US-Regierung warnt wegen Covid vor Reisen nach Deutschland

Washington (dpa) – Das US-Außenministerium warnt wegen der massiven Verbreitung des Coronavirus vor Reisen nach Deutschland. Dies sei die Konsequenz einer Neubewertung der pandemischen Lage dort durch die US-Gesundheitsbehörde CDC, erklärte das Ministerium am Montag.

Die Behörde ruft US-Bürger auf, Reisen nach Deutschland zu vermeiden. Dort könnten «sogar vollständig geimpfte Reisende in Gefahr sein», Virusvarianten «zu bekommen und weiterzugeben», hieß es zur Begründung. Auch Dänemark wurde hochgesetzt auf die Stufe vier, die höchste Stufe der Reisehinweise («Reisen Sie nicht»). Weiterlesen

USA verhängen wegen Nord Stream 2 weitere Sanktionen

 Washington (dpa) – Die USA wollen wegen der umstrittenen deutsch-russischen Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 weitere Sanktionen verhängen.

Betroffen seien das mit der Pipeline befasste und mit Russland in Verbindung stehende Unternehmen Transadria und dessen Schiff «Merlin», teilte das Außenministerium am Montag in Washington mit. Damit seien inzwischen acht Personen oder Einrichtungen sowie 17 Schiffe mit Sanktionen belegt. Russland kritisierte die Sanktionen am Dienstag als Verstoß gegen internationales Recht.

Außenminister Antony Blinken betonte, die neuen Strafen stünden im Einklang mit dem Widerstand der US-Regierung gegen die Pipeline, die Gas unter Umgehung der Ukraine von Russland nach Deutschland bringen soll. Gleichzeitig werde man die Zusammenarbeit mit Deutschland und anderen Verbündeten fortsetzen, um die Gefahr der Pipeline für die Ukraine und östliche Nato-Staaten zu senken. Kritiker sehen in Nord Stream 2 vor allem ein geopolitisches Projekt Russlands. Weiterlesen

Weltraummedizinerin: Astronauten wachsen im All

Homburg (dpa/lrs) – Bei einem Flug ins All werden Astronautinnen und Astronauten in der Schwerelosigkeit größer. «Die Bandscheiben dehnen sich aus und man wächst in den ersten 24 Stunden um durchschnittlich fünfeineinhalb Zentimeter in die Länge», sagte die Weltraummedizinerin Bergita Ganse der Deutschen Presse-Agentur im saarländischen Homburg. Aber: «Wenn man auf die Erde zurückkommt, schrumpft man wieder auf die Ausgangsgröße zurück», sagte die Professorin, die an der Universität des Saarlandes lehrt – und die sechsmonatige Mission des saarländischen Astronauten Matthias Maurer (51) auf der Internationalen Raumstation ISS genau verfolgt. Weiterlesen

Gefahr für ISS-Raumfahrer? – Russland schießt Satelliten ab

Washington/Moskau (dpa) – Russland hat mit dem Abschuss eines ausgedienten Satelliten heftige Kritik auf sich gezogen. Die US-Regierung warf Moskau vor, die Sicherheit von Raumfahrern auf der Internationalen Raumstation ISS durch den Test einer Anti-Satelliten-Rakete gefährdet zu haben.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, das Militär habe am Montag «erfolgreich einen Test durchgeführt, infolge dessen der ausgediente Raumflugkörper «Zelina-D» getroffen wurde». Zu Wochenbeginn wurde die ISS gleich zweimal geräumt, weil ihr Weltraumschrott nahe gekommen sein soll. In der Station hält sich seit ein paar Tagen auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer auf. Weiterlesen

Tesla-Chef verkauft weiteres großes Aktienpaket

New York (dpa) – Tesla-Chef Elon Musk setzt in großen Schritten seine Aktienverkäufe fort, die er mit einer Twitter-Umfrage eingeleitet hatte.

