Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zu Weihnachten ab

Kampf gegen Corona
Von Sascha Meyer, dpa 

Berlin (dpa) – Angesichts der dramatischen Corona-Lage rückt auch wieder erhöhte Vorsicht für die Weihnachtsfeiertage in den Blick.

Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfahl in der «Bild am Sonntag»: «In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen» Weiterlesen

Deutsche Skigebiete fürchten um Existenz

Tourismus
Von Carsten Hoefer, dpa

München (dpa) – Die Winterurlaubsregionen in den deutschen Alpen starten mit großem Handicap in den zweiten Pandemie-Winter: Die strengsten Corona-Vorschriften im deutschsprachigen Alpenraum lassen die Seilbahnbetreiber von Berchtesgaden bis Oberstdorf um ihre Existenz fürchten.

Ministerpräsident Markus Söder und seine Staatsregierung haben für Freizeiteinrichtungen «2G plus» vorgeschrieben: Wer Gondel oder Lift fahren will, muss nicht nur geimpft und/oder genesen sein, sondern auch einen aktuellen Corona-Test vorlegen. Der Verband deutscher Seilbahnen beklagte bereits einen drohenden «Todesstoß».

In Österreich hingegen ist nur 2G vorgeschrieben, ein zusätzlicher Test ist nicht notwendig. Im Vorteil sind die Schweizer Skiorte. Dort gelten für die Seilbahnen ähnliche Regeln wie für Bus und Bahn: Maskenpflicht lediglich in geschlossenen Räumen inklusive Gondeln, 3G (geimpft, genesen oder getestet) oder 2G sind nicht notwendig. Sessel- und Schlepplifte dürfen ohne Maske benutzt werden.  Weiterlesen

Polen und die Schweiz jetzt Corona-Hochrisikogebiete

Berlin/Bern/Warschau (dpa) – Seit Mitternacht gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Die Einstufung nahm die Bundesregierung am Freitag vor.

Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern – auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Neu auf der Liste sind auch Liechtenstein, Jordanien und Mauritius. Schon vorher standen darauf die deutschen Nachbarländer Niederlande, Belgien, Österreich und Tschechien. Weiterlesen

Künftiger Minister Wissing rät von Reisen zu Weihnachten ab

Berlin (dpa) – Angesichts der vierten Corona-Welle rät der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), an Weihnachten zu Hause zu bleiben und auf Reisen zu verzichten.

«Der Winter 2021 wird dramatischer als der Winter 2020. Wir dürfen Corona nicht auf die leichte Schulter nehmen», sagte er der «Bild am Sonntag». «Kontaktbeschränkungen auch im privaten Bereich sind wichtig, um die Pandemie zu bekämpfen. In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen» Weiterlesen

Ischgl ohne Après-Ski – Neustart im Lockdown

Tourismus
Von Sabine Dobel, dpa 

Ischgl (dpa) – Ein paar wenige Skifahrer machen letzte Schwünge. Die Sonne versinkt hinter den Bergen. Jetzt wäre die Zeit für Après-Ski.

Doch wo sich früher Menschen in Skikleidung zuprosteten und den Skitag feuchtfröhlich zu Ende gehen ließen: verschlossene Türen. Leere Straßen. Die Bars dicht. Die Hotels dunkel.

Bars und Restaurants geschlossen 

Der österreichische Wintersportort Ischgl, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen verbreitet hat, zeigt zum Neustart der Skisaison in Corona-Zeiten ein ungewohntes Gesicht. In Österreich gilt ein Lockdown. Es gibt weder Bewirtung noch Übernachtung. Aber Bergbahnen dürfen fahren. Weiterlesen

Schweiz: Auch Geimpfte müssen bei Einreise PCR-Test vorlegen

Bern (dpa) – Wer in die Schweiz reist, muss ab sofort einen negativen PCR-Test vorweisen, um eine Infektion mit dem Coronavirus auszuschließen. Dies gilt auch für Genesene und Geimpfte.

Die neue Regel wurde überraschend und ohne Vorwarnung bekannt gegeben. «Die Ausweitung der Testpflicht auf alle Einreisenden geht zu weit», kritisiert der Schweizer Tourismus-Verband. Ausnahmen gibt es für grenznahe Regionen. Dazu gehören in Deutschland die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern.

