Unternehmen werben gemeinsam für die Corona-Impfung

Berlin (dpa) – Mehr als 150 Unternehmen und Marken in Deutschland wollen ab Dienstag gemeinsam für die Corona-Impfung werben.

Mit dabei sind nach Angaben der Berliner Werbeagentur Antoni, die sich die Kampagne ausgedacht hat, unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, die Sparkasse und die Volksbanken ebenso wie Burger King und McDonald’s. Medienpartner der Kampagne ist die «Bild»-Zeitung. Weiterlesen

Bundestag berät über spezielle Impfpflicht und weitere Maßnahmen

In dieser Woche ballen sich die Ereignisse: Eine neue Bundesregierung übernimmt. Parallel dazu werden weitere Corona-Maßnahmen, etwa eine spezielle Impfpflicht, auf den Weg gebracht. Bund und Länder beraten außerdem erneut über die angespannte Lage und das weitere Vorgehen. 

Berlin (dpa) – Im Kampf gegen Corona stehen weitere Gesetzesänderungen und Beratungen zwischen Bund und Ländern an. Der Bundestag kommt dafür bereits an diesem Dienstag zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen. Auf den parlamentarischen Weg gebracht werden soll dabei unter anderem die von den Ampel-Partnern SPD, Grüne und FDP geplante Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen.

Nach der für Mittwoch geplanten Wahl von Olaf Scholz (SPD) zum neuen Bundeskanzler wollen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am Donnerstag über die Situation und das weitere Vorgehen beraten. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) warb erneut für Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Die Corona-Zahlen verharren zum Wochenanfang derweil auf hohem Niveau. Weiterlesen

Neue Corona-Maßnahmen in Kraft – strengere Regeln in Gastro und Zoos

Gastronomen, Liftbetreiber und Veranstalter müssen deutlich schärfere Corona-Regeln beachten und befürchten massive Verluste. Die Zahl der Menschen, die an der Testpflicht vorbeikommen, ist größer als zunächst gedacht.

Stuttgart (dpa/lsw) – Menschen in Baden-Württemberg müssen wegen der kritischen Corona-Lage seit Samstag mit mehr Kontrollen, Tests, deutlichen Einschränkungen und auch Verboten leben. Nach der am späten Freitagabend veröffentlichten neuen Verordnung schränken die neuen Regeln nicht nur das Leben ungeimpfter Menschen weiter ein, auch der Alltag etlicher Geimpfter und Genesener im Südwesten ist so stark betroffen wie bislang in kaum einem anderen Bundesland. Weiterlesen

Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zu Weihnachten ab

Kampf gegen Corona
Von Sascha Meyer, dpa 

Berlin (dpa) – Angesichts der dramatischen Corona-Lage rückt auch wieder erhöhte Vorsicht für die Weihnachtsfeiertage in den Blick.

Der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) empfahl in der «Bild am Sonntag»: «In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen» Weiterlesen

Proteste gegen Corona-Maßnahmen in europäischen Städten

Wien (dpa) – In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner von staatlichen Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus auf die Straße gegangen.

Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40.000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht, die Österreich im Februar einführen will. Es gab mindestens fünf Festnahmen. Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden. Weiterlesen

Landtag berät in Sondersitzung über Corona-Bekämpfung

Mainz (dpa/lrs) – Der rheinland-pfälzische Landtag berät heute (14.00 Uhr) in einer Sondersitzung über die aktuelle Corona-Lage. Dabei geht es um weitere Möglichkeiten zur Bekämpfung der Pandemie. Das Parlament soll der Landesregierung mit einem Beschluss ermöglichen, dafür den Instrumentenkasten zu erweitern. Es gilt aber bis auf weiteres die 29. Corona-Bekämpfungsverordnung, die seit Samstag in Kraft ist.

Der Parlamentsbeschluss gilt für drei Monate, bis zum 7. März 2022. Danach muss der Landtag wieder zusammenkommen und den Beschluss erneuern. Weiterlesen

Dreyer: Traumahilfezentrum für Flutopfer «einmalig»

Grafschaft (dpa/lrs) – Für Menschen, die während der tödlichen Flutkatastrophe im Ahrtal traumatisiert worden sind, gibt es eine neue Anlaufstelle. Gemeinsam mit Gesundheitsminister Clemens Hoch hat die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (beide SPD) am Montagabend ein neues Traumahilfezentrum in Grafschaft-Lantershofen oberhalb des weithin zerstörten Ahrtals eröffnet. Sie nannte es ein «bundesweit einmaliges Projekt».

