Dreyer begrüßt Sternsinger: Blick auf Kinder in Ruanda

Mainz (dpa/lrs) – Sternsinger in der Staatskanzlei: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Freitag Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Mainz empfangen und ihr Engagement für Kinder in Afrika gewürdigt. Angesichts der Corona-Pandemie baten die jungen Besucher die Regierungschefin, die Gesundheitsversorgung nicht nur von Kindern in Rheinland-Pfalz und Deutschland, sondern weltweit in den Blick zu nehmen. Das Motto der diesjährigen Spendenaktion lautet: «Segen bringen – Segen sein. Gesund werden, gesund bleiben!  Ein Kinderrecht weltweit» Weiterlesen

Oktoberfest im Sommer?

München (dpa) – Eine mögliche Vorverlegung des Oktoberfests in den Sommer ist bei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern auf Unverständnis gestoßen.

Im Juli sei kein anderes Großereignis in Bayern geplant, teilte der Landesvorsitzende der DPolG, Jürgen Köhnlein, mit. «Es wäre aber auch die einzige Phase, in der rund 30.000 Polizistinnen und Polizisten im Freistaat dann am besten gleichzeitig ihren Resturlaub aus 2021, massenweise Überstunden aus den diesjährigen Einsätzen und ihren Jahresurlaub 2022 einbringen könnten» Weiterlesen

Karneval wegen gefälschten Briefs abgesagt

Braunschweig (dpa) – Die Absage des Braunschweiger Karnevalszugs «Schoduvel» ist auf einen vermeintlichen Brief des Oberbürgermeisters zurückzuführen. «Das Schreiben ist gefälscht, es handelt sich um kein Schreiben der Stadt Braunschweig», teilte die Verwaltung mit und kündigte eine Strafanzeige an.

Der neue Oberbürgermeister Thorsten Kornblum (SPD) distanziere sich auch vom Stil und sprachlichen Gestus des Briefes, hieß es weiter. Zugmarschall Gerhard Baller vom Komitee Braunschweiger Karneval hatte am Sonntag per Mitteilung den Karnevalszug und den kompletten Saalkarneval wie Weiberfastnacht oder die große Prunksitzung abgesagt. «Auslöser für den Schritt war ein Brief, den ich am Silvestertag in der Post hatte», sagte Baller am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das Komitee werde den durch den Oberbürgermeister für die kommende Woche angekündigten förmlichen Beschluss zur Veranstaltungsabsage akzeptieren, hatte Baller am Sonntag mitgeteilt.

Absage bleibt bestehen 

«Ich ärgere mich maßlos», sagte Baller am Montag. Die Fälschung mache die coronabedingten Probleme rund um den Karneval noch schlimmer. «Die Absage bleibt aber trotz der Fälschung bestehen» Die Stadt erklärte, dass aufgrund des dynamischen Pandemiegeschehens eine weitere Entwicklung derzeit nicht abzusehen sei. Eine im Brief behauptete jüngste Abstimmung mit dem Land habe es aber nicht gegeben.

In dem Brief, der der dpa vorliegt, ist die Rede davon, dass die Stadt in Übereinstimmung mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) eine untragbare Gefahr in der Durchführung des Umzugs sieht. In normalen Jahren zieht der «Schoduvel» – niederdeutsch für «Scheuch den Teufel!» – oft mehr als 200.000 Zuschauer auf die Straßen und gilt daher als größter Straßenkarneval Norddeutschlands.

Im Herbst waren bereits traditionsreiche Veranstaltungen wie der Carneval in Damme oder der Ossensamstag in Osnabrück abgesagt worden. In Braunschweig bereiten die Organisatoren nun wie bereits 2021 eine coronakonforme Alternative vor. Eine Verschiebung des Umzugs wie in Düsseldorf schloss Baller aus. Dort verlegten die Jecken ihren Rosenmontagszug wegen der Pandemie im kommenden Jahr auf den 29. Mai.

 

 

 

Silvester ohne größere Zwischenfälle: Aber viele Einsätze

Saarbrücken (dpa/lrs) – Die Silvesternacht ist im Saarland nach Polizeiangaben ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Insgesamt habe es von Freitagabend bis Samstagmorgen 390 Einsätze gegeben, sagte ein Polizeisprecher in Saarbrücken. Überwiegend habe es sich um Ruhestörungen oder kleinere Körperverletzungen gehandelt. Völlig ruhig verlief die Nacht dennoch weder für einige Polizisten noch für Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Weiterlesen

Handel spricht von trübem Geschäft in Vorweihnachtszeit

Mainz (dpa/lrs) – Die Corona-Regeln haben in diesem Jahr das für den Einzelhandel in Rheinland-Pfalz wichtige Weihnachtsgeschäft gebremst. Verhalten sei es insgesamt gelaufen, sagte der Präsident des Handelsverbandes Rheinland-Pfalz, Jan Sebastian, der Deutschen Presse-Agentur. «Man hofft, dass die Menschen online ihre Geschenke nicht erhalten und dann in die Stadt strömen» Nicht nur in Mainz, wo Sebastian ein Juweliergeschäft hat, auch im Rest des Landes sehe das Weihnachtsgeschäft trüb aus. Nach einer Umfrage des Handelsverbands unter 84 Einzelhändlern waren rund 40 Prozent mit der Umsatzentwicklung in der dritten Adventswoche unzufrieden. Im Vergleich zu 2019 gehen sie von einem Umsatzverlust von etwa 25 Prozent aus. Weiterlesen

Kostümhändler Deiters kämpft weiter mit den Corona-Folgen

Wer sich eine Pappnase oder ein Karnevalskostüm kaufen will, der hat bei der rheinischen Handelsfirma Deiters die große Auswahl. Die jecke Jahreszeit ist enorm wichtig für das Unternehmen. Aber wird Karneval diesmal überhaupt groß gefeiert?

