Daniela Schmitt will kurze Wege zum Friseurhandwerk

Verbandstagung Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland

Ministerin Daniela Schmitt stelle sich bei der Verbandstagung den Fragen der Vertreter aus den Friseurinnungen im Rheinland. Hier mit dem vorsitzenden Landesinnungsmeister Guido Wirtz (rechts) und dem Landesinnungsmeister Bernd Kiefer, die ihr für die Gesprächsbereitschaft und die Unterstützung bei der Bewältigung der Pandemie dankten. (Foto: LIV Friseure & Kosmetik Rheinland Ingo Schmidt)

RHEINLAND/ALZEY. Das Friseurhandwerk blickt pandemiebedingt auf ein schwieriges Jahr zurück. Zum Zeitpunkt der Verbandstagung am 11. Juli war eine Flutkatastrophe, welche auch über fünfzig Friseurbetriebe im Verbandsgebiet Rheinland getroffen hat, unvorstellbar. Weiterlesen

Soforthilfe RLP 2021 des Landes läuft an – Statistisches Landesamt unterstützt Kreisverwaltung Ahrweiler

Ausnahmegenehmigung zur Futternutzung von ökologischen Vorrangflächen zur Versorgung der Tiere

Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat aufgrund der starken Niederschläge den Landwirten in Rheinland-Pfalz genehmigt, brachliegende Ackerflächen im gesamten Landesbereich zur Beweidung zu nutzen oder zu Futterzwecken zu mähen. Damit reagiert die Ministerin auf die starken Niederschläge in großen Teilen von Rheinland-Pfalz, viele Flächen stehen zum Mähen oder zur Beweidung nicht mehr zur Verfügung.

„Die extremen Regenfälle und Überflutungen haben die Futterversorgung für viele tierhaltende Betriebe deutlich erschwert. Viele Flächen sind in Folge der hohen Niederschläge nicht mehr oder nur noch ein-geschränkt befahrbar oder nutzbar. Mit der Ausahmegenehmigung zur Futternutzung auf ökologischen Vorrangflächen helfen wir den Landwirten, ihre Tiere mit ausreichend Nahrung zu versorgen“, sagte Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt. Zu Futterengpässen auf den Höfen dürfe es nicht kommen.

Landwirte, die im Rahmen der Beantragung von Direktzahlungen zur Bereitstellung von ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greening verpflichtet sind, dürfen ab dem 16.07.2021 brachliegende Ackerflächen nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (Nutzcode062) durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnut-zung zu Futterzwecken nutzen. Nicht unter die Ausnahmegenehmigung fallen Honigbrachen (Nutz-codes 065 und 066).

Ein Großteil der Ackerbrachen sei aktiv begrünt und biete somit eine gute Möglichkeit, die bestehenden Futterengpässe zumindest teilweise auszugleichen, so Schmitt.

Mit der Ausnahmegenehmigung reagiert die Ministerin auf die Futterknappheit infolge der Starkregenfälle in Rheinland-Pfalz. Viele Betriebe seien hart getroffen, teilweise hätten Tiere die Flutungen der Höfe nicht überlebt. Die Situation sei sehr ernst. „Wir ergreifen schnell und pragmatisch Maßnahmen, um auch unsere Landwirte bestmöglich zu unterstützen“, so Schmitt.

Für Rückfragen steht das Referat „Weinbau, Land-wirtschaft“ bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell zur Verfügung. Ansprechpartner: Dennis Arens, Tel.: 02671/61 172, E-Mail: Dennis.Arens@cochem-zell.de

 

Große Unterstützung für Opfer der Unwetterkatastrophe über Online-Portal Fluthilfe

„Die Online-Plattform Fluthilfe wird rege in Anspruch genommen – das ist ein beeindruckendes Zeichen der großen Hilfsbereitschaft und gelebten Solidarität der Menschen in Rheinland-Pfalz mit den Opfern der Unwetterkatastrophe. Von `Bagger mit Fahrer´, Unterbringung im eigenen Zuhause, Unterstützung bei Aufräumarbeiten am Wochenende oder Unterbringung von Kleintieren – es gibt unglaublich viele tolle und kreative Angebote, die häufig mit großem persönlichem Einsatz verbunden sind. Das freut mich besonders“, machte Sozialminister Alexander Schweitzer deutlich. Weiterlesen

Lewentz: Im Ahrtal kam alles Ungünstige zusammen

Mainz (dpa/lrs) – Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat bisher keine Hinweise, dass bei der Hochwasserkatastrophe die Warnketten nicht funktioniert haben. «Es kam alles zusammen, was an ungünstigen Umständen überhaupt zustande kommen konnte, in diesem kleinen Ahrtal», sagte Lewentz am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Landtagsausschüssen in Mainz. «Die Situation ist eine solche Ausnahme, die die Bundesrepublik noch nicht erlebt hat.» Für solche Situationen sei ein völlig neues Warnsystem notwendig. Weiterlesen

