MSC Adenau mit Senior Indoor Kart Meisterschaft

Adenau. Die neue Motorsportsaison des MSC Adenau begann mit dem 1.Lauf zur Jugend Indoor Kart Meisterschaft und der neuen Senior Indoor Kart Meisterschaft auf der Indoor Kartbahn (ringºkartbahn) am Nürburgring. Während die Jugend Indoor Kart Meisterschaft seit Bestehen der Indoor Kart Bahn am Nürburgring ausgetragen wird, ist die Senior Indoor Kart Meisterschaft seit der Saison 2011 neu im Veranstaltungskalender des MSC Adenau.

In der Senior Meisterschaft dürfen nur MSC Adenau Mitglieder starten und diese müssen über 18 Jahre alt sein. Somit bietet der MSC Adenau seinen jungen Mitgliedern, die altersbedingt aus dem Jugend Kart ausscheiden, ein weiteres Betätigungsfeld und bindet somit die Jugend weiter am Verein. Aber auch die wesentlich älteren Vereinsmitglieder sind hier startberechtigt, eine Altersobergrenze gibt es nicht. So lag das höchste Alter bei 64 Jahren und es nahmen sogar drei weibliche Personen teil, die mächtig Spaß an diesem Abend hatten.

Doch bevor es richtig losgehen konnte, wurden die 30 Jugendliche und die 30 Senioren vom Vorsitzenden des MSC Adenau Alfred Novotny und vom Jugendreferenten Werner Ballmes begrüßt. Anschließend übernahm Vesna Füllgrabe, die Verantwortliche Person für den Indoor Kart Sport beim MSC Adenau, die Klasseneinteilung.

Die Teilnehmer in der Jugend Meisterschaft wurden gemäß ihrem Alter entsprechend gleichmäßig so auf die drei Alterklassen aufgeteilt, dass die maximale zulässige Kartzahl von zehn Karts je Rennen nicht überschritten wurde.
Anschließend nahmen die Jugendlichen das Training von jeweils acht Minuten unter die Räder.

Rennen 1:

Im Training des ersten Rennens konnte Fabian Klein mit einer Zeit von (33,246 Sek) die Pole vor Raphael Stoll und Raphael Nohles erobern. Nach dem stehenden Start ging es in den ersten Kurven recht eng, aber fair, zur Sache, bevor sich das Feld nach zwei Runden einsortiert hatte. Fabian Klein konnte sich gleich zu Beginn von seinen Verfolgern absetzen und seinen Vorsprung weiter leicht ausbauen. Raphael Stoll versuchte an Fabian Klein dran zu bleiben, was aber mit zunehmender Renndauer schwieriger wurde, so dass er sein eigenes Rennen fuhr um den zweiten Platz zu halten. Lars Bauer kam ebenfalls super zurecht und kämpfte sich von Startplatz vier auf Platz drei. So hieß auch der Zieleinlauf nach 20 Rennrunden und Fabian Klein konnte mit einer Zeit von 32,609 Sek. auch die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.

Rennen 2:

Das Training des zweiten Rennens endete wie folgt: Pole für Tobias Michels mit einer Zeit von (33,222 Sek) vor Andreas Hoffmann und Ruben Schäfer. Der Start des Rennens verlief ebenfalls reibungslos, auch hier das übliche Gerangel in den ersten Kurven um die Plätze. Tobias Michels gewann das Startduell, doch dahinter ging es ziemlich eng zur Sache. Andreas Hoffmann musste sich zuerst gegen Ruben Schäfer und dann gegen Gero Radünz zur Wehr setzen. Bei den nachfolgenden Positionskämpfen gelang es Gero Radünz von Startplatz vier auf Platz zwei zu fahren. Andreas Hoffmann verlor eine Position und fuhr auf dem dritten Platz. Aber keiner der drei Erstplatzierten durfte sich seiner Sache sicher sein, denn bis zum Rennende lagen sie innerhalb einer Sekunde. Bis zum Zieleinlauf nach 24 Rennrunden sollte sich jedoch nichts mehr an den Positionen ändern. Tobias gewann vor Ruben und Andreas. Die schnellste Rennrunde ging mit einer Zeit von 32,819 Sek. jedoch an einen Piloten aus dem Mittelfeld, der am Ende Fünfter wurde: Aaron Jüngling
Rennen 3:

