Hermeskeil erhält 450.000 Euro für die Entwicklung des Stadtkerns

Innenminister Roger Lewentz und Stadtbürgermeisterin Lena Weber (Bildquelle: Stadt Hermeskeil)

Hermeskeil. Die Stadt Hermeskeil im Landkreis Trier-Saarburg erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ weitere 450.000 Euro an Städtebaufördermitteln für die laufende Entwicklung des Stadtkerns, wie Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an Stadtbürgermeisterin Lena Weber mitgeteilt hat. Land und Bund unterstützen seit 2018 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither 337.500 Euro bereitgestellt.

Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Stadtkern Hermeskeil“ finanzieren. „Hermeskeil will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungsmaßnahmen sowie die Umgestaltung des Donatusplatzes einschließlich der angrenzenden Verkehrsflächen einsetzen. Daneben sollen weitere private Modernisierungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Maßnahmen stärken den Stadtkern insgesamt und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um den Bereich langfristig voranzubringen und für die Zukunft zu stärken“, so Lewentz.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Damit verbunden geht es in den geförderten Innenstädten und Stadtquartieren häufig um die Bewältigung von Leerständen oder Brachflächen, mit denen eine nachlassende Attraktivität für Bürgerinnen und Bürger einhergeht. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln.

Die Städtebauförderung umfasst differenzierte Förderprogramme für unterschiedliche städtebauliche Herausforderungen. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch Investitionsprogramme für soziale Infrastruktur und Sportstätten abgerundet. „Das Fördersystem hat sich bestens bewährt, um Innenstädte aufzuwerten und sie als Quartiere zum Wohnen und Arbeiten attraktiv zu gestalten“, so Minister Lewentz. Er hob hervor, dass das Land den Städten und Gemeinden als Partner für eine attraktive, bürgernahe und zukunftsorientierte Stadtentwicklung zu Seite stehe.

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