Kommentar: Zum Statement von Landrat Heinz-Peter Thiel vom 06.01.2020

Karl Hüppeler

Hüppeler: „Wir möchten einige Passagen dieses Statements aufgreifen. Und vielleicht hat der Landrat ja Antworten dazu. Die möchte er dann bitte an die ihm bekannte E-Mail mehr.bürgerwille@gmx.de richten“.

Zitat Landrat: „Und es gibt auch im Bereich des Landkreises Vulkaneifel ein sehr starkes Erstes Bürgervotum mit einer Vielzahl an Stimmen (deutlich mehr als 4.000) sowie eine Zweite Bürgerinitiative, die sich für die Einführung einer Biotonne im Holsystem ausspricht. Beides passt nicht zusammen.“

Hüppeler: „Wir haben über 11.000 Unterschriften übergeben. Sie gehen immerhin von mehr als 4.000 Stimmen aus. In beiden Fällen gehen wir ja wahrscheinlich von Unterschriften/Stimmen vor der Überprüfung aus. Also nur einer Feststellung der Gesamtanzahl abgegebener Unterschriften/Stimmen. Weiterlesen

Leserbrief: Wiesbäumer Sprüng

Ich schreibe hier, da ich über dieses neue Biomüll-Entsorgungskonzept nur den Kopf schütteln kann. Das sind ja „Wiesbäumer Sprüng“. Jeder Lebensmittel verarbeitende und verkaufende Betrieb muss Nachweise bringen, dass die Hygiene und vor jeder Lebensmittelkontrolle alle Listen ordentlich und ohne Lücken sind. Wie ist das denn, wenn Biocontainer überlaufen, so dass sich Füchse, Wildschweine, Nager sowie Greifvögel usw. daran satt fressen. Ich will die nicht um die Ecke. Krankheiten sind doch vor programmiert. Bisher hat die Biotonne gute Dienste geleistet. Meinen Biomüll werde ich weder dahin noch davor stellen. Warten wir doch auf Pest und Cholera. Verbrennen in einer Tonne im Garten unmöglich, da droht ja dann die Ordnungsstrafe. Der Weg nach Trier zum A.R.T. ist ja auch zu weit um dem Herrn Dr. Monzel den Müll vor die Türe zu kippen. Weiterlesen

Biomüll Glosse

Nach unbestätigten Berichten will Herr Dr. Max Monzel von der A.R.T. Mertesdorf den Konflikt um die Biomüllentsorgung im Vulkaneifelkreis deeskalieren. Er denke daran, analog der Entfernungspauschale für den Weg zur Arbeit eine Biotüten-Bringpauschale einzuführen. So wie die Wegepauschale zur Arbeit soll es pro km 30 Cent geben, egal ob zu Fuß, per Rad, zu Pferd oder mit dem Auto. So könnte ein mittlerer Haushalt mit einer täglichen Biomülltüten-Entsorgung bei monatlich 30 Tagen mal 0,30 auf 9  Müllgutschrift pro Monat und 108  pro Jahr kommen, so dass die beschlossene Müllgebührenerhöhung wenigstens teilkompensiert würde. Weiterlesen

SWR Fernsehen aus Mainz schickt Kamerateam in die Vulkaneifel

Daun. Die Initiative „Mehr Bürgerwille“ mit ihrem Pressesprecher Karl Hüppeler aus Esch hatte zur Versammlung am 14. Januar, 15:00 Uhr, vor der Kreisverwaltung Vulkaneifel eingeladen. Die Versammlung war offiziell angemeldet. Ein Kamerateam des SWR aus Mainz war vor Ort und hat Stimmen „pro & contra“ eingefangen. Landrat Heinz-Peter Thiel ließ sich vertreten von seinem 1. Beigeordneten Alois Manstein. Der Büroleitende Beamte Heinz-Peter Hoffmann, Dezernent und Geschäftsbereichsleiter III – Uli Diederichs sowie Klaus Benz, der neue leitende staatliche Beamte war seitens der Verwaltung vor Ort. Wortführer Karl Hüppeler (mi.) spricht deutliche Worte mit dem 1. Beigeordneten des Kreises.