Ansonsten gilt die neue Vorschrift ab diesem Samstag für Menschen aus aller Welt, und auch für zurückkehrende Schweizer. Sie müssen zusätzlich zwischen dem vierten und siebten Tag nach Ankunft einen PCR- oder Antigen-Schnelltest machen und sich bei positivem Ergebnis umgehend in Isolation begeben. Die Kosten tragen die Einreisenden. Weiterlesen

Belgien beschließt erneut strengere Corona-Regeln

Brüssel (dpa) – Belgien hat erneut verschärfte Corona-Regeln verkündet.

Von kommender Woche an gelten strengere Regeln für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, die Schulen sollen früher und teilweise länger in die Winterferien gehen und es wird empfohlen, auch private Treffen so weit wie möglich einzuschränken, wie Premierminister Alexander De Croo mitteilte. Konkret sollen auch Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen in Innenräumen verboten werden. Für andere Events gelten weiterhin Hygieneregeln, diese sollten von den lokalen Behörden verstärkt kontrolliert werden. Weiterlesen

Schärfere Corona-Regeln auch für Zoos und Skilifte – nur mit Test

Stuttgart (dpa/lsw) – Nach der neuen Corona-Verordnung des Landes müssen Genesene und Geimpfte in Baden-Württemberg künftig auch in Zoos und an Skiliften einen negativen Test vorweisen können. Eine Testpflicht nach dem sogenannten 2G-plus-Prinzip – für Geimpfte und Genesene – gibt es ab Samstag auch in Theatern und Opern, bei Stadtführungen und in Museen sowie unter anderem in Freizeitparks, Bädern, Solarien und Fitnessstudios sowie Saunen. Das geht aus der Corona-Verordnung hervor, die die Landesregierung von diesem Samstag an in Kraft setzen will. Bekannt waren bereits die Verbote für Weihnachtsmärkte, die Einschränkungen für Fußballspiele und die Testpflicht für die Gastronomie.

 

 

Ex-Hotspot Ischgl startet Skisaison

Ischgl (dpa) – Strahlender Sonnenschein, frischer Neuschnee, und dennoch die Pisten fast leer – so ist die österreichische Wintersportgemeinde Ischgl in die Saison gestartet. Bis zum frühen Nachmittag waren gut 2500 Wintersportler auf den weitläufigen Abfahrten unterwegs.

An guten Tagen vor der Pandemie waren es manchmal fast zehn Mal so viele. An den Liften in dem Tiroler Ort, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen hinaus verbreitet hatte, herrschte wenig Betrieb.

Ischgl leidet bis heute unter dem Image von März 2020 als Corona-Hotspot – und hat strikte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Zwei Mal am Tag werden die Kabinen der Silvrettaseilbahn desinfiziert. Mitfahren dürfen nur Geimpfte und Genesene. An der Talstation stehen zudem Polizisten, stichprobenartig kontrollieren sie die Nachweise. Bereits vor dem ursprünglich für 25. November geplanten und wegen des Lockdowns verschobenen Saisonauftakt hatte die Gemeinde ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen erlassen. Auch Party-Stimmung auf den Parkplätzen soll es nicht mehr geben. Weiterlesen

Insolvenzverwalter: Hahn-Flugbetrieb auch im Januar

Hahn (dpa) – Der vorläufige Insolvenzverwalter des Hunsrück-Flughafens Hahn hat sich für die nahe Zukunft vorsichtig optimistisch geäußert. «Ich gehe derzeit davon aus, dass der Geschäftsbetrieb zunächst auch im Januar 2022 fortgeführt werden kann», teilte Jan Markus Plathner am Freitag mit. «Inwieweit eine darüber hinausgehende langfristige Fortführung möglich ist, prüfen wir derzeit. Insbesondere entscheidend sind auch die weiteren Entwicklungen im Transaktionsprozess», erklärte der Jurist. Weiterlesen

moselmusikfestival 2022: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Bernkastel-Kues. Rund 50 Konzerte beinhaltet das neue Programm des moselmusikfestivals für den kommenden Sommer. Mit Größen verschiedener Genres wie Max Mutzke, Iveta Apkalna, Jeanine de Bique & Concerto Köln oder der Jazzrausch Bigband begibt sich das älteste und größte Musikfestival in Rheinland-Pfalz thematisch auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Vom 15. Juli bis 3. Oktober 2022 wird das Festival an 30 Spielorten entlang der Mosel zu Gast sein.

