„Emma im Roboterland“: Malu Dreyer zeichnet Kitas aus Ulmen und Lutzerath aus

Ulmen / Lutzerath. Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeichnete am 18. Oktober in der Mediathek Ingelheim drei rheinland-pfälzische Kita-Teams aus, die im Wettbewerb „Emma im Roboterland“ methodisch ausgefeilte, kreative Projekte der frühkindlichen Medienbildung durchgeführt hatten. Die Kita St. Matthias aus Ulmen, die Katholische Kita in Lutzerath und die Städtische Kindertagesstätte Ernst-Reuter-Siedlung aus Ludwigshafen teilen sich den ersten Platz in dem Wettbewerb, der von medien+bildung.com, der Bildungstochter der LMK Medienanstalt Rheinland-Pfalz, initiiert und organisiert wurde.

Erzieherinnen und Erzieher und auch einige Kinder aus teilnehmenden Einrichtungen des Projektwettbewerbs „Emma im Roboterland“ waren am 18. Oktober in die Mediathek Ingelheim gekommen, um drei Preisträger-Kitas zu feiern.

Sieben Kindertagesstätten aus Rheinland-Pfalz und eine saarländische Kita hatten sich im Laufe der vergangenen 12 Monate intensiv und kindgerecht mit dem Thema Robotik und mit Grundbegriffen des Programmierens auseinandergesetzt. Grundlage war der kleine Holzroboter Cubetto; das Lernspielzeug und ergänzende pädagogische Materialien hatte medien+bildung.com, die Bildungstochter der LMK Medienanstalt Rheinland-Pfalz, den teilnehmenden Kitas zur Verfügung gestellt.

Kita Ulmen

Eine Fachjury aus Prof. Dr. Wolfgang Beudels (Hochschule Koblenz), Daniele Darmstadt (Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen) und Susanne Benz (Kinderbuchautorin, „Das Schaf Emma“) hatte die Qual der Wahl, aus acht medial kreativ aufbereiteten Projektdokumentationen die drei überzeugendsten Projekte auszuwählen und damit drei Preisträgerinnen zu küren:

  • die Kita St. Matthias in Ulmen mit „Emma und Cubetto im Weltall”
  • die Katholische Kita in Lutzerath mit „Emma und Cubetto im Schnee“
  • und die Städtische Kindertagesstätte Ernst-Reuter-Siedlung in Ludwigshafen mit „Die Schulanfänger entdecken das Roboterland“
Kita Lutzerath

Die Auszeichnung der drei Kitas nahm Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor, die auch Schirmherrin des Wettbewerbs war. „Rheinland-Pfalz ist das Land der guten Bildung und Betreuung. Für mich gilt: Gute Bildung von Anfang an. Bereits den Kleinsten bringen wir spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit digitaler Technik und Medien bei. Meine Landesregierung fördert die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten und die Weiterbildung der Erzieher und Erzieherinnen,“ erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der LMK Medienanstalt Rheinland-Pfalz, hob das hohe Niveau der Kita-Projekte hervor: „Wer heute von Robotern spricht, redet nicht von Science Fiction. Der Wettbewerb ‚Emma im Roboterland‘ ist lebensweltorientiert: Viele Kinder kennen Staubsaug- oder Rasenmähroboter von zuhause. Die teilnehmenden Kindereinrichtungen bereiten ihre Kinder altersgerecht auf ein selbstbestimmtes Leben vor, in dem digitale Technik eine große Rolle spielen wird. Mich hat vor allem überzeugt, mit wieviel Kreativität und Spaß sich die Kitagruppen das Thema Robotik erobert haben.“

Die Jury des Wettbewerbs war begeistert von der Geschichte rund um Emma und Cubetto im Weltall, die sich die Erzieherinnen und die Kinder der Kita St. Matthias aus Ulmen gemeinsam ausgedacht hatten. Alle Teilgeschichten vom Weltraumflug über die Raumschiff-reparatur bis zum Weltraumfußball passen zum faszinierenden Oberthema „Weltall“. Dieses Thema wurde in vielen Facetten entsprechend der Projektidee erarbeitet. Außerdem fand die Jury die sehr kreativen und innovativen Lernszenarien der Kita St. Matthias besonders erwähnenswert. Die Erzieherinnen in Ulmen hatten unterschiedliche Bildungsbereiche in ihr Projekt einbezogen: Naturwissenschaften, Kreativität und Kunst, Sprache, Technik. Die Jury freute sich über den hohen Eigenanteil und die echte Beteiligung der Kinder in Ulmen.

Mit „Cubetto und Emma im Schnee“ hat die Katholische Kita aus Lutzerath eine gut geplante und strukturierte Geschichte rund um das Schaf Emma und den kleinen Holzroboter Cubetto entwickelt. Die Jury zeigte sich begeistert von den vielfältigen eigenen Materialien, die passend zur Geschichte entstanden, und den positiven Aussagen von Kindern und Eltern über das Projekt, die das Team in Lutzerath sammeln konnte. Besonders hob die Jury die sorgfältige Planung, die detaillierte Ausarbeitung und die professionelle Präsentation hervor. Das „Emma-und-Cubetto-Lied“, das die Kinder der Kita Lutzerath nach Ingelheim mitgebracht hatten, setzte der Preisverleihung einen Glanzpunkt auf.

Die Kita-Teams aus Ulmen und Lutzerath waren mit Erzieherinnen, Erziehern und einer kleinen Kindergruppe zur Preisverleihung gekommen. Die drei prämierten Kitas erhielten jeweils ein „Emma-und-Cubetto“-Set zum Verbleib, die weiteren fünf teilnehmenden Kitas einen kleinen Anerkennungspreis. Die teilnehmenden Erzieherinnen und Erzieher zeigten sich motiviert, die kindgerechte digitale Bildung in ihren Einrichtungen weiter auszubauen.

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