«Viele tausende Menschen haben im Ahrtal Todesangst durchstehen müssen. Viele haben Angehörige, Freunde oder Nachbarn verloren, oder ihr Zuhause. Mit ihren traumatischen Erlebnissen lassen wir die Menschen nicht alleine», betonte die Ministerpräsidentin laut Mitteilung. Die Landesregierung finanziere die Arbeit des Traumahilfezentrums zunächst für drei Jahre mit gut 766.000 Euro. Das Projekt solle ein niedrigschwelliges Angebot sein und könne, wenn nötig, beispielsweise Psychotherapie an Flutopfer vermitteln. Weiterlesen

Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz verharrt auf hohem Niveau

Mainz (dpa/lrs) – Die Entwicklung der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz hat sich in den vergangenen Tagen kaum verändert. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen sank am Montag leicht von 319,9 auf 318,4 – knapp unter dem am Freitag erreichten bisherigen Höchststand. Die Gesundheitsämter erfassten 2023 Neuinfektionen an einem Tag (Stand 14.10 Uhr). Aktuell mit Sars-Cov-2 infiziert sind demnach 36 202 Menschen. Weiterlesen

Polizei stellt gefälschte Impfausweise sicher

Bad Kreuznach (dpa/lrs) – Bei Durchsuchungen der Kriminalinspektion Bad Kreuznach sind mehrere gefälschte Impfausweise sichergestellt worden. Seit Ende November führt die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit gefälschten Impfdokumenten, wie Kriminalinspektion und Staatsanwaltschaft gemeinsam am Montag mitteilten. Weiterlesen

Keine neuen Ausnahmen für Corona-Regeln im Restaurant

Mainz (dpa/lrs) – Rheinland-Pfalz plant anders als etwa Baden-Württemberg keine weiteren Ausnahmen zur 2G-plus-Regel – also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene plus negativem Corona-Test in Räumen, in denen nicht durchweg Maske getragen werden kann. «Wir haben in Rheinland-Pfalz hohe Fallzahlen und weiterhin eine dynamische Entwicklung», sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, David Freichel, am Montag. Daher gelte die 2G-Regel plus Schnelltest weiterhin in Innenräumen wie der Gastronomie, dem Fitnessstudio oder der Kosmetikerin. Weiterlesen

Scholz wirbt um Akzeptanz für härtere Corona-Beschränkungen

Berlin (dpa) – Im Kampf gegen die Corona-Welle hat der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) um Akzeptanz für härtere Einschnitte vor allem für Ungeimpfte geworben.

Es hätten noch einmal «Einschränkungen für das Miteinander» festgesetzt werden müssen, die nach all der langen Zeit schwer zu ertragen seien, sagte er am Samstag in Berlin. «Aber eben weil nicht genug sich haben impfen lassen, müssen wir das noch mal machen» Die scheidende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) rief nochmals zu Solidarität und mehr Impfungen auf: «Nehmen Sie das tückische Virus ernst» Mindestens 13 Millionen Geimpfte haben inzwischen auch eine Auffrischungsdosis bekommen.

Scholz machte deutlich, dass 2G-Zugangsregelungen nur für Geimpfte und Genesene zu Restaurants, Kultureinrichtungen oder Geschäften nun immerhin möglich sind. Im vergangenen Winter hätten noch für alle Bürger weitgehende Maßnahmen ergriffen werden müssen. «Jetzt können wir uns auf Regelungen konzentrieren, die sich an die richten, die diese Schutzmöglichkeit für sich nicht genutzt haben» Das sei vertretbar. Es gebe jetzt ja auch jeden Tag die Möglichkeit, etwas zu tun, sagte Scholz mit Blick auf verstärkte Impfangebote. Weiterlesen

Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Eifelzeitung E-Paper Aktuelle Ausgabe kostenfrei als E-Paper lesen
Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wir sammeln keine Daten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nein  Ja