 

Bevölkerung weiter sauer auf CDU, FWG, Grüne und Landrat Thiel

In der letzten Eifel-Zeitung hatten wir eine nicht repräsentative Umfrage im Vulkaneifel-Kreis durchgeführt. Heute stellen wir Ihnen die neueste Entwicklung vor:

Der Abwärtstrend der CDU als führende Bio-Tütchen-Partei geht weiter. Im derzeitigen Kreistag hat sie 16 Sitze, bei der letzten Umfrage waren es 9, für die Zukunft sogar nur noch 8. Die FWG fällt bei der nächsten Wahl komplett unter den Tisch. Ist ja auch klar: Sie ist unter das Dach der CDU gekrochen und nicht mehr eigenständig. Die Grünen bleiben in Zukunft bei 2 Sitzen, auch, wenn die deutsche Bundeslandschaft fälschlicherweise grün angehaucht ist und alle das tun sollen, was die Grünen für nötig halten. Sie wollen ein Land ohne Industrie und Wirtschaft haben. Die Grünen sehen aber nicht, dass dann das ganze Land kaputt wäre. Die FDP wird immer stärker und kommt auf 13 Sitze. Die SPD kommt ebenfalls auf 13 Sitze und die Linke sowie die AfD auf jeweils 1 Sitz. Weiterlesen

EAZ-Kommentar zum Thema Biomüll-Tüten

CDU, FWG, Grüne und Landrat Thiel haben offensichtlich endlich mitbekommen, dass das neu eingeführte Biotüten-Bring-System für die Bevölkerung eine Katastrophe ist. Warum haben aber bislang CDU, FWG und Grüne die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung einfach ignoriert? Ganz klar: Weil sie geglaubt haben, dass die Bevölkerung die dümmlichen, antidemokratischen Entscheidungen einfach hinnimmt und akzeptiert.

Die ersten Tage der Bio-Bring-Tüte haben aber schon gezeigt, dass das Thema nicht nur für die Menschen schlecht ist, sondern auch für die Umwelt. Warum haben Schnieder, Dr. Monzel und Co. das nicht berücksichtigt? Sie haben offensichtlich keinen Kontakt zur Bevölkerung mehr. Die Bevölkerung dient manch einem Politiker offensichtlich nur zur Mehrheiten-Beschaffung bzw. für die Wahl in einen Kreistag oder Landtag oder in den Bundestag. Weiterlesen

Leserbrief: Wohin mit dem Biomüll?

Als Bürgerin der Stadt Daun verfolge ich die Diskussion um die Abschaffung der Biotonne und die Einführung der Biocontainer. Es ist so weit. Solch ein Container steht jetzt am Firmerich, direkt hinter der Bahnunterführung, Alte Darscheider Straße. Das ist wunderbar, so nah an unserem Haus (alte Darscheider Str.7) dachte ich in den ersten Tagen. Da kann ich umweltschonend laufen und täglich meinen Bioabfall entleeren. Wie es heute am Container aussieht, zeigen die beigefügten Fotos. Nun steh ich hier mit meiner Biomülltüte. Stell ich sie zu den anderen neben den Container?  Nein, ich ruf die ART in Trier an und frage, wann der Container geleert wird und wohin ich solange mit dem Biomüll soll. Weiterlesen

SPD Vulkaneifel-Kreistagsfraktion: Keine falschen Tatsachen schaffen: Die Biotonne für die Bürgerinnen und Bürger erhalten

Angesichts der in dieser Woche vorgelegten 11.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einem Bürgerbegehren für einen Bürgerentscheid zum Erhalt der Biotonne in der Vulkaneifel einsetzen wollen, sehen die Fraktionsgemeinschaft von SPD und UWG, gemeinsam mit der Fraktion der FDP und dem Kreistagsmitglied der Linken akuten Erörterungs- und Handlungsbedarf. So fordern sie gemeinsam eine Sondersitzung des Kreisausschusses sowie den Einzug der bisherigen Biotonnen auszusetzen.