Er stieß am Montag Papiere des Elektroauto-Herstellers im Wert von rund 930 Millionen Dollar ab. Zuvor löste er einen weiteren Teil seiner Aktienoptionen ein. Die Transaktionen gehören – wie ein ähnlicher Verkauf eine Woche zuvor – zu einem Mitte September festgelegten Plan, wie aus Mitteilungen an die US-Börsenaufsicht hervorging. Weiterlesen

Raumstation ISS wegen Weltraumschrotts kurzzeitig geräumt

Moskau (dpa) – Wegen einer möglichen Kollision mit Weltraumschrott ist die Internationale Raumstation ISS zweimal kurzzeitig geräumt worden. Die sieben Raumfahrer hätten sich am Montag zwei Mal in zwei an der Station angedockten Raumschiffen in Sicherheit gebracht, sagte der Kosmonaut Pjotr Dubrow der Staatsagentur Tass zufolge.

Der deutsche Astronaut Matthias Maurer wechselte laut der Europäischen Weltraumorganisation Esa in die «Crew Dragon», mit der der Saarländer erst am vergangenen Freitag den Außenposten der Menschheit erreicht hatte. Im Falle eines Zusammenstoßes hätte die Besatzung so schnell zur Erde zurückfliegen können. Weiterlesen

US-Unternehmer stirbt Wochen nach All-Flug bei Absturz

New York (dpa) – Nur wenige Wochen nach seinem Ausflug ins Weltall ist der US-Unternehmer Glen de Vries bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Übereinstimmenden US-Medienberichten vom Freitag zufolge stürzte eine kleine Maschine mit dem 49-jährigen Geschäftsmann an Bord im Bundesstaat New Jersey ab. Die genaue Ursache des mutmaßlichen Unglücks vom Donnerstag war zunächst unklar. Weiterlesen

Spahn: Österreich wird Corona-Hochrisikogebiet

Berlin (dpa) – Wegen dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung Österreich ab Sonntag wieder als Corona-Hochrisikogebiet ein.

«Ja, können wir bestätigen», sagte der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin auf eine entsprechende Frage und verwies auf die dortige Infektionslage und Dynamik. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Weiterlesen

Deutscher Astronaut Maurer im All: «Perfekter Start»

Cape Canaveral (dpa) – Erstmals seit drei Jahren ist mit Matthias Maurer wieder ein deutscher Astronaut im All.

Der 51-jährige Saarländer startete am Donnerstag gemeinsam mit drei Nasa-Kollegen mithilfe einer «Falcon 9»-Rakete an Bord eines «Crew Dragon» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zur Internationalen Raumstation ISS. Einige durchziehende Regenschauer hatten noch Sorge bereitet, verzogen sich dann aber rechtzeitig. «Es war ein perfekter Start», sagte Nasa-Manager Steve Stich danach. Weiterlesen

1,1 Milliarden Dollar: Elon Musk verkauft Tesla-Aktien

New York (dpa) – Nach seiner aufsehenerregenden Twitter-Abstimmung vom Wochenende hat Tesla-Chef Elon Musk erstmals seit Jahren wieder Aktien seines Unternehmens zu Geld gemacht.

Am Montag verkaufte er mehr als 930.000 Papiere von Tesla und nahm damit rund 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro) ein. Das ging aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Musk hält immer noch mehr als 170 Millionen Tesla-Aktien. Weiterlesen

USA und China arbeiten im Klimaschutz überraschend zusammen

Washington (dpa) – Die beiden weltgrößten Volkswirtschaften und Verursacher von Treibhausgasemissionen, die USA und China, verstärken ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen die Erderwärmung.

«Wir können unsere Ziele nicht erreichen, wenn wir nicht zusammenarbeiten», sagte der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry am Mittwochabend auf der Weltklimakonferenz in Glasgow. Die USA und China hätten etliche Differenzen. «Aber beim Klima ist das der einzige Weg, diese Aufgabe zu bewältigen»  Weiterlesen

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