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Stadt Wittlich baut Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus

Wittlich. Die Stadt Wittlich geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. An wichtigen Verkehrspunkten hat die Verwaltung gemeinsam mit innogy insgesamt vier neue Ladesäulen für Autostrom aufgestellt. Die Tankstellen für Elektrostrom stehen ab sofort für alle Nutzer der umweltfreundlichen Autos zur Verfügung. Die Ladesäulen befinden sich am Sportzentrum und an den Parkplätzen Rommelsbach, Karrstraße und Talweg.

Zur Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur kam Bürgermeister Joachim Rodenkirch mit Vertretern von innogy am Rommelsbachparkplatz zusammen. „Als Kommune nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir in Wittlich mit diesem Angebot einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen starken Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom in der Region“, erklärte Joachim Rodenkirch.

v.l. Marco Felten (innogy) und Bürgermeister Joachim Rodenkirch betankten symbolisch ein Elektroauto an der neuen Ladesäule für Autostrom am Rommelsbachparkplatz in Wittlich (Foto: David Kryszons/innogy)

Gemeinsam betankte die Gruppe anschließend ein Elektrofahrzeug aus der umweltfreundlichen Flotte von innogy. Neben den vier neuen Ladesäulen für Autostrom gibt es bereits seit mehreren Jahren weitere Elektrotankstellen von innogy im Stadtgebiet am Schlossplatz und am Stadthaus, so dass die Stadt nun über ein attraktives Lade-Netz verfügt. Dieses breite Angebot kommt auch der Verwaltung selbst zugute. Denn seit einigen Wochen können die Mitarbeiter der Stadt das neue Elektroauto der Verwaltung für Dienstfahrten nutzen und somit Strecken umweltfreundlich erledigen. Das Laden des Fahrzeuges ist dabei an der Ladestation an der Verwaltung möglich, die innogy in Partnerschaft mit der Verwaltung aufgestellt hat. Darüber hinaus betreibt innogy an der Gaststätte „Zur Breit“ in der Nähe der A60 zudem den ersten Gleichstrom-Schnelllader für Elektrofahrzeuge in der Region Trier.

„Die neuen Ladesäulen von innogy sind ein weiterer wichtiger Schritt für den Ausbau der Elektromobilität. Wir wollen allen Autofahrern den Umstieg auf die schadstoffarme und CO2-freie Elektromobilität leicht machen“, ergänzte Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy, und fügte hinzu: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende des Jahres wollen wir in der Region Trier zu den bereits 23 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 50 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation,
Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.

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