präsidentschaftswahl im November wolle Trump einen für sein Land günstigen Deal mit der EU. Andernfalls gäbe es eben für die europäische Autoindustrie die angedrohten 25-prozentigen Autozölle. Von der Leyen beschwichtigt und meint halb so wild. Sie erwartet eine Einigung schon in „wenigen Wochen“, so die CDU-Politikerin in Davos.

Äußerungen von Trump und von der Leyen sorgen in Brüssel für Verwirrung. Hat sich von der Leyen zu weit vorgewagt? „Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was da vorgeht“, sagte der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU Parlament Bernd Lange (SPD). Eine Nachrichtenagentur meldete, dass hohe Beamte der Kommission in Brüssel ihrer Chefin von der Leyen auch nicht ganz folgen konnten. Der grüne Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer, ebenfalls Mitglied im Handelsausschuss, zeigt sich verärgert: „Donald Trump hat ihr (von der Leyen) bei einem Treffen offensichtlich eine Sonderbehandlung angedeihen lassen, die aus einer Mischung von großspurigen Versprechungen und harten Drohungen bestand.“ Bütikofer sagte, dass auch von der Leyen verstehen müsse, dass ein USA-EU-Handelsabkommen nicht in wenigen Wochen zustande gebracht werden kann.

Für noch mehr Verwirrung sorgte der neue irische Handelskommissar Phil Hogan. Er hatte angedeutet, dass die EU mit den USA auch über Agrargüter verhandeln könne. Trump möchte dies in der Tat. Dies ist jedoch nicht vom Verhandlungsmandat für die EU-Kommission abgedeckt. Hogan sieht aber durchaus einen Ausweg: Man könne doch über „regulatorische Hürden“ im Agrarbereich reden. Doch mit seiner Aussage hat Hogan die Bauern und Verbraucherschützer in der europäischen Gemeinschaft alarmiert. Die Landwirte fürchten, dass es nun doch wieder um den Import von amerikanischen „Chlorhühnchen“ und US-Genmais gehen könnte.

ADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen – Umfassende Faktenklärung statt Empfehlung an die Politik

Angesichts des unklaren Meinungsbildes in Bevölkerung und ADAC Mitgliedschaft enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die Politik zum allgemeinen Tempolimit auf Autobahnen. Zusätzlich ergibt sich aus bisherigen Studien und Statistiken ein sehr heterogenes Bild zu den Wirkungen eines Tempolimits sowohl bezüglich des Klimaschutzes als auch mit Blick auf die Verkehrssicherheit. Read more

Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität

Welche Umweltbilanz haben Elektroautos? Wie entwickeln sich Reichweite, Wirtschaftlichkeit und die Ladeinfrastruktur langfristig? Führt die Elektromobilität zu Arbeitsplatzverlusten? Diesen und vielen anderen Fragen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette geht das Fraunhofer ISI in einem Policy Brief nach, welcher heute im Rahmen des Batterieforums Deutschland in Berlin vorgestellt wird. Zentrale Aussage: Einer breiten Marktdiffusion von Elektroautos zwischen 2020 und 2030+ steht nichts im Wege, jedoch sind noch zahlreiche Herausforderungen anzugehen. Read more

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