Julia Klöckner (CDU): „Neues Weinbezeichnungsrecht bietet Chancen für den Steillagenweinbau“

Die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner hat bei Winzern dafür geworben, das neue Weinbezeichnungsrecht für den Steillagenweinbau zu nutzen. Es könnte für die Entwicklung und Kommunikation eines unverwechselbaren gemeinsamen Profils für alle Steillagenweine hilfreich sein, sagte sie am Dienstag in Bernkastel-Kues. Die schwer zu bewirtschaftenden sonnigen, aber oft extremen Hanglagen sind ein Merkmal für die Moselregion.

„Der neue Herkunftsschutz ist nach den EU-Vorgaben neben der Herkunftsbezeichnung zusätzlich an die Erfüllung spezifischer Produktions- und Qualitätskriterien zu knüpfen“, sagte die Weinbau-Expertin, die von einem Weingut in Guldental (Kreis Bad Kreuznach) stammt. Es sei überlegenswert, dass Winzer an Mosel, Saar und Ruwer sich im Blick auf einen möglichen Ursprungsschutz von Steillagen auf einheitliche gemeinsame Mindestkriterien verständigten.

Diese Spezifikationen müssten strengeren Anforderungen genügen als die bereits bestehenden Kriterien für das gesamte Anbaugebiet. Dann wäre eine Basis für eine entsprechende Profilierung gegeben. Alle Erzeuger müssten sich an diese Mindestkriterien halten, sagte Klöckner.
 Ein solches betriebsübergreifendes Konzept könne aber nur funktionieren, wenn alle beteiligten Akteure mit Rebflächen in Steillagen mitmachen – ganz gleich, ob es sich um Fasswein- oder Flaschenweinvermarkter, um ein Weingut, eine Genossenschaft oder eine Kellerei handelt.
 
Klöckner sprach sich ferner vehement für die europäische Verlängerung des Anbaustopps bei der Rebpflanzung über 2015 hinaus aus.

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