Wie der Klimawandel Afrika noch ärmer macht

COP26
Von Kristin Palitza, dpa

Blantyre/Maputo (dpa) – Die Nacht, in der ihr Mann in den Fluten ertrank, hat sich in Malita Tembos Erinnerung geätzt. Die Familie wurde aus dem Schlaf gerissen, als die Mauern ihrer Lehmhütte im Dorf Nyachikadza im Süden Malawis einstürzten.

Draußen peitschte ein Sturm der später Idai genannt und von UN Generalsekretär Antonio Guterres als «eine der größten wetterbedingten Katastrophen in der Geschichte Afrikas» bezeichnet wurde.

Idai zerstörte im März 2019 binnen weniger Stunden das Dorf und viele andere Gegenden in Mosambik, Simbabwe und Malawi. Die sintflutartigen Regenfälle und extremen Winde mit Höchstgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern richteten nach Angabe der Weltbank Schäden in Höhe von 1,72 Milliarden Euro an. Drei Millionen Menschen waren betroffen; mehr als 1000 starben.  Weiterlesen

Millionen-Geldbuße und Rüge für Schweizer Credit Suisse

Bern/Washington (dpa) – Die Schweizer Bank Credit Suisse hat wegen dubioser Geschäfte mit Mosambik eine hohe Geldbuße erhalten. Zudem erteilte die Aufsichtsbehörde Rügen, weil Mitarbeiter bespitzelt wurden.

Im Fall Mosambik akzeptierte sie einen Vergleich in den Vereinigten Staaten und Großbritannien mit Strafzahlungen von insgesamt rund 475 Millionen Dollar (408 Mio Euro), wie das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC am Dienstag (Ortszeit) in Washington mitteilten. Die Credit Suisse (CS) erklärte sich zufrieden damit, einen Schlussstrich unter die Verfahren ziehen zu können. Weiterlesen

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