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Schelte der Fußballfunktionäre für das Publikum

Die Löws, Bierhoffs und Co. sind blind vor Überheblichkeit, sind dermaßen „von der Rolle“, dass sie sogar glauben, das Fußballpublikum, von dem sie leben, bevormunden und maßregeln zu dürfen. – Als Gyndogan, der türkischstämmige Nationalspieler mit deutschem Pass beim Spiel gegen Saudi-Arabien am letzten Freitag eingewechselt wurde, forderte der deutsche Nationaltrainer mit herrischer Geste das Publikum demonstrativ auf, Beifall zu spenden. Doch das Publikum im Stadium zu Leverkusen bewies Charakter: Es pfiff Gyndogan aus! Der Grund ist allgemein bekannt: Die öffentliche Ergebenheits- und Sympathiebekundung der türkischstämmigen Spieler Gyndogan und Özil gegenüber ihrem Präsidenten Erdogan – eine an Dreistigkeit nicht mehr zu überbietende Provokation und Beleidigung der deutschen Nation. Doch kaum zurück aus Istanbul, wurden sie sogar von unserem Staatsoberhaupt empfangen. – Als deutscher Staatsbürger schäme ich mich für die Verbeugung des Bundespräsidenten vor Fußballspielern. … weiterlesen »

Eklatantes Staatsversagen

Es bestätigt sich in diesen Tagen zunehmend, was viele aufmerksame und parteineutrale Beobachter der politischen Szene in Deutschland schon seit längerer Zeit beobachten müssen: Die herrschende politische Klasse in Bund und Land versagt in eklatanter Form bei der Bewältigung der Probleme im Zusammenhang mit der sog. Flüchtlingskrise. Offenbar wird hier ein Staatsversagen, das die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in dieser Form wohl nicht für möglich gehalten hätten. So ist z.B. eine Bundesbehörde, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), nicht in der Lage trotz zur Verfügung stehender modernster Erkennungstechniken, sich einen verlässlichen Überblick über die in unserem Land sich aufhaltenden Migranten zu verschaffen und bei der Erteilung von Asylbescheiden zudem in den Geruch der Korruption gekommen; so sind die Länder aus parteipolitischen Motiven sich völlig uneins darüber, wie man mit der großen Zahl an Wirtschaftsflüchtlingen verfahren soll und ordnet sie stattdessen in unverantwortlicher Weise den politisch Verfolgten zu, schwadroniert allesamt von „Schutzsuchenden“ und höhlt damit das grundgesetzlich-verankerte Asylrecht aus. So wehrt man sich im Bundestag vehement gegen die dringend notwendige parlamentarische Aufarbeitung der politischen Beschlüsse im Zusammenhang mit der unkontrollierten Einwanderung ab 2015 durch einen Untersuchungsausschuss. … weiterlesen »

Max Ernst

Maler, Bildhauer und Graphiker aus Brühl

Max Ernst gehört zu den international bekanntesten deutschen Malern des 20. Jahrhunderts. Der Name der 1891 in Brühl geborenen Künstlers ist nicht nur maßgeblich mit der Geschichte so berühmter Kunstrichtungen wie Dadaismus oder Surrealismus verbunden, sondern auch mit der Entwicklung eigentümlicher Bildwelten und künstlerischer Verfahren.

Max Ernst war ein Sohn des Lehrers Philipp Ernst (1862-1942) und dessen Ehefrau Luise Kopp und wuchs als drittes von neun Kindern auf. Sein Vater verdiente den Lebensunterhalt für die große Familie durch Unterricht an der Taubstummenanstalt Brühl, daneben malte er halbprofessionell als realistischer Maler auf bemerkenswertem Niveau. Der Malunterricht, den er seinen Kindern erteilte, fiel bei Max, dem ältesten Sohn, auf fruchtbaren Boden. Nach dem Abitur studierte Max Ernst ab Sommersemester 1910 an der Universität Bonn Altphilologie, Philosophie, Psychologie und Kunstgeschichte und wandte sich sowohl theoretisch als auch praktisch immer stärker der Malerei zu. … weiterlesen »

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Leserbrief

Schelte der Fußballfunktionäre für das Publikum

Die Löws Bierhoffs und Co. sind blind vor Überheblichkeit. Sie sind dermaßen arrogant und „von der Rolle“, dass sie sich anmaßen, das Fußballpublikum, von dem sie leben, zu bevormunden und zu maßregeln. –  Als Gyndogan, der türkischstämmige Nationalspieler mit deutschem Pass beim Spiel gegen Saudi-Arabien am letzten Freitag eingewechselt wurde, forderte der deutsche Nationaltrainer  mit herrischer Geste das Publikum demonstrativ auf, Gyndogan Beifall zu spenden. Doch das Publikum im Stadium zu Leverkusen bewies Charakter und reagierte mit einem Pfeifkonzert! Schließlich ist die öffentliche Ergebenheits- und Sympathiebekundung der türkischstämmigen Spieler Gyndogan und Özil gegenüber ihrem Präsidenten Erdogan  –  eine an Dreistigkeit nicht mehr zu überbietende  Provokation und Beleidigung der deutschen Nation. … weiterlesen »

Peter Plein – Richter und Kriegsblinder aus Mürlenbach

Als sich der Gymnasiast und Kriegsfreiwillige Peter Plein zu Beginn des 1. Weltkriegs in Uniform fotografieren ließ, ahnte er nicht, dass er bald niemals wieder sich oder andere sehen konnte: Im September 1915 verlor er an der Dolomitenfront durch eine Mine das Augenlicht. Trotz seiner Erblindung schaffte er Abitur, Studium, Promotion und beendete seine Berufslaufbahn als Richter am Bundessozialgericht. Sozial wohl noch relevanter war sein Einsatz zugunsten anderer Kriegsblinder. Jahrzehntelang war der blinde Richter aus der Eifel die überragende Persönlichkeit der deutschen Kriegsblinden. … weiterlesen »

