Wildschweinkadaver abgelegt/Störung der Jagdausübung

Wittlich.  Am 29.06.2020 hat der zuständige Jagdaufseher für das Revier Kesfeld festgestellt, dass an einer Jagdkanzel im Distrikt “ Im Fenn“ vier tote Wildschweinkadaver abgelegt wurden. Es handelte sich um Frischlinge, die bereits am verwesen waren. Ob die Tiere vorher durch Jagdwilderei erlegt wurden, konnte auf Grund des Verwesungszustandes nicht mehr festgestellt werden. Jedoch wurde hier das Tiergesundheitsgesetz nicht beachtet, da die toten Kadaver nicht mehr auf die Schweinepest, die unter Wildschweinen ausbrechen kann untersucht werden konnten. Die Kadaver mussten fachgerecht entsorgt werden. Zu einem weiteren Vorfall kam es am 07.07.2020 ebenfalls im Jagdrevier Kesfeld. Der zuständige Jagdaufseher stellte bei einer Kirrung, Auslegung von Lockfutter zur Wildschweinjagd fest, dass dort ein Becher mit einem getränkten stark riechenden Lappen, abgelegt wurde. Dadurch wurden die Wildschweine abgeschreckt und die Jagdausübung empfindlich gestört.

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