Eltern- und Schülervertretung fordern Booster für Lehrer

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die saarländische Landesschülervertretung und die Landeselterninitiative für Bildung fordern vom Sozialministerium die Organisation von Booster-Impfungen für das Schulpersonal. Innerhalb der kommenden beiden Wochen müssten dazu mobile Impfteams in das Umfeld von Schulen geschickt werden, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung. Es solle auch aktiv dafür geworben werden, dass sich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern und noch nicht geimpftes Lehrpersonal impfen lassen.

Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht mehrere Beschwerden wegen der im Frühjahr verhängten Bundesnotbremse abgewiesen. Das Gericht bestätigte damit auch die Rechtmäßigkeit der Schulschließungen.

Mit seinem Beschluss habe das Bundesverfassungsgericht erstmals ein Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat auf schulische Bildung anerkannt. Beide Organisationen leiteten aus dieser Entscheidung eine Verpflichtung für das Personal an Schulen ab, sich impfen zu lassen. Besonders Lehrkräfte hätten eine Vorbildfunktion. Es müsse alles daran gesetzt werden, dass der Schulbetrieb aufrechterhalten bleiben könne und das Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat auf schulische Bildung gewährleistet werde.

 

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