Corona‐Lockerungen für Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Seniorenzentrum St. Hedwig bedankt sich für Unterstützung in der schweren Zeit

Cochem – Die vergangenen Monate der Corona‐Pandemie waren für die Bewohner von Senioreneinrichtungen nicht leicht. Zum Schutz vor einer Ansteckung waren Besuche wochenlang gar nicht, später nur streng reguliert möglich. Das Verlassen der Einrichtung ohne dringlichen Anlass war nicht erlaubt. Seit dem 1. Juli gelten neue Regelungen: Bewohner können nun öfter Besuch empfangen und die Einrichtung nach Belieben verlassen. Für sie bedeuten die Lockerungen wieder mehr Teilhabe am sozialen Leben. Joachim Siebenborn, Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums St. Hedwig in Cochem, zeigt sich erleichtert: „Die letzten Monate waren für uns alle eine herausfordernde Zeit, die uns nicht nur beruflich eine Menge abverlangt hat. Ziel all der Maßnahmen war und ist es, die
Bewohner so gut wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen, jedoch war die Isolation eine große Belastung für Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende. Umso dankbarer sind wir, dass es in den vergangenen Monaten viele kleine Aufmerksamkeiten und Unterstützung von außen gab, die uns allen
in dieser Zeit geholfen haben.“

Foto: Seniorenzentrum St. Hedwig, : Werner Erdel musizierte im Innen- und Hinterhof für die Bewohner

Zum Beispiel spendete die Ehrenamtliche Initiative für Neuzugezogene Moselkrampen unter Leitung von Petra Sehl zusätzliche Mund‐Nasen‐Bedeckungen. Verbandsbürgermeister Wolfgang Lambertz brachte ebenfalls Behelfsmasken vorbei. Die Teams der Gelateria Fratelli Bortolot aus Cochem und vom REWE Hundertmark aus Kaisersesch sorgten mit Milch, Joghurt, Eis und Schokoladen‐Osterhasen auf andere Weise für das leibliche Wohl.

Der ehemalige Verbandsbürgermeister Helmut Probst, der SPD‐Abgeordnete Benedikt Oster, die Schüler der Grundschule in Dohr und der Berufsschule Cochem, das Jugendrotkreuz Cochem, die Cochemer Klosterbergzwerge, Familien aus Rheinland‐Pfalz und sogar Hessen – sie alle zauberten den Senioren mit ihren Briefen, Karten oder gebastelten Grüßen ein Lächeln ins Gesicht. Für zusätzliche musikalische Unterhaltung sorgten der Ehrenamtliche Werner Erdel, Holger Queck als „Käpt’n Holi“, Drehorgelspieler Alfred Zilles sowie Wolfgang Schulte und Helmut Martini vom Landespolizeiorchester Rheinland‐Pfalz. Stücke von Heinz Erhard gaben Kirsten Roscher und Stefan Hilken von der „Freilichtbühne am schiefen Turm“ zum Besten.

Es war also trotz Corona‐Beschränkungen allerhand los im Seniorenzentrum St. Hedwig. „Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Spendern, Bastlern, Musikern und anderen Unterstützern bedanken, die uns selbst und unseren Bewohnern in den vergangenen Monaten eine Freude bereitet haben. Das
ganze Team ist gerührt von so viel Hilfsbereitschaft“, erklärt Joachim Siebenborn.

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