Der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel stellt folgende drei Veranstaltungen und Exkursionen vor: KW 30

So. 19.07.2020 um 08:00 Uhr • Dauer ca. 5h

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Früh morgens wollen wir gemeinsam über das Elbachtal, einem ehemaligen Lavastrom der Mosenberg Vulkan-Gruppe, nach Bettenfeld in den Frühling/Sommer wandern. Nach einer ausgiebigen Stärkung beim Frühstück im Landgasthof Weiler führt uns unser Weg zu einem geologischen Highlight, der kohlensäurehaltigen Mineralwasserquelle „Dreisborn“, einem sogenannten Sauerbrunnen – in der Eifel auch gerne „Drees“ genannt. Dieser konnte mit Hilfe von Fördergeldern des Natur- und Geopark Vulkaneifel 2014 neugestaltet werden. Nach einer kleinen Trinkpause geht es weiter zu dem am Fuße des Mosenbergs gelegenen Horngraben, welcher mit einem fantastischen Blick in die Wolfsschlucht mit ihren Basaltsäulen mündet. Nach einem sanften Abstieg ins Tal der „Kleinen Kyll“ führt uns unser Weg über die Germanenbrücke zurück nach Manderscheid.

Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Preis: 10,00 € pro Person inkl. Frühstück,

Treffpunkt: 54531 Manderscheid, Infotafel am Ceresplatz (Kreisverkehr),

Info/Anmeldung (erwünscht): Reimund Schmitz, Tel. 06572 1361, Mobil: 0170 2843412, info@eifel-gaestefuehrungen.de

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 Do. 23.07.2020 um 15:00 Uhr • Dauer ca. 1½h

Welcher (Vulkan-)Stein ist das?

Die Eifel ist „steinreich“. Der Abbau besonderer Steine in der Eifel ist schon seit keltischer Zeit belegt: Basalte für die Mahl- und

Mühlsteine. Im Mittelalter wurden zahlreiche Kirchen & Klöster aus Eifeler Stein erbaut. Nach dem Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau der Städte großmaßstäblich aus Bimssteinen des Laacher See-Vulkans. In Sichtweite des Pulvermaares steht ein Vulkanberg, der viel „Schlacke“ und „Bomben“ auswarf: Lava in rot, gelb, grau bis schwarz. Am Pulvermaar selbst finden wir Asche & Lapill als Auswürflinge en miniature. Die meisten Bomben haben einen Kern und wahren ein Geheimnis, die seltenen sogar aus Kristallen (Halbedelsteinen). All diese Formen & Farben in die Hand zu nehmen und von Schiefer, Grauwacke, Sandstein, Kalk u.a. zu unterscheiden, das soll hier spielerisch möglich sein. Natürlich wird auch erzählt, wie und wann diese Steine sich bildeten: eine kleine Zeitreise vom 400 Mio. Jahre alten Schiefer zum nur wenige Jahrtausende alten Vulkan.

Für alle Altersklassen geeignet.

Preis: Erw. 8,00 €, Kinder u. Jugendl. 4,00 €, Kind bis 9 J. frei

Treffpunkt: 54558 Gillenfeld, Gästehaus / Rezeption im Feriendorf Pulvermaar

Info: Dr. Frank G. Fetten (Prähistoriker), Mobil: 0172 88 79 345, E-Mail: info@feriendorf-pulvermaar.de, Anmeldung nicht erforderlich, Mindestteilnehmerzahl: 1 Fam. oder 2 Erwachsene

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 Fr. 24.07.2020 um 10:00 Uhr • Dauer ca. 3½h

Wo einst Korallen lebten… die Gerolsteiner Dolomiten

Foto: Naturpark und
UNESCO Global Geopark Vulkaneifel

Ein subtropisches Flachmeer in der Eifel? Flirrende Hitze, sanftes Meeresrauschen. In dem warmen, sonnendurchfluteten Meereswasser wächst und verzweigt sich die Koralle wie die Äste eines Baumes in Richtung Licht. Tropische Riffe: Gärten der Ozeane – unterseeische Paradiese! Riffbildner wie Korallen und Stromatoporen schufen vor 380 Mill. Jahren diese phantastische Unterwasserwelt mit ihrer bizarren Schönheit. Wir können diese Riffe heute in versteinerter Form bewundern – die Gerolsteiner Dolomiten! Ein Vulkan und doch kein Vulkan? Wo hauste der Neandertaler? Wer ist Caiva? All diese Fragen beantworten wir auf unserer Zeitreise durch die Jahrmillionen. Tauchen Sie ein in die bunte Welt der tropischen Riffe. Lassen Sie sich entführen in die „heiße“ Vergangenheit der Eifel. Erfahren Sie Interessantes über 200.000 Jahre Menschheitsgeschichte rund um Gerolstein.

Teilweise schmale, steile Pfade: der Weg ist für Kinderwagen nicht geeignet.

Preis: Erw. 9,00 € , Kinder > 10 J.) 4,00 €, Gruppen (10-20 Pers.) 100,00 €, Kleingruppen (1-6 Pers.) 60,00 €, 7.-9. Pers. + 10,00 €

Treffpunkt: 54568 Gerolstein, Brunnenplatz

Info/Anmeldung: Hanne Hebermehl, Tel. 06591 7140, Mobil 0151 22828200, E-Mail: hanne.hebermehl@t-online.de

 

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