Verteidigungspolitiker Dr. Tobias Lindner inspiziert Fliegerhorst Büchel

Büchel. Der Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verteidigungsausschuss Dr. Tobias Lindner (Bündnis 90/Die Grünen) hat am 09. Juli 2015 das Taktische Luftwaffengeschwader 33 besucht. Auf dem Fliegerhorst Büchel informierte er sich über die Einsatzmöglichkeiten des TORNADO-Geschwaders und dessen infrastrukturelle Herausforderungen. Für den 33-jährigen Politiker aus der Südpfalz war es der erste Besuch im Taktischen Luftwaffengeschwader 33: „Es ist mir als Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages wichtig, die großen Bundeswehrstandorte in meinem Heimatbundesland Rheinland-Pfalz zu kennen“. Mit Blick in die Zukunft wolle er wissen, wie sich dieser große Verband in Zukunft entwickeln werde, sagte Lindner.

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Begleitet wurde Lindner von der rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Katharina Binz, seinem Wahlkreismitarbeiter Tim Rosar (Wahlkreis Südpfalz) sowie dem Mitglied im Kreisvorstand der Cochem-Zeller Grünen, Joscha Pullich. Begrüßt und eingeführt in Geschichte, Organisation und Aufgaben des Luftwaffenverbandes wurde die Delegation von Geschwaderkommodore Oberst Andreas Korb. „Wir sind derzeit der einzige Verband der Luftwaffe, der Luftangriffe gegen Ziele am Boden fliegen kann. Damit sind wir ein wichtiges Instrument der Politik“, sagte Korb dem Verteidigungspolitiker mit Blick auf die aktuellen Krisenherde in und um Europa. Der Verteidigungsausschuss übt parlamentarische Kontrolle über die Bundeswehr aus und bereitet Beschlüsse des Bundestages auch zum Einsatz der Streitkräfte vor.

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Bei seiner Führung über den Fliegerhorst informierte sich Lindner eingehend über die in Büchel stationierten TORNADO-Jagdbomber, deren technische Instandhaltung und die Ausbildung der fliegenden Besatzungen. Im Fokus standen dabei die modernisierte Version des Kampfflugzeuges und dessen erweiterte Einsatzmöglichkeiten. „Hier habe ich zum ersten Mal Gelegenheit, mir einen TORNADO vor Ort anzuschauen und erklären zu lassen“, sagte Lindner.

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Bereits im vergangenen Jahr durch den vormaligen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP) begutachtet, schaute sich Lindner auch Gebäude und Unterkünfte auf dem Fliegerhorst an. Er machte sich persönlich ein Bild von den Lebens- und Arbeitsumständen und ließ sich Ausrüstung und Wohnstuben der Soldaten der Sicherungsstaffeln zeigen. Dabei verschaffte sich Lindner einen Überblick, welche der zahlreichen Bau- und Ausrüstungsprojekte inzwischen erfolgreich abgeschlossen sind und wo weiterhin Handlungs- und Investitionsbedarf besteht. Im Gespräch mit Vertretern der Soldaten und zivilen Beschäftigten des Geschwaders vertiefte der Parlamentarier seine Eindrücke vom Luftwaffengeschwader und sagte zu, deren Anliegen in Berlin vertreten zu wollen.

MK_20150709_4Autor: Thomas Müller

Bilder: Markus Kroth

 

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