Kritik an Schulsoftware: Frist für Dateneingabe verlängert

Mainz (dpa/lrs) – Nach Kritik an einem neu eingeführten Programm zur Schulverwaltung hat das Bildungsministerium die Frist für die Abgabe der Daten verlängert. «Weit über die Hälfte der Schulen hat ihre Daten schon hochgeladen oder so vorbereitet, dass sie hochgeladen werden können», sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag in Mainz.

Die Testläufe mit dem Schulverwaltungsprogramm hätten gut funktioniert, sagte die Ministerin. Es habe aber technische Schwierigkeiten beim Hochladen der statistischen Daten, etwa zur Zahl der Schülerinnen und Schüler, gegeben. Daher wurde der Abgabetermin auf den 6. Dezember verschoben. Dieses Vorgehen sei mit allen Beteiligten abgestimmt, darunter auch Hauptpersonalräte, Schulaufsicht und das Statistische Landesamt. Das Programm ist ein zentraler Teil der Schulverwaltungssoftware edoo.sys, die in Rheinland-Pfalz seit 2017 schrittweise eingeführt wird.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) kritisierte, das Programm habe zu «einem deutlichen Anstieg der Mehrbelastung von Schulleitungen» geführt. Der zum Deutschen Beamtenbund gehörende Verband forderte die Abschaffung von edoo.sys.

 

 

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