EAZ-Buchtipp!

Gewinn ist das entscheidende Maß für unternehmerischen Erfolg. Doch kein Buch widmet sich fokussiert dem Thema Gewinn. Wenn Sie auf amazon.de „Gewinn“ aufrufen, werden Sie feststellen, dass es bisher kein „pures“ Gewinnbuch gibt! Mit seinem neuen Buch „Am Gewinn ist noch keine Firma kaputtgegangen“ füllt der aus Hasborn stammende Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Herman Simon diese Lücke.

Deutsche Unternehmen schneiden bei internationalen Gewinnvergleichen sehr schlecht ab. Das ist eine sehr ernste Bedrohung. Sein Anliegen ist, mit diesem Buch deutsche Firmen zu einer entschiedeneren Gewinnorientierung zu bewegen.

Ausgewählte Highlights in diesem Buch: Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn das Unternehmen alle vertraglich vereinbarten Ansprüche von Mitarbeitern, Lieferanten, Banken, sonstigen Gläubigern und des Staates befriedigt hat.
Die Gewinnmargen werden von den Verbrauchern um das 6-7fache überschätzt. Deutschland: Verbraucher vermuten Nettogewinnmarge von 22,6%, tatsächliche Marge 3,2-3,4%; USA: Verbraucher vermuten Nettogewinnmarge von 31%, tatsächliche Marge 4,9-6%

Deutsche Unternehmen sind sehr gewinnschwach. Das einzige DAX-Unternehmen mit einer Nettogewinnmarge von mehr als 20% ist die Deutsche Börse mit 32% – wohl ein monopolartiger Sonderfall. Hidden Champions sind mit 8% Nettomarge etwa 2,5mal besser als der deutsche Durchschnitt. Es gibt auch in Deutschland Unternehmen mit mehr als 20% Nettomarge, 25 davon konnte ich finden.

Bei der Eigenkapitalrendite schneiden deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich besser ab. Das wird aber mit höherer Verschuldung, also höherem Risiko, erkauft.

Gewinnmaximierung ist das Gegenteil von Verschwendung, man kann auch sagen „die Minimierung von Verschwendung“. Ursachen der deutschen Gewinnschwäche
– Falsche Ziele (nur 28% gewinnorientiert, die Hälfte ist volumenorientiert)
– Falsche Incentives (z.B. Umsatzprovisionen, Optionen)
– 6 x so viele Manager kennen den Umsatz wie den Gewinn
– Falsche Branche/Dominanz reifer Branchen
– Verzettelung/übertriebene Diversifikation
– Scaling Up-Schwäche (kleiner Heimatmarkt, geringes Kapitalangebot)
– Gesamtverantwortung des Vorstandes
– Mitbestimmung
– Zu weiche Banken
– Negative Besetzung des Wortes Gewinn

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