Finanzen: Das alles hat sich seit Januar geändert

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Für Verbraucher gut zu wissen: Zu Jahresbeginn sind verschiedene Gesetzesänderungen in Kraft getreten, die Einfluss auf das Einkommen haben. Eine Übersicht.

Einführung der Grundrente

Hilfe für Menschen mit kleiner Rente: Seit dem ersten Januar 2021 ist die Grundrente Realität. Die neue Regelung betrifft nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung etwa 1,3 Millionen Bundesbürger, die mit einem geringen Renteneinkommen auskommen müssen. Anspruch haben Rentner, die mindestens 33 Jahre gearbeitet haben und deren durchschnittliches Einkommen während des Berufslebens höchstens 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes betragen hat. Tätigkeiten wie Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen gelten ebenfalls als geleistete Arbeit. Read more

Förderung von Kinderwunschbehandlungen in Rheinland-Pfalz beginnt am 1. März 2021

Rheinland-Pfalz wird künftig in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium Kinderwunschbehandlungen von ungewollt kinderlosen Paaren fördern. Den Zuschuss erhalten verheiratete und unverheiratete Paare. Darüber hinaus wird Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland auch lesbische Paare fördern, die krankheitsbedingt keine Kinder bekommen können.

Ab dem 1. März 2021 können Paare mit unerfülltem Kinderwunsch einen Antrag zur finanziellen Förderung von Kinderwunschbehandlungen stellen. Zum Start des Förderprogramms erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: „Verheirateten und nicht verheirateten Paaren soll fortan die finanzielle Last der Kinderwunschbehandlung ein Stück weit genommen werden, in dem der Bund und das Land Rheinland-Pfalz einen Teil der Kosten übernehmen“. Bereits jetzt werden bei bestimmten Ehepaaren rund 50 Prozent der Behandlungskosten von den Krankenkassen übernommen. Der verbleibende Eigenanteil stellt eine erhebliche Belastung für die Paare und nicht selten eine schwer zu überwindende Hürde auf dem Weg zum eigenen Kind dar.

„Ganz besonders freut es mich, dass wir als erstes Bundesland auch den Kinderwunsch von gleichgeschlechtlichen weiblichen Paaren, die krankheitsbedingt keine Kinder bekommen können, fördern werden. Ich finde, das ist ein klares Signal für eine gute und gleichberechtigte Zukunft“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. Ebenso ist eine Heiratsurkunde keine Voraussetzung für die Förderung. „Auch das ist ein wichtiges Detail in einer Zeit, in der sich Lebens- und Partnerschaftsformen stetig verändern. Das Förderprogramm ist unbedingt notwendig, am Puls der Zeit und zukunftssicher. Es ist erfreulich, dass es nun an den Start gehen kann“, betonte die Ministerin weiter.

„Deutschlandweit sind über ein Drittel der Menschen zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos und haben den Wunsch, durch künstliche Befruchtung Kinder zu bekommen“, so Bätzing-Lichtenthäler. Kinderlosigkeit ist längst kein gesellschaftliches Tabu mehr, dennoch muss auch weiter für dieses Thema sensibilisiert werden: „Denn Paare, die für die Erfüllung ihres Kinderwunsches auf medizinische Hilfe angewiesen sind, müssen viele körperliche und emotionale Herausforderungen meistern. Sie sollen deshalb nicht noch zusätzlich die hohen Kosten für die Behandlungen alleine schultern. Ich freue mich, dass wir Paaren mit Kinderwunsch durch unser neues Förderprogramm einen Teil der finanziellen Last abnehmen können und hoffe, dass damit mehr rheinland-pfälzischen Paaren der Kinderwunsch erfüllt werden kann,“ unterstrich die Ministerin.

Die Förderung beantragen können sowohl heterosexuelle als auch homosexuelle weibliche Paare – egal ob verheiratet oder nicht. Gefördert werden können die ersten vier medizinischen Behandlungen. Die Antragstellenden müssen in Rheinland-Pfalz leben und die Behandlung muss ebenfalls in Rheinland-Pfalz durchgeführt werden. Die Frau, die sich der medizinischen Behandlung unterzieht, darf nicht älter als 40 Jahre, der Partner nicht älter als 50 Jahre sein.

Die Antragsunterlagen sind unter folgender Adresse zu finden: https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/foerderung/assistierte-reproduktion/

Die gesamte Förderrichtlinie kann auf der Homepage des zuständigen Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung nachgelesen werden. Ebenso ermöglicht das Antragsformular einen guten Überblick über die zu erfüllenden Voraussetzungen, die einzelnen Schritte und die notwendigen Dokumente. Darüber hinaus steht ein Merkblatt zur Verfügung, das über Anspruchsvoraussetzungen und Förderhöhen informiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz (LSJV) stehen jederzeit gerne beratend zur Verfügung, damit die Paare mit der anfallenden Bürokratie nicht allein gelassen werden.

Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Baedekerstr. 2 – 20
56073 Koblenz
Telefon 0261 4041-307
Telefax 0261 4041-77307
www.lsjv.rlp.de

Es geht um die „Wirksamkeit“ von Staat in der Krise

Michael Hüther thematisiert ökonomische Herausforderungen der Corona-Krise

Foto: Bistum Terier

Trier – Vor einer weiteren „Spaltung“ der Wirtschaft mit negativen Folgen für Beschäftigte gerade aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und der Kulturbranche hat der Wirtschaftswissenschaftler Professor Michael Hüther in der Vortragsreihe „DomWort“ gewarnt. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft thematisierte die ökonomischen Herausforderungen und Folgen der Corona-Pandemie am 19. Februar im Trierer Dom. Das Video ist unter dem Link https://youtu.be/mTHC4iS0i-Q abrufbar. Read more

Bistum Trier: Ziel ist die Reform der Pfarreienlandschaft

Bischof und Generalvikar sprechen mit Beauftragten für die Sondierungsphase (Foto: Bistum)

Bischof und Generalvikar sprechen mit Beauftragten für die Sondierungsphase

Trier – „Sie kommen nicht absichtslos. Das Ziel ist die Reform der Pfarreienlandschaft in unserem Bistum – eine Reform, die respektiert, was vor Ort da ist, und die den Auftrag der Synode ernst nimmt.“ Read more

Worauf bauen wir?

2021 kommt der Weltgebetstag von Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu.

Der Weltgebetstag in der Pfarreiengemeinschaft Landscheid findet dieses Jahr am 5. März 21 unter dem Motto „Worauf bauen wir?“ in der Pfarrkirche in Landscheid statt. Corona bedingt wird der Weltgebetstag nicht als Gemeindegottesdienst gefeiert, sondern als begehbarer Gottesdienst in Form von verschiedenen aufgebauten Stationen in der Pfarrkirche in Landscheid. Die Stationen rücken auf unterschiedliche kreative Art und Weise das diesjährige Weltgebetstags-Land Vanuatu und das Leben, besonders der Frauen dort vor Ort, in den Mittelpunkt. Read more

Lohner’s Spendentaler – Gemeinsam stark!

2020 war ein bewegendes und außergewöhnliches Jahr, was so bisher noch niemand erlebt hat. Außergewöhnliche Zeiten verlangen dementsprechend außergewöhnliche Maßnahmen. Read more

Bundesweites Projekt „Mobilität und Kirche“ gestartet

Bistum Trier offensiv dabei.

Trier. – Das Bistum Trier beteiligt sich an einem Pilotprojekt, in dem fünf katholische Bistümer und acht evangelische Landeskirchen durch umweltfreundliche Mobilitätskonzepte klimaschädliche Treibhausgase einsparen wollen. Das Projekt „Mobilität und Kirche“ läuft drei Jahre und wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Read more

Cafe Asyl wird sechs!

Daun. 6 Jahre Café Asyl! Vielen Dank allen Mitstreiter*innen, die seit Beginn der Idee dabei sind und mithelfen – auch jetzt in der Coronazeit, in der unser Café zwar geschlossen ist, in der wir aber im Hintergrund nach wie vor Kontakte pflegen und Hilfestellung leisten. Für unsere ausländischen Mitmenschen ist diese Zeit besonders schwer, denn Informationen sind oft nicht einfach zu verstehen. Read more

Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ in Koblenz soll mehr Frauen erreichen

Mainz. Das Projekt der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“ wird in Koblenz nun sichtbarer. Auf einem Bus der Koblenzer Verkehrsbetriebe wird in Form einer Außenwerbung auf das Angebot aufmerksam gemacht, mit dem die Erstversorgung nach Vergewaltigung unterstützt wird. Das Modellprojekt wird in Koblenz unter Federführung des Frauennotrufs Koblenz in Kooperation mit dem Klinikum Kemperhof seit April 2020 umgesetzt und vom Frauenministerium gefördert. Read more

Kapellenhof in Manderscheid zum 16. Male „Beliebtester Ferienhof in Rheinland-Pfalz“

Manderscheid. „Hurra, wir haben es wieder geschafft!“ – Während der Online-Preisverleihung der Beliebtesten Ferienhöfe am 27. Januar 2021 erhielt Familie Krämer vom Familienbauernhof Kapellenhof in Manderscheid die positive Nachricht, dass sie die Wahl zum “Beliebtesten Ferienhof” in Rheinland-Pfalz/Saarland auch dieses Jahr wieder gewinnen konnte.

Der Kapellenhof aus Manderscheid darf sich dank eines Bewertungsdurchschnitts von 1,1 (sehr gut) über den ehrenwerten Titel freuen, der jährlich vom Landurlaubsportal LandReise.de vergeben wird. Neben dem Kapellenhof wurden bei der Online-Preisverleihung am 27. Januar 2021 noch 12 weitere Ferienhöfe aus Deutschland und europäischem Ausland ausgezeichnet. Read more

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