Lungenärzte warnen vor voreiligen Schlüssen zu Langzeitschäden von COVID-19

Berlin – In aktuellen Medienberichten äußern Wissenschaftler die Vermutung, dass COVID-19 die Lunge dauerhaft schädigen könne. Laut Ärzten des George Washington University Hospitals zeigen radiologische Befunde schwere entzündliche Veränderungen auf der Lunge. Solche Gewebeschäden können bleibende Atembeschwerden auslösen, so die US-Ärzte. Diese Berichte verunsichern Patienten sowie Angehörige. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) warnt davor, zum jetzigen Zeitpunkt allgemeingültige Aussagen zum Krankheitsverlauf von COVID-19 zu treffen. Über mögliche Langzeitfolgen einer überstandenen COVID-19-Lungenentzündung lassen sich momentan noch keine belegbaren Aussagen treffen, so die Fachgesellschaft. Weiterlesen

18 neue Coronafälle im Kreis MYK und der Stadt Koblenz – Stand 03.04.2020 – 10.00h

KREIS MYK. Die Anzahl positiver Coronafälle in Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz ist von Mittwoch- auf Donnerstagabend um 18 auf insgesamt 409 angestiegen. Davon gelten mittlerweile mehr als 130 Menschen als genesen. Die Anzahl basiert auf einer statistischen Berechnung, bei der das Datum des positiven Laborbefundes vor 15 Tagen als Grundlage genommen wird. „Wir freuen uns über jeden, der auf dem Weg der Besserung ist, ein Grund zur Entwarnung ist das aber noch lange nicht. Es ist wichtig, dass die Menschen sich weiterhin an die nach wie vor geltende Verordnung des Landes zur Bekämpfung des Coronavirus halten“, betont Michael Schönberg vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Weiterlesen

Corona-Epidemie: Krebsgesellschaft passt Unterstützungsangebot für Betroffene und Angehörige an

Telefonische Beratungen statt persönlicher Kontakte / Erreichbarkeit der zentralen Anlaufstellen in Rheinland-Pfalz bleibt gewährleistet

Im Zuge der aktuell massiv voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus gilt es, vor allem besonders gefährdete Personen wie etwa Menschen mit einer Krebserkrankung bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Dieser Verantwortung trägt die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz Rechnung und bietet ab sofort statt persönlicher Beratungsgespräche ausschließlich telefonische Beratungen an. Dies gilt auch für die zahlreichen regionalen Sprechstunden, die die Krebsgesellschaft in verschiedenen Einrichtungen landesweit unterhält. Um entsprechende Termine zu vereinbaren, ist das Beratungsteam in Trier wie gehabt montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer 06 51 / 4 05 51 erreichbar. Alternativ können Ratsuchende ihr Anliegen per E-Mail an trier@krebsgesellschaft-rlp.de übermitteln. Weiterlesen

CARE: In diesen 15 Staaten droht die Corona-Krise zu eskalieren

Erhöhtes Risiko für Länder im Nahen Osten und in Afrika / Gesundheitsvorsorge muss dringend verstärkt werden

Berlin, 3. April 2020. Laut einer Analyse der Hilfsorganisation CARE ist das Risiko für dramatische Folgen von COVID-19 weltweit sehr ungleich verteilt. Daten aus dem INFORM Global Risk Index zeigen eine hohe Gefahr für 15 Staaten an, die meisten von ihnen liegen im Nahen Osten und in Afrika. Weiterlesen

Sieben weitere COVID-19-Fälle im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich. Nachdem am Vortag keine Meldungen der Labore eingegangen waren, stieg die Zahl der COVID-19-Fälle am Donnerstag, 02.04.2020, erneut an. So wurden dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich insgesamt sieben weitere Fälle gemeldet. Die Zahl der im Landkreis Bernkastel-Wittlich bislang positiv auf COVID-19 Getesteten steigt damit auf aktuell 74 Fälle. Weiterlesen

64 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Vulkaneifel- davon gelten 28 Personen inzwischen als geheilt und konnten die Quarantäne verlassen

Vulkaneifel. Auch heute am 02.04.2020 steigt die Anzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Landkreis Vulkaneifel weiter an. Seit dem gestrigen Tage sind 5 weitere Fälle hinzugekommen. Damit erhöht sich die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel auf insgesamt 64 Personen. Weiterlesen

Aktuelle Landesverordnung regelt ein Betretungsverbot in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern

„Mit unserer Verordnung regeln wir ein Betretungs- und Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern und erhöhen damit den Schutz von besonders gefährdeten Gruppen. Es gilt, krankheitsanfällige Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich zu schützen“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zur Verkündung der Dritten Landesverordnung zur Änderung der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung am gestrigen 01.04.2020.

Mit der Änderungsverordnung wird ein generelles Besuchs- und Betretungsverbots von insbesondere Krankenhäusern, Einrichtungen der Pflege und von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen erlassen. Ausnahmen sind im Einzelfall unter Einhaltung hygienischer Auflagen möglich.

Die Dritte Landesverordnung zur Änderung der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 1. April 2020 finden Sie hier.

Corona-Krise: Schluss mit dem Lockdown!

Am 01. April 2020 hat das Robert Koch Institut erstmals Zahlen zu den in Deutschland durchgeführten Tests veröffentlicht: Insgesamt wurden bis letzte Woche 918.460 Tests durchgeführt.

