Leserbrief: Ausgetrickst von den Biotonnen-Gegnern?

Entscheidung gegen die Biotonne ist längst gefallen!

Region. Bürgerbegehren zulässig? Bürgerbegehren unzulässig? Bald Bürgerbefragung durch den Landrat? Diese Fragen sind eigentlich völlig unerheblich und nicht mehr relevant. Der Landrat möchte nun anstelle eines laut Landeskreisordnung § 11e vorgesehenen Bürgerentscheids eine Bürgerbefragung durchführen. Bei dieser Bürgerbefragung fordert er ein Quorum von 51 %, das wären über 25.000 Stimmen von ca. 50.000 Wahlberechtigten. Bei einem Bürgerentscheid werden lediglich 15 % Zustimmung gefordert, also nur 7.500 Stimmen. Das aktuelle Bürgerbegehren hat bereits eine Zustimmung von 22 %, entsprechend über 11.000 Stimmen/Unterschriften, erreicht. Das macht einen Bürgerentscheid oder eine Bürgerbefragung vollkommen überflüssig. Weiterlesen

Wer sagt die Wahrheit im Biotonnen Skandal?

Aussagen der Kreisverwaltung Daun und der ADD Trier widersprechen sich

Nachdem die Bürgerinitiative „Mehr-Bürgerwille“ mehr als 11.000 Unterschriften, die für den Erhalt der Biotonne votierten, bei der Kreisverwaltung des Landkreises Vulkaneifel abgegeben hatte, warten nun alle gespannt auf die Kreistagssitzung am 16. März 2020, in der entschieden werden soll, ob dem Bürgerbegehren stattgegeben wird oder nicht. Der Landkreis leitete seinerzeit das Bürgerbegehren zur rechtlichen Prüfung an die ADD in Trier weiter. Dort sollte geprüft werden, ob das Begehren den rechtlichen Erfordernissen entspricht. Bisher sind noch keine offiziellen Ergebnisse der Prüfung durch die Kreisverwaltung und die ADD bekannt geworden. Weiterlesen

Stadt Gerolstein verfasst mit großer Mehrheit eine Resolution zur Biotonne

Gerolstein. Der Stadtrat der Stadt Gerolstein hat sich in seiner Sitzung am 18.02.2020 mit einem Dringlichkeitsantrag der SPD und der UWG zum Thema Biomüllentsorgung beschäftigt.

Den Mitgliedern des Rates wurde ein gemeinsamer Resolutionsentwurf von SPD und UWG vorgelegt. Nach eingehender Beratung wurde die Resolution noch überarbeitet und zur Abstimmung gestellt.
Der Stadtrat hat die Resolution einstimmig (19 Ja und 4 Enthaltungen) angenommen.


Der Beschluss lautet wie folgt:

Der Stadtrat Gerolstein fordert den Kreistag des LK Vulkaneifel auf, die aktuelle Regelung der Biomüllentsorgung zurückzunehmen und das bis Ende 2019 bewährte System der Bioabfallentsorgung auf Grundlage einer neuen und transparenten Gebührenkalkulation ohne eine Bürgerbefragung – unter Beachtung einer Gebührenreduzierung für Eigenkompostierer – schnellstmöglich wieder einzuführen. Weiterlesen

Leserbrief: A.R.T. Wahnsinn, kein Plan, der arme Bürger darf nur alles bezahlen

Der A.R.T. lieferte mir eine 1.100 Liter große Mülltonne. Beim ersten Lieferversuch war ich zufällig die Straße am kehren, sagte der Dame und dem Herrn, dass ich keine Mülltonne bestellt habe und auch keine brauche. Sie nahmen die Tonne wieder mit. Eine Woche später waren wir nicht zuhause. Die Truppe vom A.R.T. stellte die Tonne wieder auf unserem Hof ab. E-Mails von mir wurden, wie könnte es anders sein, nicht beantwortet. Das Schreckliche an der Sache ist, wir müssen dieser Firma alles Bezahlen, Sie können machen was sie wollen, und unsere Politiker spielen die Ahnungslosen.

Karl & Marion May, Salm

Leserbrief: Thema Biomüll und Co.

Bei uns stehen die Biocontainer auch am Bahnhof, es wäre also einfach als Pendler den Biomüll jeden Tag mitzunehmen und zu entsorgen. Nun haben wir aber gelernt, dass die Tüte nur im Eimer transportiert werden muss, damit sie nicht durchsuppt. Also trägt der/die Eifler(In) also demnächst ein neues Assessoires, „den Eimer.“

In Köln, Bonn, Euskirchen angekommen, weiß man direkt woher man kommt. Aus der Eifel, dem neuen Modemekka. Abends nach der Arbeit gehe ich nicht erneut zum Container, vielleicht werden ja demnächst Regale aufgestellt, damit man das Eimerchen parkt und abends wieder mitnimmt, da gerade im Sommer auch im Auto leckere Gerüche entstehen. Am Anfang hieß es die Container werden gereinigt, die Umgebung gesäubert, da habe ich mir das Auto folgendermaßen vorgestellt: hinten Müll rein, an der Seite eine Art Waschanlage zack, sauber. Weiterlesen

Leserbrief: Das Müll-Desaster

Unser Unmut beim Thema Müll hat bereits angefangen, als es hieß, eine 80 Liter Tonne für einen 4-Personen-Haushalt wäre ausreichend. Das sich hierunter aber ein Kleinkind mit täglich anfallendem Windelmüll befindet, das wurde einfach gänzlich ignoriert. Somit wären wir schon gezwungen, den Restabfallbehälter alle zwei Wochen leeren zu lassen, wobei ja aber nur 13 Leerungen im Jahr beinhaltet sind und jede zusätzliche Leerung ziemlich teuer bezahlt werden muss. Also musste ein größerer Restabfallbehälter (240 Liter) her, was somit wieder höhere Kosten mit sich führt. Weiterlesen

Wenn Politik die eigenen Wähler bekämpft

Es ist unfassbar, wie der Landkreis Vulkaneifel seine Bürger in der Müllproblematik ausnimmt. Seit Wochen schon wird dem Landrat die Frage gestellt, warum die Windeltüte von 2,50 Euro auf aufgerundete 10 Euro gestiegen ist. Dies hatte zur Folge, dass die Kreisumlage für die Städte und Gemeinden erhöht wurde, damit die Windeltüte finanziert werden konnte. Eine Erhöhung um 400% ist schon der Hammer und keiner sagte den Bürgern, wodurch es zu dieser drastischen Erhöhung gekommen ist.

