Studie: Rheinland-Pfalz fehlen etwa 43.000 Grundschulplätze

Mainz (dpa/lrs) – Um ab dem Schuljahr 2029/30 den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Grundschüler erfüllen zu können, muss das Land Rheinland-Pfalz einer Studie zufolge zwischen 1200 und 2500 neue Vollzeitstellen schaffen. Die Investitionsausgaben für die neuen Plätze belaufen sich nach Berechnungen des Deutschen Jugendinstituts in München und der TU Dortmund auf bis zu 250 Millionen Euro.

Dabei gehen die Forscher davon aus, dass die Zahl der Grundschulkinder von 142.000 im Jahr 2019 um 13 Prozent auf rund 160.000 im Jahr 2029 zunimmt. Für sie müssen den Angaben zufolge landesweit zwischen 32.000 und 43.000 neue Plätze geschaffen werden – je nachdem, wie viele Eltern einen Ganztagesplatz für ihr Kind dann tatsächlich in Anspruch nehmen. Derzeit nutzen 55 Prozent der Eltern das Angebot.

Ab 2026 wird der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule deutschlandweit schrittweise eingeführt – so haben es Bundestag und Bundesrat im September beschlossen. Der Bund hat den Ländern zugesagt, den Ganztagsausbau mit bis zu 3,5 Milliarden Euro für die Infrastruktur zu unterstützen und sich an den laufenden Kosten dauerhaft zu beteiligen.

 

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