Interessant ist die Aufschlüsselung der Testzahlen und Befunde nach Wochen:

Woche       Tests              Positiv       Anteil positiv

11         127.457             7.582                5,9%

12         348.619            23.820               6,8%

13         354.521            30.741               8,7%

Während die positiven Diagnosen um über 300% zunahmen, stieg der relevante Anteil Positiver nur um 47%. Die „New Cases“ überzeichnen die tatsächliche Dynamik also erheblich. Und das Regierungsziel einer Verdopplungszahl von 10 Tagen ist bereits jetzt mehr als erfüllt.

Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Schutz der Beschäftigten in gewerblichen und produzierenden Bereichen – Stand 02.04.2020 10.00 h

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 3.276 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 27 Todesfälle.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle
Ahrweiler 75 1
Altenkirchen 57  
Alzey-Worms 91  
Bad Dürkheim 189 2
Bad Kreuznach 108  
Bernkastel-Wittlich 67  
Birkenfeld 39  
Bitburg-Prüm 113  
Cochem-Zell 112  
Donnersbergkreis 63 1
Germersheim 71 1
Kaiserslautern 62  
Kusel 52  
Mainz-Bingen 154 1
Mayen-Koblenz 255 1
Neuwied 142 2
Rhein-Hunsrück 111  
Rhein-Lahn-Kreis 96 2
Rhein-Pfalz-Kreis 105  
Südliche Weinstr. 100  
Südwestpfalz 53 2
Trier-Saarburg 92 1
Vulkaneifel 59  
Westerwaldkreis 171 3
Stadt Bisher bekannt Todesfälle
Frankenthal 24  
Kaiserslautern 61 1
Koblenz 134 6
Landau i.d.Pfalz 39  
Ludwigshafen 92  
Mainz 212  
Neustadt Weinst. 62 1
Pirmasens 19  
Speyer 31  
Trier 65  
Worms 83 2
Zweibrücken 17  

Stand: 10.00 Uhr Weiterlesen

59 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Vulkaneifel- davon gelten 21 Personen inzwischen als geheilt und konnten die Quarantäne verlassen

Vulkaneifel. Auch am 1.4.2020 steigt die Anzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen im Landkreis Vulkaneifel weiter an. Seit dem gestrigen Tage sind 7 weitere Fälle hinzugekommen. Damit erhöht sich die Anzahl der bisher positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen mit Wohnsitz im Landkreis Vulkaneifel auf insgesamt 59 Personen. Weiterlesen

Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus – Stand 01. April 2020 – 10.30 Uhr

Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 3.036 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und 25 Todesfälle.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle
Ahrweiler 71 1
Altenkirchen 52  
Alzey-Worms 87  
Bad Dürkheim 179 2
Bad Kreuznach 108  
Bernkastel-Wittlich 67  
Birkenfeld 31  
Bitburg-Prüm 103  
Cochem-Zell 108  
Donnersbergkreis 60 1
Germersheim 67 1
Kaiserslautern 59  
Kusel 48  
Mainz-Bingen 119  
Mayen-Koblenz 244 1
Neuwied 139 2
Rhein-Hunsrück 106  
Rhein-Lahn-Kreis 86 2
Rhein-Pfalz-Kreis 92  
Südliche Weinstr. 94  
Südwestpfalz 47 2
Trier-Saarburg 83 1
Vulkaneifel 52  
Westerwaldkreis 155 2

 

Stadt Bisher bekannt Todesfälle
Frankenthal 22  
Kaiserslautern 58 1
Koblenz 131 6
Landau i.d.Pfalz 34  
Ludwigshafen 86  
Mainz 196  
Neustadt Weinst. 57 1
Pirmasens 15  
Speyer 29  
Trier 60  
Worms 79 2
Zweibrücken 12  

Stand: 10.30 Uhr

Landesregierung prüft erweiterte Nutzung von Einweg-Schutzmasken in Krankenhäusern

Im Anbetracht der bestehenden Knappheit weist die Landesregierung nochmals auf den Robert Koch-Institut vorgesehenen ressourcenschonenden Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens hin. Dieser ermöglicht einen optimalen Einsatz von Masken und auch eine Wiederverwendung unter bestimmten Voraussetzungen.

In diesem Zusammenhang prüft die Landesregierung auch die einmalige Aufbereitung von FFP2-Masken durch Sterilisation in Krankenhäusern. Das Verfahren entspricht grundsätzlich der Aufbereitung zahlreicher Medizinprodukte im Krankenhaus. Sowohl das Landesuntersuchungsamt als auch die Universitätsmedizin Mainz sehen in dieser Form der Aufbereitung von FFP2-Masken grundsätzlich die Möglichkeit, der derzeitigen Verknappung von Masken entgegenzuwirken. In den meisten Krankenhäusern sind die Strukturen zur Sterilisation von Medizinprodukten gegeben.

„Rheinland-Pfalz arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, die angespannte Lage bei der persönlichen Schutzausrüstung besonders in den Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege zu entlasten. Die einmalige Aufbereitung von Masken in den Krankenhäusern wäre dazu ein wichtiger Beitrag“, betonte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Mögliche Maßnahmen zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang COVID-19 des Robert Koch-Institutes finden Sie hier.

 

Einen Überblick über alle Maßnahmen der Landesregierung bietet die Internetseite www.corona.rlp.de.

 

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