Studie: Deutsche sitzen zu viel und sind stressbelastet

Gesundheit
Von Yuriko Wahl-Immel, dpa

Düsseldorf (dpa) – Die Deutschen verbringen einer Studie zufolge zu viel Zeit im Sitzen, werden immer träger und können Stress nicht ausreichend bewältigen.

Nur noch jeder neunte Bürger – ein Tiefstand seit 2010 – führe einen «rundum gesunden» Lebensstil mit Blick auf Ernährung, körperliche Aktivität, Rauchen, Alkoholkonsum und Stresslevel. Das geht aus dem «DKV-Report 2021» hervor, den Studienleiter Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln und die Deutsche Krankenversicherung am Montag vorstellten. Die Hochschule hatte im Auftrag des Versicherers die Daten von rund 2800 repräsentativ befragten Menschen ab 18 Jahren ausgewertet. Weiterlesen

Astronaut Maurer nimmt Wildragout und Kartoffelsuppe zur ISS

Cape Canaveral (dpa) – Mit Wildragout und Kartoffelsuppe im Gepäck will der deutsche Astronaut Matthias Maurer (51) Ende Oktober zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Dieses «typisch deutsche Essen» sei für ihn vorbereitet worden, sagte Maurer am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. «Ich habe es noch nicht probiert, aber ich bin mir sicher, es wird sehr lecker sein. Ich werde es mit meinen Kollegen teilen, und alle freuen sich schon darauf» Weiterlesen

Stiko rät zu Impfauffrischung für viele Mensche

Corona-Schutz
Von Ulrike von Leszczynski und Gisela Gross, dpa

Berlin (dpa) – Die Ständige Impfkommission (Stiko) erweitert ihre Empfehlungen für Corona-Auffrischimpfungen in der Pandemie stark. Der Rat zu einer weiteren Impfung richtet sich an alle Senioren ab 70, Pflegepersonal und medizinisches Personal.

Zudem sollten Menschen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen hatten, demnach eine zweite Impfung erhalten. Die Empfehlungen gehen nun für eine Stellungnahme in Fachgremien und an die Bundesländer, so dass es noch Änderungen geben kann. Bisher gab es eine Empfehlung für eine Auffrischimpfung allein für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Was bedeutet das für die betroffenen Gruppen? Weiterlesen

Drosten: Corona-Herbstwelle deutet sich mancherorts an

Berlin (dpa) – Der Virologe Christian Drosten hält die derzeitige Beruhigung der bundesweiten Corona-Infektionszahlen für ein vorübergehendes Phänomen.

Es sei schon zu sehen, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar unabhängig vom Ferienende wieder Fahrt aufnehme. «Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden», sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstagabend in einem Auszug aus dem Podcast «Coronavirus-Update» bei NDR-Info. Weiterlesen

Stiko empfiehlt dritte Impfung für bestimmte Risikopatienten

Berlin (dpa) – Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Eine Empfehlung für die sogenannten Booster nach Altersgruppen gebe das Gremium derzeit noch nicht, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens und bestätigte damit einen Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe. Weiterlesen

Maas: Botschaftspersonal an Kabuler Flughafen verlegt

Von Carsten Hoffmann

Berlin/Kabul (dpa) – Deutschland hat seine Botschaft in Afghanistan wegen des Vorrückens der Taliban auf Kabul geschlossen und das Personal zum militärischen Teil des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt verlegt. Das teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Sonntag auf Twitter mit.

«Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort inzwischen eingetroffen und stellen ihre Arbeitsfähigkeit her», erklärte Maas.

Für den Nachmittag habe er erneut den Krisenstab der Bundesregierung einberufen. Es gehe darum, «Sofortmaßnahmen zur Sicherung und zur Ausreise deutscher Bediensteter und weiterer gefährdeter Personen aus Afghanistan auf den Weg zu bringen». Weiterlesen

Klimawandel-Folgen werden drastisch

Genf (dpa) – Der Weltklimarat führt die Folgen der menschengemachten Erderwärmung in seinem neuen Bericht drastischer vor Augen als je zuvor.

Meeresspiegelanstieg, Eisschmelze, mehr Hitzewellen, Dürren und Starkregen lassen sich nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen deutlich sicherer vorhersagen als bisher. Das geht aus dem Bericht über die physikalischen Grundlagen des Klimawandels hervor, der am Montag in Genf veröffentlicht wurde.

Die Fakten sind alarmierend: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass Episoden mit Starkniederschlägen in den meisten Regionen mit einer weiteren Klimaerwärmung intensiver und häufiger werden», heißt es. Belegt ist auch, dass der Meeresspiegel weiter ansteigt und das Eis weiter schmilzt. «Sehr wahrscheinlich» heißt: mit 90 bis 100-prozentiger Sicherheit. Weiterlesen

Inzidenz vervierfacht sich innerhalb eines Monats

Berlin (dpa) – Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich innerhalb eines Monats etwa vervierfacht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie am Freitagmorgen bei 20,4 – am Vortag hatte der Wert 19,4 betragen, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9.

Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 3448 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2454 Ansteckungen gelegen. Weiterlesen

RKI: Inzidenz steigt früher und schneller als im Sommer 2020

Berlin (dpa) – Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt derzeit laut Robert Koch-Institut (RKI) mehrere Wochen früher und schneller wieder an als im Sommer 2020. «Trotz steigender Impfquote», schrieb das RKI bei Twitter.

Wie aus dem neuen RKI-Wochenbericht hervorgeht, können Gesundheitsämter nicht mehr alle Infektionsketten nachvollziehen. Die Daten im Überblick:

BETROFFENE: «Der derzeitige Anstieg der Inzidenz ist vor allem in den Altersgruppen der 10- bis 34-Jährigen zu beobachten, obwohl sich diese Tendenz inzwischen auch in den Altersgruppen bis 49 abzeichnet», schreibt das RKI. Die Angaben beziehen sich auf die Zeit bis 1. August. Die meisten Ansteckungen mit 49 pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet das RKI für die 20- bis 24-Jährigen. Einstellige Werte werden für die Menschen ab 55 Jahren angegeben, teils zeigen sich aber auch in diesen Gruppen leichte Anstiege. Weiterlesen

Coronavirus-Reproduktionszahl steigt über Schwelle von 1

Berlin (dpa) – Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Corona-Infektionen ist am dritten Tag infolge angestiegen. Sie lag bei 5,5 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Vor einem Tag lag sie bei 5,2, vor zwei Tagen bei 5,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 949 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 649 Ansteckungen gelegen.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in der dritten Welle gab es am 26. April 2021 mit 169,3. Danach war sie von wenigen Ausreißern abgesehen zunächst recht stetig gesunken. Anfang Juli schwankte sie jedoch um den Wert 5 herum. So lag sie am Freitag der Vorwoche bei 5,0. Weiterlesen

Pfizer/Biontech: Wohl Auffrischungs-Impfung erforderlich

Washington (dpa) – Die Impfstoffhersteller Pfizer und Biontech gehen von einem Rückgang der Schutzwirkung des gemeinsamen Coronavirus-Vakzins nach einem halben Jahr aus.

«Wie anhand der vom israelischen Gesundheitsministerium erhobenen Daten aus der praktischen Anwendung bereits deutlich wurde, sinkt die Schutzwirkung des Impfstoffs gegenüber Infektionen und symptomatischen Erkrankungen sechs Monate nach der zweiten Impfung», heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten sei es wahrscheinlich, «dass eine dritte Dosis innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach der vollständigen Impfung erforderlich sein wird». Weiterlesen

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