Baldauf: Mehr Transparenz bei Vergabe von Impfterminen

Mainz (dpa/lrs) – CDU-Fraktionschef Christian Baldauf hat von der rheinland-pfälzischen Landesregierung mehr Transparenz bei der Vergabe von Impfterminen gefordert. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) habe bislang nicht hinreichend erklären können, «warum es immer mehr Fälle gibt, in denen bei Betroffenen der Eindruck entsteht, dass die Priorisierung aus unerfindlichen Gründen zu ihren Lasten durchbrochen wird», kritisierte er am Donnerstag.

Dies nur mit regionalen Unterschieden bei der Abarbeitung einzelner Priorisierungsgruppen beziehungsweise dem Vorziehen einzelner Gruppen wie beispielsweise Lehrern zu begründen, greife angesichts «der Vielzahl der vorliegenden Beschwerden» zu kurz, sagte Baldauf. «Mittlerweile erreichen uns täglich Schreiben von Menschen, die plausibel auf Unstimmigkeiten hinweisen, die sie als ungerecht empfinden», erklärte er.

Bätzing-Lichtenthäler hatte am Mittwoch eingeräumt, dass in einigen der 32 rheinland-pfälzischen Impfzentren schon Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 an der Reihe seien, während in anderen noch Menschen aus Gruppe 2 auf einen Termin warteten. Als Grund dafür nannte sie unter anderem «regionale Unterschiede».

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