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Die Afrikanische Schweinepest ist kurz vor unserer Haustür!

In Belgien hat sie sich schon ausgebreitet, die Afrikanische Schweinepest. In den Wäldern unserer Nachbarn sind bislang rund 600 Wildschweine mit dem Virus infiziert. Das melden die belgischen Behörden. Dieser Virus kann auf Hausschweine übergreifen. In Deutschland ist diese Tierkrankheit bislang noch nicht aufgetreten. Doch nun steht sie direkt vor unserer Haustüre. Deshalb bereiten sich die Landkreise und die Landwirte dort mit geeigneten Schutzmaßnahmen vor.

Entwarnung gibt es für die Gesundheit von Menschen. Die Afrikanische Schweinepest ist aktuell weder von einem Haus- noch vom Wildschwein auf den Menschen übertragbar. Keine Sorge, selbst wenn infiziertes Schweinefleisch gegessen wird, bricht die Krankheit beim Menschen nicht aus.

Um Schweinefleisch möglichst gesund zu genießen, ist eine Gartemperatur im Inneren von mehr als 70 Grad über zwei Minuten hinweg zu empfehlen. Das Fleisch sollte in der Mitte nicht mehr rosa sein. Bitte achten Sie beim Kauf von Schweinefleisch auch darauf, dass die Kühlkette beim Transport nicht unterbrochen und das Fleisch separat gelagert wird.

Die Afrikanische Schweinepest ist nicht zu verwechseln mit der Schweinegrippe, die Deutschland im Jahr 2009 erreicht hat. Da die Afrikanische Schweinepest bislang nicht auf den Menschen übertragbar ist, besteht kein gesundheitliches Risiko. Gegen die Schweinepest gibt es keine Impfung.

EAZ Eifel-Zeitung – Regionale Nachrichten aus Eifel und Mosel der Landkreise Vulkaneifel, Daun, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Ahrweiler-Adenau, aus Politik, Wirtschaft, Tourismus, Polizei und Sport.