Jetzt hat Herr Mock vom A.R.T. die Frage in einem offenen Brief an die Bürgerinitiative „Mehr Bürgerwille“ beantwortet. Zitat: Ihre Gebührenvergleiche sind insofern nicht korrekt, weil die Gebühr für einen Abfallsack ähnlich der Gebühr für die Behälter-Zusatzleerungen einen Lenkungszuschlag zur Abfallvermeidung enthält… 
Den ganzen Brief und den unglaublichen Sachverhalt finden Sie auf www.Mehr-Buergerwille.de
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Leserbrief: Stellungnahme zum Mülldebakel

Wenn ich das Müll-Desaster bei den Biomüll-Containern sehe ist dies eine Umwelt Katastrophe welche sich auch nicht ändern wird.  Die Biomüll-Container werden geleert und mit Wasser gereinigt, bei der Wegfahrt des Müllwagens verliert der LKW „BIO-Reinigungswasser“ welches sehr gut für den Duft und Düngung der Plätze und Straßen wöchentlich sorgen wird. Ein Bürgermeister schrieb im Amtsblatt. „Bitte keinen Biomüll vor die Tonne stellen, wenn diese voll ist bitte zur nächsten fahren. Wenn diese auch voll ist nochmal zur Nächsten? Wir reden und diskutieren über Klimaschutz, CO2-Ausstoß und Umwelt! Bei der Biomüllentsorgung ist dies dem A.R.T. den Parteien CDU, FWG, Grünen und Landrat Herr Thiel egal. In allen Geschäften werden die Plastiktüten reduziert und abgeschafft und was sagte A.R.T. Verbandsdirektor Herr Dr. Maximilian Monzel bei der jüngsten A.R.T. Verbandversammlung: „Wir werden die Zulieferer der Gelben Säcke auffordern, die Qualität derselben zu erhöhen. Weiterlesen

Erstes Fazit der Systemumstellung aus Sicht des A.R.T.

Identsystem, Biotüte und Einzug von Behältern

Vulkaneifel. Bereits seit mehr als sechs Jahren wurde die weitreichende Systemumstellung bei der Müllabfuhr zum 01. Januar 2020 in der Verbandsversammlung des A.R.T, den Kreistagen und dem Stadtrat in mehr als 40 Vorlagen diskutiert. Seit Oktober 2019 wurden zehntausende Behälteränderungswünsche der Kunden verarbeitet und neue Sammelcontainer aufgestellt.
Wenige Tage nach dem Startschuss ist klar, dass die Umstellung nicht reibungslos funktioniert hat. Grund dafür sind vor allem die sprunghaft gestiegenen Nutzerzahlen der Biotüte und die zumeist sehr kurzfristig eingegangenen Aufträge zur Änderung der Behältergröße von mehreren tausenden Kunden. Zum Jahreswechsel gab es vielerorts überfüllte Sammelcontainer und Kundenbeschwerden wegen noch nicht bearbeiteter Anfragen. Weiterlesen

Leserbrief: Wo war der Landrat?

Wo war der Landrat an dem Tag der Versammlung, am 14.01.2020, vor der Kreisverwaltung? Als erstes zeigten die Biotonnengegner ihren Unmut mit den Rufen „Feigling“ als der 1. Beigeordnete Alois Mannstein den Landrat Thiel entschuldigte, da dieser wegen einer mehrtägigen Fachtagung abwesend sei.

Es gibt da die Kommunal-Akademie Rheinland-Pfalz. Vielleicht war er ja da zu einer mehrtägigen Fachtagung? Die Presse sollte den Landrat dazu befragen – oder etwa nicht? Meiner Meinung nach hat die Bevölkerung ein Anrecht darauf. Der Landrat ist immerhin höchster Kommunalbeamter und vertritt den Landkreis nach außen. Er hätte sich der Versammlung am 14.01.2020 stellen sollen. Das gilt auch für die Abgabe der Unterschriftenlisten am 02.01.2020. Weiterlesen

Leserbrief: Anregung und Kritik zum neuen Entsorgungssystem des Vulkaneifelkreises

Warum muss die Windeltüte ein Kunststoffbeutel sein, den sich die Bürger bei der Verwaltung in einer Schlange mit anderen Bürgern abholen müssen? Gibt es nicht die einfachere Möglichkeit, den Menschen mit Bezugsrecht auf Windeltüten zusätzliche kostenlose Abholungen für ihren Restmüll bereitzustellen? Vorteile: Die berechtigten Bürger müssen sich nicht in der Öffentlichkeit mit der Windeltüte zu erkennen geben. Es werden nicht noch mehr Müllbeutel produziert und die Verwaltung wird nicht zur Tütenausgabe degradiert. Weiterhin gibt es weniger Verwaltungsaufwand, der den Preis der Windeltüten vielleicht wieder auf ein normales Maß zurückführt. Weiterlesen

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