Beim Training der ältesten Teilnehmer verbuchte Lukas Füllgrabe die Pole mit einer Zeit von (32.572 Sek) für sich, vor Achim Hilberath und Marcel Müller. Die ersten drei des Trainings lagen dabei innerhalb von nur 0,3 Sekunden zusammen, was auf ein spannendes Rennen hoffen ließ. Nach dem Start setzten sich Lukas und Achim bereits leicht vom Drittplatzierten Marcel Müller ab. Zunächst fuhr Lukas die schnelleren Rundenzeiten und baute den Abstand zu Verfolger Achim leicht aus. Ab Mitte des Rennens änderte sich die Lage jedoch und Achim begann schneller zu werden. Mit konstant schnelleren Zeiten und der absoluten Tagesbestzeit von 32,541 Sek. kämpfte er sich wieder an Lukas heran. Doch bis ins Ziel sollte der Vorsprung von Lukas reichen, der somit vor Achim den ersten Tagessieg einfahren konnte. Marcel Müller, der sein eigenes Rennen ohne große Zweikämpfe fahren konnte, holte sich den dritten Platz. Im weiteren Feld gab es ein paar geringfügige Platzveränderungen, jedoch keine besonderen Vorkommnisse.

Senior Indoor Kart Meisterschaft

Bei der Senior Meisterschaft erfolgte zunächst ein Training für alle Teilnehmer. Anschließend wurde die Startaufstellung nach den gefahrenen schnellsten Qualifying Runden ermittelt. Die langsamsten Piloten kamen in Rennen eins, die schnellsten Piloten in Rennen drei und alle die übrig geblieben sind in Rennen zwei.
Das Qualifying konnten Mike Löhr (Polezeit: 32,555 Sek.), Dominik Fassbender und Marcel Schumacher für sich entscheiden. Ebenfalls unter die besten Piloten qualifizierten sich Björn Fassbender, Oliver Füllgrabe, Werner Robertz, Valentin Betzen, Enver Abbdulahi und Michael Baur.

Bereits im ersten Rennen der langsamsten Piloten ging es schon recht ordentlich zur Sache. Norbert Klein konnte den Start für sich entscheiden und sich nach und nach bis ins Ziel vom Rest des Feldes absetzen. Auf dem zweiten Platz folgte ihm Hiltrud Ritter, die mit schnellen Rundezeiten den Abstand nicht zu groß werden ließ und somit den zweiten Platz belegte. Albert Wollenweber fuhr in diesem Rennen auf den dritten Platz.

Im Rennen der mittelschnellen Piloten ging es dann richtig zur Sache. Bereits in den ersten Kurven nach dem Start wollte niemand nachgeben, was bereits in der Anfangsphase zu Platzveränderungen führte. Aber auch in den nachfolgenden Runden gab es spannende Positionskämpfe, was bis zum Schluss für Spannung pur sorgte. Auf Grund mehrer Ereignisse auf der Bahn hieß die Reihenfolge wenige Runden vor Schluss auf einmal, Tom Novotny vor Werner Ballmes und Peter Nett. Daran sollte sich nach 30 Rennrunden auch nichts mehr ändern.

Im letzten Rennen des Abends, den schnellsten Piloten der Senior Meisterschaft, ging es um den ersten Tagessieg und um die Podiumsplätze. Nach dem mit Spannung erwarteten Start kam es in den ersten Ecken bereits zu Feindberührungen. Michael Baur, von Platz vier ins Rennen gegangen, wurde unsanft in die Streckenbegrenzung gedrückt und blieb dort hängen. Bis er wieder zum Fahren kam, war für ihn bereits alles gelaufen und er konnte das Rennen abhaken. Derweil zog Mike Löhr an der Spitze des Feldes einsam seine Runden und setzte sich immer weiter von seinen Verfolgern ab. Marcel Schumacher auf Platz zwei, Dominik Fassbender auf Platz drei und Björn Fassbender auf Platz vier lieferten sich bis ins Ziel Stoßstangenduelle. Nur wenige Zentimeter trennten sie nach 30 Runden, der erste Sieger mit der absolut besten Rundenzeit von 32,500 Sek. hieß jedoch Mike Löhr.

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