1 Jahr Fürstenhof – ein innovatives Wohnmodell sammelt erste Erfahrungen

Wittlich. Sie leben mitten in der Stadt, und sie haben auf manche Dienstleistung im eigenen Hause Zugriff, die Mieter des Fürstenhofes. So beschlossen zwei von ihnen kürzlich, es waren weibliche Bewohner, dass sie an dieser Stelle gemeinsam und jede für sich 100 Jahre alt werden wollen. Dinge, die das Leben angenehm machen, können sie dabei unterstützen. Die Tagespflege des Roten Kreuzes zum Beispiel ermöglicht den zu Pflegenden einen sicheren Alltag und den Angehörigen eine nicht zu unterschätzende Beruhigung. Es befinden sich mehrere Ärzte unterschiedlicher Fachrichtung im Haus. Die Hausbewohner müssen sozusagen nur „die Treppe rauf“ und sie werden ärztlich versorgt. Eine Physiotherapeutin bietet Massagen oder wohltuende Wellness an, sowie eine Zahnarztpraxis prophylaktische und zahntechnische Behandlungen. Veranstaltungen rund ums Jahr locken Freunde und Bekannte zu einem netten Zusammensein.

Lehrgeld kann teuer sein!

Mancher lernt’s nie – und dann auch noch unvollkommen. Das ist so ein alter Berliner Spruch, der auf humorvolle Weise anregen will, möglichst so zu handeln, dass kein Lehrgeld fällig wird. Denn das kann teuer werden!

So kann es gehen: Es klingelt. Na, wird schon ein Bekannter sein – oder die Post? Aufs Knöpfchen gedrückt – sssuurr – der Gast ist da. Man kennt ihn nicht, aber er will ja nur ein bißchen Hilfe. Ein Glas Wasser, einen Zettel, um den Nachbarn etwas aufzuschreiben. Was tue ich nun? Hole mal eben Zettel und Schreibe, die Tür bleibt angelehnt – und schon ist der Fremde in der Wohnung. Wo er ja hinwollte.

Ein anderer Fall: Ein netter alter Herr sollte nur die Gardinen für seine Nachbarin annehmen, was er, hilfsbereit wie immer – gerne tat. Während er die Ware noch besichtigen sollte, verschwand ungesehen ein Begleiter im Schlafzimmer Read more

Eifelverein Daun und sein Gesundheitsprogramm

Der weit über 120 Jahre alte Dauner Eifelverein hat soeben sein neues Jahresprogramm 2011 herausgebracht. Zwischenzeitlich wurde es jedem Mitglied kostenlos zugestellt. Erneut beweist der Verein damit seinen Ideenreichtum und sein hohes Engagement für die Eifel, die Stadt Daun und ihre Gäste!

Schwerpunkt des kommenden Jahres ist dabei die „Gesundheitslandschaft Vulkaneifel“

Aus der Erkenntnis heraus, dass zahlreichen körperlichen Symptomen oftmals psychische Belastungen zugrunde liegen, richtet der Dauner Eifelverein sein Jahresprogramm verstärkt auf das Wohl von Körper, Geist und Seele aus. Wanderangebote aller Arten und für jedes Alter, Kurse und Exkursionen, Radfahren und „Halt-dich-fit“ Stunden wecken und fördern „Lust auf Gesundheit, Natur und Leben“!

All dies sorgt für nachhaltige Erholung und Entspannung! Die Sinne werden trainiert und freundliche Wanderführerinnen und -führer führen bewusst an die Natur und die Landschaft! Wandern, Spazierengehen und Sichbewegen – dies alles in netter Gesellschaft und freundschaftlicher Begegnung – schenken dem Teilnehmer ein gutes Lebensgefühl, machen fit für Read more

Bewegung im Alter

In den vergangenen Jahren haben sich die Menschen und ihre Lebenssituationen geändert.

Diese gesellschaftlichen Veränderungen und die Änderungen in der Struktur der Bevölkerung erfordern ein Umdenken für die Gestaltung der Handlungsfelder in gesellschaftspolitischer Sicht.

Besonders beeindruckend sind die Zahlen in Bezug auf die demographische Entwicklung.

So wuchs zum Beispiel die Gruppe der über 60-Jährigen in RLP in den Jahren 2000 bis 2007 um etwa 7 Prozent und macht mehr ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus (Diese  Zahl kann sich bereits stark verändert haben) Hier erhebt sich die Frage, welche Zusammenhänge zwischen Bevölkerungsentwicklung und sportlichen Aktivitäten bestehen. In vielen Studien wird dargestellt, wie sich Bewegung und Sport auf den Menschen in seiner Gänze auswirkt – auf Körper, Geist und Seele.

