Fachbereich Gesundheit klärt zu sexuell übertragbaren Krankheiten auf

Wittlich. Auch zum diesjährigen Welt-Aids-Tag ist der Fachbereich Gesundheit mit seinen Aufklärungs- und Präventionsangeboten aktiv. Bereits Anfang November waren die Aids-Fachkräfte des Fachbereichs Gesundheit gemeinsam mit der Aids-Hilfe Trier an der Realschule plus/IGS Salmtal, der Realschule plus Manderscheid und der Burg-Landshut-Schule Bernkastel-Kues. Dort klärten sie die Schüler über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten, Präventions- und Schutzmöglichkeiten auf.

Rund um den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember klärt der Fachbereich Gesundheit in der Zeit vom 28. November bis zum 12. Dezember mit Infoständen in den publikumsintensiven Bereichen der Kreisverwaltung in Wittlich ebenfalls über HIV und sexuell übertragbare Krankheiten und Präventionsmöglichkeiten auf. An den Infotischen im Bereich der KFZ-Zulassung und Führerscheinstelle, im Bereich der Ausländerbehörde und Jagd-/Waffenbehörde (alle Kurfürstenstr. 16, Wittlich) sowie im Foyer des Gesundheitsamtes (Kurfürstenstr. 67, 54516 Wittlich) können sich Interessierte anonym an Hand von ausführlichen Informationsmaterialien informieren. Zum Teil liegen die Informationen in verschiedenen Sprachen vor.

Darüber hinaus bietet der Fachbereich Gesundheit als dauerhaftes Angebot kostenlose und anonyme Beratungen an, in denen über sexuell übertragbare Krankheiten informiert, aufgeklärt und beraten wird.

Das Angebot umfasst:
-persönliche Beratung durch Fachkräfte des Gesundheitsamtes
– anonymer und kostenloser HIV-Antikörper-Test
– Betreuung von Einzelpersonen und Angehörigen
– Vermittlung von Hilfen
– medizinische und psychosoziale Behandlungs- und Betreuungsangebote
– kostenlose Abgabe von Informationsmaterial

Beratungstermine sind im Gesundheitsamt in Wittlich sowie in der Außenstelle des Gesundheitsamts in Bernkastel-Kues möglich. Eine vorherige Terminabsprache wird empfohlen.

Ansprechpartner:
– Blutentnahme/HIV-Test: Carmen Faber-Rohr, Tel.: 06571/14-2451, E-Mail: Carmen.Faber-Rohr@Bernkastel-Wittlich.de
– Beratung: Doris Steines, Tel.: 06571/14-2464, E-Mail: Doris.Steines@Bernkastel-Wittlich.de
– Beratung in der Außenstelle des Fachbereichs Gesundheit, Saarallee 6, 54470 Bernkastel-Kues: Edwin Berg, Tel: 06531/500-628, E-Mail: Edwin.Berg@Bernkastel-Wittlich.de

Das Angebot ist kostenfrei und kann jederzeit anonym in Anspruch genommen werden.

Welt-Aids-Tag am 01.12.2013

Seit 1988 findet jährlich am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag statt, an dem zu Solidarität mit Menschen mit HIV (human immunodeficiency virus = Humanes Immundefizienz-Virus) aufgerufen und der Menschen gedacht wird, die an den Folgen von AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome = „erworbenes Immundefektsyndrom“) gestorben sind. Der Welt-Aids-Tag war der erste weltweite Tag zu einem Gesundheitsthema. In Deutschland arbeiten die Nichtregierungsorganisationen Deutsche AIDS-Hilfe und Deutsche AIDS-Stiftung mit dem Bundesministerium für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und lokalen Partnern, beispielsweise den kommunalen Gesundheitsämtern zusammen, um über HIV und Präventionsmöglichkeiten aufzuklären. Neben der Aufklärung über HIV und andere STD (sexually transmited diseases = sexuell übertragbare Krankheiten) wird am Welt-Aids-Tag besonders für Solidarität mit den etwa 78.000 Menschen in Deutschland und mehr als 35 Mio. Menschen weltweit geworben, die mit HIV und AIDS leben.

Seit 1991 ist der Welt-Aids-Tag eng verbunden mit der Roten Schleife als Zeichen für Solidarität mit HIV-positiven Menschen. Der besondere Fokus der Kampagne zum Welt-Aids-Tag 2013 liegt auf dem Thema „HIV & Arbeit“. Rund zwei Drittel der Menschen mit HIV arbeiten, schätzen Experten. Dabei sind sie im Durchschnitt genauso leistungsfähig wie ihre Kolleginnen und Kollegen. Dennoch befürchten viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, dass Menschen mit HIV nicht voll einsetzbar sind. Und immer noch sind Mobbing oder ein „Karriereknick“ reale Gefahren. Denn obwohl man sich beim alltäglichen Umgang nicht anstecken kann, gibt es noch Angst vor Ansteckung am Arbeitsplatz. Um das Thema noch weiter in die Gesellschaft tragen zu können, werden seit 2012 Unternehmen, Institutionen oder Verbände als Partner gesucht, die den Welt-Aids-Tag unterstützen – sei es durch Auslage von Informationsmaterialien oder Initiierung von Aktionen.

Weitere Informationen: www.welt-aids-tag.de<http://www.welt-aids-tag.de/>,
www.gib-aids-keine-chance.de<http://www.gib-aids-keine-chance.de/>, www.aidsstiftung.de<http://www.aidsstiftung.de/>,

www.aidshilfe.de<http://www.aidshilfe.de/>

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