Hierzu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Jenssen: „Der Kreisausschuss muss kurzfristig zu einer öffentlichen Sondersitzung einberufen werden, in der Herrn Dr. Maximilian-G. Monzel als Verbandsdirektor des A.R.T. über den aktuellen Sachstand berichten und ausführen muss, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und welche weiteren Maßnahmen noch ergriffen werden sollen.“ Weiterlesen

Statement der Sozialministerin zum Thema Biotonne und Menschen mit Behinderung im Vulkaneifelkreis

Mainz. Zu den Protesten von Menschen mit Behinderungen zur geplanten Abschaffung der Biotonne im Landkreis Vulkaneifel äußert sich Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler wie folgt:

„Ich kann den Protest von Menschen mit Behinderungen gegen die Abschaffung der Biotonne im Landkreis Vulkaneifel nachvollziehen. Wenn es in Zukunft keine Leerung mehr von Biotonnen durch einen Müllwagen gibt und Menschen mit Behinderungen ihren Biomüll zu einem Sammelbehälter transportieren müssen, so wäre dies aus inklusionspolitischer Sicht ein bedauerlicher Rückschritt im Landkreis Vulkaneifel. Dass diese Pläne auf Kritik von betroffenen Menschen stoßen, ist nur verständlich. Weiterlesen

Leserbrief: Begrüßenswerte Entwicklung in Sachen Bio-Tonne

Mit Erstaunen stelle ich nun den Sinneswandel bei den Kreistagsparteien der Vulkaneifel fest. Darunter auch Marco Weber von der FDP und Nils Böffgen von der Fraktion SPD/UWG, die ja am 02.09.2019 den Antrag eingebracht hatten: „Biotonne IV/15 erhalten“, zusammen mit der Fraktion Die Linke. Unser Bürgerbegehren „Rettet die Biotonne“ stützt sich ja genau auf diesen Antrag. Wir haben die Herren Marco Weber und Nils Böffgen angeschrieben unser Bürgerbegehren zu unterstützen. Leider bekamen wir keine Antwort. Scheint mir ein Problem der Politik im Vulkankreis zu sein. Weiterlesen

Vorpremiere: Erster Fehlwurf in Dauner Biomüll-Sammelcontainer

Daun. Nach all den Querelen um den Wechsel von der bewärten Biotonne hin zum „Biomüll-in-Tüten Bringsystem“  war es vorhersehbar, dass die neuen Biomüll-Sammelcontainer des öften mit sogenannten „Fehlwürfen befüllt werden. Da nutzt auch der gut lesbare wichtige Hinweis auf der Container-Vorderseite nichts:

Der Biomüll-Sammelcontainer, der ziemlich herrenlos in der Boverather Straße von Daun steht , ist schon vor der Premiere am 01.01.2020 widerrechtlich mit Abfall befüllt worden, der nichts darin zu suchen hat.  Irgend ein Zeitgenosse hat seine Holzlatten darin entsorgt. Das bleibt garantiert kein Einzelfall.

Ob die Kosten-Nutzen Relationt des Müll-Entsorgers in Hermsdorf am Ende positiv ausfällt, kann man heute noch nicht sagen, aber erahnen!

Es ist auch zu befürchten, dass sich diese Biomüll-Sammelcontainer schnell zu gefährlichen, rollenden Hindernissen verwandeln können. Die Feststellbremse dieser Rollcontainer lässt sich nämlich kinderleicht öffnen. Sind diese Container erst einmal zur Hälfte gefüllt, wird die Rollbarkeit durch ihr Eigengewicht rasant an Dynamik gewinnen.  Unfälle durch Biomüll-Sammelcontainern auf Fahrbahnen können die Folge sein. Ein Schelm, wer dabei an böse Jungenstreiche denkt. Die Polizeimeldungen von ausgehebelten Gullydeckel sollten Mahnung genug sein.

 

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