Um Menschen aber für Bewegungsaktivitäten zu gewinnen, müssen attraktive und zielgruppenorientierte Angebote in Breiten-, Behinderten-, Rehabilitations- und alters angepassten Sport unterbreitet werden. Die unterschiedlichen Sport und Interessengruppen bieten Übungseinheiten für Bewegung und Sport Read more

Branchen für moderne Senioren gerüstet

Senioren fühlen sich heute jünger als sie dies noch vor 30, 40 Jahren taten. Sie sehen auch jünger aus, sind gesünder, mobiler und agiler. Ganze Branchen stellen sich darauf ein. Auch die Produktdesigner wissen, dass der 68-Jährige von 2050 dem 61-Jährigen von heute gleicht. Dies hat unter anderem mit dem späteren Renteneintrittsalter zu tun: Der Ruhestand beginnt gerade erst, das Berufsleben ist noch frisch im Gedächtnis, das Konsumverhalten gleicht sich dieser Entwicklung unausweichlich an.

Die Wirtschaft rechnet mit gesteigerten Ausgaben für Wellness, Bildung, Unterhaltung – und Hightech. Schließlich haben Computer, Handy, DVD- und MP3-Player ihr ganzes Leben begleitet. Ein Hauptaugenmerk der Produktdesigner dürfte auf der simplen Bedienbarkeit von Hightech liegen. Und davon wird der Rest der Gesellschaft ohne Zweifel auch profitieren. Innovativ auch die Versicherungsbranche, die mit speziellen Seniorenangeboten die Phase auffängt, in der der Mensch bereits ein gewisses Maß an Hilfe braucht, die allgemeine Pflegeversicherung aber noch nicht greift.

Zu nachstehend aufgeführten Gedanken hat mich ein Bild – das mir meine Enkelkinder geschenkt haben – inspiriert.: Liebe Großeltern,

gewiss geht es einigen von Ihnen genau so wie mir. Ich habe das Glück, alle meine Kinder und En(g)kelkinder in der Nähe zu haben. Dadurch bekam und bekomme ich vieles in der Entwicklung der Enkelkinder mit, wie der Alltag verläuft, Sorgen und Nöte – auch Probleme?? – die junge Leute so haben und die wir auch hatten. Es ist schön, wenn meine Enkelkinder in vielen Dingen so offen mit mir sprechen. Ich bin mittendrin, gehöre dazu und fühle mich daher niemals allein. Hierfür danke ich meinen Kindern und Enkelkindern.

Gerade in der heutigen Zeit, wo die Kleinen schon mit Terminen kämpfen, die eigenen Kinder arbeiten gehen, Haushalt und Familie unter einen Hut bringen müssen, ist die Zeit knapp!

Ich denke, auch die Großeltern sollten einmal „Danke“ sagen. Danke für den Plausch bei einer Tasse Kaffee, danke für die Einladung zum Essen, danke für all die Hilfe bei den Dingen die Read more

Kein Pardon für säumige Renter

Viele Rentner sind seit 2005 steuerpflichtig. Doch manche von ihnen wissen es gar nicht, wieder andere übersehen es einfach. Doch ertappten Steuersündern drohen hohe Nachzahlungen, sogar Strafverfahren sind möglich.

Menschen im wohl verdienten Ruhestand müssen seit 2005 Steuern bezahlen. Seit der Einführung des Alterseinkommensgesetz vor sechs Jahren sind viele Rentner steuerpflichtig. Viele von ihnen ignorieren diese Pflicht – meist ohne es zu wissen. Denn wenn die Bezüge zusammen mit anderen Einkünften – das können Einnahmen aus Zinsen oder Mieten sein – eine bestimmte Grenze überschreiten, muss versteuert werden. Bei Ledigen liegt die Summe bei 18.000, bei Verheirateten bei rund 36.000 Euro. Betroffen sind somit auch Paare, von denen einer noch berufstätig ist.

Nicht auf die Aufforderung warten

Die Lohnsteuerhilfe Bayern rät den Betroffenen, unbedingt die Steuererklärungen einzureichen, bevor das zuständige Finanzamt sie dazu auffordert. Das Kontrollnetz ist in den letzten Jahren immer enger geworden. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, Read more

Weiterbildung zu SeniorTRAINERinnen

Bernkastel-Wittlich. Im März 2011 ist es wieder soweit. Das rheinland-pfälzische Sozialministerium hat Mittel bereit gestellt, um pro Jahr 40 SeniorTRAINERinnen in einer insgesamt sechs Tage umfassenden Weiterbildung zu qualifizieren.
Das „Handwerkszeug“ für das freiwillige Engagement der SeniorTRAINERinnen wird in drei  Ausbildungsmodulen und in zwei Praxisphasen gemeinsam in der Gruppe erarbeitet.