Überschrieben sind die Veranstaltungen, anlässlich des 100. Todestages des französischen Schriftstellers Marcel Proust, mit dem Titel „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Erstmals seit Beginn der Pandemie sind Eröffnung und Abschluss wieder als große Orchesterkonzerte in Zusammenarbeit mit den Chören der Dommusik, dem Trierer Bachchor und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier geplant.

„Nach zwei der schwierigsten Jahre für die Kultur weltweit, verstehen wir das Festivalthema, neben dem ganz konkreten Bezug zu Marcel Proust, im Hinblick auf Konzertprojekte, die gar nicht umgesetzt, viele Male verschoben wurden und nun abgeändert oder verspätet zur Aufführung kommen, durchaus auch mit einem Augenzwinkern“, so Festivalintendant Tobias Scharfenberger. Die Pandemie habe die Welt tiefgreifend verändert. Veränderung sei aber immer auch ein Antrieb, sie gebe Impulse, Neues zu denken und zu entwickeln.

Außergewöhnliche Spielstätten wie der Hof des Hopfenbauers Dick in Holsthum sowie die nach der Renovierung noch nicht offiziell wiedereröffnete Marktkirche St. Gangolf, die Bibliothek des Priesterseminars in Trier und die Klosterruine Stuben in Bremm werden zu Begegnungsorten mit Musikfeuerwerk, Lesung, musikalischer Bierprobe und mehr.

Erstmalig werden einige Konzerte zudem im Abo angeboten. In der Reihe „500 Jahre Klaviermusik mit Kit Armstrong“ (4.-10.8.) verwirklicht das Festival ein Herzensprojekt des Ausnahmemusikers. Die Kombination von Architektur, Texten und Klaviermusik versprechen eine einzigartige Zeitreise durch die verschiedenen Epochen der Musikgeschichte und die uns umgebende Kulturlandschaft. Auch zwei Konzerte im Kurfürstlichen Palais in Trier sind im Rahmen von „Bach2“ (30.7.) als Tagespass erhältlich.

Weitere Highlights bilden das Trierer Freiluftkonzert von Singer-Songwriter Max Mutze & Marialy Pacheco (12.8), das Sonderkonzert der Sopranistin Jeanine de Bique & Concerto Köln in Kloster Machern (21.8.), das Orgelrecital der lettischen Organistin Iveta Apkalna (24.8.) sowie das Vokal-Konzert von Voces8 in der Reihe „Nachts im Dom“ (11.9.). Auch die weltbekannte Pianistin Yeol Eum Son ist mit zwei Konzerten beim Festival vertreten (17.9. und 18.9.).

Mit den Grandbrothers (28.7.) sowie der Jazzrausch Bigband (13.08.) erhält im kommenden Jahr neben Klassik auch elektronische Musik Einzug ins Festivalprogramm. Hiermit sollen nicht zuletzt auch neue Zielgruppen für das Festival erschlossen werden.

Neben den bekannten kulinarischen Formaten wie den Weinklängen auf renommierten Weingütern der Region, ist mit den „Sommersprossen“-Konzerten auch für Familien und das junge Publikum gesorgt. Mit Lilli Leichtfuß geht es auf die „Suche nach der verlorenen Zeit“ (13.8.) und auch die Trierer Koryphäe Julia Reidenbach wird mit ihrem Rasselorchester (30.7.) zu hören sein.

Mit dem LandesJugendChor RLP (28.8.) und dem LandesJugendOrchester RLP (3.9.) bekommt die junge Elite des Landes ebenfalls ein Forum auf den Bühnen an der Mosel.

Das Kultursommermotto 2022 „Kompass Europa: Ostwind“ lässt sich in vielen Konzerten des Programms wiederfinden.

Für ausgewählte Veranstaltungen werden in der kommenden Saison wieder Konzerteinführungen angeboten – zum Teil im herkömmlichen Format eines Vortrages, aber auch in digitaler Form über Kopfhörer.

Weitere Informationen und Tickets für das moselmusikfestival 2022 gibt es online unter www.moselmusikfestival.de, persönlich an über 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional oder telefonisch unter +49 651 97 90 777 sowie zum Ortstarif aus Luxemburg unter 20301011.

Aufnahme in den Verteiler für den Katalogversand per Mail an programm@moselmusikfestival.de oder telefonisch unter
+49 6531 500095. Unter dieser Nummer steht Ihnen das Festivalteam bei Fragen oder Ticketwünschen zu folgenden Uhrzeiten ebenfalls zur Verfügung: Mo-Mi von 10-17 Uhr; Do von 10-20 Uhr und Fr von 10-14 Uhr.

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