Schulleiter im Land immer unzufriedener

Mainz (dpa/lrs) – Immer mehr Schulleiter in Rheinland-Pfalz sind unzufrieden mit ihrem Beruf. Das geht aus der neuen Forsa-Umfrage des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) hervor, die am Freitag in Mainz vorgestellt wurde. Demnach seien die hohe Arbeitsbelastung, der Lehrkräftemangel und der hohe Aufwand an Bürokratie die drei größten Probleme an rheinland-pfälzischen Schulen. «Die Politik ignoriert die Realität an den Schulen und bürdet den Schulleitungen immer mehr Aufgaben auf», sagte Lars Lamowski, stellvertretender Landesvorsitzender des VBE Rheinland-Pfalz. Er stelle eine «große Betroffenheit» unter den Schulleitern im Land fest.

Laut der Umfrage würden zwei Drittel der befragten Schulleiter den Beruf «wahrscheinlich nicht» oder «auf keinen Fall» weiterempfehlen. «Bei knapp 60 Prozent der Kolleginnen und Kollegen erhält die Schulpolitik die Note Fünf oder gar Sechs. Das zeigt klar die Enttäuschung an den Schulen», sagte Oliver Pick, ebenfalls stellvertretender Landesvorsitzender des VBE. Der Verband fordert für die Verbesserung der Situation unter anderem mehr Personal für die Unterstützung der Schulleiter.

 

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