Verfehlte Gesundheitspolitik und ihre Folgen

Der Plan, die Onkologie im Krankenhaus Daun zu schließen, zeigt hier vor Ort die negativen Folgen der seit Jahren verfehlten Gesundheitspolitik! Das Gesundheitswesen ist eine der wichtigsten Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Seit dem letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts wurde die Gesundheitsversorgung aber unter dem Vorwand der wirtschaftlichen Sanierung mehr und mehr einem hohen Kostendruck ausgesetzt. Wohnortnahe Versorgung gibt es nur so lange, wie sie wirtschaftlich ist! Die Bedürfnisse und berechtigten Interessen der Patienten werden dabei geopfert, anstatt im Zentrum zu stehen. Darum fordern wir die Landesregierung auf, ausreichend Maßnahmen zu ergreifen, dass die Onkologie im Krankenhaus Daun bleiben kann! Wir treten auch für den Erhalt der Geburtshilfe im Dauner Krankenhaus ein! … weiterlesen »

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Gästebeitrag an die Stadt Daun für die Nutzung des eigenen Kinderzimmers

Mein Name ist Jana und ich ging im Sommer 2016 in eine andere Stadt zum studieren. Da Daun immer noch meine Heimat ist und ich regelmäßig ein bis zweimal im Monat nach Hause fahre, blieb ich auch dort gemeldet. Im Dezember 2017 bekam ich dann einen Brief der Stadt Daun zur Erhebung eines Gästebeitrags, mit der Begründung, dass ich in Daun einen Zweitwohnsitz beziehe. Jedoch handelt es sich bei mir nicht um einen Zweitwohnsitz im herkömmlichen Sinne sondern lediglich um die zeitweise Nutzung meines Kinderzimmers im Hause meiner Eltern. … weiterlesen »

Weltmeister ohne Charakter

Das was Herr Schmitz in seinem Leserbrief, veröffentlicht in der Eifelzeitung Ausgabe 21. KW schreibt, kann ich nur voll unterstützen. Nach der Aktion Özil/Gyndogan habe ich sofort an den DFB in Frankfurt geschrieben, bis heute noch nicht mal eine Antwort erhalten. Für mich trauriger DFB. Als 16-Jähriger dürfte ich 1954 erstmals eine Weltmeisterschaft am Fernseher miterleben, was für eine Begeisterung und noch unter schlechten Bedingungen. … weiterlesen »

Graf Heinrich II von Virneburg – Kölner Kurfürst und Erzbischof aus Eifler Adelsfamilie

Die US-Schauspielerin Meghan Markle, seit ihrer Hochzeit mit dem britischen Prinzen Harry geadelt zur Herzogin von Sussex, stammt auch von Eifler Vorfahren ab. Über ihre afroamerikanische Mutter Doria Ragland ist Meghan eine direkte Nachfahrin von Graf Heinrich I. von Virneburg (ca. 1215–1289) und dessen Gemahlin Ponzetta von Oberstein, den Eltern des Erzbischofs und Kurfürsten Heinrich II. Dieser Kurfürst (geb. um 1245) zählte in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts zu den dominierenden Persönlichkeiten am Rhein und im Reich. Die Virneburger Grafen waren im 13. Jahrhundert zu einer der mächtigsten Eifler Adelsfamilien aufgestiegen. Sie konnten diese Bedeutung überregional in den folgenden Generationen beträchtlich ausbauen, wobei auch ihre Abstammung vom Haus Nassau eine Rolle spielte, das mit Adolf von Nassau damals einen deutschen König (1292–1298) stellte. … weiterlesen »

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Weltmeister ohne Charakter

Ob Farbiger oder Weißer, ob deutschstämmig oder nicht, ob Jerome Boateng, Mario Gomez oder Manuel Neuer, die ganze Nation ist stolz auf sie, weil sie uns in der deutschen Fußball-Nationalelf Deutschland international so exzellent und würdig vertreten. Das ist kein Nationalstolz von früher, das ist legitimer, gewollter, stinknormaler Stolz einer großen Fußballnation, eines amtierenden Weltmeisters. Als deutsche Bürger sind wir stolz auf unsere Nationalspieler, weil sie aus unserer Mitte sind, weil man voraussetzen darf, dass sie sich aus innerer Überzeugung mit Deutschland identifizieren, zu unserer Lebensart und Kultur stehen. Was könnte also einen Nationalspieler daran hindern, die deutsche Nationalhymne zu singen? … weiterlesen »

„Mehr Polizisten, mehr Sicherheit“

Beim Lesen des o.a. Artikels in der Eifel-Zeitung standen mir die Haare zu Berge. Können die im Innenministerium denn nicht rechnen. Die festgestellten Differenzen in der Verfügungsstärke sind doch eklatant. Das die dafür Verantwortlichen dies unseren Beamten zumutet, ist schlicht gesagt eine Unverschämtheit und zeigt mir deutlich auf, wie die Landesregierung zur Sicherheit der Bürger steht. Vollmundige Versprechen, wie seit vielen Jahren bekannt, wurden nicht eingehalten, geschweige denn erst gar nicht mehr beachtet. Ausrüstung und Personalstärke, von der Bezahlung ganz zu schweigen sind ein beschämendes Beispiel wie mit unseren Beamten umgegangen wird. … weiterlesen »

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.