Frechen (dpa/lnw) – Der Kostümhändler Deiters hofft auch in Corona-Zeiten auf einen unbeschwerten Karneval mit vielen feiernden Menschen im Februar. Wenn die Infektionszahlen dank der Impfungen zurückgingen, werde unter 2G- oder 2G-plus-Bedingungen sicheres Feiern ohne Ansteckungsrisiko möglich sein, sagte Firmeninhaber Herbert Geiss der dpa in Frechen. «Die Inzidenz muss sinken, und sie wird auch durch die in den letzten Tagen eingeleiteten Maßnahmen sinken»

Die Firma mit 280 Festangestellten und 31 Filialen in Deutschland macht normalerweise etwa zwei Drittel ihres Geschäfts mit Karnevalsartikeln. Wegen Corona brach der Umsatz nach den Worten von Geiss um rund 90 Prozent ein. Nach einer langen Geschäftsflaute, bei der nur über den Online-Shop etwas Geld in die Kassen kam, machten die Deiters-Filialen Anfang Oktober wieder auf. «Wir hatten dann ein starkes Halloween-Geschäft und starke Karnevalsverkäufe zum 11.11.», sagt Geiss. Weiterlesen

Motorradfahrer sammeln Spenden für kranke Kinder

Germersheim (dpa) – In Rheinland-Pfalz sind am Nikolaustag wieder als Weihnachtsmänner verkleidete Motorradfahrer unterwegs gewesen, um Spenden für ein Heim für schwerkranke Kinder zu sammeln. Die Männer und Frauen waren am Montag 125 Kilometer in der Südpfalz – von Germersheim bis nach Speyer – unterwegs und verteilten mehr als 2000 Geschenkpäckchen an Schulen, Kitas und Seniorenheime. Damit wollten sie auf die Spendenaktion «Harley Davidson riding Santas» aufmerksam machen. Weiterlesen

Münchens OB: Oktoberfest mit Einlassbändchen

München (dpa/lby) – Anbandeln auf der Wiesn: Damit das Oktoberfest nächstes Jahr wieder stattfinden kann, sind jetzt auch Einlassbändchen im Gespräch.

«Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir keine Wiesn ohne Beschränkungen sehen werden. Wir denken gerade über Oktoberfest-taugliche Zugangskontrollen nach», sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) der «Bild»-Zeitung (Samstag). «Wir denken über Bändchen nach. Die man unter Vorlage seiner Impfnachweise erhalten kann – für jeden Tag eine andere Farbe. Oder ein Bändchen für 16 Tage. Das ist einfacher zu kontrollieren. Wir müssen noch überlegen, wie wir das mit Spontanbesuchern regeln» Weiterlesen

Auch Rosenmontagszug in Trier abgesagt

Trier (dpa/lrs) – Auch in Trier wird es im kommenden Februar keinen Rosenmontagszug geben. Das hätten die Mitgliedsvereine der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) einstimmig am Sonntag beschlossen, teilte die ATK mit. Auch andere Veranstaltungen wie die traditionsreiche Proklamation der Weiberfastnacht oder den Neujahrsempfang werde es diesmal nicht geben. «Auch wenn wir alle vor Wochen noch voller Enthusiasmus waren, haben uns die aktuellen Entwicklungen dazu bewogen, insbesondere auch im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Gesundheit der Aktiven, des Publikums und der Menschen allgemein, diese schmerzliche Entscheidung zu treffen», sagte ATK-Präsident Andreas Peters nach einer Mitteilung.

 

 

Rosenmontagszug in Koblenz wegen Corona abgesagt

Koblenz (dpa/lrs) – In Koblenz wird es wegen der Corona-Pandemie im kommenden Februar keinen Rosenmontagszug geben. Diese Entscheidung traf die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) am Samstagabend gemeinsam mit Vertretern der dazugehörigen Vereine, wie ein AKK-Sprecher am Sonntag sagte. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Abgesagt werden auch Stadtteil- und Kinderumzüge, die traditionelle Erstürmung des Rathauses sowie fast alle Saalveranstaltungen. Weiterlesen

Noch ein Silvester (fast) ohne Raketen und Böller

Berlin (dpa) – Nun ist es offiziell: Silvester wird wieder leiser. Der Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester wird bundesweit verboten.

Das hatten Bund und Länder gestern beschlossen. Auch wer schon Raketen und Böller hat, soll an bestimmten belebten Plätzen darauf verzichten müssen. Vom Raketen-Zünden wird generell abgeraten, um Belastungen der Kliniken durch Verletzte zu vermeiden. Die Reaktionen auf das Verbot sind gemischt: Während unter anderem Tier- und Umweltschützer sich über die Abwesenheit der lauten Böller freuen, fällt damit für andere eine beliebte Silvestertradition erneut ins Wasser. Weiterlesen

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