«Lage wird lange dauern»: Landtag berät über Katastrophe

Mainz (dpa/lrs) – Der rheinland-pfälzische Landtag hat in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen eine Zwischenbilanz zur Flutkatastrophe in Rheinland Pfalz gezogen und sich auf einen jahrelangen Wiederaufbau eingestimmt. «Diese Lage wird lange dauern», sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD). Die Abgeordneten von Innen-, Klimaschutz- und Finanzausschuss folgten in der rund vierstündigen Sondersitzung am Donnerstag in Mainz dem Appell des Innenausschuss-Vorsitzenden Dirk Herber (CDU), angesichts der Katastrophe die Parteipolitik zurückzustellen. Weiterlesen

Rund 330 Menschen an der Ahr mit Hubschraubern gerettet

Mainz (dpa) – Nach der Sturzflut an der Ahr in Rheinland-Pfalz haben Einsatzkräfte etwa 330 Menschen mit Hubschraubern von Dächern und Bäumen gerettet. Insgesamt seien bis zu 36 Hubschrauber im Einsatz gewesen, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags in Mainz. Zurzeit seien im Kreis Ahrweiler 3500 Kräfte des Katastrophenschutzes, 1050 Polizisten und 853 Soldaten im Einsatz. Die Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen dauerten noch an.

In dem Landkreis seien 62 Brücken zerstört und 13 weitere beschädigt, sagte Lewentz. Auch wurden nach Angaben des Ministers 19 Kindertagesstätten sowie 14 von 60 Schulen stark beschädigt oder zerstört. Lewentz zeigte sich besorgt, dass der für das Wochenende angekündigte Regen die Situation zusätzlich erschweren könnte.

Landtagsausschüsse befassen sich mit Flutkatastrophe

Philipp Fernis: Menschen können sich unserer Unterstützung sicher sein

Mainz. Der rheinland-pfälzische Landtag hat sich heute im Rahmen einer gemeinsamen Sondersitzung mehrerer Ausschüsse mit den Folgen der verheerenden Unwetter- und Flutkatastrophe befasst. Die Landesregierung hat die Abgeordneten umfassend über die aktuelle Lage informiert. Dazu sagt der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Philipp Fernis: Weiterlesen

Christian Baldauf: Wir stehen an Ihrer Seite und bauen die zerstörten Orte wieder auf – alle müssen darauf vertrauen können, dass nach der Katastrophe materiell niemand schlechter dasteht als vorher

MdL Christian Baldauf/CDU (Foto Fredrik von Erichsen)

„Es geht in dieser dramatischen und traumatisierenden Lage vor allem darum, den Menschen Sicherheit und Vertrauen zu geben: Den Verlust von Menschenleben kann niemand ersetzen. Aber wir lassen die Men-schen und die betroffenen Regionen nicht allein. Wir stehen an ihrer Seite und wir bauen die zerstörten Orte wieder auf – koste es, was es wolle. Die Politik muss dafür sorgen, dass niemand in den betroffenen Gebieten nach der Katastrophe materiell schlechter dastehen wird als vorher“, so der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, in der heutigen Sonderausschusssitzung zur Hochwasserkatastrophe: Weiterlesen

Hochwasserkatastrophe: Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht Einsatzkräfte am Nürburgring – Ein beispielloser Ort der Hilfe und Solidarität

„Sonst ein Anziehungspunkt für Motorsportfreunde aus aller Welt ist der Nürburgring in dieser Hochwasserkatastrophe zu einem beispiellosen Ort der Hilfe und Solidarität geworden. Als zentrales Basislager starten von hier aus die Einsatzkräfte von Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst sowie Brand- und Katastrophenschutz aus dem gesamten Bundesgebiet ins Ahrtal, um die Not der Menschen zu lindern und Schäden zu beseitigen. Weiterlesen

Online-Plattform „Fluthilfe“ für Hilfsangebote eingerichtet

Durch das katastrophale Unwetter mit intensiven Niederschlägen und starken Überflutungen sind viele Menschen in Rheinland-Pfalz in existentielle Not geraten. Die Betroffenen haben alles verloren und ihnen fehlt es an allem – von Gebrauchsgegenständen des täglichen Bedarfs bis zur Kinderbetreuung. Eine neue Online-Plattform des Landes führt Hilfsangebote und Hilfesuchende zusammen. Sie ist unter https://fluthilfe.rlp.de zu erreichen. Weiterlesen

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