Land bietet Dörfern Geld für digitale Projekte

Erfurt (dpa/th) – Thüringens Infrastrukturministerium hat einen Fördertopf mit insgesamt 4,2 Millionen Euro für digitale Projekte in Dörfern und kleinen Städten aufgestellt. Das Geld könne von den Kommunen bis Mitte Januar 2022 abgerufen werden, teilte das Ministerium am Montag in Erfurt mit.

Mit dem Geld könnten beispielsweise digitale Nachbarschafts- und Ehrenamtsplattformen für die Dorfgemeinschaften, digitale Litfaßsäulen oder Schulungen für Kinder und Senioren finanziert werden, sagte Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij (Linke).

Gespeist würde das Förderangebot aus zwei unterschiedlichen Programmen, eines mit einem Volumen über 1,7 Millionen Euro richte sich an Orte und Ortsteile mit bis zu 10 000 Einwohnern. Umzusetzende Projekte können sich über die Jahre 2022 und 2023 erstrecken.

«Studien zeigen, dass der Wunsch vieler Menschen, aufs Land zu ziehen, oft an den technischen Bedingungen im ländlichen Raum scheitert», so die Ministerin. Smarte Dörfer, die Wege finden würden, mit digitalen Informations-, Austausch- und Bildungsangeboten das Leben für alle im Ort zu erleichtern, könnten dem demografischen Wandel trotzen.

 

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