Grenzschließungen zu Luxemburg sind nicht mehr sachgerecht

Ralf Seekatz, Mitglied des Europäischen Parlaments in Brüssel und stellv. Vorsitzender der CDU/CSU Gruppe sowie Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung und Mitglied im Ausschuss für Justiz und Inneres

Brüssel. Der Europaabgeordnete Ralf Seekatz hat zusammen mit dem luxemburgischen Europaabgeordneten Christophe Hansen und weiteren Abgeordneten aus den Grenzregionen bei der Europäischen Kommission eine schriftliche Anfrage gestellt, um zu überprüfen, ob Grenzschließungen innerhalb des Schengen-Raums ein geeignetes Mittel seien, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Dabei soll überprüft werden, ob es wissenschaftliche Argumente gibt, welche die Grenzschließungen rechtfertigen.

Hierzu äußert sich der Europaabgeordnete Seekatz wie folgt:

„Eine zeitnahe Öffnung der Grenzübergänge zu Luxemburg ist notwendig. Zwar dürfe man im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht nachlassen, aber die Schließung der Binnengrenzen sind mittlerweile nicht mehr sachgerecht. Gut koordinierte, grenzüberschreitende Maßnahmen sind zur Bekämpfung des Corona-Virus wirkungsvoller als Grenzschließungen. Durch die aktuellen Schließungen von Grenzübergängen werden Familien getrennt und Berufspendler müssen weite Umwege fahren. Viele Betriebe auf deutscher Seite sind auf die luxemburgische Kundschaft angewiesen.

Mit Einführung der Tragepflicht von Masken in allen Bundesländern konnte die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Raum deutlich reduziert werden, deshalb sei es wichtig und notwendig so schnell wie möglich die vollständige Funktionstüchtigkeit des Schengen-Raums wiederherzustellen und zur Normalität zurückzukehren“.

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