Als Termine für die Weiterbildung sind unter der Federführung des Landesjugendpfarramtes der Evangelischen Kirche der Pfalz als landesweitem Projektträger vorgesehen:
14./15. März 2011
in Enkenbach
11./12. Mai 2011
in Enkenbach
06./07. Juni 2011 in Enkenbach

Teilnehmen können Regionalgruppen, die aus 4 bis 6 Personen bestehen und während ihrer Weiterbildung von sogenannten Anlaufstellen betreut und unterstützt werden.

Die Geschäftsstelle Wittlich des Caritasverbandes für die Region Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. ist im aktuellen Bewerbungsverfahren vom Projektträger als Anlaufstelle ausgewählt worden. Die Anlaufstelle arbeitet eng mit der Ehrenamtagentur Bernkastel-Wittlich zusammen, die die Aktivitäten der bisher ausgebildeten SeniorTRAINERinnen bündelt und zusammen mit der Caritas die Read more

Senioren preschen vor

Region. Eine aktuelle Umfragen beweist: Auch in Rheinland-Pfalz treiben immer mehr Senioren Sport. Gerade die Mitgliederzahlen oberhalb der 61-Jährigen verzeichnet die stärksten Zuwächse innerhalb der hiesigen Sportvereine, ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa in Mainz. 7000 Neuzugänge verzeichnet hier der Landessportbund. Vorausschauende Vereinsvorstände bauen daher gerade ihr Angebot für Senioren aus. Die Palette ist breit: Beispielweise Gymnastik, Ballspiele oder Seniorentanz stehen bei Senioren und Seniorinnen hoch im Kurs. Was sich in den Zahlen ausdrückt, ist nicht allein die Zunahme an älteren Menschen überhaupt. Besonders das neue Selbstbewusstsein, verbunden mit einem erhöhten Anspruch an die eigene Beweglichkeit, Leistungsfähigkeit und an die eigene Gesundheit ist darin ablesbar.

Stabiler Rentenbeitrag und neue Werte für 2011

Auch 2011 bleiben die Rentenbeiträge weiter stabil: Die gesetzliche Rentenversicherung geht mit einem unveränderten Beitragssatz von 19,9 Prozent ins neue Jahr. Daneben gelten ab Januar 2011 einige neue Werte in der Rentenversicherung – die Wichtigsten im Überblick:

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt wie bisher bei 5 500 Euro im Monat oder 66 000 Euro jährlich. Selbst wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Renten-Beiträge.

Freiwillige Versicherung und Versicherungspflicht für Selbstständige

Auch freiwillig Versicherte und versicherungspflichtige Selbstständige können die Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung nutzen. Wer sich freiwillig versichern möchte, kann jeden Betrag zwischen dem Mindestbeitrag von 79,60 Euro und dem Höchstbeitrag von 1 094,50 Euro im Monat wählen. Und bis zum 31. März 2011 kann man noch freiwillige Beiträge für das Jahr 2010 nachzahlen, auch hier pro Monat mindestens 79,60 Euro bis höchstens 1 094,50 Euro. Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt der Regelbeitrag von monatlich 508,45 Euro unverändert weiter.

Hinzuverdienstgrenzen<br Read more

Mit Umsicht zum Traumziel

Es muss nicht gleich die Safari mit Tropenhelm auf dem Kopf in der afrikanischen Savanne sein. Reisende, die in der kalten Jahreszeit Europa den Rücken kehren und in tropische Gefilde aufbrechen, widmen sich ganz unterschiedlichen Beschäftigungen: Während die einen die Tempelanlagen im kambodschanischen Angkor Wat bestaunen, lassen sich andere lieber in Sri Lanka bei Ayurveda-Anwendungen verwöhnen. Junge Menschen reisen gern durch mehrere exotische Länder hintereinander. Je nach Reisestil und Reiseziel unterscheiden sich auch die Vorkehrungen, die Urlauber vor und während eines solchen Aufenthalts treffen sollten.

Was sollte man zu Hause tun?

Vom Biss eines Skorpions oder einer Giftschlange bis hin zu tropischen Krankheiten: In kaum einer Weltregion ist das Risiko, zu erkranken, so hoch wie in den Tropen. Darum ist eine Auslandskrankenversicherung Pflicht. Manche Reisende müssen sich hierüber allerdings keinen Kopf machen, denn mittlerweile gibt es auch gesetzliche Krankenkassen, die derlei Leistungen in ihr normales Angebot integriert haben. Die Reiseexpertin Julia Szikszay Read more

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